INPLAY:Madness Is Comming


Adélie and Clywd:

Hat die außergewöhnliche Liebe nun ihr Ende gefunden? Adélie wurde in ihre Welt gebracht, der Vampir hat nur zugesehen. Haben die beiden sich Aufgegeben? Werden sie sich wiedersehen, so wie es das Schicksal immer wollte? Eins steht fest, wenn das Schicksal es will, dann werden sie sich wiedersehen, so war es immer und wird es immer sein. ______________________________________________________

The Child:

Ein Kind, ist in Thor´s leben getreten. Seiner verstorbenen weißen Vi so ähnlich. Wer ist das Kind? Werden sich ihre Wege erneut Kreuzen? ______________________________________________________

Liara:

Eine Veränderung geht durch das Kind von Balian und Kotori. Etwas tief in ihr ist dabei zu Erwachen. Doch was ist es? Was wird mit dem jüngsten D-Kind geschehen? Ist es gut oder schlecht? Das wird die Zeit zeigen. ______________________________________________________

The good Soul:

Noch immer befindet sich die Seele des Engel in den Fängen des Buches. Das Universum versinkt im Krieg, nicht mal die Götter Asgards können dies noch im Schach halten. Wird man die Seele befreien können? ______________________________________________________

INFORMATIONS


Von Luzifer verleitet oder von Gott erlöst? Wo immer dein Weg dich auch in dieser Welt hinführen wird – das Schicksal ist stets an deiner Seite um dir zu zeigen WER du bist.
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WELCOME TO A Magical Journey


Wenn die Menschen zum Himmel aufsehen, dann fragen sie sich immer wieder ob es wohl noch Leben da draußen gibt. Nichts fasziniert die Menschheit mehr als das Ungewisse vor einer Ungelösten Frage zu stehen und tun alles um der Antwort auf die Schliche zu kommen. Sie bauen Teleskope um in der weiten unbekannten Ferne etwas erkennen zu können. Der Wunsch nach Antwort lässt sie alle rotieren und zu neuen Fantasien und Gedanken treiben. Doch ihre Antwort ist näher als viele vermuten würden. Sie befindet sich direkt vor ihren Augen. Unter ihnen – versteckt und verborgen in der Seele jedes Wesens.
Facts For You F

#231

RE: Schloss

in Mittelalter 08.02.2015 01:26
von Arya • Oonagh | 24 Beiträge

Ein ganz kleines bisschen, nur ganz minimal hatte der Mann schon recht. Arya war vielleicht Aufbrausend, trug ihr Herz auf der Zunge doch das hieß nicht, dass sie keine Fehler eingestehen konnte. Im Grunde sollten die Menschen sie nicht als Hexe sehen, doch war sie schon sahen konnte auch die Rothaarige nicht mehr ändern. Balian schien mehr Angst davor zu haben sein Königreich zu verlieren, als in Ungnade zu fallen weil er ein junges Mädchen schlägt. Seinem Volk zu urteilen nach, war ihnen das egal, solange ein Exempel statuiert wird. An der Fee. Dieser Lockenkopf hatte etwas was sie nicht Einzuschätzen konnte. Seine Laune wechselte öfters als die von allen Feen-Männer welche die Prinzessin kannte. Im ersten Augenblick rettet er sie, um sie im nächsten zu Bestrafen nur um sich dann vor ihr Aufzubauen und ihr die Sicht auf alle anderen Dinge zu nehmen. Dabei waren seine Augen so fesselt als wollte er ihr mit nur einem Blick die ganze Welt erklären. Sah der König das in ihr? Nur ein dummes Kind das von nicht eine Ahnung hatte? Selber sah sie das nicht so.
Selbst Edward der sich verstecke und Jamie bemerkten das Balian gerade sich veränderte, nicht mehr der war der er noch vor wenigen Minuten gewesen war.
Sie Vernahm eine Macht die so stark war, dass es ihr den Magen umdrehte und es ihr schwer viel sich nicht zu Übergeben. Arya hatte schon die ganze Zeit etwas vernommen, wenn auch nur schwach doch jetzt traf es sie wie ein Schlag du es ging von Balian aus. Was war er nur für ein Wesen? Solch eine Macht hatte sie bei den Feen noch nie vernommen! Und auch sonst bei keinem Wesen was ihr bisher begegnet war. Viele waren es nicht musste die Rothaarige hinzufügen. Ihr war nicht wirklich klar was hier gerade passierte. Seine Untertanen bekamen beide ihr Fett weg und wurden dann raus geschickt. So schnell wie die beiden weg waren konnte Arya gar nicht schauen. Seine Stimme war so eindringlich wie die junge Fee es noch nie erlebt hatte. Diese halte in ihren Ohren wieder, ließ keine Widerworte zu. Hatte Arya nicht vor welche zu leisen, galten seine Worte nicht ihr, doch wenn es so gewesen wäre hätte sie ihren Mund gehalten. Der braunhaarige Mann sagte ihr jetzt was er von ihr hielt, ließ dabei den kleinen Zusatz nicht aus. Die Fee schaute ihm direkt in seine sturen braunen Augen, ohne ein Mal zu blinzeln.

Es war nun nicht so, dass die Prinzessin über die nächste Worte fiel Nachdenken musste nur weil diese Verzögert kamen. Sie ließ seine Worte nur nachhallen, ehe sie ihre Stimme erhob Und du bist ein Sturer, Dickköpfiger, mürrischer Mann dessen Laune schneller Umschwenkt als das Wetter hier auf der Erde wenn er ihr sagen konnte was der Lockenkopf von der jungen Fee dachte, dann konnte sie es auch. Ihr Blick sprach Bände und enthielt das Feuer was für die junge Fee schon in seinen Augen so bekannt war. Sie würde sich sicher nicht einfach so etwas sagen lassen, nicht von ihm. Arya erkannte sich bei ihm manchmal selber nicht wieder. Im Feenreich war sie keine Zicke oder neigte zur Gewalt, doch wenn sie diesen Mann sah dann brachte er die Rothaarige viel zu oft aus der Fassung. So kamen die Dinge die in der letzten Zeit passiert waren. War ihr nicht entgangen dass es Balian nicht gefiel, dass er die junge Frau nicht einschätzen konnte, nicht Abwegen konnte was sie als nächstes tat. Sie hob ihren linken Zeigefinger wieder vor sein Gesicht Und ich hasste dich dafür das du mich so aus der Fassung bringst und ich mich ganz und gar nicht wie eine Prinzessin benehme sie war eher ein Bauernmädchen. Innerlich seufzte sie >>Dennoch mag ich ihn<< ihre Gedanken sowie Gefühle waren so Widersprüchlich zudem was sie sagte. Nur wie sollte sie den König einschätzen, wenn sie in nicht kannte? War sie wirklich zu Jung um all das zu Verstehen? Nur ein Kind welches die Erde als einen großen Spielplatz ansah um sich ein wenig Auszutoben? So in der Art hatte es ihr, ihr Vater gesagt um eine Begründung zu haben warum sie unbedingt noch mal auf die Erde wollte. Arya ließ den Kopf etwas hängen und nahm Abstand zu dem Mann der allein durch sein Auftreten die Luft zum Atmen nahm. Es war erstaunlich dass sie seinen Charakter, seine Art Interessanter fand als sein Wesen zu Hinterfragen welchen sie vor wenigen Minuten noch Eingeschüchtert hatte.
Die Feen Prinzessin fuhr sich durch die langen roten Haare und strich ihr Kleid wieder glatt welches durch das schlafen auf dem Sofa doch leichte Falten warf. Mit ihren gerade mal fünfzehn Jahren wollte sich ihr nicht alles erschließen. Ihre Gefühle spielten ihr einen Streich >>Das ist alles so Verwirrend<<. Sie ließ sich auf das Sofa nieder und verzog das Gesicht, weil sie sich nicht klar war was denn nun richtig oder falsch war. Wie konnte ein Mann nur so viele Dinge in so einem jungen Gemüt auslösen? Arya schaute sich in dem Raum um. Der große Schreibtisch aus altem dunklem Holz war voll mit Papieren. War das sein Büro? Die schweren Vorhänge konnten das Licht aussperren, wenn diese zu gezogen waren. Es wirkte alles so kalt sowie düster wie Balian es selber manchmal sein konnte Es war ein Fehler auf die Erde zu kommen manchmal waren die Ratschläge der Eltern wirklich die besten. Nur mussten junge Feen auch ihre eigenen Erfahrungen machen. Ihre war in diesem Fall in die Hose gegangen. Sie hatte so viel Schönes über die Erde gelesen. Über die vielen Tierarten, die üppigen Wälder. Die Natur, doch davon hatte Arya nichts gesehen. In den Tagen in denen sie hier gewesen war, hatte sie die Erde von ihrer schlechtesten Seite gesehen, daher war der zweite Versuch gewesen. Es war nicht besser geworden. Die junge Frau stand wieder auf und zuckte mit den Schultern Es sollte nicht sein. Daher lass mich jetzt bitte gehen. Ich werde ganz Unauffällig verschwinden wie man zu einer Fee wird und nach Hause fliegt, dass wusste Arya. Das musste sie schon von klein auf lernen. So würde man die junge Fee nicht mehr finden und auch nicht sehen wie sie aus dem Schloss verschwindet. Balian würde keine Probleme mehr bekommen und niemand musste Sterben. Eine Win win Situation aus ihrer Sicht. Also machst du es uns beiden leicht oder willst du es schwer haben? Arya wollte sich nicht unbedingt vor dem Mann in eine kleine Fee verwandeln, nicht das er sie am Ende in dieser Gestalt noch einsperrt. Dem König war gerade alles zu zutrauen so wie er sich den ganzen Tag aufführte.


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#232

RE: Schloss

in Mittelalter 08.02.2015 23:15
von Balian • Lingo | 350 Beiträge

Eine ganze Weile sah er zu ihr runter. Sie stand vor ihm, mit großen blauen Augen und blickte zu ihm auf. So jung, dachte er sich, als das rare Sonnenlicht für einen Moment durch die Wolkendecke draußen brach und das Zimmer wie ihrer Haare erhellte. Balians Lippen öffneten sich, nicht ganz sicher ob er so weiterhandeln sollte, wie er es üblich mit Mädchen und Frauen tat. Er war kein guter Mann für das andere Geschlecht. Das war ihm schon klar geworden, als der den Unterschied zwischen sich und seinen Halbbruder früh bemerkt hatte. Ihn interessierte es nicht wie er die Mädchen zum Kichern und die Frauen zum Seufzen brachten. Anders herum hatten sie alle schnell gemerkt dass man bei ihm keine Harmonie fand. Männer kamen mit dieser rabiaten sturen Art gut zurecht. Es war einfach anders.
Sie war anders.
Balian trat Wortlos einen Schritt zur Seite. „Geh“, sprach er und deutete auf die Tür ohne sie anzusehen. Seine Mine war kalt und unnahbar wie sonst auch. Für einen kurzen Augenblick schien die Fee sich nicht sicher zu sein, ob sie dem Frieden trauen sollte. Vermutlich war sie sogar enttäuscht. Streit mit ihm hatte was prickelndes, als würde man die Hand über eine Kerzenflamme halten und darauf warten dass man die Hitze spürte. Doch er bewegte sich nicht und hatte den Kopf zum Fenster gewendet. Die stattliche Haltung sprach von seinen Jahren die er als König hier schon verbracht hatte. Als Arya die ersten Schritte auf die Tür zumachte erhob sich allerdings seine Stimme noch einmal.
„Weist du warum Könige, Prinzen und Prinzessinnen so von ihren Völkern verehrt werden?“
Sie blieb stehen. Balian lächelte. Ganz schwach nur ein Hauch um seine Lippen und weil es so selten war, schien es ihm besser zu stehen als jeden anderen Menschen.
„Weil wir es sind die immer eine Lösung haben. Die Spitze der Hierarchie ist nicht nur dazu da um Steuern einzutreiben und den Neid anderer zu entfachen. Wir bieten den Leuten Schutz. Und das ist das was jede Spezies will. Wir stehen über allem weil wir ihnen den Rücken freihalten. Ihm Kampf, bei Missernten und ihn Zeiten von Krankheit“
Schritten ertönten hinter dem Mädchen und als er sich zu ihr umdrehte, stand er wieder vor ihr. Von seinen Lippen war das Lächeln verschwunden, aber in den Augen war ein Nachhall davon zu erkennen. „Und will wir immer alles vorrausehen und unsere Feinde kennen sollten, um die Angst der anderen weiter in Schach zu halten, ist es nicht verkehrt neugierig zu sein“
Seine dunkle Hand erhob sich und deutete mit gerader Fläche zum Fenster „Du bist hier weil du eine andere Welt kennen lernen willst. Vielleicht aus eigenen Interesse heraus, aber du kannst es auch nutzen um vielleicht deinem Volk ein wenig Vorteile zu verschaffen. Nur weil hier Wesen ohne Magie leben heißt es nicht, das man nichts lernen kann“
Balian hielt inne und sah sie an. Schweigend schien die Fee nachzudenken. Ob über ihn oder seine Worte war dem König nicht bewusst, aber am Ende war es ihm egal. Seine Worte hatten einen Weisen Inhalt, aber letztendlich ….. diente sie ihm einen völlig anderen Zweck. Einen Eigennützigen, den er tief in seinen Gedanken zurückschob. Die Konsequenzen für das was er hier gerade tat, würden später Katastrophal sein. Langsam hob er eine Hand und hielt eine Strähne des schönen Roten Haares zwischen seinen Fingern. „Sie ist richtig selten“, flüsterte er. Im Grunde zu sich selber, doch als das Mädchen verwirrt den Kopf hob nickte er zu der Strähne in seiner Hand „Die Farbe deines Haares. Seltener als blond. Deswegen haben die Menschen so viel Angst vor ihr. Alles was ihnen fremd ist macht ihnen Angst. Als König muss ich vorsichtig mit solchen Dingen umgehen“, und für einen Moment schloss er die Augen und fügte ein „Als guter König“, hinzu.
Balian machte selten den Eindruck eines guten Menschen. Charakterlich gab er sich keine Mühe mit den Personen die ihn umgaben. Aber seine Taten waren wohl bedacht und intelligent gewählt. Abrupt drehte er sich auf den Absatz um und lief zurück zu seinem Tisch, wo er sich auf den Stuhl fallen ließ. Ein letztes Mal hob er die Hand und erhob das Angebot „Also, kleine Prinzessin. Du kannst nun gehen und einen feigen letzten Eindruck hinterlassen. Oder aber deinen Mut zusammen nehmen, hier bleiben und unter meiner Aufsicht diese Welt hier kennen lernen. Wenn du dem folgst was ich dir sage und beibringe wirst du mehr mit nach Hause nehmen, als nur einen kleinen netten Eindruck“, auf seinen Lippen lag ein Deal, doch in letzter Sekunde viel ihm ein das die Menschen und Wesen zu dieser Zeit das Wort noch nicht kannten „Haben wir einen Handel?“, formulierte er es um und lehnte sich entspannt und mit leicht hochgezogener Augenbraue zurück.
Arya stand vor ihm. Wirkte kurz hin und hergerissen. Balian wiederstand der Versuchung ihre Gedanken zu lesen. Oft würde ihm das einen Vorteil verschaffen, vor allem bei Korruption ihm gegenüber. Aber letztendlich würde es ihm die Freude an der Herausforderung nehmen. Genau wie bei der Fee vor seinem Schreibtisch.
Personen die Balian kannten, hätten dem rothaarigen Geschöpf nun gesagt, sie sollte es nicht annehmen. Nicht weil er sie hintergehen oder verletzen würd. Sondern weil sie einer der wenigen Mädchen war, die jemals von ihm ein Angebot entgegengebracht bekommen hatte, für längere Zeit mit seiner Einwilligung in seiner Nähe bleiben zu dürfen. Er war ein Mann. Perfide genug und niemals ohne eigene Vorstellungen von den Dingen. Hier stand noch etwas anderes auf den Herd als Augenscheinliche Lehrstunden für eine unerfahrene Prinzessin. Und es begann ganz langsam heftig auf zu köcheln. Indes war das seltene Lächeln wieder auf seinen Lippen erschienen. Lag dort ganz so als würde es immer so sein und schien mit dem Willen des jungen Mädchens zu spielen. Ein wenig neckend und ganz unterschwellig verführerisch.
„Wir werden alle nicht jünger“, schnurrte der tiefe Basston aus seiner Kehle. Doch trotz der Worte war Ungeduld an ihm nicht zu erkennen. Nicht jünger werden hatte er gesagt. Zeit war bei ihm relativ, obwohl er zugeben musste das sein 35 jähriger Körper sich die letzte Zeit wie ein 55 Jähriger angefühlt hatte. Zu viel Politik und zu wenig Krieg. Die Zeit der neuen Handels und Friedensverträge machte ihn jedes Mal leicht unruhig. Vermutlich war deshalb das Interesse an dem Mädchen so stark. Er blickte sie an vom Ansatz ihres roten Haares das ihr in langen lockigen Wellen über die kleinen Bürste viel hinunter zu der schmalen zierlichen Figur. Fast noch ein Kind. Wäre er ein Mensch, würde er vermutlich sich wie ein alter perverser Monarch fühlen. Das Jugendamt, was es hier nicht gab, würde trotzdem keiner einschalten. In diesem Alter wurden die Mädchen verheirate. Auch wenn er es nicht wusste wie es bei Feen war, schien es besser für sie zu sein er hatte als Wesen ein Auge auf sie, bevor es jemand wie Jamie tat.
Und noch während die Fee Balians Angebot überlegte, wusste der König dass sie Ja sagen würde.


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#233

RE: Schloss

in Mittelalter 09.02.2015 16:28
von Arya • Oonagh | 24 Beiträge

Arya lehnte an der Tür und dachte über die vielen Worte nach welche der Mann sprach. Es war nicht üblich dass er so viel redete. Zu mindestens hatte die rothaarige das nie erlebt. Ein kleines Schmunzeln lag auf ihren Lippen, denn Balian sollte wirklich wissen das die Fee alles andere als Feige war. Wollte der Lockenkopf sie etwa herausfordern? Dennoch konnte Arya nicht einfach so zusagen, dass stand nicht allein in ihrer Entscheidung über eine längere Zeit in dieser Welt zu sein. So wiegte sie ihren Kopf etwas hin und her, um sich dann von der Tür abzustoßen Ich habe drei kleine Bedingungen, ehe ich deinen Handel annehmen kann das junge Mädchen lief langsam auf ihn zu Erstens muss ich meine Eltern fragen ob ich länger auf der Erde sein darf… er konnte das nicht Nachvollziehen, doch wenn sie ihre Eltern nicht fragt und einfach fern bleibt dann würden sie sicher die Armee schicken um sie zu holen. Es lag nicht in seinem Interesse einen Krieg zwischen den Welten zu entfachen. Zweitens… dabei hob sie zwei ihrer schlanken Finger in die Höhe Musst du Dalell ebenfalls beherbergen und meine letzte Bedingung… damit kam zu ihrem Zeige- und Mittelfinger der Ringfinger dazu. Ein spitzbübisches lächeln zierte ihr roten Lippen als sie daran dachte was sie dem braunhaarigen Mann gleich sagen würde möchte ich einen Tag haben, indem ich dir etwas zeige es stand außer Frage das Arya ihm ihre Welt zeigte, doch das hieß nicht das die junge Fee nicht in der Lage war auch ihm einiges von ihr näher zu bringen Wenn du damit Einverstanden bist, dann würde ich jetzt los gehen und noch vor Sonnenaufgang wieder da sein, sollten meine Eltern zustimmen bei dem was ich ihnen unterbreiten werde es war eine 50:50 Chance das sie ihre Prinzessin gehen lassen würden. Es hieß auch dass die Rothaarige viel Überzeugungskraft leisten musste. Es war ihr schon mal gelungen, wobei das hatte Wochen gedauert und nun hätte sie nicht mal einen Tag dafür. So drehte sie sich um und verließ das Zimmer. Arya zog sich ihre Kapuze wieder tief in das Gesicht als sie durch das Schloss lief nach oben. Den Weg kannte die Fee ja schon. Die rothaarige Fee schaute sich um, wollte sehen ob sie auch wirklich alleine war ehe sie sich Verwandelte, Dalell einsammelte und mit ihm ins Feenreich zurück kehrte. Sie machte sich Gedanken ob es wirklich gut wäre sich auf seinen Handel einzulassen, dabei war es ihr egal ob er sie als Feigling ansehen würde oder nicht. Immerhin hatte Balian es selber gesagt, was die Menschen nicht kennen das fürchten sie. Und sie wurde wegen ihrer Haarfarbe gefürchtet. Konnte der Dickschädel ihr wirklich den Schutz geben, welchen die Fee brauchte? Das würde sie erst noch herausfinden.

Die beiden Feen tauchten auf einer hellen Wiese auf, dessen grün so hell schimmerte das man es für surreal halten könnte. Die Sonne brach sich an jedem einzelnen Grashalm, ließen die bunten Blumem noch schöner sowie größer erscheinen. Bäume wuchsen um die Wette in die Höhe, jeder wollte der erste sein, welcher den Himmel erreichte. Die Blätter in jedem grünem Ton den es gab, sahen saftig ein. Luden Rauben, Schnecken und andere Tiere ein, sich auf diesen niederzulassen und von ihnen zu Kosten. Das Gezwitscher von Vögeln lag in der Luft, durch die Wälder huschten Rehe mit ihrem Kitz. Ein kleiner Heufalter setzte sich auf eine weiße Blüte der Burkwood Blume gesetzt. Das war der Idyllischste Ort welchen es in den Welten gab, welche Arya kannte. Nicht mal die Erde konnte mit ihrer Schönheit mithalten. Doch das war nicht der Grund warum sie hier war.
Die Prinzessin flog gleich zu ihren Eltern Mutter, Vater rief sie mit einem grinsen. Es war nicht schwer die beiden zu finden. Hoch in den Bäumen hatten sie ihre Häuser, brauchten sie nicht viel Platz. Es gab kein riesiges Schloss aus Stein wie in der Menschenwelt, sondern ein aus Blätter und Ästen und weiteren Naturmaterialien zusammen gebautes Gebäude. Dennoch zählte es zum Königshaus und wurde mit spezieller Magie verschönert. Es musste auch Unwettern standhalten, wenn man sich nicht gerade in einer Blume verstecken wollte. Jadya ihre Mutter breitete ihre Arme aus um ihr einziges Kind in die Arme zu schließen. Da bist du ja wieder mein Kind sprach sie mir ihrer Engelsgleichen stimme und strich Arya über den Rücken, ehe sie zu ihrem Vater Efall ging. Im Gegenzug zu Balian vermochte er Emotionen zu zeigen Wie war es in der Menschenwelt? die beiden gingen davon aus, dass ihre Tochter nun bleiben würde, doch dem war nicht so. Es war Interessant Interessant?? kam es von Dalell aus der Ecke, so dass ein König fragen seine linke Augenbraue hochzog. Nun musste er Rede sowie Antwort stehen Der Erdenkönig hat Eure Tochter Gewalt zugefügt >>Toll<< dachte Arya bei sich. Jetzt würde es schwer werden das Königspaar davon zu überzeugen sie gehen zu lassen Er hat mich damit nur Beschützt stellte sie klar und verschränkte ihre Arme vor der Brust. Zwar konnte sie es immer noch nicht gutheißen, doch musste auch sie das gute darin sehen. Balian hat mir Vorgeschlagen, das ich eine längere Zeit bei ihm bleiben kann. Er würde mir alles zeigen. Vielleicht kann es auch für unser Volk gut sein, was ich lerne sprach sie gerade aus, was sie sagen wollte. Es würde Arya nichts bringen erst um den heißen Brei rum zureden Er würde für meinen Schutz sorgen und Dalell könnte auch mitkommen einige Argumente hatte sie sich schon zurecht gelegt. Es war immer gut sich gut Verkaufen zu können. Das hatte die rothaarige gelernt. Nur nach dem Gesichtsausdruck ihres Vaters, dem der Vorschlag gar nicht gefiel konnte sie ablesen, dass das vielleicht doch nicht so einfach werden würde. Daher schaute sie zu ihrer Mutter, erhoffte sich da Hilfe Kommt gar nicht in Frage Arya. Ich lasse dich nicht in eine Welt, in welche der König gegen die seine Hand erhebt der Feenkönig war Wütend, auch wenn er es nicht so zeigte wie ein Mensch es tun würde Bitte Papa, es wäre sicher für uns alle vom Vorteil sie setzte ihren Dackelblick auf und zog eine kleine Schnute. Die Zeit rannte ihr davon. Wobei Balian auch klar sein durfte, wenn sie nicht zurück er eine andere Antwort auf seinen Handel bekam. Ich möchte so viel lernen. Nicht nur aus Büchern oder von den Gelehrten. Sondern weil ich es erlebt und gesehen habe mit meinen eigenen Augen. Sollte das nicht auch eine Prinzessin tun? Die Dinge hinterfragen uns aus einem anderem Blickwinkel sehen? versuchte sie es nun auf diese Art. Es war ihre Mutter die ihm eine Hand auf den Arm legte Efall ich erinnere mich an einen jungen Prinzen, der auch mal von der Erde ganz angetan war und alles von ihr sehen wollte. Du solltest unserer Tochter auch die Freiheit lassen ihren Horizont zu erweitern sprach ihre Mutter mit einem schmunzeln. Kannte Jadya den König am besten und hatte ihn mit ihren Worten auch schon entwaffnet. Sie legte den Kopf leicht schief, als ihr Vater etwas auf und abging. Dabei hatte er seine Hände auf dem Rücken verschränkt und dachte nach. Die Spannung welche entstand passte Arya nicht. Das junge Mädchen wurde unruhig doch wollte nichts sagen bis ihr Vater der König eine Entscheidung getroffen hatte. Nach endlos quälenden Minuten drehte sich Efall um, schaute zwischen seiner Frau und seinem einzigem Kind hin und her Einen Monat fing er an zu sprechen und hob dann seine Hand als er merkte das seine Tochter schon dabei war ihm um den Hals zu fallen Ich gebe dir einen Monat, dann musst du wieder hier sein. Dalell wird dich Selbstverständlich begleiten. Doch sollte dir Gefahr drohen oder dich jemand verletzten, dann werde ich nicht zögern dich zurück zu holen. Mit allen Konsequenzen die daraus folgen werden soll heißen, dass der rothaarige König auch nicht vor einem Krieg zurück schrecken würde. Gut, das konnte Arya Nachvollziehen >>Wollen wir für uns alle Hoffe, dass das nicht der Fall sein wird<< legte der König gerade Vertrauen in einen Mann, denn er erstens nicht kannte und zweitens wusste das er seinem geliebten Kind weh getan hatte. Doch musste die Prinzessin auch ihre Erfahrungen machen. Diese trat auf ihren Vater zu, schlag ihre zierlichen Arme um in Danke das war an beide Elternteile gerichtet. Beide Küssten ihr Kind, ehe sie diese ziehen lassen mussten. Das Mädchen packte jedoch noch das ein oder andere Kleidungsstück an. Zwar würde sie sich anpassen müssen und diese Kleider tragen welchen die Menschenfrauen trugen, doch das musste nicht immer der Fall sein. Vor allem an die Schuhe musste sich die Fee gewöhnen. In ihrer Welt trug man sowas nicht. Zu Beginn fand sie das wirklich sehr Merkwürdig. Nachdem alles getan war, begab sie sich mit ihrer Begleitung zurück zur Menschenwelt.
Ob ein Monat reichen würde?

Das Schloss war gerade wieder dabei zu erwachen, als die beiden dieses erreichten. Das Küchenpersonal war schon dabei frisches Brot zu Backen. Die Wachen wechselten ihre Posten, die Ablösung stand schon bereit. Nur Arya suchte Balian auf. Sie hatte langsam seine Macht erkannt, konnte sich etwas an dieser Orientieren. War er der einzige neben Dalell und der jungen Prinzessin welche in dem Gemäuer Magie besaßen, daher war es einfach ihn zu finden. Allerdings stand sie vor seinem Schlafgemach. Es schien ihr nicht angebracht dieses einfach so zu betreten. Schickte es sich auch nicht. Arya konnte nicht wissen wer sie sehen würde, wollte keine Falschen Gerüchte schüren. Daher lehnte sie sich an die Wand, überkreuzte ihre Beine um auf die Schuhe aus grünem Stoff zu schauen, welche ihre sonst Nackten Füße Bedeckten. Ihre Arme hatte sie hinten ihrem Rücken verschränkt, so dass ihre Handrücken den Stein bedeckten. Der sture König sollte wirklich dazu Beitragen das sie ihren Ausflug nicht bereuen würde. >>Ob er Wach ist?<< es wäre sicher Sinnvoll zu Klopfen, was die Rothaarige normalerweise auch tun würde. Nur war nichts mehr ganz so normal und irgendwo hatte sie dann doch ein Schamgefühl. Wusste sie nicht was sie auf der anderen Seite erwarten würde, so ließ sie es bleiben. Hatte Arya ihm gesagt, wann sie da sein würde. Ihr Blick ging zum Fenster. Eine Orange-rote Linie zog sich den Horizont entlang. Sie Sonne war dabei aufzugehen. Um sich die Zeit des Wartens zu Vertreiben, wickelte die Prinzessin immer wieder eine ihre langen Strähnen um ihren linken Zeigefinger und schaute wie sich die Strähne dabei war zu kringeln.


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#234

RE: Schloss

in Mittelalter 09.02.2015 19:03
von Balian • Lingo | 350 Beiträge

„Balian ….!“
Die Stimme war so laut das jeder der im Umkreis des Königsgemaches sich befand, sie vernommen hätte. Weiblich, schwungvoll und leicht tadelnd. Vermutlich war die Tatsache dass sie weiblich war, der Grund warum die Fee hellhörig wurde. Über die gesamte Zeit hinweg hatte der König den Eindruck gemacht, als wären im Frauen egal. Zumindest hatten sich keine Hofdame, Prinzessin oder ähnliche Damen in geeigneter Position ihren Anspruch erhoben. Als Arya mit spitzen Ohren sich von der Wand abstieß, an der sie gelehnt stand, versuchte sie weitere Informationen über die neu erschiene Fremde in seiner Nähe zu vernehmen. Vorsichtig drückte sie Hände und Ohr gegen die schwere Hölzerne Tür und erschrak heftig, als sie mit einem leisen Quietschen aufging. Die Tür war nur angelehnt gewesen. Jetzt stand sie ein paar Zentimeter auf und das rothaarige Mädchen konnte aus blauen Augen ein sehr großes Bett erkennen. Ebenholz mit vier schweren Balken an jeden der Kanten. Blaue Seide viel über Querbalken hinab und viel zusammen mit einer Decke, in derselben Blauen Farbe zu Boden. Edel, etwas anrüchig und eine Illusion von dem großen Man mit dunklen Haaren erschien vor dem geistigen Auge. Es passte zu ihm, wie die grobe seiner Art. Leicht erregt mit geöffneten Mund, drückte Arya die Tür ein wenig weiter ins Zimmer hinein und konnte nun mehr sehen. Ein Couch in der Selben Farbe auf den seine Sachen von gestern lagen. Zwischen den Falten des Stoffes glänzte die Klinge eines Schwertes. Sie war schwarz, breit mit Kunstvoll gearbeitetem Griff und schien mehr Magie abzusondern, als ein ganzes Feenreich. Für einen Moment konnte man meinen dass dies der Grund war, warum Balian ungewöhnlich viel Magie ausstrahlte. Aber da war noch eine weitere Quelle der Macht. Sie kam Abseits dessen was das Mädchen sah. Verborgen hinter der Tür und plötzlich ertönte wieder dieselbe Stimme. Diesmal deutlicher und sie schien gar nicht erfreut zu sein. Der Tonfall war missbilligend und wurde von einem seltsam wallenden Akzent verstärkt.
„Du kannst nicht ewig vor der Gegenwart weglaufen, Balian. Maken ist nicht mehr aufzufinden und dein Vater spricht nicht über ihn. Ich glaube er ist gefallen. Liara wurde seit ein paar Wochen von niemanden mehr gesehen. Keiner weis ob sie noch lebt oder was dein Bruder mit ihr gemacht hat“, stillte trat ein. Die Frau seufzte und schien den Tränen nahe zu sein, denn ein Schluchzten vermischte sich mit den nächsten Worte „Er …. Er hat Cadee angegriffen“
Etwas viel klappernd zu Boden. Viel metallisch hell auf die Seite und kullerte gegen etwas das es Stoppte. Vom Hall einem Trinkbecher nicht ähnlich. „Ist sie …?“, ertönte Balians Stimme nach einer ganze Weile in der Arya ihn nur im Raum vermuten konnte. Doch etwas war anders. Seine Tonfall klang nicht wie sonst, autoritär mürrisch und leicht zynisch. Sondern flach und atmenlos.
„Dyan hat sie retten können, aber sie hatte sehr viel Glück. Balian ich hab Angst. Um uns alle. Er ist verrückt geworden“
„Er war schon immer verrückt“
Ein Schluchzen durchviel wieder das Gespräch. Der Wehklag ging ins Mark und Bein, denn die Frau schien wirklich der Verzweiflung nahe zu sein.
„Es ist viel schlimmer geworden. Ich weis mir nicht mehr zu helfen und ich befürchte dass er sie angegriffen hat weil er dich finden wollte. Er sucht nach dir“, ihre Stimme viel gen des Flüsterns und dann war nur noch ein Murmeln zu hören. Darauf folgte ein knurren. Balian schien wütend zu sein. Auf etwas das die Frau gesagt hatte. Ihr weinen war nun lauter als die Worte die sie dem König sagte und ganz plötzlich war es vorbei. Stille herrschte. Arya lauschte und drückte ihr Ohr gegen die Tür. Doch da war nichts mehr. Mit wem immer der Mann gesprochen hatte, sie war verschwunden. Vermutlich hatte das Zimmer einen weiteren Ausgang durch den sie gekommen und nun gegangen war. Um ganz sicher zu gehen drückte das Mädchen noch einmal ihre Wange fest gegen die Tür und viel stolpernd ins Zimmer rein, als diese aufgerissen wurde.
„Stör ich dich bei etwas? Beim Bespitzeln von Landesgeheimnissen zum Beispiel? “
Balian stand vor ihr. Mit verschränkten Armen und einem düsteren Blick der jenseits aller Vorstellungen waren. Seine Gesamte Körperhaltung war aggressiv angespannt. Muskeln drückten sich an dem weißen Leinenhemd das locker über seine Schultern viel. Außer dies und einer einfachen Ledernen Hose hatte er nichts an. Die Füße waren nackt und die Haare noch feucht. Der Duft von Seife und Moschusgeruch haftete an ihm.
„Ich nehme an, da du nun deine neugierige Nase in meine Privatangelegenheiten stecken kannst, das deine Eltern dir deinen Ausflug genehmigt haben“, erkannte er mit bissigen Worten und zog die Tür hinter dem Mädchen zu und schob sie damit gleichzeitig nach draußen.
Das war alles was er zu dem Vorgefallenen sagte. Nichts zu dem was sie womöglich mitbekommen hatte. Weder zu der aufgelösten Frau noch zum ominösen >>Er<<.
Schnellen Schrittes liefen sie durch die noch halb verschlafenen Gänge und kamen indem Raum an, wo sie sich das letzte Mal getrennt hatten. Der Vorhang war noch zugezogen, doch als Balian ihn aufriss viel Sonnenlicht in den Raum. Versetze das dunkle Holz einen Rotton und ihm einen bronzenen Stich in der dunklen Haut. Engländer waren sehr hell von der Haut. Nicht so hell wie die Fee, deren Elfenbein fast wie Schnee erschien, aber der König viel auf neben seinen Gefolge.
Offiziell war er der Sohn, einer Spanischen Adligen die durch eine Heirat in das Englische Königshaus Frieden und Land erweitere. Allerdings erinnere sich niemand mehr wirklich an seine Eltern und der König selbst sprach nie über das was vergangenen war. Im Grunde war seine Kindheit und ein großer Teil der Jungend eine gähnende lehre.
Inzwischen hatte Balian sich gesetzt, die Arme verschränkt und sah missmutig zu Arya „Also Rotschopf, hier sind meine Bedingungen. Da du Anscheinend ein Problem mit Grenzerfassung hast werde ich sie dir nun markant darstellen. Die Mauern“, und dabei wies er mit der Hand hinter sich aus dem Fenstern „Sind dein Vorläufiges zu Hause. Alles was dahinter liegt ist ohne meine Erlaubnis verboten. Ausflüge wirst du mit mir zur passenden Zeit machen. Wir müssen uns auch was mit deinen Haaren überlegen. Die Hexenverbrennung ist gerade beleibter als der Galgen auf dem Marktplatz“, innehaltend sah er auf du Blickte das Mädchen an „Dein kleiner Freund, soll sich unauffällig verhalten. Wenn sie bei ihm bemerken das er anders ist hat unser gemeinsames Abenteuer ein jähes Ende und drittens ….“, nun lehnte Balian sich nach vorne. Seine Arme legen auf den Tisch und die nassen Locken vielen ihm schwer ins Gesicht „Sollte ich dich noch einmal lauschend an meiner Tür erwischen, wird die Konsequenz fataler sein als du es dir in dein hübsches junges Köpfchen ausmalen kannst“
Balian lächelte. Marzialisch, leicht gereizt und mit funkelnden dunklen Augen.
Was immer auch ihm die Frau im Zimmer gesagt hatte, es schien den König völlig aus der Fassung gebracht zu haben.


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zuletzt bearbeitet 09.02.2015 19:11 | nach oben springen

#235

RE: Schloss

in Mittelalter 09.02.2015 21:01
von Arya • Oonagh | 24 Beiträge

Etwas fehl am Platz stand Arya im Raum >>Gegenwart? Cadee? Liara?<< waren ihre Gedanken. Sie versuchte damit etwas anzufangen, auch das er sich hier versteckt. Was hatte das zu bedeuten? >>Wer war die Frau gewesen?<< so viele Fragen und keine davon durfte sie stellen, das hatte der Mann dessen Gemüt sich schon wieder verändert hatte klar gesagt. Hatte sie da Besorgnis in seine Stimme gehört? So erschien es Arya. Für sie ergaben die Worte kaum einen Sinn, doch hatte sie in den wenigen Minuten des lauschen sehr viel über den brünetten Mann erfahren. Geschwister, Vater das war mehr als er ihr sicher jemals gesagt hätte. Schade, dass hatte die rothaarige neugierig gemacht. Doch nur weil der König nicht drüber reden würde, heißt das nicht, dass die Prinzessin sich deswegen keine Gedanken mehr machte. Das konnte Balian ihr nicht verbieten, auch wenn ihre Schlussfolgerungen dann nicht das waren was sie am Ende wirklich zu sein schienen. Anders ging es gerade nicht. Vielleicht irgendwann mal.
Es war nun Balian der sie aus ihren Gedanken riss. Aus ihren blauen Augen schaute das junge Mädchen direkt zu ihm Entschuldige das ich gelauscht habe. Es lag nicht in meiner Absicht und doch kam ich nicht umher einfach zu gehen immerhin war sie ehrlich und meinte die Entschuldigung auch so wie sie diese formulierte. Auch wenn es ihr nicht leid tat was die rothaarige erfahren hatte. Jedoch weiteten sich ihre Augen etwas bei seinen Bedingungen. Arya bekam das Gefühl Eingesperrt zu sein, nicht raus zu dürfen Dir sollte klar sein, dass ich in der Stadt eingehe. Ich brauche Natur und vor allem Luft zum Atmen die mir hier fehlt er konnte doch keine Fee von einem Wald und den Tieren fernhalten. Die Stadt war düster und kalt, das war auf Dauer nicht das richtige für die Feenprinzessin. Konnte der Dickkopf das verstehen. Aber es sollte noch schlimmer kommen. Arya fasste sich in die Haare und strich über das seidige rot. Sie seufzte ein Mal Was schwebt dir vor? sie konnte sich ja nicht gleich gegen alles stellen. Sonst wird das hier nicht klappen. Ein wenig wollte die junge Fee dem Mann schon entgegen kommen, tat er es bei ihr ja auch. Beim letzten nickte sie. Hatte Arya selber nicht vor gehabt noch mal Unfreiwillig zu lauschen. Sie öffnete ihren Mund, schloss diesen wieder denn ein Gefühl sagte ihr, dass sie keine Antwort bekommen würde.
Arya ging zum Sofa welches ihr Vertraut war, setzte sich hin Ich habe nur einen Monat bekommen, dann muss ich wieder zu Hause sein. Also was du auch immer alles geplant hast, viel Zeit hast du nicht das sollte die rothaarige erwähnen, damit er sie nicht zu lange hier hinten den Mauern eingesperrt sein wird wie ein Schwein. Der Gedanke gefiel ihr gar nicht, was er in ihren Augen sehen konnte. Können wir uns da nichts anderes Einfallen lassen? Dalell kann mich doch noch draußen begleiten. Glaub mir es würde mir nicht gut tun, wenn ich Tage hier verbringen müsste erklärte sie sich. Arya war gerade etwas zurückhaltend, da sie seine Laune nicht Einschätzen konnte und nicht Aufgeben wollte, bevor es begonnen hatte. Jetzt gerade war nicht mit ihm zu reden, auch nicht zu Verhandeln. Seine Laune war noch nie so schlimm gewesen. Stattdessen stand sie auf, als eine Zofe rein gerufen wurde, welche etwas Verwirrt schaute wegen Dalell. Feen waren nicht hässlich, auch wenn viele von ihnen sehr feminin wirkten, konnte er sich sehen lassen. Sie knickste vor dem König und wand sich an Arya Ich werde Euch Zofe sein, solange Ihr Euch im Schloss aufhaltet sprach sie ohne jemanden direkt in die Augen zu sehen. Die rothaarige schaute noch mal zu Balian Überleg es dir bitte es kam nur ein knappes Nicken, doch das war auch alles was sie wollte.

Die Fee wurde in ihr Schlafgemach geführt. Auch das war ihr nicht Unbekannt, hatte sie hier Genächtigt als sie das erste Mal hier war. Dalell bekam ein Zimmer neben an um schnell bei seiner Prinzessin zu sein, wenn sein sollte. Dieser hatte der Zofe noch den kleinen Beutel gegeben, indem sich einige Kleider befanden Mir wurde gesagt, dass ich bei Euch Maß nehmen soll, damit der Schneider Euch Kleider schneiden kann Arya hatte das Gefühl das Missgunst in ihrer Stimme mitschwang. Die Zofe fragte sich, wie auch schon die anderen was ihr König von einem so jungen Mädchen wollte. Gerüchten verbreiteten sich schnell. Viel zu schnell würde man die Fee fragen. Ihr erschien das nicht mehr normal. Nur ahnte sie auch nicht, dass der Sturkopf sonst das weibliche Geschlecht nicht so nah an sich ran ließ. Die rothaarige bat sie das morgen zu machen, wollte sie doch erst mal ankommen und hatte sie nun was Eigenes dabei, daher war das noch nicht so wichtig. Als sie alleine war, setzte sich die Fee auf das Bett. Ihre Gedanken schweiften wieder zu dem ab was sie vorhin gehört hatte. Es war auch zu interessant gewesen. Nicht zu fassen das Balian sich wie ein Buch mit sieben Siegeln aufführte. Auf der anderen Seite kannten die beiden sich auch nicht gut, vielleicht war er deswegen so verschwiegen. Ob Edward mehr Preis geben würde? Das war doch mal eine Idee, welche ihr gefiel. Da sie bisher in diesen Mauern gefangen war, musste sich die rothaarige Fee irgendwie ablenken und das ging am besten wenn sie Recherchen über den König anstellen würde. Aufzeichnungen gab es immer, vor allem über solch Wichtige Personen wie den Dickschädel. Sagten die Gelehrten in ihrer Welt nicht immer, man sollte so viel wie Möglich über Könige oder Kaiser wissen. Jetzt wären diese wirklich stolz auf ihre Schülerin. Sie musste sich nur noch überlegen wie sie das ganze angehen sollte. Und musste wissen was Balian sich wegen ihren Haaren einfallen lassen würde. Denn wenn es nach ihr ginge würde sie gar nichts daran ändern wollen, Arya mochte ihre Haare, sogar die Farbe nur waren die Menschen da anderer Ansicht >>Menschen<< dachte sie nicht wirklich Begeistert für sich.
Der Abend war angebrochen. Arya hatte den König seit Sonnenaufgang nicht mehr gesehen, doch nun rief der Hunger, was hieß das beide zusammen essen würden. Ihre zierliche Gestalt hüllte sie in ein helles blau, welche fast schon weiß wirkte. Der Stoff glänzte selbst in der beginnen Nacht und fiel wie Wasser über ihren Körper. Sie nahm ihm gegenüber Platz und musste erstaunt feststellen, dass er daran Gedacht hatte dass sie als Fee kein Fleisch ist so das reichlich Obst sowie Gemüse auf dem Tisch standen. Dennoch mochte sie den Geruch nicht welches das Schwein absonderte, daher verzog sie das Gesicht. Feen respektierten das leben, so kostete es Arya viel Überwindung sitzen zu bleiben Musst du das wirklich essen? ihr wurde schlecht allein bei dem Gedanken, dass er sich von einem Tier ernährte.


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#236

RE: Schloss

in Mittelalter 09.02.2015 22:16
von Balian • Lingo | 350 Beiträge

Eine ganze Weile starrte er noch auf die Tür, durch die das kleine Mädchen hinaus geschlüpft war. Ihm viel auf das sie beim Gehen nicht das kleinste Geräusch machte und einen Moment lang fragte er sich ob sie unter den langen Saum schwebte. Doch die Vorstellung ging an Ende in seiner Sorge unter.
>>Ich glaube er hat nach dir gesucht<<, wisperte im Hinterkopf die Stimme seiner Mutter nach wie ein Echo. Als D fühlte man sich in seltene Situationen schwach und machtlos. Man gewöhnte sich sehr schnell an das Gefühl des Allmächtig sein. Doch von einen anderen seines Blutes bedroht zu werden, war wie eine unsichtbare Hand des Todes um die Kehle zu fühlen. Kalt, grausam.
Plötzlich zuckte Balian merklich zusammen.
Seine verkrampften Hände zitterten als er Diamantblaue Augen vor seinen geistigen Augen sah. Klirrendes Eis schob sich unter seiner Hand und die eben noch gedachte Metapher des Todes wurde merklich realer. Balian schloss die Augen und biss die Zähne zusammen, doch die Augen verschwanden nicht. Penetrant starrten sie ihn Ausdrucklos an. Blinzelten nicht und fokussierten seine Psyche. Röchelnd stand er auf. Hastete zurück und stieß den Stuhl beiseite der mit einem Krachen am rauen Stein zersprang.
„Verschwinde aus meinen Kopf du wahnsinniges Arschloch“, raunte er und griff sich an die Kehle. „Na los“, fügte er hinzu und presste seine Stirn gegen die kühle Scheibe des Fensters hinter sich.
>>Ich glaube er sucht nach dir<<, dröhnte erneut die Worte in seinen Ohren. Dieses Mal jedoch verzerrter weiter weg. Das Blau der Augen in seinen Verstand begann zu leuchten. Wurden heller, dass sie fast rötlich erschienen. Balians gesamter Körper zitterte.
„So willst du es also hinter dich bringen, du Dreckssack? Mit Psychospielchen, ja? Feigling. Komm her und Regel das wie ein Mann“
Spürend wie das Blut in seinen Adern unter den Fingern an seiner Kehle her rauschte, drückte er fester zu. Der Krampf ließ ihn die eigenen Nägel in die Haut eindringen. Balians Zähne knirschten zum zerspringend gefährlich. In seinem Spiegelbild im Fenster konnte er den Schweiß an seiner Stirn runter laufen sehen. Schweiß und die Augen …. .
Der Schrie der folgte als er in die Fensterscheibe mit bloßer Faust schlug, ließ später Edward keine Ruhe. Selten war das verhalten Königs zu erklären, aber oft hinzunehmen. Dieses Mal jedoch machte er sich ernsthaft Sorgen um den Mann. Er hatte wie ein Tier auf allen vieren gekauert, kniend zwischen Glasscherben und hatte wie ein wahnsinniger gelacht. Der Blick war ins Leere gegangen. „Verloren, Dreckssack“, hatte er gemurmelt und zwischen diesen Wort weiter gelächelt.
Später war zwar alles wieder in Ordnung gewesen und Balian habe erklärt, das er zu tief in Gedanken versunken war. Doch Edward ließ sich nicht beirren. Seine Hoffnung war das Mädchen. Eine Frau machte viele Dinge für einen Mann besser. Vor allem wenn er um einen angeschlagenen Geist ging, unter dem sein König zweifellos litt. Heiler konnte er nicht schicken. Das erste Mal als er sie hatte rufen lassen, weil Balian sich nicht für Frauen zu interessieren schien, die Wut des Königs unmessbar gewesen war. Also musste er anders verfahren. Beim gemeinsamen Abendessen an dem alle Adeligen und Berater teilnehmen durften, sah er von seiner Hoheit über zu dem Mädchen mit den roten Haaren. Seltsamer weise sah sie den König genauso forschend an wie Edward es tat. Hatte sie ebenfalls was gemerkt. Frauen hatten einen siebten Sinn und sie schien trotz ihrer Jugend ein intelligentes Ding zu sein. Was man von Sir Jamie neben ihr nicht sagen konnte. Mit missbilligter Mine sah der Berater dabei zu wie der Ritter versuchte dem Mädchen schöne Augen zu machen.
„Ich war so alt wie ihr, als ich meinen ersten Hirsch erlegte“, Jamie hielt die Hände in die Höhe um die Größe des Geweihes anzudeuten. „Ein 5 Ender. 4 Pfeile waren nötig“
Ohne den entsetzen Blick wahrzunehmen griff er zum Becher, hob ihn in Richtung Balians und prostete dem Mann zu „Nicht wahr mein König? Er war unsere erste gemeinsame Jagd. Ich hab viel von euch damals gelernt“
Der Angesprochene blickte von seinen Teller mit dem Schweinebraten auf. Doch sein Blick ging nicht zu Jamie sondern zu der Fee. Aus irgendeinem Grund schien er etwas in ihren blauen Augen zu suchen. Denn er sah einige Sekunden lang Stumm hinein. Vermutlich überlegte er sich wie er mit ihr umspringen sollte. Er hatte nicht ihre Abneigung gegenüber das Morden von Tieren übersehen.
„Ich erinnere mich, Sir Jamie“, sagte er ruhig und sprach jedes Wort so deutlich aus, als würde er einem Lippenlesenden die Chance geben ebenfalls alles zu verstehen. „4 Schüsse und einer ging direkt ins Herz“, seine Hand legte sich auf seine Brust und dann kräuselten sich seine Lippen zu einem Süffisanten Lächeln. Balians Laune war heute so mies, dass es selbst Edward schockte. Sein Stuhl ratschte nach dieser Aussage über den Boden und er verneigte sich gegenüber dem Mädchen. Das Gesicht war zerknautscht von Schuld „Es tut mir ausgesprochen Leid. Normalerweise ist er nicht so. Auch wenn er oft so unnahbar ist, im Grunde besitzt er ein Herz“
„Edward!“, raunte Balian ihn von der Seite an und verengte seine Augen zu schlitze. „Entschuldige nicht das verhalten deines Königs. Unterstütze es oder Schweig.“
Das typische verschränken dr Arme folgte und dann sah der König zu Arya. „Erste Lektion, morgen kommst du mit auf die Jagd. Ich werde dir beibringen was es heißt das wahre Leben zu verstehen. Fressen oder Gefressen werden. Menschen sind nicht die höchste Spezies weil sie sich vor Nächstenlieben an die Spitze gekuschelt haben“, vor den Augen des Königs kam das Gesicht seines wahnsinnigen Bruders hervor. Er hätte auch keine Scheu jeden in diesem Raum zu verschonen, nur weil er von ihnen respektiert würde. Das Leben war grausam und man überlebte es nur wenn man der stärkere war.
Einen kurzen Moment betrachtete er das entsetze starren des Mädchens. Doch es erweichte sein Herz nicht. „Solltest du morgen nicht erscheinen, werde ich dich persönlich nach Hause bringen“, dann hob er die Gabel haute sie in das halb aufgegessene Stake und stand auf. Die Trauben wackelten auf den Tisch noch eine ganze Weile, nachdem der König verschwunden war. Niemand sprach. Jamie fühlte sich schuldig weil er dachte, dass seine Geschichte an den Schlamassel schuld war.
„Es tut mir leid, kleine Prinzessin. Hätte ich Esel bemerkt wie er drauf wäre, hätte ich mein Vorlautes Mundwerk gehalten“, und wie Edward zuvor senkte er ebenfalls den Blick. Dieser seufzte und sah zu dem Mädchen. „Ich werde mit seiner Hoheit reden. Vielleicht bring ich ihn dazu dass ihr morgen mit mir in den Tierpark könnt. Wir haben einige neue Exemplare da, die gefüttert und Umsorgt werden müssen“, er sah sie lächelnd an. Alle anderen am Tisch schwiegen.
Nachdem auch Arya, mit sichtlich Schwermütigen Blick aufgestanden war, neigten sich die Köpfe zusammen. Isabella, die schon Tori das Leben schwer gemacht hatte, als man sich noch an den blonden Engel erinnern konnte, sah zu ihrer Nachbarin.
„Hast du ihre Haarfarbe gesehen?“
„Kein Wunder das seine Hoheit so angespannt war. Hexen sollen Männern zusetzen können. Unser armer König“
„Hey“, Jamie fuhr auf. Sein Blick glitt über den Tisch zwischen den Weintrauben und einem großen Braten der wie Kaninchen aussah, hinüber. Die Schuld hatte ihn noch immer im Griff und in seinen Kopf hatte er es sich zu Recht gesetzt, dass er es ihr wieder gutmachen würde. Irgendwie. Angefangen bei den beiden Hofschnepfen.
„Wusstet ihr das wenn Könige unter dem Bann einer Hexe stehen, sie anfangen andere Frauen zu ermorden. Hexen mögen keine Konkurrenz und wisst ihr was ihr seit?“, breit grinste der blonde Ritter die verschreckten Frauen über den Tisch an. Isabella und Margrid sahen ihn leicht verstört und teils skeptisch an.
„Das ist nicht wahr“
Doch Jamie hob nur vielsagend die Augenbrauen und stopfte sie ein paar Weintrauben in den Mund. Edward der sonst, bei solchen Verhalten die Mädchen in Schutz genommen hätte schwieg und stand dann Wortlos auf. Ihm machte das was in dem König seit neusten vor sich ging Angst. Etwas passierte vor seinen Augen und er erkannte es nicht.


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zuletzt bearbeitet 09.02.2015 22:24 | nach oben springen

#237

RE: Schloss

in Mittelalter 10.02.2015 00:20
von Arya • Oonagh | 24 Beiträge

Zu glauben war der Mann ihr gesagt hatte viel dem Mädchen sehr schwer. Auch als sie schon lange in ihrem Gemach war und Beeren aß. Bei den Menschen hatte die Fee nichts angerührt, so war Dalell los gegangen und hatte im Wald für sie was geholt. Feen brauchten nicht viel, aßen sie nicht aus Lust wie es oft bei den Menschen war, sondern wirklich nur aus Hunger. Nahmen sie dabei nur das was ihnen die Natur gab. Das was Balian also Verlangte konnte und würde sie niemals tun. Was war nur in den Mann gefahren? War er gestern noch auf seine Art und Weiße Freundlich gewesen und jetzt wirkte er so kalt und Unnahbarer als jemals zu vor. Wollte dieser die junge Fee verändern? Niemals würde Arya ein Tier töten, nicht zur Jagd gehen, auch wenn das heißen sollte dass ihr Ausflug damit beendet war. Jedoch würde sie am nächsten Tag noch mal mit ihrem reden in der Hoffnung das er wieder zur Besinnung gekommen war.
Die Nacht war für die Rothaarige in ihrem dünnen Gewandt nicht angenehm. In ihren Träumen sah sie sich mit Blut verschmierten Händen über einen toten Tier Kadaver gebeugt. Das zierliche Mädchen schreckte aus ihrem schlaf hoch. Sowas hatte die Prinzessin noch nie Geträumt. Es machte ihr Angst. Solch eine Angst, dass sie nicht mehr schlafen wollte. Sie fuhr sich durch die langen Haare um diese etwas zu glätten. Draußen war es noch dunkel. Arya rutschte aus dem großen Bett und warf ihre Beine über dieses. Das Bett war so hoch, dass ihre Beine über dem Boden schwebten. Daher musste leicht Springen um aus den Matratzen zu kommen. Sie ging zum Fenster um dieses zu öffnen. Ihr Blick ging zum klaren Sternenhimmel. Arya war geneigt sich in ihre Ursprüngliche Gestalt zu bringen und durch den Nachthimmel zu Fliegen nur um sich Frei und sicher zu fühlen, doch sie ließ es bleiben. Nur musste sie sich jetzt auch sagen, dass sie keine Ahnung hatte was sie tun sollte. >>Ich kann doch kein Tier töten. Was verlangt er da von mir?<< selbst ihre eigenen Gedanken klangen so Verzweifelt das es sie beunruhigte. Balian hatte keine Ahnung von der Heiligkeit der Tiere, denn Menschen waren sie egal. Hauptsache sie waren an erster Stelle mussten ihre Überlegenheit gegen die schwächeren zeigen. Das Bild von den Sterblichen wurde nicht besser. Im Gegenteil es verschlechterte. Sowas wollte sie sicher nicht lernen.
Arya Kleidete sich um. Ihr weißes kurzen Schlafgewand tauschte sie gegen ein Rosenfarbenes Seidenes Kleid was mit ihrer Haut zu verschmelzen schien. Wie schon das Kleid zuvor, schmiegte es sich an ihre zierliche Figur, umschmeichelte diese noch. Mit einem Haargummi an dem eine silberne Spange beschäftigt war machte sie sich die Haare zusammen und legte sich ein Haarband an welches mit Blumen verziert war. So verließ sie ihr Schlafgemach. Arya trug keine Schuhe, diese empfand sie immer noch als sehr einengend. Wollte sie den Stein unter ihren Nackten Füßen spüren. Auch wenn das Schloss von Menschenhand erschaffen wurde, so war das Material aus Natur gewesen und mit diesem wollte sich die Fee verbunden fühlen. Ihre rechte Hand strich über die kalte Mauer, dann über das Metall der Rüstung die Aufgebaut war als würde dort ein Mensch drin stecken. In einigen war es auch so, mussten sie Wache halten und beäugten die rothaarige Fee Misstrauisch. Einige schauten ihr nach. Ob nun aus Interesse, Angst oder Misstrauen war der Prinzessin egal. Es war gleich war sie tat, solange sie ihr Bild von der Fee hatten würde sich nichts ändern können.
Ihre Füße trugen sie nach unten in die Küche, wo doch wirklich schon die ersten Menschen am Handtieren waren. Es war nicht einfach ein ganzes Schloss zu versorgen, es mussten Vorbereitungen getroffen werden. Wussten sie dass der König zur Jagd gehen wollte und mussten deswegen noch einiges erledigen. Elisabeth die Küchenchefin wurde auf die Fee aufmerksam. Ihr pumpliges Gesicht war gerötet, die Haare versteckte sie unter einem Haarnetz. Doch am Auffälligsten waren ihre üppigen Brüste in dem Kleid welche diese noch fülliger aussahen Liesen. Wenn sie sich Bückte musste die Frau aufpassen das diese nicht aus dem Kleid fielen Ihr habt hier nichts zu suchen junges Mädchen. Das ist kein Ort für Prinzessinnen auch wenn sie gehetzt wirkte, so klang sie doch sehr Freundlich. Arya lächelte sie offen und warm an Kann ich helfen? für einen Moment hörten alle auf zu Arbeiten. Hatten sie noch nie gehört das jemand welcher Adlig geboren wurde einfache Tätigkeiten ausübten. In einer Ecke war ein räuspern des Stallburschen zu hören. Die Mine von Elisabeth hellte sich auf Wenn Ihr unbedingt wollt Prinzessin sie nickte zum Tisch auf dem ein Berg an Teig lag Der Teig für das Brot muss noch mal ordentlich durch geknetet werden. Tut Euch keinen Zwang an sie glaubte nicht das die Rothaarige das schaffen würde. Hatte sie dazu viel zu zierliche Oberarme. Oberarmes eines Kindes welches noch nie Arbeiten musste. Dennoch war sie über jede Hilfe dankbar da sich Margrid noch in ihrem Federn wälzte. Zielstrebig ging die junge Fee zum Tisch, krempelte dabei ihr Ärmel nach oben und fing an den Teig zu Kneten. Es war wirklich schon ein Berg und gar nicht so einfach, doch es machte ihr mehr Spaß als im Bett rum zu liegen. Mit dem linken Arm wischte sie sich irgendwann über die Stirn, hatte dadurch einen Mehl streifen auf der Stirn doch es war ihr egal. Elizabeth zeigte ihr sogar, wie sie aus dem Teig kleine Brote formte. Sie musste sich eingestehen, dass sie die zierliche Fee unterschätz hatte. Dachte dass diese nach zehn Minuten eine andere, leichtere Aufgaben haben wollte. Arya selber stellte sich nicht mal ganz so dumm dabei an und konnte jetzt etwas lernen. In ihrer Welt hatte sie sich nie dafür interessiert. Sie merkte gar nicht wie schnell die Zeit verging, als es plötzlich hieß, dass das Königliche Frühstück zubereitet werden musste Ihr habt mich überrascht Prinzessin, aber nun solltet Ihr gehe. Ich nehme an Ihr werdet mit unserem König Frühstücken? Arya überlegte hin und her. Ihr war nicht danach den Mann zu sehen, doch musste sie mit ihm reden, daher nickte sie verhalten Ich kann mir doch nicht das Brot entgehen lassen ein sehr kindliches lächeln lag auf ihren Lippen. Sie würde etwas essen, was sie selber hergestellt hatte, das war neu für sie Danke das ich helfen durfte Jederzeit wieder das meinte die Frau mit dem großen Busen auch so. Mit diesen Worten verließ Arya die Küche wieder. Dabei war ihre Stirn immer noch mit Mehl befleckt, hatte sie darauf nicht mehr geachtet. Am Tag sah das Schloss schöner aus als in der Nacht. Die Rothaarige Fee kam wieder im Speisesaal an, wo schon Gedeckt wurde. Es fehlte nur noch der König selber >>Wenn er keine bessere Laune hat, dann weiß ich auch nicht<< sie würde sich auf jeden Fall zu nichts drängen lassen was gegen ihre Natur war. Da konnte er einen Kopfstand machen oder sonst war. Sie würde ihm dann schon zeigen wie Aufbrausend die Fee sein konnte. Gestern hatte sich die junge Feenprinzessin noch zurück genommen, doch das würde sie nicht noch mal tun.


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#238

RE: Schloss

in Mittelalter 10.02.2015 17:37
von Balian • Lingo | 350 Beiträge

Jamie hatte nicht gut geschlafen. Als er erwachte dröhnte sein Kopf als würde ein ganzer Ochsengespannt darüber rollen. Mit stechendem Schmerz in den Schläfen, stand er wie ein benommenes Tier im Raum und ließ die Schultern hängen. Von seiner stattlichen Statur war nichts mehr zu sehen. Das letzte Mal als er sich so Hundselend gefühlt hatte, war er auf einen Zechgelager gewesen. Doch dieses Mal hatte es nichts mit Wein zu tun. Albträume hatten ihn in der Nacht gequält und als er in den Spiegel blickte, der zu seiner linken an der Wand lehnte musste er kurz blinzeln. Er sah furchtbar aus. Die sonst so rosige Haut wirkte fahl und seine blonden Haare schienen den Glanz verloren zu haben.
„Ein Bad“, murmelte er matt und schleppte sich in das angrenzende Zimmer, welches er sich mit Sir Cameron teilte. Nach den Spuren des verteilten Wassers auf den Boden, war er schon hier gewesen. Kurz stand ihm der Ekel ins Gesicht denn Cameron war leicht übergewichtig und schwitze wie ein Schwein. Doch die schmerzenden Glieder und sein Hämmernder Kopf waren schlimmer. Das Wasser war ausgetauscht worden, fast schon wieder kalt, aber es würde gehen. Gerade als er anfing sich zu entspannen, den Körper mit der breiten Brust nach hinten zu lehnen, überfiel ihn ein heftiges Stechen in den Augen. Reflexartig kniff er sie zusammen und sie Panik stieg in ihm auf. Sowas hatte er noch nie gehabt. Mit Wasser versuchte er sich das Unsichtbare aus den Augen zu Waschen, doch ihm war bewusst dass die Ursache dadurch nicht zu entfernen war. Er röchelte wie ein alter Mann. „Ruhig ganz ruhig“, sprach er sich selber zu und es schien wirklich zu funktionieren. Als der Schmerz wieder verschwand, atmete er tief durch und ließ sich wieder zurückfallen.
Was dann passierte, konnte er sich später nicht mehr erinnern. Eine erschrockene Zofe hatte ihn unter Schreien aus dem Wasser gezogen. Jamie hatte im ersten Augenblick gar nicht begriffen warum sie so wild an ihm zerrte. Erst als sie „Das Wasser, das Wasser …“, schrie und nach unten deutete sah das er am Ertrinken war. Hastig stolperte er aus der Wanne und stellte verwirrt fest dass er eingeschlafen sein musste. Doch das kleine Schläfchen mit beinahe tödlichen Nebenwirkungen schien wundersame Wirkungen auf seinen Körper gehabt zu haben. Als er auf dem kalten Stein stand und von dem Mädchen in Decken gewickelt wurde, fühlte er sich wie neu geboren.

Unten in der großen Halle, die auch für Audienzen beim König genommen wurden, versammelte sich eine kleine Truppe Männer. Jamie stieß frisch angezogen und mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht zu ihnen. Dies wurde ihn aber Schlagartig aus dem Gesicht gewischt als Rupert Cornwell, ihn erkannte. Die Nachricht von seinem kleinen Unfall im Badezimmer schien schon die ersten Lästermäuler erreicht zu haben. „Sir Jamie, schön sie lebend und trocken zu sehen. Aber wenn ihnen die Badewanne zu tief ist, sollten Sie nicht mehr ohne Begleitung eines Erwachsenen baden gehen“
In der Runde begann es vor Gelächter zu dröhnen. Jamie zog einen Mundwinkel nach unten und ließ sich nichts anmerken „Wohl an, alter Freund. Ich werde euch einfach das nächste mal bitten mit mir zu kommen, wenn ich mich wieder ins Wasser begeben sollten. Dann könnt ihr beweisen welch stattlichen Schwimmkenntnisse ihr besitzt“
Erneut brach Gelächter aus, doch diesmal ohne den Ritter und Herzogssohn von Cornwell.
„Sind das etwa alle, die mit zur Jagd gehen“, fragte Jamie nun in die Runde als er nur eine gut Handvoll Männer sah. Normalerweise waren Jagdausflüge sehr beliebt am Englischen Königshof. Sie achteten immer in regelrechte Feiern später aus. Ein Mann zur Ruperts rechten Seite, mit Glatze und einem langen Spitzbart hob die Schultern „Planänderung vom König. Es wird keine Jagd geben. Pfeil und Bogen wird nur zum Schutz mitgenommen. Wir machen eine Wanderung durch die Berge“, das letzte hüstelte er förmlich und verzog dann die langen Spitze Nase. Sander Iowan war irischer Abstammung und ein Mann von Leidenschaften. Jagen war sein Leben und es gab niemand der mit Pfeil und Bogen besser umgehen konnte als er. Abgesehen von Sir Jamie, der nun die Augenbrauen Hochzog. „Wandern?“, wiederholte er die Frage und bekam ein „Ai! Wandern“, zurück.
Seemannssprache war aus dem Wortschatz des Iren nicht zu verdrängen. Vermutlich weil er sein halbes Leben auf See gejagt hatte.
Unzufriedene Stille war eingekehrt, in der Jamie Zeit hatte sich zu erinnern dass Edward wegen der schönen Arya mit dem König sprechen wollte. Ganz wie es aussah, hatte der alte Narr etwas bei dem sonst so sturen König erreicht. Bewundernswert. Oder aber …..
Ein kleines Schmunzeln bildete auf den Lippen und kräuselte sich.
„Was gibt’s da so dümmlich zu Grinsen“, raunte ihn Sir Rupert von der Seite an und verschränkte missmutig Arme. Damit sah er für einen Moment wie seine Hoheit selbst aus, der ebenfalls die Gleiche Haltung einnahm wenn ihm was nicht gefiel.
„Ach mir sind nur gerade die Einflüsse einer schönen Frau, auf das männliche Gemüt durch den Kopf gegangen“, philosophierte er und fuhr sich durch das schöne blonde Haar. Die Männer in der Runde starrten ihn perplex an und wusste darauf nichts zu Antworten. Doch in diesen Moment öffnete sich ein Tür hinter ihnen und mehrere Personen Schritten hindurch. Vorne lief der König. Seine Ausstrahlung war jedes Mal wie ein Katapult im geschlossenen Raum. Der Körper zum Zerreißen angespannt und keiner wusste wem der Schlag treffen würde. Oder wann. Etwas hinter ihm an seiner Seite glitt die zierliche Gestalt der jungen Arya entlang. Sir Rupert sah sie heute zum ersten Mal. Bisher hatte er nur die bissigen Erzählungen von seiner Cousine Isabella gehört. Er schien mehr als überrascht, denn ganz nach seinem Gesicht zu urteilen hatte er etwas völlig anderes erwartet. Hinter ihr in einem bemerkenswerten Abstand lief auch schon die besagte Cousine Cornwells. Ungewöhnliche Anblicke waren rar auf dem Schloss Balians, denn das meiste lief nach Etikette ab. Isabella die sich seit der ersten Begegnung von 13 Jahren, nichts sehnlicher als eine Verbindung mit den König wünschte, wich ihm, wenn es Hof und Ordnung zuließ, äußerst selten von der Seite. Jamie hatte schon oft mit Ruper gewettet wann der König von dem Affentanz des Mädchens genug hatte. Ganz überraschend schien er hier aber, einen langen Nerv inne zu halten.
Der Rest des Gefolges bestand aus zwei Knappen, einem Diner mit schielenden Augen und jemand unbekanntem. Er war groß. Sehr groß sogar. Die gleiche Größe wie der König und dieser war schon eine recht stattliche Erscheinung. Langes schwarzes Haar viel ihm bis in den Rücken und das Gesicht war auffallend hübsch. Jamie und Rupert fühlten sich gleichermaßen verärgert. Jamie weil er es nicht gewohnt war, neben dem König den er verehrte, Konkurrenz in Aussehen zu haben. Und Rupert in Sachen Mode und Stiel. Sein totschickes Tannengrünes Outfit mit der dunklen ledernen Hose, war bestickt mit Silbernen Emblem der Cornwells. Zwei Hirsche die ihre Geweihe ineinander verkeilten. Der Fremde allerdings schien aber feineren Stoff zu tragen als er und das war schier unmöglich denn keine Adelsfamilie war reicher als die Cornwells.
„Wer ist das?“, raunte Rupert gereizt in Jamies Ohr. Dieser hob die Schulter und schielte zu Arya, die sich auffallend oft den roten Kopf nach ihm verrenkte. Eine Ahnung beschlich ihn. Doch er Äußerste nichts.
Als Balian zum Stehen kam, verneigten sich alle respektvoll. Doch das schien der Mann kaum wahrzunehmen. „Ja, schon gut. Wir sind spät dran“, raunte er. Seine Laune war noch immer nicht von Sonnenstrahlen geküsst, aber schien besser zu sein als gestern.
„Ich will wieder im Schloss sein ehe die Sonne untergeht. Sander, ihr seid unser Navigator. Keiner kennt sich besser in den Grenzgebieten als ihr aus. Unser Ziel sollen die Berge zu den Highlands sein“
Niemand antwortete. Schockiert sah man den Mann an und Arya die nicht zu verstehen schien, warum man mit weitaufgerissenen Augen den König anblickte, runzelte die Stirn.
„Hoheit“, trat Jamie hervor und legte eine Hand auf die Schulter des Königs „Zu diesen Zeiten, ist es ….“
„Nicht anders als zu anderen Zeiten, Sir Jamie“, Balian hatte noch kurz den Mund eine Sekunde lang länger geöffnet. Schien am Überlegen zu sein, etwas hinzu zu fügen das nach einer weiteren Erklärung aussah. Doch beließ es mit dem Satz „Ich bin der König, ich befehle“, bleiben. Dann wand er sich Arya zu. Sie blickte zu ihm auf und schien auf etwas zu warten.
„Kannst du reiten?“
Sie nickte.
„Gut. Iowan ihr führt an, Sir Jamie ihr und Lord Cornwell bildet das Ende“, damit war die Besprechung des Ausfluges beendet. Balian begann die Hall zu durchqueren und als sie an die Ställe gelangten, schien die Stimmung geteilt zu sein. Die Ritter waren nicht begeistert von dem Ausflug. Isabella und der Rest setzen sich mit euphorischen Gesichtern in den Sattel.


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zuletzt bearbeitet 10.02.2015 18:49 | nach oben springen

#239

RE: Schloss

in Mittelalter 10.02.2015 20:44
von Arya • Oonagh | 24 Beiträge

Während die meisten schon in den Satteln saßen, strich Arya ihrem Schimmel über den Kopf. Ihr gefiel aber nicht, was es alles trug Das ist Snow wurde ihr vom Stallburschen gesagt. Sie schaute zu ihm Wie ist dein Name? wollte die zierliche Fee wissen, damit sie ihn richtig ansprechen konnte Marten nennt man mich Prinzessin Marten, könntest du Snow das bitte alles entfernen? es sah Merkwürdig aus ein Pferd mit all den Sachen zu sehen. Das könnt Ihr doch nicht machen Arya, dass ist viel zu Gefährlich ertönte die Stimme von Jamie, welcher wirklich leicht besorgt klang. Sie schaute über die Schulter zu ihm und lächelte leicht Doch ich kann gab sie sehr selbstsicher zurück, dabei war es der Rothaarigen auch egal das sie alle Aufhielt. Arya ritt Pferde immer ganz normal. Marten schaute nun fragend zum König, da er sich nicht sicher war ob er das wirklich tun sollte, doch dieser nickte nur und so wurden von Snow, aber auch von Lucky den Haflinger welchen Dalell reiten sollte die Sattel und das Geschirr entfernt. Es dauerte gar nicht so lange. Der Stallbursche war kurz am überlegen wie er Arya nun in auf das Pferd helfen sollte, wo es doch keine Steigbügel mehr gab. Zum Erstaunen schien Snow sich vor ihr zu Verbeugen indem es seine Vorderfüße einknickte. So konnte sich die junge Prinzessin auf dieses setzten ohne das sie Hilfe brauchte. Die Menschen verstanden nicht ganz was vor sich ging. Sie strich ihm durch die lange weiße Mähne und lächelte sanft. Dalell hatte sich sehr elegant auf Lucky geschwungen. Für den Feenmann war das wirklich einfach. Ansonsten hielt er sich die ganze Zeit zurück wie es abgemacht wurden war. Snow richtete sich wieder auf. Arya hielt sich an der Mähne fest Nun können wir sie lächelte Herzallerliebst. Auch wenn Balian selber schlechte Laune hatte, so hatte die Rothaarige eine gute. Er war darauf eingegangen dass sie keine Tiere töten konnte. Eine Wanderung kam ihr da sogar entgegen, denn so konnte Arya etwas von der Erde sehe. Sie dachte dabei an den Wald, vielleicht gab es auch kleine Hügel oder sogar Berge die man Erkunden konnte. Die Begleiter sahen nicht alle so erfreut deswegen aus, aber darauf konnte die Fee nun nicht eingehen. So ritten sie alle durch den Schloss Bogen hinaus.

Arya ritt in der Mitte, rechts neben ihr Dalell der sich noch immer nicht damit angefreundet hatte nun einen ganzen Monat auf der Erde zu leben. Doch auch er würde sich nicht gegen das Wort seines Königs stellen. Die junge Fee selber schaute sich um, auch wenn sie zu Beginn alles kannte. Erst als sie weit außerhalb der Burgmauern waren, einige Dörfer hinter sich gelassen hatte und die Natur zu sehen war, erkannte sie neues.
Das Wetter schien gut zu sein, es war keine einzige Wolke am Himmel zu sehen. Stattdessen schien die Sonne und wurde mit dem Tag immer wärmer. Sie hielt ihre Nase in die wärmenden Strahl, als Snow in einen kurzen Trap verfiel, sodass Arya zu dem Dickkopf aufschließen konnte Danke sprach sie zu dem König, das hatte sie noch nicht gemacht. Konnte sie ihn gerade wirklich schwer Einschätzen. Was auch immer Gestern vorgefallen war, es setzte ihm immer noch zu auch wenn es nicht mehr so deutlich zu sehen war. Der Tag war noch Jung es stand noch alles offen, so könnte sich seine Laune auch wieder zu weit wandeln, dass es ihr wieder Spaß machen würde mit ihm zu reden oder auch zu streiten wenn es sein musste.
Sie viel wieder zurück wurde dann von Jamie eingeholt der nun zu ihren linken ritt. Auf seinen Lippen lag ein grinsen, seine blonden Haare leuchteten Licht in der Sonne. Arya schaute zu ihm Sir Jamie meinte sie freundlich Ihr lasst Euch äußerst selten etwas sagen oder? mit diesen Worten deutet er auf das Pferd ohne Sattel oder Zaumzeug Es ist nun mal nicht richtig so ein schönes Geschöpf so zu Zügeln. Menschen legt man auch nicht in solche Ketten Jamie lachte, ihre Worte schienen ihn zu belustigen Es sind nur Tiere Prinzessin Und weil Ihr das so seht, werdet Ihr ich nicht verstehen können damit war das Gespräch für sie beendet. Innerlich war sie wirklich über seine Worte. Doch hätte die junge Fee damit rechnen müssen, immerhin aß er auch Tiere wie könnte er dann ihre Schönheit sehen. Ihre Seele? Sehen wie wunderbar diese doch waren. Auf der anderen Seite stimmte es die rothaarige auch wieder traurig dass die Erdengeschöpfe so waren. Ihr taten solche Gedanken weh, für die Menschen waren sie normal.
Iowan deutete an, dass die Gruppe halten musste Von hier aus gehen wir zu Fuß weiter alle stiegen ab und Banden ihre Pferde an Bäume Seht Ihr jetzt warum es besser gewesen wäre Ihr hättet das Zaumzeug dran gelassen? kam es aus einer Ecke von Jamie, doch sie ignorierte ihn. Stattdessen strich sie Snow wieder über den Kopf, lehnte ihre Stirn an sein. Die umstehenden könnten meinen, dass sie mit ihrem redete. Vielleicht tat sie das auch das sollten sie für sich entscheiden. Auf der anderen Seite wurde ihr in diesem Moment klar, dass das genau so ein Punkt war, warum man sie für eine Hexe halten konnte. Daher löste sie sich von Snow Wir sehen uns sagte sie nur. Dalell trug alles was sie brauchten. Auch wenn er nicht so aussah, war Dalell nicht gerade schwach. Deswegen konnte man Feen auch immer wieder unterschätzen. Zu Fuß ging es nun also weiter. Sie hüpfte erfreut über den Weg, während Isabella neben ihrem Cousin her lief und nicht ganz so erfreut war wie die junge Fee, welche Balian vor ihr erreicht hatte Was werde ich bei den Highlands sehen? sie wollte mit dem Mann reden. Sicher sie würde nicht hinterfragen was vorgefallen war, auch wenn es ihr immer noch im Kopf rum spuckte. Kommt Zeit kommt rad. Nun wollte sie erst mal wissen was sie heute lernen würde und was sie alles sehen würde. Arya war wirklich neugierig daher konnte ihre Laune bis jetzt nicht viel Trüben auch wenn ihr von alleine klar geworden, dass sie bei einigen Sachen aufpassen musste.


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#240

RE: Schloss

in Mittelalter 22.02.2015 00:39
von Balian • Lingo | 350 Beiträge

Der Ritt in die Highlands von England ging Ruhig von statten. Nicht zu Letzt weil Balian ein Gesicht machte, bei denen viele Außenstehende vermuten würden, es würde sich um einen Ausritt in den Tod handeln. Schleierhaft war allerdings, warum der König dies veranstaltete. In all seinen unzähligen Jahren als König, an die sich keiner mehr so genau erinnern konnte wie lange er eigentlich schon die Macht besaß, war es jemals vorgekommen das der Herrscher den engsten Hof um einen gemütlichen Ritt zu Pferd ansetze. Balian war eher ein Mann der lieber seinen Kopf in einen Schlammpfütze drückte, als hier über saftiges Grün zu reiten. Der Boden war weich und die Pferde kamen nur gemächlich voran und als es am Ende, zwischen Tannen und einem Sumpfigen Untergrund völlig unmöglich war zu reiten, gab Sanders den Befehl abzusetzen.
„Bringt nichts, wenn wie hier einsacken wie ein paar Kühe im Schnee“, raunte er und schwang sich von seinen dunklen Fuchs.
Isabella verzog das Gesicht. Ihr gebaren war das einer echten Cornwell, was nicht überall von Vorteil war. Mit belustigter Mine sah Jamie dabei zu, wie die Cousine von Rupert einen Schauderanfall von Eckel bekam, als ihr feinen Schuhe mit einem schmatzenden Geräusch in den Boden versank, und sie nur mit einen unglaublich hohen Maße an Selbstbeherrschung das „Ihhhh“ unterdrücken konnte.
Genervt und wütend warf sie einen Blick über die Schulter und verengte sie Augen. Die Gier und der Biss, welcher die Cornwells so mächtig hatte werden lassen, Spiegelte sich in ihr. Doch die Person den der Todesblick hätte treffen sollen, bemerkte ihn nicht. Arya war zum König geritten und versuchte nach den gestrigen Vorfall ein Erneutes Gespräch mit ihn. Allerdings sah es nicht so aus als wäre Balian sehr interessiert an einem Pläuschchen mit dem schönen Rotschopf. Auf ihre Frage antwortete er mit einem knappen „Wird sich zeigen“ und wandte sich ab.
Isabella fegte diese kühle Haltung ein arrogantes Lächeln ins Gesicht. Zumindest, dachte sie sich und strich sich den Fliederfarbenen Stoff des Rockes glatt, behandelte er sie wie jeden anderen auch. Wenn Sie, eine echte Adlige dieses Landes nicht zum König durchdrang, dann sollte es eine Hexe wie Arya es auch nicht.
Sie erblickte die Enttäuschung in dem Gesicht der Feindin, hob den Saum des Kleides an und schritt zu ihre Konkurrentin herüber „Mach dir nichts draus, meine Liebe. Seine Hoheit hat kein Interesse an Frauen. Gerüchten zu folge findet er jegliche Feminine Art abstoßend und er wird wahrscheinlich nur jemanden heiraten um einen Thronfolger zu erhalten“, sie legte ihre schmalen Arm um die Schulter des Mädchens und senkte nun die Stimme „Es wird eine fürchterliche Bürde für mich sein, einen Mann zu haben, der so unwillens ist aber“, sie holte Luft und nun berührten sich fast ihre Wangen „Es ist zum Wohle von England. Jedoch für einen wahren Engländer wie er und eine wahre Engländerin wie ich, wird es am Ende einen Weg geben“
Sie lächelte und sah das rothaarige Mädchen von der Seite an. Ihr Blick sprach deutlich die Unterschwellige Botschaft aus. Arya war die Fremde. Die Unerwünschte. Doch noch bevor die Fee antworten konnte ertönte Sanders Stimme.
„My Lord, Myladies, Hoheit …. Am Cottenhang Hill oben wäre ein idealer Platz für einen Rastplatz. Mit eurer Erlaubnis werde ich voraus gehen und die Lage sichern“, schlug der Ritter vor und Balian nickte ihm stumm zu. Inzwischen war der Anstieg des steilen Hügels beschwerlicher geworden und außer Balian und Arya schien niemand den dreh rauszuhaben, wie man in den sumpfigen Boden nicht versank. Zwischendurch wirkte es sogar fast als würde der König über den Boden schweben, aber das konnte auch nur eine Illusion der Erschöpfung sein.
Jamie schnaufte heftig als er sich oben mit einem schweren Seufzer auf seine Sattel fallen ließ „Das ist nichts für mich. Ich brauche harten Boden und ein Schwert“, japste er und wischte sich mit einem Tuch über die schweißnasse Stirn. Rupert der sich neben ihn fallen ließ, schienen einen hämischen Spruch auf den Lippen zu haben, doch auch ihm fehlte der Atem für neuen Streit. Sanders war inzwischen damit beschäftigt, den König einen genauen Überblick über die Lage zu geben. „Nicht mehr weit bis zum Sehmahin Hang und den Steinen, mein König. Allerdings ist der direkte Weg zu schlammig, die Pferde würde versinken mit dem Gepäck. Wir sind zu schwer und …“, er blickte zu den Frauen und vor allem zu Isabella die sich begann mit einen Fächer Luft ins gerötete Gesicht zu Fächern. Balian brummte missmutig und presste ein „Verstehe“, zwischen die Zähne.
Der offensichtliche Missfall über das alles brachte die Männer wieder zu innerlichen Frage „Warum?“
Doch niemand traute sich dies offen anzusprechen.
Eine gute halbe Stunde später allerdings schien dies jedoch von Belanglosigkeit als ein kleines Feuer zwischen der Privaten Runde prasselte und Sanders Geschichten aus fremden Ländern Erzählte. Und hier schien zum ersten Mal seit Stunden, oder gar Tagen Balian entspannt zu wirken. Ein gemächliches Lächeln lag auf seinen harten Lippen, und der Schein des Feuers spiegelte sich gedankenverloren in den schwarzen Augen des Königs wieder. Es gefiel ihm.
Auch die anderen Lauschten Neugierig von den Erzählungen des Seemannes, Weltenbummlers und Abenteurers. Bei einer Geschichte über das Land von Tausend und einer Nacht vergaß man dann sogar die Zeit.
„…Und da standen wir“, hauchte Sanders, war aufgestanden und bewegte seine Hände über den Feuer „In den Pyramiden von Giese und fanden den Ausgang nicht. Wir waren von den Einheimischen betrogen worden, die es auf unser Gold auf dem Schiff abgesehen hatten. Und ich sage euch, die ganze Sache wirkte aussichtlos. Ich und mein Freund Igrain liefen die Wände entlang und sahen nichts. Finsterer als die Nacht verloren wir uns zwischen dem Sandstein und gerade als meine Hand sich zwischen eine Öffnung in der Mauer schob und ich dachte, einen Ausgang gefunden zu haben passierte es ….“, er hielt den Atmen an und erstarrte. Jamie der inzwischen sogar vergessen hatte Luft zu holen, neigte sich gebannt nach vorne. Doch Sanders ließ auf sich warten.
„Und?“, drängte er ihn und rieb sich die feuchten Innenseiten seiner Hände am Leder seiner Hodenbeine ab „Was passierte?“
Sanders Schrie. Zu erste reagierte niemand. Alle dachten sie, dass dies Teil seiner Geschichte war, doch dann sickerte etwas rotes seine Schulter hinunter. Der Mann knickte ein und Balian sprang auf.
Sie wurde angegriffen und niemand hatte es bemerkt.
Der nächste Pfeile, schoss direkt auf den König zu, doch Balian wehte diesen mit seinem Schwert ab. „Zu den Perden, schnell“, wies er sie an und drängte Isabella und Arya zu den scheu Wiehernden Pferden. Inzwischen regnete es Pfeile und Jamie wie Rupert schleiften den angeschossenen Sanders zu seinem Pferd.
„Sanders? Kannst du reiten?“, wandte sich Jamie mit eigezogenen Kopf zu dem schwachen Ritter. Dieser biss die Zähne zusammen und knurrte ein erstickte „Jaha. Hab … hab schon schlimmeres gesehen. Ihr wisst schon … Mumien und so …. Ai … was für ein mieser Trick“
„Ai“, raunte auch Jamie und half dem Seemann zusammen mit Rupert aufs Pferd.
„Verdammte Wilderer, hätten wissen müssen dass die Kilts sich hier in den Bergen wie die Wölfe verkriechen und auf Beute warten. Denen sind wohl selbst Frauen nicht heilig“, und damit wandte sich der Cornell Ritter zu seiner Cousine.
„Isi, bleib stark und folge Sanders. Er bringt euch hier raus. Dreh dich nicht um und halte die Stellung. Du weist was du zu tun hast, wenn alles schief hier geht“, sprach er mit hastigen Worten zu ihr. Die junge Frau nickte und richtete ihr Kreidebleiches Gesicht nach vorne. Gerade sah sie wie ein großer Mann halb nackt in einem karierten Kilt zwischen einem Felsvorsprung hervorsprang und auf Jamie zulief. Isabellas war nun so Blass, das sie einer Leiche glich.
„Was ist wenn sie uns erwischen und mich …. Entehren. Rupert, bitte komm mit mir. Ich vertraue niemanden hier außer dir“, und damit griff sie zu seinen Händen und dabei bemerkte er wie sie sie zittere. Doch Rupert schüttelt den Kopf.
„Der König braucht mich. Und er braucht dich lebend. Los lauf“, und dann gab er dem Tier auf den Isabelle saß einen Klaps auf den Hintern. Im selben Moment brachen noch mehr Männer in Kilts auf die Lichtung und ein Kampf brach los. Sanders Ritt los und auch Arya schien es zu ihrem Schimmel geschafft zu haben. Sie wandte ihren wehenden Schopf zum König um, doch dieser schien in sein Element. Seine Mimik war durch den peitschenden Wind in ihren Augen verzerrt, aber er wirkte wie eine entfesselte Bestie und das Schwert wie ein dritter Arm. Mit einer bloßen Hand griff er eine Angreifer mit langen schwarzen Haaren um die Kehle und stach das Metall von oben durch seinen Kopf. Ob es später der Anblick dieses entsetzlichen Bildes war, oder ob es die Wurzel eines Baumes war, konnte die Fee nichts sagen, doch als ihr Pferd zu wiehern begann das es ins Mark und Bein ging, gab es selbst für ihre Magie nichts mehr um den Sturz zu verhindern.
Arya viel nach vorne und stürzte zusammen mit ihrem Pferd zu Boden. Alleine ihre Schnelligkeit als Fee verdankte sie es, dass sie nicht wie sonst es wohl gekommen wäre, von dem schweren Tier überrollt wurde.
Der Steile Abhang und der schlammige Boden waren ebenfalls ein Glück für beide, denn so rutschten sie nur ein paar Meter bis ein Baum sie stoppte. Vor ihnen konnte Arya, Isabella und Sanders sehen. Erstere schien den Schrei des Tieres gehört zu haben und drehte den Kopf über die Schulter. Ihre Blicke trafen sich. Trotz der Panik die in ihren Augen stand, war ein kleiner Teil von hämischer Freude zu erkennen und mit einem süffisanten Lächeln trieb die adlige Frau ihr Pferd ein weiteres Mal an. Noch ehe Arya auf die Beine kam waren sie verschwunden.
Stille trat ein. Hinter der Fee lag nicht allzu weit entfernt das Schlachtfeld. Sie konnte noch die Rufe hören. Neben ihr schnaufte das verletzte Tier. Sein Bein hing mit einem angezogenen Winkel ab und das Pferd röchelte heißer. Ein paar Mal hob es angestrengt den Kopf, richtete die dunklen Augen sehnsüchtig auf die Weite. Es hatte noch die Panik in den Augen, doch sackte immer wieder unter der Last der Schmerzen ein. Der runde weiße Bauch hob und senkte sich stark, bis Arya begann ruhig auf das Tier einzusprechen. Ihre zarte Hand glitt über das inzwischen vom Schlamm, graubraune Fell. Langsam begann das Tier sich zu beruhigen. Tief zog es die Luft durch die Nüstern während die Hand zu dem Fuß glitt. Was dann geschah glich einem Wunder. Das Tier streckt das Bein, schnaubte kräftig wie ein altes Ross und stand dann auf allen vier Beinen.
Es schüttelte den Körper und schien fast zu tänzeln vor Lebensenergie.
„Ich wusste schon immer, dass es euch gibt“, ertönte eine fremde dunkle Stimme mit starkem Akzent und dann wurde es dunkel.

Durch Adrian McKanzies Adern floss das Blut eines jungen Kriegers. Er fühlte sich wie ein befreiter Löwe, als Douglas zum Angriff aufrief. Bisher hatte er immer nur verirrten Soldaten ihre Grenzen gezeigt. Dies war das erste Mal, wo sie wahrhaft Ritter vor sich hatten. Da wurde auf zwei Ladies keine Rücksicht genommen. „Sassenach sind Sassenachs, egal ob männlich oder weiblich. Los zeigt ihnen wo ihr Land aufhört und unseres Beginn Männer“, schrie sein Onkel und rannte mit gewaltigen Oberkörper auf einen hübschen blonden Mann zu. Schade dachte sich Adrian, als er einen kurzen Blick auf den feinen Pinkel in seiner netten Rüstung sah. Eigentlich war das Gesicht schon fast zu schade um es zu verunstalten. Doch sein Onkel würde nicht mal vor dem König von England halt machen.
Sie waren zu Dritt. Der blonde der dabei war, den blanken Fäusten von Douglas auszuweichen und mit Pfeil und Bogen nach ihm schoss. Ein Mann mit kurzen braunen Haaren und einen Vollbart, der zwei Dolche in den Händen hielt und kunstvoll nach Illan Franser, seinem Cousin stach. Und …. Adrian musste kurz inne halten. Wehende schwarze Haare vielen der Gestalt um den Kopf. Das Schert in seiner Hand schwang durch die Luft wie ein Adler der zielgenau nach seiner Beute griff. Mit einem Schwung glitt die Klinge durch den Körper von Illans Bruder, als sei er aus Butter. Oder nein … viel mehr Luft. Und der Mann der es Schwang bewegte sich so schnell, mit einer solchen Präzision das Adrian nicht wusste was er da genau sah.
„Was zum …“, hauchte er und ihn glitt der Mund auf.
„Adrian zum Teufel noch mal. Steh da nicht rum und halt Maulaffenpfeil. Was glaubst du was das hier ist? Eine Teeparty von den verdammten Sassenachs?“, schrie ihn sein Onkel von hinten in harschen Gälisch an und fügte mit einem ächzenden Geräusch hinzu „Los schwang dich auf ein Pferd und fang die Mädchen ein“
Es dauerte einen Moment bis Adian sich von diesen Schreckensbild des Mannes mit den wehenden schwarzen Haaren und der dunklen Klinge loseisen konnte. Erst als ein Wiehern von weiter weg in sein Ohr dran, riss es ihn endgültig los. Mit zielstrebigen Ansatz hechtete auf eines der Pferde zu, die dort griffbereit und netterweise von den Sassenachs bereitgestellt wurden, und nahm Kurs auf den Abhang Richtung England. Als er ein paar Meter den Steilhang hinunter war, er kam bei weitem nicht so gut voran wie er es wollte, gälte wieder das schrie eines Pferdes auf. Selbst von hier konnte der Mann feststellen dass es verletzte war. In seiner Vorsichtig auf den rutschigen Boden bestätigt, stieg er ab und ließ das Pferd zurück, während er sich leise zwischen die Bäume schlich.
Einige Meter sah er nichts außer ein paar Sträuchern zischen hohen Tannen, bis er den großen weißen Körpers eines Schimmels sah. Adian hielt inne und griff nach seinem Messer. Dann lauschte er. Doch was er hörte, darauf war er nicht vorbereitete gewesen. Weniger als auf den Anblick des wilden Mannes mit dem wehenden schwarzen Haar.
Ihre Stimme war so zart, so fein dass der Wind fast jede Nuance davon trug. Fast wollte er seine Ohren anpeitschen schärfer zu hören und erstarrte als er das Mädchen zwischen matschigem Gras und aufgewühlter Erde knien sah. Der Kopf des Tieres lag auf ihre weißen Knie und sie redete auf das Tier ein. Ihre feine Hand glitt über den Körper und plötzlich fühlte Adrain sich in die alten Geschichten seiner Großmutter versetzt. Er sah die alte Frau vor sich in dem alten Lehnstuhl mit Decken behangen wie sie ihm von den Legenden der Tuta de Danan erzählten. Der Feen die in einer anderen Dimension leben und von dort die Natur und die Tiere beschützen.
Und noch während er sich versuchte an Details an Erzählungen zu erinnern, holte er einen Dolch hervor. Das Silber in seiner Hand lag schwer und plötzlich fühlte er sich wie ein kleiner Junge der versuchte einen besonders schönen Schmetterling zu fangen. Ein Schmetterling mit roten Flügeln. Er stand einen halben Meter hinter ihr, als das Pferd seinen Kopf hob, sich aufrichtete und stand als wäre es nie gestützt. Nun war sich Adrian sicher. Er hob die Stumpf Seite des silbernen Dolches und stieß zu. Das Pferd machte einen erschrockenen Satz zur Seite, wieherte erneut auf, doch Adrian hob eine Arm. Mit der anderen Hielt er das Mädchen fest. Hielt sie davon ab mit den schönen langen roten Haaren in den Schlamm zu fallen. „Ganz ruhig. Ich tu ihr nichts. Komm du kannst mir helfen, es ihr leichter zu machen“, lächelte er einvernehmlich und hievte das Bewusstlose Mädchen auf das Pferd. Er war sich sicher dass er nicht sehr viel Zeit hatte bis sie wieder aufwachte. Wenn die Legenden Stimmen, dann hatte er eine Entdeckung gemacht die alles wenden würde.
Damit schwang er sich hinter sie auf das Pferd und ritt los.


His Sword of the Black Nothing Power


zuletzt bearbeitet 22.02.2015 00:54 | nach oben springen

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