INPLAY:Madness Is Comming


Adélie and Clywd:

Hat die außergewöhnliche Liebe nun ihr Ende gefunden? Adélie wurde in ihre Welt gebracht, der Vampir hat nur zugesehen. Haben die beiden sich Aufgegeben? Werden sie sich wiedersehen, so wie es das Schicksal immer wollte? Eins steht fest, wenn das Schicksal es will, dann werden sie sich wiedersehen, so war es immer und wird es immer sein. ______________________________________________________

The Child:

Ein Kind, ist in Thor´s leben getreten. Seiner verstorbenen weißen Vi so ähnlich. Wer ist das Kind? Werden sich ihre Wege erneut Kreuzen? ______________________________________________________

Liara:

Eine Veränderung geht durch das Kind von Balian und Kotori. Etwas tief in ihr ist dabei zu Erwachen. Doch was ist es? Was wird mit dem jüngsten D-Kind geschehen? Ist es gut oder schlecht? Das wird die Zeit zeigen. ______________________________________________________

The good Soul:

Noch immer befindet sich die Seele des Engel in den Fängen des Buches. Das Universum versinkt im Krieg, nicht mal die Götter Asgards können dies noch im Schach halten. Wird man die Seele befreien können? ______________________________________________________

INFORMATIONS


Von Luzifer verleitet oder von Gott erlöst? Wo immer dein Weg dich auch in dieser Welt hinführen wird – das Schicksal ist stets an deiner Seite um dir zu zeigen WER du bist.
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WELCOME TO A Magical Journey


Wenn die Menschen zum Himmel aufsehen, dann fragen sie sich immer wieder ob es wohl noch Leben da draußen gibt. Nichts fasziniert die Menschheit mehr als das Ungewisse vor einer Ungelösten Frage zu stehen und tun alles um der Antwort auf die Schliche zu kommen. Sie bauen Teleskope um in der weiten unbekannten Ferne etwas erkennen zu können. Der Wunsch nach Antwort lässt sie alle rotieren und zu neuen Fantasien und Gedanken treiben. Doch ihre Antwort ist näher als viele vermuten würden. Sie befindet sich direkt vor ihren Augen. Unter ihnen – versteckt und verborgen in der Seele jedes Wesens.
Facts For You F

#201

RE: Amerika (USA) 45 Jahre Später II

in Parallelwelt 26.08.2014 00:36
von Brad • Dark Singularity | 2.519 Beiträge

Alles zitterte. Unter ihm. Unter seiner Herrschaft. Seiner MACHT! Er war unendlich und würde niemals vergehen. Ruhig wallte sein heißer atmen über das vor Schmerz und Krämpfe gebeutelte Gesicht. Ihr Körper Wand sich unter ihm.
„Was ….“, begann er langsam grollend, aus seinen abgründigen Tiefen des bodenlosen Inneren zu sprechen. Die Härchen auf ihren Armen stellten sich auf „…glaubst du wer du bist?“, sie erzitterte wie alles um sie herum. Beunruhigendes Dröhnen versenkte anderen Geräusche und presste ihr Gehör in einen sog aus Schmerz.
Man hätte so viel eigentlich vernhemen müssen. Die metallischen Kochgegenstände schlugen im Hintergrund der Szene gegeneinander. Aber nichts außer dem Dröhnen war zu erkennen. Kopfschmerzen hämmernd unablässig, grausam von innen gegen den Verstand schlagend zund ließen den letzten Rest von Wahrnehmung verschleiern.
„WER GLAUBST DU DAS DU BIST, DU HURE!“, schrie der Mann und die Sehnen an seinen goldenen Fingern die sonst so geschmeidig auf der Haut lagen schienen zu Folterinstrumenten zu werden. Das Mädchen keuchte und ihre Wange wurde gegen das glänzende Metall gedrückt. Es war so kalt wie seine Augen. Als sich ihre Blicke trafen wimmerte sie.
Brad verlor in dem Moment alles was seinen Schein ausgemacht hatte. Er war nichts Menschliches oder gar wesentliches. Zum allerersten Mal, als sie in die schwarzen Augen sah, konnte Liara erkennen was sie all die Jahre verfolgt hatte. Wimmernd begann sie zu begreifen was so viele schon seit Jahren in ihm sahen. Das Ende. Den grausamsten Tod, an den ein Wesen verenden konnte.
„Ich sollte dich töten …“
Sein Kopf hatte sich zu ihrem Ohr hinunter gebeugt und die Lippen begannen ihr Ohr zu Streifen. So nahe wie seine Stimme noch klang schien er fast in ihr zu sein. Bedrohlich nah und unendlich grausam. Im Augenwinkel konnte sie erkennen wie seine Hand nach etwas über ihren Kopf hängend griff. Liara sah nicht was es war, aber als der Mann – der irre Herrscher die Küche betreten hatte und ihren zierlichen und in seinen Händen zerbrechlichen Körper auf den Herz in der Mitte drückte, hatte sie einen Blick auf lange Messer werfen können. Wie ein Mobile hingen sie über die beiden und nun schien er diese in seinem Wahnsinn auch wahr zu nehmen. Die klinge, kalt und metallische Glänzte in seiner Hand, doch als sie sah wo sie ansetzte blieb ihr der Amten weg. Alles zog sich so schmerzhaft in sie zusammen als würde er diese Klinge in sie treiben und ein Würgen begann ihren Hals hochzuklettern. Die Schwarzen Augen, der Schimmer von einem unendlichen Wahnsinn der ihn bis zum äußersten trieb und über alles hinaus ging, spiegelte sich in der Glatten Fläche der Klinge wieder als er sie sich über seine Schläfe hinunter zur Wange zog.
„Siehst du? Kein Blut …. Kein Schaden. Aber bei dir meine kleine wird es anders sein. Ich würde dein süßes Gesicht das ich so viele Jahre Aufmerksamkeit und lustvolle Momente geschenkt habe, schälen wie eine Orange“, langsam legte sich das Klinge direkt neben ihre Augen. Sein atmen war ruhig und sein Herz schien fast keinen Schlag schneller zu schlagen.
Plötzlich schnellte die Finger mit der Klinge in die Luft und rasten nieder. Warme Flüssigkeit spritze ihr Gesicht und der metallische Geruch von Blut legte sich in die Luft. Stark und erdrückend. Liara begann zu weinen. Tränen rannen ihr die Wange entlang als ein weiteres Mal das schmatzende Geräusch von brutal durchschnittenes Fleisch und Knochen zu hören war. „Oder ich nehme dir das was andere glauben was nicht in meiner Brust schlägt“
In diesem Moment wünschte sich das blonde Mädchen ihre Augen abgewendete und fest verschlossen zu haben. Ein Herz, pochend in seine Hände, blutig und sehnig schlug zwischen seine roten Finger. Der zermarternde Geruch von säuerlichem Fleisch hing über ihr und dann ließ er das sterbende Organ auf ihrem Gesicht fallen. Darauf folgte ein klimpern und das Messer fiel zu Boden. Aufgelöst schluchzend rutschte das blonde Wesen zu Boden und das Herz des toten Kochs, dem Mann mit dem sie eigentlich dem marzialischen Monster vor sich hatte angreifen wollen, viel in ihren Schoß. Kein schlagen kam mehr von dem Stück Fleisch. Es war so tot wie Brads schwarze Augen die sich kurz abwandten. Mit einer sich langsam entspannenden Haltung fuhr er sich durch die goldenen Haare die mit blutigen Strähnen nun durchzogen wurden. Als es ihm wenige Sekunden später auffiel und sie Hand vor seine Augen hielt lachte er kurz auf „Jetzt kann ich erneut ein Bad nehmen. Vielleicht sollte ich dafür mitnehmen immerhin ist es deine Schuld das ich nun schmutzig bin, oder?“,
Mit hochgezogener Augenbraue hob er den Blick und als das Türkise und die sich ineinander verschlingenden blauen Wellen in seine Augen zurückkehrte, neigte er sich langsam zu ihr herb. Seine verschmierten Finger hinterließen an ihrer weißen Haut Spuren „Wage es ja nicht jemals wieder meine Tochter anzufassen“, die Finger um ihre Kehle begannen sie zu würgen. Liara begann erstickende Laute zu machen und sich gegen Brads Griff zu wehren. Die Panik in ihr stieg ins unermesslich. Todesangst ließ ihr eiskalten Schweiß über den Rücken laufen. Ein letztes Mal trafen sich ihr Blicke und Liara wusste das sie nun nicht mehr das Geschützte Leben unter ihm führen würde. Mit jeder Sekunde, jeden Atemzug war sie in Gefahr.
Stille und Spannung lag in der kalten Küche, die einem Schlachtfeld glich. Das Blut tropfte neben ihnen auf den Boden und in der Ecke neben der Tür lag Analén die an all dem Ende ihrer Mutter durch ihren Vater schuld war. Jetzt hatte sie den Platz an seiner Seite den sie immer begehrt hatte. Als ein Schatten sich über ihren Gesicht legte und Brad die Lippen auf ihre legte erschrak sie kurz aufgrund der Zärtlichkeit. Ein Kribbeln, betäubend und doch elektrisierend hinterließ es bei ihr.
Das neben ein so tiefes bestialisches Wesen ohne das Verständnis von Leben und besessen von Gier und Wahnsinn zu solchen Regungen fähig war schien Paradox. Alles an ihm war anders. Schon immer. Sein Aussehen das die Menschen und Wesen zu blutigen Tränen bei seinem Anblick trieb bis hin zu seinem Inneren das wie ein schwarzes unerbittliches Loch alles verschlang. Wo war da Platz für etwas wie ein Kuss?
„Wenn ich den Raum verlassen habe, räume hier auf. Ich hab dich zur Prinzessin gemacht, zu meiner Königin und ich kann dich zu meiner Sklavin machen Liara. Du wirst diesen Tag an dem du dich entscheiden hast, dich gegen mich zu erheben über dein Tod hinaus bereuen“, und mit diesen Worten ließ er sie zurück. Blut verschmiert mit würgenden Hals und gefolterter Seele. Sie folgte seinen schwarzen Schuhen und als sie vor dem zusammengesunkenen Körper Anas stehen blieb und sie auf seine Arme hob, wimmerte sie erneut. Nun war sie gefangen in einer Welt voller Einsamkeit, Grausamkeit und die einzige Person die sie aus dieser verlassenen Ebene befreien konnte, war der Mann der sie hier gefangen hielt. Brad.



zuletzt bearbeitet 26.08.2014 01:03 | nach oben springen

#202

RE: Amerika (USA) 45 Jahre Später II

in Parallelwelt 26.08.2014 20:01
von Analén • Unbekannt | 33 Beiträge

Zu schnell hatte er gemerkt was vorgefallen war, zu schnell war er wieder da. Sie hatte gedacht das er sich länger mit dem töten des Widerstands befassen würde, doch da hatte sich die Frau geirrt. Analén schien ihm wichtiger zu sein das er sogar seine Rachegelüste hinten anstellt. Nur ein wenig mehr Zeit hätte sie noch gebraucht, doch viel zu schnell lag sie windet auf dem Herd und rang schon wieder nach Luft. Seine Stimme war so tief und zornig das diese schon allein einem Angst machte, doch die schwarzen Augen die nichts von dem Diamant blauen mehr hatten waren viel Angsteinflößender. Wie von einem Monster das er in diesem Augenblick auch war. Alles was den blonden Mann sonst so übermenschlich schön gemacht hatte, war verschwunden. Liara zitterte unter seinem harten Griff, spürte die wie der Herd unsanft gegen ihren Rücken drückte, ihre Zehenspitzen berührten ganz knapp den Boden. Die Pink-Goldenen Augen waren vor Panik und Angst geweitet. Ihr war klar gewesen von Anfang an dass das hier kein Zuckerschlecken werden würde, das ihr Onkel Wütend sein wird, doch hatte sie sich erhofft das auch wirklich durchziehen zu können, bevor er auf die Idee kommt ihre Macht bei Analén aufzulösen. In ihren Augen sammelten sich Tränen, es fiel ihr Schwer zu Atmen. Egal wie sehr das zierliche Mädchen versuchte sich gegen ihn zu wehren es brachte nichts, allein schon weil ihre Magie bei dem Mann nutzlos war. Seine Worte waren Schneidend und voller Wut als er sie Anschrie das es in ihren Ohren weh tat. Eine Hure war seine Nichte nun obwohl er besser wusste als jeder andere das Liara noch nie das Bett mit einem anderem Geteilt hatte als mit ihm. Sie öffnete ihren Mund um etwas zu sagen, doch kein Ton kam über ihre Lippen. Der Mund war so Trocken als hätte sie Tage nichts mehr getrunken. Liara hatte keine Angst zu sterben, das hatte sie schon lange nicht mehr denn jeder wusste das egal wie sehr man in seiner Gunst stand sich das so schnell ändern könnte und schon war man seinem Zorn ausgesetzt. Nur warum sie noch lebte das wusste sie auch nicht ganz genau. Vielleicht weil der Mann niemanden Umbrachte der zur Familie gehörte, der das gleiche Blut wie er in sich trug oder weil er doch Angst hatte das ihr Vater mit einem Schwert kommen könnte. In diesem Moment wo sie dem Tot wohl näher war als sonst in ihrem ganzen Leben dachte die blonde Frau an ihre Eltern. Hätte ihr Vater sich nur ein Mal mehr um sie gekümmert, ihr nur ein Mal mehr gezeigt das sie ihm was bedeutete, dann wäre sie nun nicht in dieser Lage.
Sie konnte nicht ein Mal ihren Kopf wegziehen als er mit seinen Lippen über ihr Ohr streifte da diese einfache Geste auf ihren Körper geragierte wie er es bei jeder sanften tat. Grausamkeit und ein Hauch Zärte waren eine Gefährliche Kombination weil sie das was er mit ihr tat gerade weniger schmerzhaft machte. Brad und ein Messer? Das wollte gar nicht so recht zusammen passen. Der Mann der alles nur durch Magie löste wirkte fast normal mit dem Messer in der Hand, hätte er dieses nicht an seinem Gesicht angesetzt. Liara wusste dass das Stück Metall ihn nicht verletzten konnte, doch mit genügend Druck sie schon und ihr Onkel war nun nicht gerade schwach. Doch würde er wirklich so weit gehen? Genau das löste erneut Panik bei ihr aus, wollte seine Nichte so einen schmerz nicht spüren. Daher strampelte sie wieder, versuchte sich unter ihm wegzudrehen doch alles vergebens “NEIN“ als er das Messer hob und auf wie es schien auf sie nieder sausen ließ. Sie hielt den Atem an als Blut in ihr Gesicht spritze. Ihre Augen hatte sie zusammen gekniffen, wartend auf den Schmerz welcher nicht kam. Langsam öffnete sie ihre schönen Augen, ob sie vor Angst oder Erleichterung weinte war Nebensache. Es war wohl eine Mischung aus beidem. Dieser Mann war wirklich Grausam, doch das hatte sie schon lange gewusst. Immerhin hatte er sie gezwungen ein Kind auszutragen was sie niemals gewollt hatte, das war für die Frau fast das schlimmste mit gewesen. Doch einer hatte sein Leben gelassen. Der Koch den Liara für etwas anders benutzen wollte. Sie quiekte auf als er das Herz auf ihr Gesicht fallen ließ. Das war nicht nur eklig, sondern auch Bestialisch von ihm, doch in seinem Gesicht sah sie das es ihm gefiel. Vor allem als er das noch pochende Herz in seiner Hand gehalten hatte. Doch endlich ließ er von ihr ab, sie rutschte zu Boden und versuchte das Blut von ihrem Gesicht zu wischen. Jetzt machte er sich auch noch über sie Lustig, so hatte es den Anschein auf die blonde Frau. Seine Finger legten sich um ihren Hals, nahmen ihr die Luft zum Atmen. Nur ein Mal hatte sie mitbekommen wie sehr er für seine Tochter gekämpft hatte. Das war vor sechzehn Jahren als Brad eine halbe Stadt ausgelöscht hatte und nun spielte er mit der Mutter seiner Tochter ein grausames Spiel, welche es aber keinen Moment bereute Analé gewandelt zu haben. Es hatte ihr nicht gefallen das ihre Tochter dabei gewesen war ihr den Rang abzulaufen, doch das hatte sie sich nun selber verbockt. Sie Hustete als er sie endlich los lies, brauchte einige Atemzüge um wieder genügend Luft in ihre Lungen zu bekommen. Sie roch das Blut welches den ganzen Raum einnahm, da konnte einem schon schlecht von werden.
Liara sah wie er zu Analén ging um ihr einen Zärtlichen Kuss auf die Lippen auszuhauchen. Analén fühlte sich wie gerädert, war sie wenn auch nur für kurze Zeit eine Marionette ihrer Mutter gewesen, bereit alles zu tun was sie wollte. Das blieb nicht ohne Nebenwirkungen das war klar. Hätte das Mädchen niemals damit gerechnet das ihre Mutter soweit gehen würde um ihr etwas anzutun. Dabei wusste sie noch nicht mal wie weit sie gehen wollte um ihrem eigenem Kind zu Schaden. Zwar spürte sie das kribbeln welches das Mädchen bei seinen Küssen immer spürte, doch das war nur am Rande so, zu sehr war sie noch von den Kräften ihrer Mutter eingenommen auch wenn diese keine Kontrolle mehr über das blonde Mädchen hatte. Nun war Liara nur noch eine von vielen, doch wie lange würde sie das sein? Brad hatte noch nie mit Analén geschlafen. Was würde er tun wenn sie wie alle anderen Frau verrückt wird oder Stirbt? Dann hätte er niemanden außer seiner Nichte die ihm wirklich standhalten konnte und das schon seit einigen Jahrhunderten. Wie schnell würde er sie dann wieder Aufsuchen um wirkliche Befriedigung zu bekommen?
Mit seiner jungen Tochter auf den Armen verließ er die Küche, diese war noch immer benommen und kuschelte sich an den breiten Muskulösen Körper ihres Vaters. Ein metallischer Geruch stieg ihr immer mehr in die Nase was unangenehm war, so öffnete sie ihre Blau-Pink-Goldenen Augen und sah das Blut in den sonst so schimmernden Haaren ihres Vaters. Langsam hob sie eine Hand und wischte ihm einen Tropfen Blut von der Wange, als sie etwas erschauerte. Allein schon der Gedanke daran wie willenlos sie gewesen war, war ein untertäglicher Gedanke. Analén wusste gar nicht wie stark ihre Mutter war, nun würde sie sich Hüten ihr noch mal zu nahe zu kommen. Sie hob leicht ihren Kopf, raubte sich noch einen Kuss ehe sie auf seinen Armen einschlief.

Als das Mädchen erwachte fand sie sich in einem großen einladenden Himmelbett mit leicht wehenden Vorhängen wieder. Das Bett war weich, die Kissen groß so dass es wirklich bequem war in diesem zu liegen. Sie ließ ihren Blick schweifen, erkannte dass jemand am Fenster stand und stand langsam auf. Als sie an sich herunter schaute sah das blonde Mädchen das sie Umgezogen war und schmunzelte leicht. Das Mädchen schon den Vorhang zur Seite und erblickte ihren Vater wie er mit Verschränkten Armen hinter dem Rücke aus dem Fenster schaute. Er wirkte ganz ruhig und dennoch nahm er allein mit seiner Haltung den halben Raum ein. Brad strahlte förmlich Macht und Autorität aus. Sie versuchte sich zu erinnern was alles passiert war. Das letzte woran sie sich erinnerte war, dass ihr Vater sich in der Badewanne mit ihr Vergnügt hatte, vor allem um ihre Mutter zu quälen und dann war da nur noch das Gefühl nicht mehr Herrin über sie selber zu sein. Gedanken die sagten, dass es nur noch ihre Mutter gibt und niemand anderen, nicht mal an ihren Vater hatte das Mädchen in diesem Moment gedacht. Und dann kam ihr noch der Kuss in den Sinn, welcher ungewohnt Zärtlich gewesen war “Ich hasse sie“ waren die ersten Worte welche Analén sprach als sie zu ihrem Vater auf nackten Füßen lief. Ihre langen blonden Haare fielen in leichten Wellen über ihre Schultern, umspielten ihren Rücken. Sie schob sich zwischen Fenster und ihren Vater, sollte er doch viel lieber sie Ansehen. Analén erinnerte sich daran Blut gerochen zu haben, doch davon war nun nichts mehr zu sehen. Er sah wieder so gut aus wie das Mädchen ihn kannte. Sie schluckte etwas schwer und biss sich auf ihre Unterlippe “Ein Penny für Deine Gedanken“ hauchte sie ihm zu. Sie konnte sich an ihrem Vater nicht Sattsehen, ob er nun gerade jemand Folterte, redete oder einfach nur dastand. Brad schien wirklich die Perfektion in Natur zu sein.



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#203

RE: Amerika (USA) 45 Jahre Später II

in Parallelwelt 29.08.2014 20:47
von Brad • Dark Singularity | 2.519 Beiträge

Tiefes blaue, hunderte von Kilometer lang sah man nichts, außer dieser einen Farbe. Am Horizont trafen die sanften Wellen auf den stillen Horizont der im helleren Ton erstrahlte und sich dort zu einer klaren Linie vermischte. Der Ausblick wirkte so ruhig, so unendlich friedvoll das nur die Tränen auf den Gesichtern der Opfer von Brads Herrschaft das einzige Indiz für seine getane Grausamkeit war. Eine Tatsache die ihn auf eine tiefe Weise im Schatten stellte. Die Natur erzürnte ihn mit einem friedvollen Bild, die sich über seine Finsternis hinwegsetze. Wie ferngesteuert hob er die Hand und berührte sein Spiegelbild, das sich im Fenster vor ihm wiederspiegelte. Das Glas vibrierte unter seiner Fingerkuppen. Klirrte unsicher in seinen Verankerungen. Und dann erinnerte sich der Mann an dem Punkt, dessen Schuld ihn dazu brachte diesen Anblick vor seinem Fenster zu verachten.

„Brüder und Schwestern der Himmel ist noch immer klar und die Sonne noch nicht verblasst. Haltet an euren Leben fest, seht nicht runter in die Abgründe dieser Kreatur die uns alle versucht zu versklaven. Schließt eure Augen und spürt die Freiheit die sich da draußen befindet. Sie ist noch da und wird uns niemals verlassen! Streckt eure Finger aus, ihr könnte sie zwar noch nicht sehen aber Spüren wie die Luft.
Dies ist noch nicht das Ende! Haltet durch Brüder und Schwester. Haltet durch!“

Beifall, das Klatschen von Hände und die Rufe der Hoffnung wiederhallte in Brads Gedanken und ließen ihn innerlich erzittern wie die Scheibe unter seinen Fingern. Als er den Blick in seine eigene Augen hob und sie schwäre erblickte klirrte das Glas und Splitter von Scherben begannen zwischen ihm und dem Fenster zu schweben.
„Dies wird das Ende sein. Ich kann es von hier aus sehen und spüren, wie ihr eure Freiheit!“, erwiderte Brad auf die Ansprache des Anführers der Libertas. Als er den Raum unter der Kirche, die Katakomben von Sankt Petersburg gefunden hatte, war er vor Wut über all diese Hoffnung in den Augen der Wesen fast erstarrt gewesen.
Von Waffen und Krieg hatte man ihm berichtet und gefunden hatte er eine neue friedliche Bewegung des Friedens. Sein inneres Schrie, breitete sich aus und zerfraß seinen letzten Rest Güte. Der Niedergang seiner Geduld und der Tod seiner Menschlichkeit hatte jedoch nicht einer von Libertas Kämpfern abbekommen sondern seine Nichte. Das Blut was für ihn heilig war. In dem Moment wo er spürte wie die Zukunft seiner Tochter sich veränderte und sich ihre Liebe von ihm abwand, hatte er den Drang verspürt Liara zu töten. Noch immer wollte er sie leiden sehen wie einer seiner Feinde. Sie hatte etwas Unverzeihliches getan, sich gegen ihn zu erheben.
Plötzlich spürte er wie ein warmer hauch sich zwischen ihm und die Zugige Luft von draußen drängte. Brad hatte nicht bemerkt wie er in seiner Wut den Fokus der Zeit verloren hatte und sah nun mit erkennendem Blick hinab zu seiner Tochter.
Ihre Lippen öffneten sich, ihre Augen suchten nach seinen Blick, doch Brad hatte noch immer nicht zu seiner Menschlichkeit zurückgefunden. Dunkelheit und Machtgier wütete noch in seinem Inneren und ließ seine Gedanken verzerren. Doch als das Mädchen ihre Hand an seine Wange legte fand er zurück. Sie löste etwas aus das ihn elektrisierte.
„Ana…“, hauchte er emotionslos und erwiderte nun ihren Suchenden Blick. Er begann zu Lächeln. Einfach, fein und hatte etwas von einem wohligen Gefühl nach dem man sein Leben lang suchte um Glücklich zu werden. „Meine Tochter. Du gehörst mir und bist ein Teil von mir. Jeder Atemzug den du tust hast du mir zu verdanken und daher wirst du mir dein Leben schenken. Nicht einem anderen Mann, einem anderen Wesen oder deiner Mutter. Nur mir“, wisperte er vor sich hin doch es schien als würde er es mehr der Welt sagen als dem Mädchen. Seine Hände umfassten das junge Gesicht, welches ihn etwas verwirrt ansah.
Wieder lächelte er und dann scheinen seine Gedanken klarer für sie zu werden. Zumindest wurden seine Worte es, als er erneut zu sprechen begann „Hass sie so viel du willst, mein Kind, aber nimm dich vor ihr in acht. Ich hab nicht damit gerechnet das sie unter Eifersucht leiden könnte“
Seine Lippen kamen näher und als er die letzten Worte „Sie ist gefährlich für dich“, aussprach legten sich seine vollen Lippen auf die ihre. Ein gewaltiges Gefühl entbrannte in ihren Körper und schien jede Zelle zu einem explosiven Höhepunkt zu treiben. Brad schien überall zu sein.
Unter seinen Händen die sich um ihren Körper legte begann das junge Herz zu rasen, kehrte ihr Inneres nach außen. Ließ sie verbrennen und trotzdem nach mehr Feuer gieren.
Rauer heißer atmen breitete sich über ihren Hals aus, die Zunge ihres Vaters die zu ihrem Ohrläppchen leckte paralysierte sie und dann …. War plötzlich alles vorbei.
Als der Mann sich von dem Mädchen löste fühlte sie sich eiskalt, einsam als würde sie nie wieder Wärme und Zuneigung empfinden. Es fühlte sich an als hätte sie das Leben verlassen und das obwohl Brad einfach nur aufgehört hatte, seine Tochter zu berühren.
„Ich werde deiner Mutter verbieten dir nahe zu kommen Analén, aber sie wird trotzdem versuchen sie zu töten. Finde schnell zu deiner Stärke denn ich werde damit beginnen die Hoffnung aus den Herzen der Wesen und Menschen zu treiben“, was so viel hieße wie er würde die nächste Zeit nicht immer für sie da sein.
Seine Arme legten sich um das Kind und kurz schien es so als wäre er wirklich nicht mehr als ein besorgter Vater der um seine kleine Tochter fürchtete.



zuletzt bearbeitet 29.08.2014 20:48 | nach oben springen

#204

RE: Amerika (USA) 45 Jahre Später II

in Parallelwelt 29.08.2014 22:10
von Analén • Unbekannt | 33 Beiträge

Ihr Vater schien mit seinen Gedanken ganz wo anders zu sein, so waren seine Worte weniger an sie gerichtet als irgendjemand der weit in der Ferne war. Erst langsam sah er seine Tochter wieder mit klarem Blick an und sprach auch so zu ihr. Selber hätte sie nicht damit gerechnet das ihre Mutter ihre Fähigkeiten gegen ihr eigenes Kind einsetzten würde. Auch wenn Liara Analén nicht liebte oder gar Akzeptierte war sie wirklich weit gegangen um sie von ihrem Vater fern zu halten. Als Brad sie küsste war das wie eine Explosion tief in ihrem innerem. So intensiv, alles raubend das man sich in diesem Kuss verlieren konnte. Seine Lippen waren warm und weich und so wissend was sie taten. Es war als würde sie nicht mehr Atmen zu brauen, weil er das für sie durch seine Berührungen übernahm, ihr zierlicher Körper schmiegte sich an seinen, doch dann taumelt das blonde Mädchen leicht benommen als alles wieder aufhörte. Ihr ganzes sein wollte mehr, vielmehr doch würde das nun nicht bekommen. Eine Leere machte sich in ihr breit, darauf wartend wieder gefüllt zu werden. Sie nickte benommen, doch genoss noch seine Arme um ihren Körper ehe ihr Vater verschwand und sie alleine zurück ließ. Alleine mit der Sehnsucht nach dem Mann zu dem sie schon so lange Zeit aus ihren blau-pink-goldenen Augen aufblickte.


Es vergingen Wochen in denen Liara überlegte wie sie ihre Tochter los werden konnte. Der Gedanke dass sich ihr Onkel nach all den Jahrhunderten von ihr Abgewandt hatte gefiel ihr nicht, so musste sie einen Weg finden genau das wieder zu ändern. Klar es würde nicht leicht für sie werden, sie musste Vorsichtig vorgehen denn Brad bemerkte vieles sehr schnell. Ihr Vorteil war, dass sie nicht mehr wie zu Anfang unter dauer Beobachtung stand. Hatte der blonde Mann gesagt das sie nicht mehr unter seinem Schutz stand, dass machte die Frau zwar Angreifbar doch so ein leichtes Ziel war sie nun auch nicht, kannte man den Großteil ihrer Fähigkeiten. Doch genau den Zustand dass keiner mehr nach ihr Schaute machte sie sich zu nutzen. Nicht nur um ihre Mutter nach langer Zeit des nicht Sehens aufzusuchen, sondern auch um einen Weg zu finden sich den Libertas Anzuschließen. In diesem Fall hoffte sie das ihre Mutter zum Wiederstand gehörte, doch das war nicht so. Sie Kämpfte für sich alleine und doch für die Wesen ohne zu jemand zu gehören. Doch wie es nun mal so war, wusste der Halbengel wer zu den Libertas gehörte und auch wenn sie die Beweggründe ihrer Tochter nicht kannte, vermittelte sie einen Kontakt nachdem klar war das Liara sie nicht verraten würde. Und doch spürte Kotori das sie es auch Eifersucht tat. Wenn es dem Widerstand half sollte es nun mal so sein. Es war sicher immer gut jemanden zu haben der seine Augen und Ohren direkt im Palast hatte, bei den letzten waren sie gescheitert.
Es war Kilox der mit Liara ins Gespräch kam. Er war ein Mann von nicht mal Hundertfünfzig Jahren mit einem Vollbart und Wild abstehenden Haaren als hätte er schon lange keine Brüste mehr gesehen. Seine Augen lagen tief in den Augen, schienen aber etwas sehr weißes und altes zu haben. Der Mann wurde in die neue Welt in der Brad der Imperator war hineingeboren und hatte nie etwas anderes gesehen, war immer nur auf der Flucht gewesen. Zu Beginn mit seiner Mutter, doch diese wurde von Dämonen getötet und er nur knapp vom Widerstand gerettet, daher zierte eine lange tiefe Narbe von seinem rechten Augen hinab zu seinem Kinn das eins so schöne Gesicht. Zu Anfang kam ihr der Mann etwas Unheimlich vor, auf der Straße hätte er auch wie ein Dämon wirken können. Diese hatten sich auch schon denn Libertas angeschlossen. Jene die weit unter den anderen standen. Gut und Böse wie man es kannte gab es schon lange nicht mehr. Sie musste einige Fragen Beantworten, vor allem ihre Beweggründe, doch diese legte die blonde Frau nicht ganz so offen, doch gab sie denn Libertas einen sehr wichtigen Hinweis. Analén, ihre eigene Tochter könnte eine Schlüsselrolle spielen, auch wenn die Männer und Frauen im Widerstand sicher noch mehr Opfer bringen müssen. Kotori welche dabei war, hob ihre braue war sie doch sehr Verwundert das Liara ihr eigenes Kind Opfern würde. Zwar hatte der Halbengel ihre Enkeltochter nie kennen gelernt da sie weder zu Liara noch Brad Kontakt gehabt hatte, aber es hatte sich schnell rumgesprochen das der so genannte Imperator ein Kind mit seiner eigenen Nichte gezeugt hatte. So musste etwas geschehen sein, das ihre Tochter so weit geht. Natürlich wollte sie auch wissen was es war, doch sie hüllte sich in Schweigen. Das Liara sich jemals gegen Brad stellen würde war etwas womit niemand jemals gerechnet hatte. So wurden Pläne geschmiedet um an das Mädchen zu kommen. Es war Liara die den Entscheidenden Einfall hatte, doch das brauchte noch einige Tage Vorbereitungszeit.
Im Schloss zurück nutze die blonde Frau die Abwesenheit von ihrem Onkel aus. Sie war nicht so dumm denselben Fehler ein zweites Mal zu machen, indem sie sich direkt an ihre Tochter wendete. Zwar hatte sie ihr in den letzten Tagen das leben immer wieder schwer gemacht indem Liara den neuen Koch gewandelt hatte und wirklich ihr Kind vergiften wollte, nur war eine Bedienstete so Frech gewesen und hatte Probieren wollen, da sie wohl immer wieder vom Essen der D´s genascht hatte. Dieses Mal hatte es sie aber das Leben gekostet und dem Koch den Kopf. Selbst wenn Brad nicht da war, mussten die Wachen hart durchgreifen im Auftrag ihres Imperators. Es sollte klar sein das niemand Hand an seine Tochter anlegt. Nur Liara war das egal das es eh nicht auf sie zurück fiel. Auch wenn man ihr ergeben war, bemerkte man es erst wenn es darum ging die Frau mit den Pink-Goldenen Augen zu schützen. Doch nun wandelte Liara zwei Wächter welche ein wenig mit Brad Vertraut waren. Sie suchten Analén auf “Euer Vater wünscht Euch zu sehen“ ihre Stimmen waren Achtungsvoll, man würde gar nicht annehmen dass das nicht von Brad selber kam. Analén in ihrer Jugendlichen Naivität, aber auch weil das Kind ihrem Vater verfallen war glaubte den Worten sofort. Auch weil das blonde Mädchen ihren Vater lange nicht mehr gesehen hatte und hoffte dass er wieder da war. So machte sie sich schnell fertig “Wir können“ sagte sie Freude strahlend und ging zwischen den beiden Männern durch das Schloss. Welches sie auch verließen. Keiner wollte sich den Zorn von ihrem Herrscher aufhalsen, daher glaubten auch sie dass er seine Tochter sehen wollte. Dass sie das falsche taten war ihnen in diesem Moment noch nicht klar. Liara folgte der kleinen Gruppe mit einem fast schon diabolischen lächeln. Dass es so einfach war ihre Tochter zu locken hätte sie nicht gedacht. Doch war ihr auch klar, dass sie wohl genauso gehandelt hatte wenn es um ihren Onkel ging. Analén wollte auch die tiefe leere in ihrem innerem ausfüllen welches nur Brad konnte. Ihrer Mutter ging es kaum anders, denn wenn man erst mal von ältesten D gekostet hatte dann wollte man immer mehr. Er war wie eine Süchtig machende Droge. Der Entzug kam schnell und hart und war kaum auszuhalten. Brad hatte auch seine Nichte lange nicht mehr berührt, so litt sie vielleicht sogar noch mehr als ihre Tochter, denn diese hatte noch nicht das bekommen was Liara schon so oft gespürt hatte. Deswegen musste sie erst recht weg, dabei war ihr egal wie und was mit ihr geschah. Als sie Außerhalb des Schlosses waren, wurde Analén mit Hilfe von Schlafmagie in einen Schlafversetzt, geschultert und in einen der vielen Verstecke der Libertas gebracht. Liara selber ging zurück in den Palast, denn wenn sie fehlte würde der Verdacht sehr schnell auf sie Fallen. Die beiden helfen mussten Sterben, was der Widerstand erledigte. Es sah so aus als wären sie auf einem ihrer Rundgänge vom Weg abgekommen und in die falschen Hände geraten. Damit ihr Onkel nicht zu schnell den Widerstand fand, hatten sie ein Wesen gefunden welches die Fähigkeiten und das Aussehen ihrer Tochter annehmen konnte. Es war klar dass das nicht lange halten würde, denn einen D zu Kopieren war schwer, so hatte es ihn viel Mühe gekostet. Die Libertas wussten das zu schätzen, auch mit dem wissen dass er nicht mehr lange zu leben hatte. Doch nun war Analén erst mal in ihren Händen, sie wurde in einen dunklen Raum gebracht indem sie nicht alleine war, sondern mit ihrer Oma zusammen. Kotori war immer noch keine die zu ihnen gehörte, doch auch sie hatte eine Neugierde auf ihr Enkelkind was ihr niemand übel nehmen konnte. Der Widerstand erhoffte sich auch mir ihr das Mädchen länger bei sich behalten zu können, bis sie einen Weg gefunden hatten nicht nur ihr zu Schaden sondern auch ihrem Vater. Einen D konnte man so leicht nicht töten schon gar nicht wenn sie den Genen näher war wie es nur die Kinder von Dyan selber waren.



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#205

RE: Amerika (USA) 45 Jahre Später II

in Parallelwelt 21.01.2015 23:09
von Brad • Dark Singularity | 2.519 Beiträge

Viele Türe, aneinander geriet. Unendlich Gänge, die ewig in alle Richtungen verliefen. Und einsame leere. Der Limbus, das Portal der Zeiten und Dimension war verlassen. Noch nie in der Existenz war es vorgekommen dass dieser Ort nicht mindestens von ein paar Wesen bevölkert war. Selbst dann nicht, als das Leben noch jung und die Räume wenig waren.
Als Dyan ankam fuhr er sich durch seine Haare und machte ein Gesicht das seltsam zerknautscht wirkte. Vielleicht war schon zu viel Mensch geworden, dass er es nicht ertrug alleine an einem Ort zu sein wenn er das Leben suchte. Aber wenn er ehrlich zu sich war, belastete ihn viel mehr den Gedanken ob es nicht falsch war sich rauszuhalten. Ein ganzes Jahrhundert herrschte sein Sohn über die Dimensionen mit aller seelenloser, bizarrer Macht. Nahm sich das was dem, was er Erschaffen hatte, einen Sinn brachte und hielt es so fest in der Hand, wie kaum etwas anderes.
Langsam atmete er aus, schritt voran und blieb einige Meter vor einer großen Tür stehen. Sie war in einem Rahmen aus Obsidian eingelassen und bestand aus tausenden, von abertausenden Zahnrädern. Früher hätte man schon von weiten hören können wie sie ineinander Griffen und die eingelassenen Uhren aus Gold zum Bewegen brachten. Jetzt waren sie still. Auch das hatte es noch nie gegeben. Wie lange er vor ihr stehen blieb, war ihm nicht bewusst, aber wahrscheinlich war genau das verzogenen, schiefe Knarren von der Tür, der Grund warum er hier war.
Niemand mehr da draußen, der noch überlebte, traute sich noch in den Limbus. Und der Grund drang in einem, als Dyan die Tür öffnete. Eigentlich ließ sie sich, ohne das die Zahnräder sich bewegten, nicht öffnen. Ein Glück für ihn das er jegliche Magie überwinden konnte.
Musste allerdings zugeben dass es erstaunlich schwer, durch die festgefrorene Singularität seines Sohnes kam. Kribbeln breitete sich auf seiner Haut aus, als die große schwäre Tür knatschte und ein Stich ins Herz traf ihn als er den Inhalt des Raumes erblickte.
„Oh …. Nico“, murmelte er und lief auf den Asiaten zu der seit Jahren vermisst wurde. Einige waren davon überzeugt gewesen Brad habe ihn getötet nachdem er sich geweigert hatte seine D-Gene für ihn arbeiten zu lassen. Jeder aus der Familie mit seinem Blut, hatte ein Angebot bekommen. Balian hatte es sofort abgelehnt, aber das war von ihm auch nicht anders zu erwarten gewesen. Ronan hatte seltsam verschwiegen gewirkt und eine ganze Menge Leute waren der Verschwörung angetan, dass der jüngste seiner Söhne insgeheimen für den Imperator arbeitete. Ice und Cadee waren standhaft geblieben und hatten Schutz bei ihm, ihren Vater gesucht. Seine armen Mädchen. Am selben Tag hatte er Ana einen kleinen Besuch abgestattet und ihr etwas Angst gemacht, indem er ihr für 24 Stunden die Macht der D’s nahm. Brad war angewidert und wütend zu gleich gewesen. Zum einen auf ihn, aber das war eine bekannte Konstante. Zum anderen aber auf seine Tochter, der er den Vorwurf machte schwach zu sein.
Als sie wiederkamen schien sich aber die Lage beruhigt zu haben.
Dyan spürte das Kribbeln stärker als immer näher zu dem zerrissenen Körper kam. Die Singularität um das Schicksal herum war festgefroren, allerdings versuchte es sich wieder von selbst in Bewegung zu bringen. Dabei zerrte der Raum um Nico und zog ihn Struktur für Struktur auseinander. Grausam, war das einzige Wort was dem blonden Wesen dazu einfiel. Unendlich grausam. Und keiner würde dem Entrinnen und ihm helfen können. Keiner außer ihm.
Bedächtig hob der Mann die Hand und wollte gerade beginnen dem armen jungen aus seiner Hölle zu befreien, als etwas seinen Fuß berührte. Dyan neigte den Kopf hinab und sah einen kleinen roten Ball, der immer noch etwas über den Glatten schwarzen Boden kullerte. Im nächsten Moment lief ein kleiner Junge herein, mit benommenen Gesicht und tiefen traurigen Augen. Als der Schöpfer in die Augen des Kleinen blickte und sie sich dort trafen, begann er milde zu lächeln.
„Verlaufen?“, fragte er freundlich und hob den Ball auf. Der Junge nickte stumm.
„Soll ich dich zu deiner Mama bringen?“
Ein Kopf schütteln folgte und dann streckte das Kerlchen mit blonden Locken und tiefen blauen Augen die winzige Hand zu den Ball aus.
„Wo ist denn deine Mama?“, Dyan hielt den Ball in die Höhe und machte keine Anstalten dem Jungen seinen Ball wieder zu geben. Jetzt öffneten sich die Lippen des kleinen und ein einziges Wort „Tot“, kam hervor. Es wirkte seltsam kalt und gefühlslos.
„Und dein Vater?“, flüsterte Dyan und hatte seinen Kopf etwas runter geneigt um die Augen des Kindes mehr in Sicht zu nehmen. Ein seltsam leichtes Funkeln bildete sich und dann zog sich ganz langsam, ein breites süffisantes Grinsen über die rechte Pausbackige Wange. Das Kind sah nun nicht mehr wie ein Kind aus, obwohl der Erste Blick genau dies sagte.
„Auch bald …. Tot“, erwiderte der kleine ebenfalls im flüsternden Ton und dann starrten sich der große Mann und der kleine blonde Junge so sehr an, das man es in der Luft fast knistern hören konnte. Dyan begann zu lachen und warf dem Kind dann den Ball in einem leichten Bogen zu.
„Sehr Optimistisch von dir Gedacht mein Sohn“
Neigend legte sich der kleine Kopf zur linken Seite, wie bei einem Hund der nichts verstand aber spielen wollte und dann schmolz das Kind dahin und Brad stand in großer einnehmender Gestalt vor seinem Vater. Seine Augen schillerten düster. „Ich war schon immer von mir und meinem grenzenlosen Optimismus überzeugt“
„Das lässt sich kaum bestreiten“, und mit einem nicken deutete Dyan zu Nico der noch immer langsam und marzialisch zerrissen wurde. In Brads Gesicht hob sich darauf eine Augenbraue als wollte er sagen „Was, nicht gut?“, und lachte dann. Sein Körper, glitt durch den Halbschatten und man hätte nicht sagen können ob er ging und schwebte. Vielleicht tat er beides Gleichzeitig. Wie ein Hyäne umrundete er sein Opfer und blieb dann auf der anderen Seite, in Nicos Rücken stehen.
„Ich mag es einfach nicht, wenn man mir wiederworte gibt. Du als Fünffacher Vater müsstest das doch sehr gut Nach vollziehen können“, Brads grinsen wurde ein Stück unangenehmer, dass wenn Dyan auch nur ein wenig weniger gewesen wäre, es an seiner Haut Gespürt hätte. Heimtückisch, dachte er sich dazu und verglich in Gedanken das Lächeln, womit er sonst alles unter seiner Herrschaft brachte, mit dem das die zu Tode verurteilten sahen. Das Lächeln gerade vor ihm. Es waren Dimensionen und doch aus einem Gesicht.
„Äußerst kindisch mein Junge“, entgegnete Dyan Brad. Dieser hörte schlagartig auf zu Lächeln und schritt durch Nicos Körper. Dabei riss er große Stücke des Schicksals mit sich. In weiter Ferne konnten beide Männer einen verzerrten Schrei hören. Brad ignorierte ihn und war nun Dicht bei seinem Vater. „Ich werde stärker als du sein alter Mann. Du hast selbst uns allen beigebracht dass alles Möglich ist und ich werde ein Weg finden, wie das möglich ist. Niemand außer mir könnte das“, raunte Brad und seine Stimme wurde tief und vibrierte.
„Das stimmt wenn es einer könnte dann du. Aber das was du willst ist nicht möglich“
„Wir werden es sehen, in der Stunde deines Unterganges“, und damit verzerrte sich der Raum, Nico wurde zwischen Zeit und Raum gezogen und schrie erneut. Als die Umrisse wieder klarer wurden, stand Dyan mit den Händen vorne gefaltete im Raum der Zeit und sah auf die Stelle wo sein schöner Sohn eben noch gestanden hatte.
„Oder in deinem, Kind“, sprach er vor sich hin und Blicke dann zu Nico. Wenn er sich das so ansah, war etwas ganz tief in ihn, das im einen Hauch von Zweifel getränkt war. Dies würde er vor niemanden zugeben, aber Dyan war sich nicht über alles Bewusst was in seiner erschaffenen Existenz möglich war und Brad gelangte immer näher an einen Kritischen Punkt wo selbst ihn die Vorhersehung erschwert war. Was würde passieren wenn es am Ende doch einen Weg für sein Ziel gab?


Die Kronleuchter erzitterten klirrend als Brad sein Palast betrat. Hier wirkte es genau so leer wie im Limbus was aber nur daran lag, dass das Gebäude immer gigantischer wurde. Es Wuchs mit Brads Macht und dehnte sich aus. Lebendig, viel öfters das Wort und ganz oft geschah es das man rein, aber nie wieder raus fand. Des dunklen Herrschers Martyrium war unermesslich und schien sich in immer absurdere Wege auszubreiten. Spiegel sollte man zum Beispiel im Palast auch meiden. Sie zeigten einem oft, verkehrte Welten und spiegelten das Böse in jeden wieder. Starrte man sich zu lange an, weil man glaubte den Weg in eine bessere Welt gefunden zu haben, war es nicht nur einmal vorgekommen dass das Spiegelbild zum Mörder wurde.
Flüsternde Schatten, bewegten sich und verschlangen die Anwesenden. Nicht wenigen hatten seit Jahren kein Tageslicht mehr gesehen. Viele Gänge und Räume waren ohne Fenster.
Doch Brad war nicht zufrieden. Mit den Schritten eines eingesperrten Tigers, lief er durch seinen in schwarzen Kristall gekleideten Thronsaal. Außer seinen Haaren und den 8 Meter Hohen Fenstern, viel kein Licht auf den Stein.
„Das reicht alles nicht. Ich brauch mehr. Aber woher nehmen …. Ich hab die Zeit aber ich kann sie nicht Nutzen. Sie bringt mir nichts“, knurrte er murmelnd vor sich hin und änderte erneut die Richtung. Die Kristalle an den Wänden leuchteten auf wenn er sich ihnen Näherten. Viele Nutzten diese merkwürdige Eigenschaft um zu fliehen, wenn sie an den Wänden die herausstechenden Steine auf flimmern sahen.
Die Brust des Mannes hob und senkte sich unter den schwarzen Anzug. Brad war in Rage.
„Mehr …. Mehr … irgendwo muss es doch mehr geben“, seine Augen wurden schwarz. Die Kristalle begannen zu vibrieren. Hinter Brad, der sich fast ins Delirium redete, öffnete sich langsam eine der großen schwarzen Flügeltüren. Jemand betrat den Raum.



zuletzt bearbeitet 21.01.2015 23:26 | nach oben springen

#206

RE: Amerika (USA) 45 Jahre Später II

in Parallelwelt 22.01.2015 19:49
von Analén • Unbekannt | 33 Beiträge

Leise und vorsichtig wurde die schwarze Tür geöffnet. Sie spürte, dass der blonde Mann sauer war, doch das konnte sicher jeder im Schloss vernehmen und auch wenn der Teenager sich schon etwas vor der Wut ihres Vaters fürchtete, wollte sie ihn auch wiedersehen. Das halbe Schloss hatten den Kopf eingezogen, versuchten so weit weg zu gehen wie es in diesem Gemäuern ging. Solange sie dem Imperator nichts bringen mussten, ihm keinen Dienst erweisen mussten wollten sie dem Mann nicht über den Weg laufen. Gerade jetzt war es nicht immer Ratsam in seine Nähe zu kommen, vor allem wenn man am Leben bleiben wollte.
Analén war nicht dumm, wusste sie dass der Mann auch vor ihr keinen Halt machen würde, wenn seine Laune wirklich Mies war. Doch glaubte sie ihm nicht, dass er sie Umbringen würde in seiner Wut. Zwar hatte er schon das ein oder andere Mal gesagt, dass er vor ihr auch keinen Halt machen würde, doch war sie seine Tochter, sein Blut und das würde er nicht einfach so Auslöschen. Dennoch hielt sie sich oft zurück wenn er so wütend war. Es kam vor, dass der Mann ihre Mutter dann aufsuchte um seine Wut etwas los zu werden oder seinen Harem von dem sich das junge Mädchen fernhalten musste, seit sie ausversehen eine von ihnen ins Jenseits geschickt hatte. Er wusste ganz genau dass es einer jungen Tochter nicht gefiel wenn er andere Aufsuchte und nicht sie, doch zu ihr war er noch nie deswegen gekommen. Quälen tat er seine schöne Tochter mit seiner Erfahrung, aber seit er sie Ansah, sie Beachtete hatte ihr Vater noch nicht das Bett mit ihr geteilt. Dabei hatte sich Analén schon mehr als ein Mal ihren Vater Angeboten. Er hatte eine Selbstkontrolle über seine Lust die Beachtlich war. Doch seine Kontrolle über ihre Lust brachte sie schon manchmal an den Rand des Wahnsinns, wenn sie mehr wollte. Es störte sie, doch schien es ihr das Analén noch nicht reif für ihn genug zu sein schien. Das frustrierte das blonde Mädchen von Tag zu Tag mehr, vor allem dann wenn er nicht mal zu Hause war. Sicher ihr Vater war ein viel Beschäftigter Mann bei all seinen Plänen von denen das junge Mädchen keinen wirklichen Plan hatte. Vieles hörte man auch, nur war sie nicht den ganzen Tag im Schloss, denn egal wie viel Macht ihr eigener Vater auch hatte, schickte er sie wirklich zur Schule. Das war etwas, was Analén gar nicht wollte doch musste sie es. Auch hier gab es einige Auflagen welche seine Tochter zu Befolgen hatte. Vor allem durfte sie keinem Jungen zu nahe kommen, doch das taten sie auch von sich aus schon nicht. Zu groß war die Angst vor dem Imperator der auch wenn er nicht da war, wie ein Schatten über seiner schönen Tochter Thronte als könnte dieser Lebendig werden und jeden töten der es auch nur wagte in ihrer Nähe zu Husten. Gruselig war das schon mal. Doch genau diese Sachen machten den blonden attraktiven Mann für das zierliche Mädchen so interessant.
Während ihre Mutter sich so gut wie sie es konnte von ihrem Onkel abwandte, was er natürlich nicht zuließ, denn Brad würde entscheiden wann sie gehen durfte, wandte sich Analén ihm immer mehr zu. Sie versuchte zu lernen und sich Dinge anzueignen welche sie in ihrem Vater Bewunderte. Vor allem seine Art Menschen sowie Wesen zu quälen sowie zu foltern, ohne wirklich einen Finger zu rühren. Allein schon durch seine Anwesenheit konnte er einen dazu bringen sich Umzubringen. Soweit war seine junge Tochter noch lange nicht. Hielt man sie immer noch für süß, weil sie so aussah wie sie es tat. Oft wurde das Mädchen mit den Blau-Pink-Goldenen Augen wirklich unterschätz was sie nervte. Irgendwas machte sie eindeutig falsch.
Doch das war nicht der Grund, warum sie jetzt leise Eintrat “Papa?“ kam es leise von ihr. Der Blick ging nach oben wo der Kronleuchter Gefährlich schwankte, ihre langen blonden Haare mit dem Silber schimmer fielen so schien es unendlich lang ihren Rücken runter, bis zu ihrem Po da sie diese offen trug. Wütend war er Eindeutig. Ihre Schritte waren daher wirklich Vorsichtig, dass sie zur Not noch Weglaufen konnte. Vor Brad jedoch konnte niemand davon laufen. Analén war auch noch sehr jung, daher Neugierig so wollte sie wissen was ihren Vater beschäftigte “Was hast Du?“ er konnte vernehmen, wie Vorsichtig sie Sprach, das etwas Angst doch in ihrer Stimme mitschwang auch wenn sie das gar nicht wollte. Nur wenn er so Wütend war, dass es das Schloss in Schwingungen versetzte dann musste auch sie sich etwas zurückhalten. Als sie hinter ihm stand, legte sie ihre zarte Hand auf seinen Oberarm. Wie so oft war er in einen Anzug gehüllt. Sie konnte sich nicht daran erinnern, ihren Vater jemals in was anderem gesehen zu haben, außer Nackt wenn er sie in der Badewanne oder Dusche überraschte. Seine Tochter schaute sein Profil an, selbst so konnte man gut erkennen dass ihn irgendwas beschäftigte. So offen kam das nicht immer vor, muss ihren Vater etwas schwerwiegendes Beschäftigen. Ihr Vater wirkte zum ersten Mal älter auf sie, als der blonde Mann äußerlich aussah “Kann ich Dir helfen Papa?“ sicher nicht, dennoch konnte seine Tochter ihn das immer nach fragen. Ein wenig tat sie das auch, damit er nicht gleich zu ihrer Mutter geht um seine Wut an ihr auszulassen. Es sollte sie eigentlich nicht stören, doch wenn er mit ihrer Mutter zusammen war, dann wurde es Körperlich auf eine Art wie es Erwachsene taten. Eine Frage brannte auf ihren Lippen, doch diese Schluckte das junge Mädchen runter, musste sie seine Wut nicht noch durch doofe fragen verstärken. Sie zog ihre Oberlippe leicht durch ihre Zähne und wartete darauf wie sich seine Laune auf sie Auswirken würde. Dabei hielt das Mädchen mit den außergewöhnlichen Augen die Luft an.



zuletzt bearbeitet 22.01.2015 19:50 | nach oben springen

#207

RE: Amerika (USA) 45 Jahre Später II

in Parallelwelt 24.01.2015 01:41
von Brad • Dark Singularity | 2.519 Beiträge

Vor Brads Augen begann es zu flimmern. Beherrscht von seiner Gier und der Wut, diese nicht stillen zu können, tanzten Sterne in seinem Blickfeld und nahmen ihm die Sicht. Irgendwas wusste sein Vater. Er hatte es in seinem Gesicht gesehen. Etwas das er übersah und innerlich trieb es den Mann an den Rand seines persönlichen Wahnsinns. Tiefes Grollen ertönte aus seiner Brust, auch als er am Rande die Anwesenheit seiner Tochter spürte. Heute konnte ihre Nähe ihn nicht betören. Im Gegenteil reizte es Brad nur noch mehr.
Immer noch tigerte er auf und ab, durchquerte die leere Halle und füllte sie mit einer Atomsphäre aus unangenehmen Gefühlen. Als Analén näher trat, knackte es wie bei einer Überspannung von Elektrizität und bekam einen Schlag als sie ihren Vater am Arm berührte. Sie zuckte erschrocken zurück und Blickte zu ihm auf. Doch er sah sie nicht und murmelte weiter vor sich her. In Rage redend wie ein Verrückter der nicht mehr wusste in welchen Jahr erlebte, wandte er sich ab. Seine Füße trugen ihn in Richtung des Fensters und Schrie dann auf.
Die Hände zu Fäuste geballt, schlug er gegen den Rahmen der gigantische Scheibe. Für einen Moment passierte nichts und auch Brad schien die Luft anzuhalten. Dann, es war wie Regen aus Glas, zersplitterten sie in Millionen von winzigen Scherben. Wind trug sie weiter in den Raum hinein.
„Ich übersehe etwas. Ich fühle es“, und dabei hob er seine rechte Hand und starrte sie an. Der Blick aus seinen Augen war glasig, fast wegetreten. „So nah …. Die Macht. Aber wie komm ich an sie ran?!!“, und bei den letzten Worten schrie erneut auf. Plötzlich viel ihm seine Tochter in die Augen. Es war als würde er sie zum ersten mal in ihren Leben wirklich bemerken. Ihre Blicke trafen sich und dann stand er vor ihr. In Bruchteil eines Atemzuges lagen seine Hände an ihren Wange und zog den Kopf des Mädchens zu sich rauf, als würde er ihr diesen von den Schulter reißen wollen.
„Was ist es?“, formulierte er jedes einzelne Wort, als würde er ihr Buchstabe für Buchstabe erklären. Das Türkis in seinen Augen schlug hohe Wellen, neues Blau kam hinzu vermischte sich und Verschlang den Ausdruck des Mädchens das sich dort Wiederspiegelte.
Langsam gruben sich seine Fingernägel in ihre weiche Porzellanhaut und ein Rinnsal Blut Fluss an seinen rechte Zeigefinger entlang, hinunter zu ihrem Hals. Doch kurz bevor er hinabfallen konnte Fing er den Tropfen mit seinem Daumen auf und leckte ihn ab.
In diesen Augenblick schien dem Mann etwas klar zu werden. Vermutlich würde sich Analén später immer an diesen Moment erinnern, denn es war das erste Mal das seine Augen klar und Still in die Ferne starrten. Das blau bewegte sich nicht mehr. Dann, ganz langsam zog sich ein Lächeln über seine Lippen. Offen fast euphorisch wie sie ihn noch nie gesehen hatte.
„Du …“, hauchte Brad sein Mädchen an und strich ihr zärtlich über die Haare. Stille. Darauf folgte ein weiteres „Du“, als würde sie verstehen was er soeben begriffen hatte. Doch sie verstand ihn nicht. Normalerweise hätte Brad das gereizt. Unwissenheit und Einfältigkeit brachte seine Nerven zum Vibrieren. Aber diesmal schien alles anders zu sein. ER war anders!
Plötzlich umschloss seine Hand die ihre und als Ana blinzelte standen sie vor einem Café. Passanten, ein etwas älteres Ehepaar in den 40er, gingen an den beiden vorbei. Sie sprachen im schnellen englisch miteinander. Beide verdrehten sie den Kopf über die Schulter als ihnen Brad ins Auge viel. Menschen bekamen wenig von Magie mit. Ihr Selbsterhaltungstrieb schützte sie Subjekt und Objektiv vor den Überirdischen. Daher sahen sie Brad auch nicht so wie Ana ihren Vater sah. Aber das Unterbewusstsein zwang sie fast dazu, sich den Nacken nach ihm zu verrenken. Zu einem anderen Zeitpunkt wäre das dem Mädchen bestimmt seltsam vorgekommen, denn sie war zum allerersten Mal mit dem blonden Herrscher unterwegs. Ganz ohne Zwang und Absichten.
„Gehen wir was essen. Ich hab gehört du magst Eis sehr gerne“, und mit diesem Satz betraten sie ein Cafe im stilistischen Stiel der 40er Jahre. Ein Mädchen, vermutlich in Anas alter kam den beiden lachend entgegen und hielt dabei eine Zeitschrift vor sich. Die Amerikanische Ausgabe der Vough. Mit langen mittelblondbraunen Haare, großer schwarzer Brille und einem weiten Schal um den Hals war sie der typisch modische Teenager, der gerne so sein würde wie eines der berühmten Models. Jedoch schien sie sich über die Modelbibel in ihren Armen nicht mehr sicher zu sein, als ihr Blick auf Brads Tochter viel. Die Mädchen musterten sich, Ana eher abfällig und der Mensch mit jeder Sekunde die verstrich, verschüchterter. Ihre Finger umklammerten das Heft und als Brad eine Hand auf Analéns Schulter legte und ihr mit den Fingern deutete, sie sollte sich an einen der weißen Tische setzen, bemerkte das Mädchen Brad.
Blinzelnd erstarrte sie. Und dann konnte man ganz langsam sehen wie die braunen Rehaugen größer wurden. Wie das Ehepaar zuvor begriff auch sie nicht was genau sie sah, aber sie wusste es war gewaltig, potent, mächtig und vor allem gefährlich.
Etwas das man nicht zu einem Menschen sondern eher zu etwas wie einer Atomexplosion fassen würde. Aber wo kam dann die Erregung her? Zweifelsohne war sie jung und verstand von Sex und Liebe nichts, aber sie spürte was Verlangen war und als Brad sich mit dem Mädchen an seiner Seite entfernte, ebbte es in einem angstvollen Schweißausbruch um. Noch bevor die beiden neuen Gäste saßen, war der Mensch aus dem Cafe verschwunden. Später würde sie eine rote Ampel am Ende der Straße überqueren und dabei von einen Auto erfasst werden.
Brad hingegen saß nun seiner Tochter gegenüber die er jetzt wie ein ganz normaler Vater betrachtete. Er reichte ihr die Karte, als würden sie das jeden Tag tun. Hier sitzen und Eis essen. Noch immer war das Türkis in seinen Augen wie Eis erstarrte. Und penetrant behielt er dieses ungewöhnlich euphorische Lächeln als Schmunzeln im Gesicht.
„Bestell dir was und so viel zu willst“, forderte er sie auf und machte einen Schlenker mit seiner Hand. Dann lehnte er sich zurück und verschränkte die Arme. Groß, blond in einem Anzug so schwarz wie Obsidian, wirkte er fehl an diesem Platz. Der weiße Stuhl mit verschnörkelter lehne die an ein altes Cafe in Paris erinnern ließen, wollte nicht ins Bild passen. Auch die Umgebung in Pastelltönen, vor allem in Rosa und Matt Türkis gehalten ließ das ganze was geschah eher wie einen schlechten Witz wirken. Man verband Anas Vater mit vieles, aber niemand würde ihn in einer Eisbar vermuten. Am Ende würde das des Rätzels Lösung sein, jedoch stand vorerst Verwirrung im Raum.
Auch die Kellnerin war verwirrt. Ihr waren die Worte entfallen als sie in das Gesicht des Mannes sah. Faszinierend beobachtete Brad wie immer mehr Verstand, der Damen in einem rosa weiß Gestreiften 40er Jahre Dress, entfiel. Mit offenen Mund, dem Gerät zum Notieren der Bestellung in der Hand wand sie sich zu Analén und begann mit den Wimpern benommen zu klimpern. Brad seufzte und hob seinen rechten Arm, legte ihr zwei Finger auf die Schulter und dann trat seltsame Klarheit in den Blick der Frau. Als sei sie gerade erwacht, streckte sie ihren Körper durch und sah das Mädchen zu ihrer linken freundlich an „Was darf ich dir und deinem charmanten Freund bringen?“, lächelte sie und sah dann auch zu Brad, der eine Augenbraue hochgezogen hatte.
„Ich bin ihr Vater“, korrigierte dieser. Die Lippen der Bedienung formten ein rundes „OH“ mit den Lippen. Dann lächelte sie „Sie sind ein ausgesprochen junger und, verzeihen sie wenn ich das so sage, attraktiver Vater“, ihr breiten Lippen zogen sich nun auseinander und dann lachte sie. Etwas in Brads Blick begann zu funkeln, doch es entging sowohl der Kellnerin, als auch Analén. Zu dieser beugte sich nun die Frau, die nicht älter als Ende 20 sein konnte und neigte sich dann sogar zu ihr herunter „Du hast wirklich Glück, mit einem so hübschen Daddy braucht man bestimmt keinen Freund“, sie zwinkerte Brad zu. Das es nur Ironie sein sollt verstand sich, hätte sie aber gewusst was Analén in diesem Moment dachte, wäre sie vermutlich trotz Brad Gehirnwäsche nach hinten umgefallen.
„Wir wollen bestellen“, raunte Brad nun und wirkte kurz wie er sonst war. Unnahbar, kalt und Nazistisch. Paralysierst stellte die Frau sich auf wie eine Zinnsoldatin und wartete auf die Bestellung der beiden Gäste. Brad sah seine Tochter an und äußerste den Wunsch nach einem einfachen schwarzen Cafe. Er hasste süße Sachen.

Später als vor beiden ihre Georderten Bestellungen standen, wartete Brad bis seine Tochter die ersten Minuten in Stille genießen konnte. Dann fing er an zu erzählen.
„Es ist unser Blut“, Ana blickte von ihrem Essen auf und sah den blonden Mann an „Der Grund warum ich deine Mutter in meinen Bett wollte. Es ist derselbe Grund warum dein Onkel Ronan und deine Tante Iceais es miteinander treiben. Und es ist derselbe Grund warum ich dich will“
Beide blickten sich an. Brads lächeln war ins ernste Gerutscht. Bei ihm wirkte es fast als würde er immer auf einem Herabblicken. Zum ersten Mal hatte er ihr gegenüber sein Verlangen gehäußert. Doch bevor Ana was sagen konnte sprach ihr Vater weiter.
„Bisher hab ich mir nie was dabei gedacht. Vermutlich weil die Tatsache zu offensichtlich war. Aber dann hab ich dich Gespürt. Dein Blut. Deine Macht. Dein Großvater ist der Anfang und das Ende. Bei ihm gibt es keine Entwicklung, keine Steigerung kein Erreichen. Er ist Konstant und wird es auch bleiben. Die macht die wir von ihm haben ist ein Teil seiner selbst“
Brad hatte keine Ahnung ob seine Tochter ihn verstand aber das war nicht wichtig. Während er es ihr erklärte entwickelte sich in seinem Kopf ein brachialer Plan „Jeder der von Dyan abstammt ist mit ihm und mit allen anderen in der Familie Verbunden. Das ist der Grund und auch die Lösung für mein Problem. Analén …..“, nun hatte er sich vorgebeugt und starrte seine Tochter an.
„…Ich werde jeden mit D Gene töten müssen, um die Macht zu erhalten, die ich brauche um Dyan zu übertreffen“
Seine Hand streckte sich über Tisch hinweg und legte ihr seinen Daumen auf die Lippe.
„Es gibt keinen anderen Weg. Opfer müssen immer gebracht werden. Aber hab keine Angst“, und nun flüsterte er „Du wirst bis zum Schluss an meiner Seite sein“



zuletzt bearbeitet 24.01.2015 01:43 | nach oben springen

#208

RE: Amerika (USA) 45 Jahre Später II

in Parallelwelt 24.01.2015 22:16
von Analén • Unbekannt | 33 Beiträge

Sicht war die junge Frau verwirrt. Hatte der Mann gerade die größten Stimmungssschwankungen die ein Wesen wohl haben konnte. In der einen Minuten schreit er noch durch schloss, verletzt seine Tochter und jetzt geht er mit ihr wie ein ganz normaler Vater Eis essen. Zuerst wusste Analén nicht was sie davon halten wollte und ob er dieser sie nicht nur in Sicherheit wiegen wollte. Am Ende war es, denn bei seinen Worten weiteten sich die Pink-blau-Goldenen Augen ins Unglaubliche. Sie schaute den blonden Mann nicht an, stocherte in ihrem Eis rum. Auf dieses war dem blonden Mädchen die Lust vergangen. Analén schluckte schwer, mit solchen Worten von ihrem eigenen Vater hätte sie niemals gerechnet. Sein Wahn noch mehr Macht zu haben, nahm ganz neue Formen an. Am Ende würde es ihm auch nicht reichen, doch dann gab es keine Macht mehr die noch stärker war. Bisher hatte sie ihn immer Bewundert, gemocht wie er allein durch das betreten eines Raumes, wie hier in der Eisdiele die ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte oder nur mit einem Blick jemanden so viel Angst einjagen konnte, das dieser alles tun würde um seine Haut zu retten. Doch dieses Mal ging er auch für seine junge Tochter zu weit. Zwar kannte das junge Mädchen ihre Verwandten nicht persönlich, nur aus den Geschichtsbüchern denn diese waren dort Vertreten, allein schon wegen ihrem Großvater. Nur jetzt wollte er jeden Umbringen um an deren Macht zu kommen. War ihm das Blut der eigenen Familie bisher immer Heilig gewesen. Bei dem was ihr Vater nun war, schien es ihr als hätten die anderen keine Chance gegen ihn. Dabei dachte sie nicht mal an ihre Mutter, denn was mit ihr passierte war ihr noch immer egal, würde sogar helfen ihr was anzutun.
Und was war mit ihr? Zwar sagte ihr Vater, dass sie bis zum Schluss an seiner Seite wäre, aber was passiert, wenn er am Ende die ganze Familie ausgelöscht hatte? Würde er sie dann auch töten? Und was geschah dann mit dem Universum, wenn er stärker als der Schöpfer war? Man sagte doch dass alles mit ihrem Großvater begonnen hatte und damit endet. Hatte er dafür auch eine Lösung?
Zum ersten Mal machte sie sich über sowas wirklich Gedanken, war es ihr bisher immer egal gewesen, solange er irgendwann wieder zu ihr zurück kam. Langsam hob sie daher ihren Blick und versuchte ihm in die Augen zu sehen, doch das konnte sie nicht. Stattdessen schluckte das zierliche Mädchen schwer Du….Du…wirst mich dennoch irgendwann auslöschen oder? sie konnte sich seiner Worte einfach nicht sicher sein. Hob so auch ihre rechte Hand an ihre Wange welche er vorhin verletzt hatte. Es war nichts mehr zusehen, doch das Gefühl war geblieben. Wenn er das schon tat, dann schreckte er auch nicht vor mehr zurück.
Analén zweifelte an ihrer Hingabe zu ihrem Vater, nun wo er ihr all diese Dinge gesagt hatte. Sie wich mit ihrem Stuhl nach hinten um weiter von ihm weg zukommen. Seine Nähe war dem schönen Mädchen gerade wirklich Unangenehm. Sie war noch jung und wollte nicht Sterben nur weil ihr Vater dem Wahnsinn an Macht verfiel, das war doch nicht gerecht. Ein merkwürdiges Gefühl breitete sich in ihrem Körper aus. Nicht nur Angst, sondern auch dem ganzen nicht mehr Herr werden zu können, aber Ende wie alle anderen aus der Familie zu sein.
Sie stand auf “Ich muss raus“ damit lief sie schnell an ihm vorbei nach draußen. Analén Atmete tief ein und aus. Wie konnte er ihr sowas sagen? Die junge Frau schloss ihre Augen und musste das erst mal wirklich verarbeiten was ihr Vater ihr gesagt hatte. Ihr Gesicht war in Richtung Himmel gerichtet, als sie diese öffnet bemerkte sie wie trostlos doch alles wirkte. Auch wenn die Menschen so wie immer waren, schien alles dunkler zu sein. Bildete sich das junge Mädchen das nur ein? Im selben Moment als ihr das auffiel, wurde die Straße von einem Ohrenbetäubenden Knall erfüllt. Nicht weit von der Eisdiele erhellte ein heller Feuerball den Himmel. Die Explosion führte dazu, dass die Scheiben der Wohnungen, Restaurants und allen anderen Läden in Unmittelbarer Nähe zu Bruch gingen. Analén zog gen Kopf ein, um nicht von einer Scherbe getroffen zu werden. Ein Wort entstand aus dem dicken Raus.
Liberta
Es war also klar wer dafür Verantwortlich war. Sie hatten also mitbekommen das Brad mit seiner Tochter Unterwegs waren und versuchten jetzt ihre Chance zu ergreifen. Die Menschen waren schreiend geflüchtet in die näher stehenden Häuser. Aus den Schatten erhoben sich nun die Wesen welche dem Widerstand angehörten. Wie bedrohliche Tiere schlichen sie auf das blonde Mädchen zu welches sich wieder aufgerichtet hatte und im Kreis drehte um alles genau zu Wahrzunehmen. Von ihrem Vater konnte sie nun wirklich nichts erwarten. Es wäre sogar eine Schande wenn sich sein Fleisch und Blut nicht selber Verteidigen würde. Nur war sie sich nicht sicher ob es Überhaupt was bringen würde, wenn sie irgendwann vielleicht doch durch die Hand des Imperators sterben würde. War Analén vielleicht doch auf der Falschen Seite? Die Wesen umzingelten sie “Schau an wem wir da haben“ ertönte die Stimme von Neal welcher ein Kreuzungsdämon war. In diesen Zeiten Arbeiteten wirklich viele zusammen. “Verschwindet“ fauchte das junge Mädchen. Auf sowas hatte sie nun wirklich keine Lust. Nur machte sich keiner die Mühe das zu tun, sahen sie in ihr eine Chance ihren Vater zu Fall zu bringen. Wie dumm von ihnen, wussten sie nicht was das junge Mädchen so eben erfahren hatte. Es würde ihm sicher noch zu gute kommen wenn die Libertas sie töten würde, dann hätte der blonde Mann es einfacher ihre Kräfte zu Absorbieren.
Das blonde Mädchen würde sich sicher nicht Kampflos ergeben, auch wenn sie gerade nicht wusste welche Seite die bessere ist. Dennoch wollte Analén auch nicht als Gefangene irgendwo landen, daher erhitzte sie ihren Körper, schon alleine damit sie niemand anfasste. So konnte es das blonde Mädchen ihnen auch schon schwerer machen. Es würde das erste Mal das sie gegen jemanden Kämpfen müsste.



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#209

RE: Amerika (USA) 45 Jahre Später II

in Parallelwelt 30.03.2015 18:46
von Brad • Dark Singularity | 2.519 Beiträge

Der Inhalt des Eisbechers vor Brads Augen begann sich langsam in eine braunweiße Flüssigkeit zu verwandeln. Inzwischen hatte er die Ellenbogen auf den Tisch gelehnt und sein Kinn auf den Handrücken seiner verschränkten Finger gelehnt. Entspannt, fast meditativ wirkte seine Mimik. Man hätte einiges an Fantasie aufbringen müssen, um gerade in dem Mann eine Bedrohung zu sehen.
„Teenager, sie können alle sehr launisch sein, oder?“
Die Kellnerin war wieder erschienen. Mit einer Hand in die linke Hüfte gestemmt ließ sie das Haar elegant über die Schulter gleiten. Sie fixierte Brad. Ob er auch sie wahrnahm schien allerdings fraglich. In seiner Position verharrend waren die Türkisen Augen auf die Tür gerichtete, durch die Ana verschwunden war. Sie war entsetzt gewesen.
Über das was er vor hatte und über die Art wie er es ihr sagte. Brad erkannte sehr viel von ihrer Mutter in ihr. Das hatte ihn schon immer geärgert. Auf Mehrfache weise. Ana war eine D und sollte sich auch wie eine Verhalten. D’s rannten nicht weg. Sie kämpften und revolutionieren sich.
„Enttäuschend“, murmelte Brad vor sich hin und lehnte sich langsam mit nachdenklichem Blick zurück. In seinem Kopf begann es zu rotieren. Neben ihn neigte die junge Frau zu ihm ein Stück weit hinunter. Überwand Distanz und spürte wie dabei etwas unter ihrer Haut kroch. Es war ein ähnliches Gefühl wenn man sich einem elektrischen Zaun näherte. Kurz bevor man ihn anfasste spürte man schon das gefährliche Knistern in den einzelnen Härchen.
„Machen Sie sich nichts draus. Wenn sie älter werden, bekommen sie mehr Verständnis für die Welt ihrer Eltern. Jeder macht das mal durch“, aufmunternd legte sie ihre Hand auf die breite Schulter des Mannes. Kaum das die Haut des Stoff des Anzuges berührten, vielleicht spürte sie sogar den Knochen darunter, brach sie zusammen. Das silberne Tablett viel klappernd neben ihr zu Boden und kullerte scheppernd unter den Tisch eines erschrockenen Gastes. Ein Mann in verwaschener schwarzer Jeans, gestreiften T-shirt der sofort aufsprang und sich zu der bewusstlosen Kellnerin runterbeugte.
„Miss hallo? Miss, hören sie mich?“, er sah auf als die Frau sich nicht mehr bewegte und sah zu Brad. Dieser war die letzte Person gewesen, mit der er sie stehend gesehen hatte. „Sir wir brauchen eine Arzt. Rufen sie einen Krankenwagen. Ich glaub … sie atmet nicht mehr“
„Sie ist längst tot“, antwortete Brad mit weit entfernten Blick und streckte seine langen Beine unter dem Tisch aus. Der geschockte Mann, vielleicht Anfang 30 sah entsetzt auf. Es war ein ähnlicher Blick gewesen, wie der seiner Tochter. Die Verbindung mit dieser menschlichen Reaktion auf sein Kind, machte ihn krank. Hass quoll in ihm auf und aus irgendeinen Grund begann er den Mann, der Kniend neben der toten sich befand, ebenfalls zu verabscheuen.
Damit war er allerdings nicht alleine.
„Sie sitzen da auf ihrem Stuhl, als seinen Sie der König dieser Welt und müssten sich um nichts und niemanden scheren. Das ist krank. Menschen wie sie machen mich krank. Die glauben nur weil sie in teuren Anzügen herumlaufen und mit Geld spielen, wie Kinder mit Puppen, können sie alles tun ohne Konsequenzen zu erhalten“, der Mann in den gestreiften Shirt war aufgestanden und sah fast hasserfüllter aus als Brad. Als dieser allerdings nicht antwortete, konnte man gedanklich das zischeln an einer Zündschnur hören. Stellte sich nur die Frage wer von beiden das Pulverfass war, das alle in den zerreißenden Tod schicken würde.
„Hey! Ich reden mit ihnen, sie arroganter Scheißkerl. Kümmert es sie gar nicht das ein Mädchen da tot neben ihnen liegt?“
Er deutete auf die reglose Kellnerin am Boden. Sein Gesicht warf tiefe Schatten und verzog sich zu einer Grimasse. Schwer hob und senkte sich der Brustkorb. Es war ein hagerer Mann, aber offensichtlich mit viel Mut ausgestattet. Für einen Augenblick bewegte sich niemand im Raum. Die Anwesenden sahen abwechselnd von der Toten zu Brad und dem Mann. Man war sich nicht sicher wo das Enden würde. Ob vielleicht gleich jemand eine Waffen ziehen, oder mit einem Messer auf den anderen losgehen würde. Zu zutrauen schien man es beiden. Im Hintergrund weinte ein kleines Mädchen mit langen geflochtenen Zöpfen. Sie hatte die Hand ihrer zerknirschten und halb vor schock erstarrten Mutter ergriffen. Sie zog die Hand in Richtung der Tür. Nur raus.
So einige schienen denselben Instinkt innerlich ergriffen zu haben. Zwei Teenager, ein junges Pärchen mit braunen Haaren bewegten sich der Wand entlang. Als der Junge die Tür erreichte, ertönte das Klingeln was man immer beim Kommen und Gehen hören konnte.
In dem Moment erhob sich Brad. Ordnungsgemäß schob er in aller Ruhe den Stuhl an den Tisch. Die einfache Geste schien den Mann im Shirt fast zum Platzen zu bringen.
Zähnefletschend deutete seine Hand immer noch auf die tote Frau. Tränen schossen ihn vor Fassungslosigkeit in den Augen.
„Sie sind krank. Sobald das hier vorbei ist, werde ich dafür sorgen dass man sie an einen Ort einsperrt, wo es ebenfalls niemanden schert was aus ihnen wird. Vielleicht erkennen sie dann ihre Herzlosigkeit und beginnen zu bereuen“
Brad verharrte in seiner Bewegung. Die Hände auf die Lehne des Stuhl gestützt und schloss die Augen. Ein sehr feines Lächeln legte sich über seine Lippen. In der Luft begann sich eine unsichtbare Kraft zu bewegen.
„Wissen sie was krank ist“, Brad hob den Kopf in seinen Nacken und starrte einen Augenblick zu Decke. Alle Blicke waren auf ihn gerichtete.
„Das ich mich einfach nicht entscheiden kann ob ich meine Tochter töten oder ficken soll. Beides hätte etwas für sich, aber nur von einem der Dinge verspreche ich mir wirkliche Befriedigung. Es ist krank Vater zu sein. Es macht die Dinge so ausgesprochen ….“, seine Hand drehte sich nach Worte suchend in der Luft „Kompliziert“
„Sie gehören eingesperrt“, war das einzige was wispernd aus dem Mund des Mannes kam. Er sah zu dem blonden Wesen, als sei er ein Massenmörder auf der Flucht. Langsam ließ Brad den Kopf sinken und nun endlich schielte er über die Seite seiner Schulter, hin zum Gesicht seines Gegners. Blaue Wirbel vermischten sich wütend und aufbrausend in den Augen Brds, wie ein Huricane.
„Viele sind der Ansicht ich sollte das sein, aber bisher hat es noch keiner geschafft. Wollen Sie es mal versuchen“, Brad hätte auch fragen können ob er und der Fremde zusammen eine Runde Poker spielen wollten. Beides hätte die gleiche tonlose Farbe seiner Stimme entsprochen.
Verärgert über das Verhalten des Irren ihm Gegenüber, beschloss der Mann nun Nägel mit Köpfen zu machen. Da war ein Kind mit seiner Mutter im Hintergrund. Junge Menschen mit Leben. Alles hilflose Menschen die er nicht weiter mit dem Untier in einem Raum sehen wollte. Wenn er nicht bald eine Aktion starten würde, dann könnte das alles noch hässlicher werden als es jetzt schon war.
Drei Schritte bevor er Brad erreichte, hielt er jedoch inne. Nicht weil er Angst verspürte. Aus irgendeinen Grund war seinen Nerven so sehr am vibrieren, dass er sich mit einem ausgewachsenen Stirn angelegt hätte. Es war die Hand des blonden. Ausgestreckt ihm Gegenüber und den Zeigefinger hebend.
„Bevor das hier endet wie in einer dieser billigen Krimis, habe ich eine bessere Verwendung für sie, Ben“
Perplex hielt der Mann namens Ben inne. Sein Gesicht viel ins ungläubige.
„Woher wissen sie ….“
„… ihren Namen“, vollende Brad den setzt ehe Ben ihn aussprechen konnte. Er lächelte süffisant „Es liegt in meiner Natur mehr zu wissen als alle anderen. Sehen sie das Sammeln von Informationen als mein persönliches kleines Hobby an. Bringt niemanden in erster Linie um, aber Wissen kann am Ende mehr Macht als Stärke sein. Leider wählen nur die wenigsten Menschen Wissen vor Geld“, eine Kunstpause trat ein in der sich Brad räusperte und den Knoten seiner Krawatte nachzog.
„Wie auch immer Ben“, es schien ihm eine perfide Freude zu sein den Namen seines Feindes über die Zunge zu rollen wie ein Kaugummi das er bald zerkaut hatte.
„Sie und ich werden einen kleinen Ausflug an die frische Luft machen. Wie ich sehe sind ihre Nerven äußerst angespannt. Juckt es in den Fingerknöcheln?“, er reib sich zur Demonstration die eigene Hand und hob beide Augenbrauen fragend.
Ben begann schwer zu atmen. Der seltsame Verrückte hatte Recht. Je länger er hier stand umso mehr konnte er das Blut in seinen Adern rauschen hören. Das letzte Mal, als er sich so gefühlt hatte, war er mit 120 km/h in eine Leitplanke gerast. Adrenalin begann sein Geist zu vernebeln.
„Ich weis sie wollen sich prügeln und wissen sie was, gerade jetzt hätten sie die Gelegenheit dazu. Nicht gegen mich. Ich bin niemand mit dem man sich schlagen sollte“, und während Brad sprach wurde der Raum weiter. Ben atmete heftig. Die Energie ballte sich ihn ihm auf und jetzt fühlte er sich selbst wie ein Stier. Eine Straße erschien vor seinen Augen. Lang offen und perfekt um auf etwas loszugehen. Er war so wütend. Warum wusste er nicht, aber es musste raus.
Blonde lange Haare wehten neben ihn, doch er sah das Gesicht des Mädchens nicht. Inzwischen stellte sich ihm nicht mehr die Frage was gerade mit ihm passierte. Ben hatte nicht mal bemerkt das er gar nicht mehr im Cafe stand. Und dann sah er sein Ziel. Später würde er sich fragen ob er das was er zusammenschlug männlich oder weiblich gewesen war. Als die Knöchel gegen ein Gesicht schlugen, er Blut und Speichel in sein Gesicht spürte, war es ihm egal.
Brad im Hintergrund sah von dem Mann, der nun nicht mehr wie ein Mann aussah, weg zu seine Tochter.
„Ist das deine Antwort? Weglaufen?“
Wie ein guter Vater legte er eine Hand um ihre Schulter. Vielleicht ein wenig zu fest, zu energisch. Aber das Lächeln aus dem Cafe war geblieben.



zuletzt bearbeitet 30.03.2015 18:59 | nach oben springen

#210

RE: Amerika (USA) 45 Jahre Später II

in Parallelwelt 31.03.2015 20:33
von Analén • Unbekannt | 33 Beiträge

Innerlich freute sich Analén schon darauf, dass einer der Libertas sie angriff. Konnte sie selber zeigen was in ihr steckte, auch wenn ein Teil von ihr sagte, sie sollte sich lieber dem Widerstand anschließen, denn so wurden ihre Chancen erhöht am Leben zu bleiben. Wobei wenn es sich das blonde Mädchen recht überlegte, war das nicht der Fall. Ihr Vater würde sie nur finden und seine Tochter dann sicher nicht als letzte Umbringen, sondern als erste. Sein Verlangen nach dem eigenem Blut war wirklich erschreckend. Doch konnte Brad damit wirklich seinen eigenen Vater bezwingen? War er nicht das Mächtigste was existierte. Würde dann nicht alles Enden? Sogar Brad. Das hatte Analén schon vor Jahren gelernt. Dyan war der Anfang und das Ende. Doch was hätte ihr Vater davon, wenn er am Ende doch nur alleine wäre? Bisher hatte sie nicht gesehen, dass auch ihr blonder Vater leben erschaffen kann. Worüber sie sich jetzt alles Gedanken machte.
Das blonde Mädchen mit den bunten Augen war ihr Vater bisher immer sehr Treu gewesen, hatte ihn Vergöttert und wollte so sein wie er. Doch nachdem was der Mann im Café zu ihr gesagt hatte, hatte sich das Bild schon ein wenig geändert. So Treu dumm würde das Mädchen ihm sicher nicht mehr hinterherlaufen. Analén wollte leben, so wie es wohl jeder wollte. War sie wirklich noch sehr jung und hing an der Welt. Das wichtigste war nun, das sie lernte auf sich selber aufzupassen.
Das blonde junge Mädchen wich einem Mann aus der sie Angriff, dabei verbrannte sie ihm seine Hand. Er schrie auf, denn die Verbrennung breitete sich langsam auf seiner ganzen Haut aus. Fraß sich durch diese bis zu seinem Knochen. Das jüngste D-Wesen würde sicher nicht so einfach Aufgeben und schon gar nicht Kampflos. Konnte sie sich von ihrem Vater gerade auch keine Hilfe erhoffen. Brad war einfach Egoistisch und dachte nur daran wie er von den anderen Wesen oder eher von seiner Familie die Macht absorbieren konnte. Genau das machte seine Tochter so verdammt Wütend. Dumm war sie gewesen, über den anderen zu stehen. So schnell konnten jemanden die Augen geöffnet werden. Dass ihr eigener Vater das tun würde, damit hätte sie nicht gerechnet. Er wohl selber auch nicht. Ihm schien ihre Zuneigung immer gewiss zu sein.
Während der Liberta dabei war zu verbrennen, überlegten sich die anderen wie sie an Analén ran kommen würden. Die Gruppe hatte dabei Zuschauer. Denn auch wenn die Menschen sich zurückgezogen hatten, so konnten sie nicht anders als aus ihren Fenster oder Verstecken zu schauen, was denn da gerade los war. So viel u die Wesen sollten Unbemerkt bleiben. Doch am Ende würden sich die Cleaner wieder darum kümmern müssen. Analén war das Versteckspielen gerade sowas von egal. Da konnte man ihr auch nachsagen, dass sie noch Jung war. Es lag an denen die sie Angegriffen hatten. Hätten sie es nicht getan, dann würde sie nicht so weit gehen.
Es wurde ein Netz auf sie geworfen, das Gewicht drückte das Wesen auf den Boden. Gar nicht so dumm welches aus Metall zu nehmen, ein Netz aus Seilen wäre sofort Verbrannt. Der Stahl erhitzte sich, verbrannte ihr das hübsche Gesicht, so dass sie vor Schmerzen zischte. Genauso schnell wie ihre Haut verletzt wurde, genauso schnell heilte sie auch wieder, wurde aber immer und immer wieder von neuem Verbrannt. Dass man sie damit erst recht wütend machte, war klar. Zum ersten Mal, musste sich das Mädchen mit den Pink-Gold-blauen Augen darüber Gedanken machen wie man Kämpft. So auch versuchen die Nächsten Schritte des Wiederstands zu erahnen, nur hatte sie damit keine Erfahrung. Das einzige was sie jemals getan hatte, war eine von Brads Nutten zu töten und eine Frau zu Foltern. Gelingen tat ihr das nicht. Sammelte man solche Erfahrungen nur, wenn man oft Gekämpft hatte. Analén versuchte es einfach instinktiv zu machen, daher Beamte sich sie aus diesem Netz raus, damit ihre Haut unverletzt blieb. Sie ließ ihren Kopf kreisen um sich wieder zu entspannen. Auf dem Boden zu liegen wie ein Eingesperrtes Tier war kein angenehmes Gefühl “Das hättet ihr nicht tun dürfen“ in ihre hellen Augen mischte sich das schwarz, welches selbst einen D kurz wie ein Dämon wirken ließ. Je mehr sie ihre Kräfte einsetzte, umso goldener wurden ihre Haare und silberne Strähnen machten sich bemerkbar.
Sie warf Feuerbälle auf ihre Angreifer, welche auswichen da sie die Wirkung ihrer Fähigkeit schon bemerkt hatten. Analén Beamte sich hinter eine und legte ihre Hand auf seine Schulter. Sofort fasste sich dieser an seinen Kopf, denn sofort wurde er von seinen größten Albträumen heimgesucht. Er konzentrierte sich nur noch darauf, konnte er auch nichts anders tun. Damit waren es nicht mehr so viele mit denen sie es zu tun hatte. Natürlich hatte das zu geführt dass sie noch sauer wurden. Warum auch zurück ziehen. Das fordert doch nur noch mehr Opfer, welche das junge Mädchen jedoch nicht betrauerte. Es stand außer Frage, dass sie hier auch ihre Wut auf ihren Vater raus lies, daher nahm sie sich besonders viel Zeit mit den Libertas. Wenn nicht sie, dann hätte es sicher irgendjemanden im Schloss getroffen. Bevorzug jemanden aus seinem Harem, doch da kannte der blonde Mann keinen Spaß. Kannte dieser nur Spaß im Bett, den er auch noch mit anderen hatte. Ja Analén konnte deswegen schon sehr eifersüchtig sein, vor allem wie ihre Mutter immer das bekam was sie schon so viele Monate, wenn nicht sogar einige Jahre schon wollte. Ihre Wut spiegelte sich nicht nur in ihren Augen wieder, welche langsam immer schwärzer wurden, sondern auch in den Flammen um ihren Körper die Dichter wurden, aber auch wie Peitschen durch die Luft wirrten. Eine Straßenlaterne wurde in zwei gerissen, Büsche fingen an zu brennen. Selbst aus den Häusern konnte man das Geschrei hören, welches verursacht wurde. Erst nachdem Analén einen der Liberta in zwei gerissen hatte, wurde ihre Laune etwas besser und auch die Flammen nahmen ab. Wohl auch weil ihr Vater es geschafft hatte das Café zu verlassen. Nicht alleine, denn ein Mensch kümmerte sich um den letzten verbliebenen Liberta “Wenn Du gekommen bist um mir wieder Vorwürfe zu machen, dann lass es. Steck sie Dir dahin wo die Sonne nicht scheint“ hatte er sie doch fest gebackt. Ihr Blick ging zu ihm nach oben, das schwarz verschwand langsam aus ihren Augen. Sie sah sein Lächeln das jede Frau um den Verstand brachte, selbst seine Tochter etwas Handzahmer machte. Außerdem war sie jung, sie durfte weglaufen.
Analén nickte zu dem Fremden “Lass mich raten Du hast ihn dazu gebracht das zu tun. Traust Du mir nicht zu, dass ich es auch alleine geschafft hätte?“ sie war nicht so durchdacht vorgegangen wie er es vielleicht getan hätte. Bei ihr ist rundherum auch einiges zerstört wurden, aber Jugendliche waren nun mal Unberechenbarer als Männer die schon so lange lebten wie ihr Vater. Sagte sie ja schon mal, dass man erst mit der Erfahrung besonnener wurde, doch wollte sie das eben nicht sein. Analén wollte ihrer Wut freien Lauf lassen, konnte sie diese nicht an ihrem Vater auslassen, da es bei ihm nichts brachte. Sie verschreckte ihre Arme vor der Brust [rosa]“Willst Du mich jetzt wieder bestrafen? Dann sage ich Dir bring es gleich zu Ende, ich habe keine Lust zu warten bis Du alle anderen aus der Familie getötet hast und solange nur Dein Spielzeug zu sein, mit dem Du machen kannst was Du willst, wenn Du Langweile hast“ ganz verfallen war sie ihm wirklich nicht mehr nach seinen letzten Worten ihr gegenüber. Als was er seine junge Tochter nun ansah, konnte sie nicht wissen doch war es am Ende auch egal, denn er wollte nur das eine von ihr. War sie wohl auch deswegen auf der Welt.



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