INPLAY:Madness Is Comming


Adélie and Clywd:

Hat die außergewöhnliche Liebe nun ihr Ende gefunden? Adélie wurde in ihre Welt gebracht, der Vampir hat nur zugesehen. Haben die beiden sich Aufgegeben? Werden sie sich wiedersehen, so wie es das Schicksal immer wollte? Eins steht fest, wenn das Schicksal es will, dann werden sie sich wiedersehen, so war es immer und wird es immer sein. ______________________________________________________

The Child:

Ein Kind, ist in Thor´s leben getreten. Seiner verstorbenen weißen Vi so ähnlich. Wer ist das Kind? Werden sich ihre Wege erneut Kreuzen? ______________________________________________________

Liara:

Eine Veränderung geht durch das Kind von Balian und Kotori. Etwas tief in ihr ist dabei zu Erwachen. Doch was ist es? Was wird mit dem jüngsten D-Kind geschehen? Ist es gut oder schlecht? Das wird die Zeit zeigen. ______________________________________________________

The good Soul:

Noch immer befindet sich die Seele des Engel in den Fängen des Buches. Das Universum versinkt im Krieg, nicht mal die Götter Asgards können dies noch im Schach halten. Wird man die Seele befreien können? ______________________________________________________

INFORMATIONS


Von Luzifer verleitet oder von Gott erlöst? Wo immer dein Weg dich auch in dieser Welt hinführen wird – das Schicksal ist stets an deiner Seite um dir zu zeigen WER du bist.
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WELCOME TO A Magical Journey


Wenn die Menschen zum Himmel aufsehen, dann fragen sie sich immer wieder ob es wohl noch Leben da draußen gibt. Nichts fasziniert die Menschheit mehr als das Ungewisse vor einer Ungelösten Frage zu stehen und tun alles um der Antwort auf die Schliche zu kommen. Sie bauen Teleskope um in der weiten unbekannten Ferne etwas erkennen zu können. Der Wunsch nach Antwort lässt sie alle rotieren und zu neuen Fantasien und Gedanken treiben. Doch ihre Antwort ist näher als viele vermuten würden. Sie befindet sich direkt vor ihren Augen. Unter ihnen – versteckt und verborgen in der Seele jedes Wesens.
Facts For You F

#61

RE: Samantha's One Room Apartment

in Wohngegend 25.01.2012 19:40
von NoOne • 919 Beiträge

Ich seh sie an als wollte sie mich verarschen. Was für ne Kinderkacke?? "Das fragst du noch!?" Lag das nicht auf der Hand?? Für mich zumindest war die Sache glasklar und ich hatte gerade wirklich keinen Bock mich irgendwie unnötiger Weise erklären zu müssen.
Meine Miene verfinsterte sich nur noch zusehends und wollte sich garnicht mehr auch nur ein bisschen aufhellen. Sie darf mich also schlagen weil ich sie runter putze. "Falsch!", sagte ich mit Nachdruck. "Ich hab einen Grund weswegen ich dich runter putze. Du hast verdient das ich dich runter putze! Ich hab jedoch nicht verdient, das du mich schlagen willst!", korregierte ich sie mit aalglatter Stimme. Ganz ehrlich, lag das nicht auf der Hand??
Als Sam jedoch zusammen zuckte, zeigte sich kurz meine Zufriedenheit darüber. Genau SO gehörte diese Situation! So selten Sam Angst wirklich zeigte, genoss ich es doch gerade, wenn sie es tat. Mitgefühl? Mitleid? Nein! Wieso?
Ich konnte es ... gewählt mir Worten verletzten. Ich hatte es schon immer gekonnt, und ich scheue mich nicht, dies auch anzuwenden. Denn manchmal waren die verbalen Schläge schmerzhafter als die physischen. Und das wusste ich - und setzte es liebend gern ein. Besonders wenn ich eine absolut miese Laune hatte und Sam bringt mich gerade dazu, nur noch wütender zu werden.
Denn sie scheint diese Sache überhaupt nicht einsehen zu wollen!
Wieder bin ich ein Arschloch. Mal wieder ... das bin ich schon so häufig das es mich im Grunde garnicht mehr interessierte. Und ich soll sie abschlachten .... selber abschlachten, wenn sie mir so auf die Nerven geht...
Doch bevor ich darauf etwas erwiedern konnte, hatte Sam zu einem erneuten Schlag angesetzt. Den ich ebenfalls unterband. Sie hasste mich ... "Ich weiß." Mein Lächeln war eher ein Zähneblecken. Und dann folgte der Satz der das Fass zum überlaufen brachte. Ein Satz, der mich mehr traf als ich mir zugestehen würde. Und er traf mich so unerwartet das ich dies auch ganz kurz zeigte. Bevor ich es wieder hinter eine Maske aus Zorn und Wut verbarg. Und Sam von mir schleuderte - einfach weil ich sie gerade nicht bei mir haben wollte. Und iht weh tun ... ganz kurz war es auch einfach nur der Wunsch, das sie Schmerzen hat. Körperliche.
Die Müslischale sah ich kommen und wich ihr aus. Sie zerschellte irgendwo hinter mir.
Im nächsten Moment war ich bei Sam und schlug sie soe zur Seite weg. Meine Augen waren nun mehr silbern als grau, doch das war mir scheiß egal. "Ich hab dich nicht gezwungen, dich mit mir abzugeben. Wage es ja nicht mir alle Schuld in die Schuhe zu schieben!", fauchte ich sie zornentbrannt an. "Denkst du ehrlich ich putz gern hinter dir her?? Mein Leben wäre um einiges leichter wenn du niemals darin aufgetaucht wärst." Gerade weil ich die Obstschüssel neben mir sah, tat ich es ihr nach, schnappte sie mir und feuerte sie mit enormer Geschwindigkeit zielsicher auf die zu. "Vielleicht sollte ich dich ja wirklich abschlachten! Dann hab ich ein Problem weniegr am Hals!"
Im nächsten Moment stand ich schon wieder vor ihr und pflück sie vom Boden auf. Mein Griff ist um ihren Hals und die Obstschale hat sie an dem Arm getroffen und dort blutige Schrammen und wohl auch einige Prellungen hinterlassen. Mit der Geschwindigkeit, mit der sie gegen Sam gekracht ist. Ich heb sie gerade so hoch, das sie irgendwann auf Augenhöhe mit mir ist. "Dann müsste ich mir nicht ständig Gedanken um dich machen!", fauchte ich und stieß sie wieder nach hinten sodass sie gegen die Küchenschränke an der Wand flog. Verflucht! Nicht 'Gedanken'... 'Sorgen' ich machte mir beschissene Sorgen um sie! Um jemanden, der mich hasste! Das war lächerlich und kotzte mich nur noch mehr an! Ich sollte aufhören mir Sorgen zu machen ... dann wäre mein Leben wirklich um Einiges leichter.

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#62

RE: Samantha's One Room Apartment

in Wohngegend 25.01.2012 20:28
von Samantha • 1.435 Beiträge

Anscheinend war er nicht der Ansicht mir irgendetwas erklären zu müssen. Seine Miene zeigte deutlich das er der Meinung war, das ich es wissen sollte. Kann ich neuerdings Gedanken gelesen? "Ja, ich frage. Stelle dir vor es gibt offensichtlich tatsächlich Momente in denen ich dich verstehen möchte." Meine Worten trieften in diesem Augenblick nur so vor Sarkasmus. So als interessierte es mich sonst kein bisschen was er dachte oder meinte. Was in seinem Kopf vor ging. Gut, die meiste Zeit bekam ich es allerdings auch recht gut hin ohne Erklärungen von ihm, zu kapieren was los war.
Gerade war ich offenbar aber zu abgelenkt von meinem eigenen Gefühlschaos. Davon das er mich mit seinen Worten mehr verletzte als er es körperlich wohl eh konnte. Mit diesen Art von Schmerz - körperlichen - konnte ich umgehen.
Ich hatte es verdient das er mich runter putzt? "Oh ja natürlich das wäre dir am liebsten, wenn ich schön brav still halte. Während du mal wieder deine beschissene Laune an mir auslässt. Such dir einen anderen Fußabtretet!" Was pisste ihn so an? Das er hatte auf mich aufpassen 'müssen'? Ich meine deswegen schrie er mich doch an oder? Weil er jemanden meinetwegen hatte kalt machen müssen ... verdammt er hatte ... meinetwegen?! Scheiße ... Scheiße!
Und obwohl mir unterbewusst immer klarer wurde, das er so wütend auf mich war, weil ich ihm eben doch etwas zu bedeuten schien. Hatten mich seine Worte an all die Male erinnert, in denen ich eben niemanden wirklich etwas wert gewesen war. Sie erinnerte mich daran das ich es nicht wollte. Nicht wollte das ich mir wünschte es wäre anders. In diesem Moment wollte ich ihn hassen können. Lieber dem glauben was er sagte, anstatt dem was er wohl eigtl meinte. Verdammt ich wusste nicht was ich wirklich wollte!
Im nächsten Moment sah ich das Zähne bleckende Lächeln. Er wusste es. "Nichts. Gar nichts weißt du!" Nicht wie sehr er mich durcheinander brachte. Nicht wie unverständlich sprunghaft meine Gedanken gerade waren. Es war zum kotzen!

Ich flog gegen die Arbeitplatte und kaum hatte ich mit einer Schüssel nach ihm geworfen, wurde ich abermals zur Seite geschleudert. Der Müslischüssel war er natürlich ausgewichen. Doch ich konnte der verfluchten Obstschale die er nach mir wurf, nicht ganz entkommen. Sie traf mich schmerzvoll am Arm, bevor sie an der Wand zerschmetterte. "Ich zwinge dich genauso wenig dich mit mir abzugeben. Also ist es ebenso wenig meine Schuld!" spie ich ihm entgegen und versuchte aufzustehen. Nur das er nach seinen nächsten Worten schneller war. Eine seiner Hände schloss sich um meinen Hals. Im nächsten Moment baumelte ich in seinem Griff über dem Boden. Meine Hände hatte ich um seine gelegt. Aber es brachte nichts. Mein Gesicht war wütend und schmerzverzehrt gleichzeitig. Sein Leben wäre also leichter wenn ich nicht darin aufgetaucht wäre. "Dann sag ich mal willkommen im Club.", es war mehr ein röcheln das über meine Lippen kam. Einfach weil er mir die Kehle 'quetschte'.
Dann müsste ich mir nicht ständig Gedanken um dich machen!, meine Augen weiteten sich kurz leicht fassungslos, bevor ich abermals durch die Küche flog. Es folgte ein schmerzvolles Keuchen von mir, als sich - aufgrund des Aufpralls - noch mehr Prellungen auf meinen Körper bildeten. Hatte er das gerade wirklich gesagt? "Dann geh doch einfach!", schrie ich als es geschafft hatte mich aufzurichten. "Verschwinde endlich!", Ich griff nach einer Glaswasserflasche. "Ich hab es so satt. Ich hab so satt auf Dinge zu hoffen die ich eh nicht bekommen werde.", aber hatte ich nicht ... hatte ich mit ihm nicht eines dieser Dinge? Die Flasche flog auf ihn zu und ich hoffte ehrlich das Ding würde ihn an seiner Brust treffen. Es sollte genau an der Stelle zerschellen, wo es mir gerade am meisten weh tat. Am Herzen. "Ich komme ohne dich zu Recht.", brüllte ich, während ich nach dem nächsten Gegenstand griff. "Ich muss ohne dich zu Recht kommen."

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#63

RE: Samantha's One Room Apartment

in Wohngegend 25.01.2012 20:55
von NoOne • 919 Beiträge

Ihre Worte klangen so, als würde es sie ansonsten nicht interessieren, was ich zu sagen hatte. Nur war ich persönlich mit Worten nicht gerade einfach zu verletzen. Denn das meiste ging mir rechts und links am Arsch vorbei. Selbst so etwas. selbst aus Sams Mund. Einfach weil ich manche Tatsachen irgendwann akzeptiert habe. Oder mir, in diesem Fall hier, sehr sicher bin, das dem eben nicht so war. Mein enormes Ego flüsterte mir dies gerade zu. "Und es gibt doch tatsächlich Momente, in denen ich erwarte, das du mich verstehst ... nur scheint dem nicht der Fall zu sein.", knurrte ich ihr entgegen. "Wirklich schade. Wo du doch sonst immer so altklug bist und meinst, so perfekt in mir lesen zu können!" Ich schmiss ihr diese Worte abwertend entgegen. Ganz ehrlich, wer mochte es schon, wenn jemand behauptete, das er in einem lesen könnte wie in einem offenen Buch? Also ich gehörte nicht zu denjenigen, die das mochten! Eher das genaue Gegenteil. Ich mochte es, wenn Leute völlig im Dunkeln tappten - denn so war man am gefährlichsten.
"Ich such mir den Fußabtreter, der den Mist verursacht hat. Denn dieser soll dann auch meine daraus resultiernde schlechte Laune abbekommen!", knurrte ich ihr engtegen. War das denn so schwer nachzuvollziehen?? Sie hatte Schuld. Ich zeigte es ihr. Und Fertig!
Doch anscheinend wusste ich ja nichts. Hatte sie nicht gerade noch gemeint, das sie mich hassen würde?? "Ich weiß genau das, was ich wissen sollte." Und nicht mehr. Zumindest auf sie bezogen. Ich wollte verflucht nochmal garnicht mehr wissen! Denn das würde wohl möglich nur noch verstärkt dazu führen, das ich irgendetwas hinter ihr her räumen müsste, da ich den Gedanken nicht ab konnte, sie könnte in Gefahr sein!

Der Müslischüssel war ich ausgewichen, doch mein Wurf traf sie noch am Arm. "Nur dummerweise muss ich mich ja mit dir abgeben!" Oder sie sterben lassen ... beides keine Alternativen die mir wirklich gefielen.
Im nächsten Moment stand ich vor ihr und hob sie, eine Hand um ihren Hals gelegt, hoch. Ich ignorierte ihr schmerzverzerrtes Gesicht einfach. Gerade als sie den Satz eher röchelnd als etwas anderes heraus gebracht hatte, ließ sich sie ischon wieder frei und schleuderte sie gegen die nächste Küchenzeile.
Doch ihre geweiteten Augen waren mir aufgefallen ... Shit! Was hatte ich da gerade von mir gegeben???
Kaum hatte sie es geschafft, sich wieder aufzurappeln, schrie sie mich erneut an. Das ich gehen sollte. Und das sie ... auf Dinge hoffte, die sie eh nicht bekam? Ihr Satz ließ mich inne halten, sodass mich der Gegenstand, den sie nach mir geworfen hatte, frontal traf. Und ich muss sagen, sie hatte einen wirklich guten Wurfarm! Ich gab ein Fauchen von mir als sie schon nach dem nächsten teil griff. Im nächsten Moment war ich bei ihr, und hielt ihre Hand -mitten im Wurf, das Teil noch in der Hand- fest. "Du kommst ohne mich nicht zurecht. Wie hättest du dich gewehrt? Wärst du weg gebeamt? Mal wieder abgehauen? Wie der letzet Feigling? Wie lange denkst du, könntest du das durchziehen? Bis sie dich am Ende doch schnappen!?"
Unsanft biege ich ihr die Finger auseinander und klirrend fiel das Glas zu Boden und zerschellte. "Du wärst aufgeschmissen ohne mich denn außer abhauen hast du nichts gelernt!" Ich riss ihre Hand nach vorne und hielt ihr die verschrammten Knöchel unter die Nase. "So etwas passiert wenn du alleine bist. Wenn du alleine 'zurecht kommst'." Ich verzog meinen Mund, was gerade eher einem Zähnefletschen glich. "So würde es also aussehen?? Verstecken und sich selber verstümmeln!?" Ich bohrte meine Nägel in ihre Handinnenseite, bis es anfing zu bluten. "Komm schon! Das ist lächerlich! Du bist lächerlich! Du belügst dich selber Sam!" Es musste weh tun. Höllisch. Ich musste ihr gerade höllisch weh tun. Doch das war mir egal. Gerade war es mir ganz ehrlich scheiß egal.

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#64

RE: Samantha's One Room Apartment

in Wohngegend 25.01.2012 21:43
von Samantha • 1.435 Beiträge

Habe ich erwähnt das ich es nicht abkonnte wenn er knurrte? Ich konnte es spraktisch mein Rückenmark hoch wandern spüren. Dennoch verbarg ich die womöglich vorhandene Angst stets so gut es ging. Einfach weil ich ihm die 'Genugtuung' nicht geben wollte.
Und doch so langsam begriff ich, warum er so wütend auf mich war. Weil ich ihn eben nicht so egal war, wie er es gern wollte. Es war ihm nicht gleich, ob mir etwas passierte oder nicht. Warum sonst hatte er jemanden umgebracht der hinter mir her gewesen sein sollte ... ? Nur war das wirklich das, was er wollte das ich verstehe? Würde er es je offen zu geben?
Seine Laune bekam ich also ab, weil ich Schuld daran war, das No so empfand. Als ob ich es provoziert hätte. Als ob ich seine Gefühle 'lenken' konnte. Verdammt ich hatte genug mit meinen eigenen inneren Mist zu tun! Wenn ich es nicht gerade wieder einmal verdrängte und weit beiseite schob.
Er wusste was er wissen sollte. Im Grunde wussten wir beide so gut wie gar nichts von einander. Nichts von der Vergangenheit des anderen. Außer ein paar wenige Fetzen ...

Nur dummerweise muss ich mich ja mit dir abgeben! "Hab ich irgendetwas verpasst? Liegt n Bann über dir, der dich an meinem Hintern kleben lässt?" Nicht gerade der beste Zeitpunkt um noch sarkastischer zu werden, aber mir doch egal! Ich sag stets das was mir in den Sinn kommt. Meist ist mein Mund sowieso schneller als mein Gehirn. Was auch eben gern der Auslöser ist, wieso ich dann in der Patsche sitze.
Einige Gegenstände waren durch die Wohnung geflogen und dank No ich selbst auch. Nur hatte ich keine wirkliche Zeit Schmerzen zu empfinden. Er hörte einfach nicht auf! Hörte nicht auf zu reden. Nicht damit auf mir unter die Nase zu reiben in was für eine Situation wir beide gelandet sind. Was sich da entwickelt hatte und wie ... wie wenig im Grunde damit zurecht kam. Ich war allein. Das war es was ich kannte und mir vertraut war.
Jetzt, jetzt stand No im nächsten Augenblick schon wieder vor mir. Kurz nachdem meine Worte ihn hatte inne halten lassen. So das die Flasche ihn frontal traf. Ohne das es ihn etwas aus zu machen schien. Vom nächsten Wurf hielt er mich allerdings eben ab. Ich spürte seine Hand kühl auf meiner. Die immer noch eine weitere Flasche umschlossen hielt. "Ich bin verflucht noch mal nicht so wehlos wie du mich immer hinstellen willst!", aber verfluchte Scheiße er hatte doch recht. Ich kam nicht gegen ihn selbst an, wie dann gegen jemanden der vielleicht noch stärker war? Aber verdammt, ich wollte mir nicht sagen lassen, das ich nicht allein zurecht kommen würde! Ich war es bisher. Ich war es bisher doch auch!
Er bog meine Finger auseinander und ich lies gezwungener Maßen die Flasche los. "Wie wäre es wenn du mal mit lokrativen Vorschlägen kommst, als mir ständig nur zu sagen, was ich nicht kann!" Ich sah in seine wütenden Augen, während er mir meine Verletzungen unter die Nase hielt. "Und so was ... " ich hielt meinen von der Schüssel verschrammtern Arm hoch. "So was passiert wenn du meinst, auf mich aufzupassen." Er sollte aufhören, mir zu sagen das ich nichts auf die Reihe bekam. Er sollte endlich aufhören!
Plötzlich spürte ich seine Nägel in meiner Handinnefläche. Meine Augen weiteten sich einen Moment, bevor sich mein Gesicht - wieder einmal - Schmerzvoll verzog. "Hör auf.", es war mehr ein keuchen. Ein schmerzvolles 'Flehen'. "Hör verdammt noch mal auf damit!", meine Kiefer presste ich aufeinander und senkte meinen Blick auf unsere Hände. Meine blutete nun und tat mehr weh alles andere. Zumindest kam es mir so vor. "Ich kann so etwas nicht No. Verdammte Scheiße, ich kann so was nicht." Verflucht ich werde nicht vor ihm anfangen zu heulen! "Das - " und dabei presste ich meine Hand noch mehr gegen seine Nägel. "Ist besser als ... als ... ", die Schmerzen die sich im inneren ausbreiten konnte.

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#65

RE: Samantha's One Room Apartment

in Wohngegend 25.01.2012 22:07
von NoOne • 919 Beiträge

Hatte ich es zurvor nicht schon deutlich genug gemacht? Nun werden ihre Worte auch noch sarkastisch! Mein Blick liegt durchdringend auf ihr. Muss ich es wirklich sagen?? Das ich sie nicht angeifen lassen kann. Das ich deswegen bei ihr sein muss. Mich mit ihr 'abgeben' muss!? "Du kannst mich mal!", zischte ich ihr stattdessen entgegen. Nein, ich würde er verflucht nochmal nicht noch deutlicher aussprachen! Das Andeuten war ja meiner Meinung nach schon fast ein Schritt zu viel!
Ich benutzte Sam gerade als Punchingball. Doch sie ist schuld ... schuld an diesem ganzen Mist der mich einfach nicht in Frieden lassen will. Das ich mir Gedanken um sie mache. Wo ich mir normalerweise nen Dreck aus jedem mache! Kurzzeitig hatte sie mich doch überrumpeln können und so traf mich die Flasche frontal und zerschellte. Oh, es tat weh. Ich zeigte es jedoch nicht und stand im nächten Moment schon wieder bei ihr, zwischen den Küchenzeilen und der Kücheninsel, und blockte den nächsten Wurf. "Du verhälst dich aber immer als wärst du es! Wer haut denn immer ab? Willst du nicht so dargestellt werden, dann verhalte dich auch nicht so!", knurrte ich ihr entgegen während ich ihre Finger so auseinander bog, das das Glas zu Boden fiel und klirrend zerpsrang.
"Was? Passt dir das etwa nicht? Ich behandel dich doch nur so, wie du anscheinend behandelt werden willst!" Und schon hatte ich ihr die Verletzungen die sie sich selber zugefügt hatte, unter die Nase gerieben. Denn das tat sie nicht zum ersten Mal. Das wusste ich, dafür kannten wir uns schon zu lange. Und wussten doch eigentlich nichts über einander...
Sowas passiert, wenn du meinst, auf mich aufzupassen. Ich presste meinen Kiefer fest aufeinander und seh sie nun mit glatter Miene an. "Und schon wieder schiebst du mir die Schuld hin!"
Im nächsten Moment begann ich, meine Nägel in ihre Handinnenfläche zu bohren. So weit, bis es blutete. Und noch etwas weiter. Sam keuchte vor Schmerz auf. Keuchte, das ich aufhören sollte, was ich jedoch nicht tat. Sie senkte ihren Blick auf die Hände und ich musste da nicht hin schauen um zu wissen, was das Blut ihr und auch mir über die hand lief. Schließlich spürte ich es. Und ich roch es.
Mit immer noch gesenktem Blick presst sie ihre Hand nur noch mehr gegen meine Nägel. "Besser als was...? Es ist doch auch wieder nur eine andere Art des weglaufens!"
Ich senkte meinen Blick nicht, sondern sah sie an. Und schon griff ich mit meiner anderen Hand nach ihrem Kinn und zwang sie so, mich anzusehen. "Außerdem kenn ich dich fast die Hälfte deines bisherigen Lebens! Wer sagt, das du ohne mich überhaupt so alt geworden wärst? Vielleicht hätte dich deine Unvorsichtigkeit irgendwann umgebracht!? Vielleicht-" Ich hielt inne als mir auffiel was ich da gerade sagte. Vielleicht wäre sie dann wirklich schon nicht mehr da... Ich räum nicht gern hinter ihr her, aber ... zumindest ist sie da ... nicht wahr?
Ich ließ ihre blutende Hand los und griff, nicht gerade sanft -und mit blutverschmierter Hand- in ihr Haar. Riss ihren Kopf in Nacken und presste meine Lippen hart auf ihre. Verflucht, wenn sie nicht da wäre, könnte ich auch das hier nicht machen... Und genau das war doch der Grund, wieso ich am Ende doch hinter ihr her räumte ...

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#66

RE: Samantha's One Room Apartment

in Wohngegend 25.01.2012 22:38
von Samantha • 1.435 Beiträge

Ich sagte ja. Sarkasmus kam gerade nicht so gut bei ihm an. Denn alles was ich zur Antwort erhielt war ein 'du kannst mich mal'. "Du mich auch.", fuhr ich ihn immer noch wütend an. Er presste gerade sonst was aus mir heraus. Dinge die ich nie hatte so zugeben wollen. Ober überhaupt jemals wollte zugeben ...
Je mehr er sprach desto zerbrechlicher fühlte ich mich. Stimmte es denn? Rannte ich wirklich immer davon? War das einzige wozu ich fähig bin fort laufen? Das einzige was ich verdient hatte, das er mich so behandelte? Das alle mich so behandelten? Ich wollte nicht das er recht hatte, aber ich bekam immer mehr das Gefühl das er eben doch keinen Blödsinn redete.
Früher oder später war ich immer abgehauen. Und ich kann mich nicht erinnern je bei jemanden hängen geblieben zu sein, der mich wirklich gut behandelt hatte.
Irgendetwas will ich sagen und öffne auch bereits meinen Mund, aber mir will keine Antwort einfallen die nicht genauso trotzig wäre wie all die anderen zuvor. Warum tat er das? Warum kümmerte mich blos so sehr was er sagte? "Soll ich mich lieber zu tode prügeln lassen? Es ist das was du für den richtigen Weg hällst? Sich allem stellen, egal ob man der Schwächere ist? Wäre ich nicht ständig abgehauen, wenn es zu bremslig geworden war, wäre ich bereits tot. Du nennst es Feige. Ich nenne es Überlebensinstinkt!", schrie ich ihm am Ende doch noch an. Was sollte ich gegen jemanden kämpfen, gegen den ich eh keine Chance hatte. Oder zumindest nicht Dauerhaft.
Und das ich ihm wieder die Schuld in die Schuhe schob? "Nein, natürlich bist nicht du Schuld. Die Obstschale ist von allein auf mich zu geflogen!", wollte er etwa behaupten ich wäre schuld, wenn er mich verletzt. Auf mich los geht? Arschloch! Verfluchtes Arschloch.
Er hatte seine Fingernägel mehr als schmerzvoll in meine Hand gebohrt. Es war nicht so das ich den schmerz nicht spürte. Er war schrecklich und ich glaubte er würde jeden Moment mit seinen Fingern auf der anderen Seite wieder herrauskommen. Doch meine Wut war im Moment noch größer. "Sagt gerade der Richtige. Als ob du so viel besser mit all dem umgehst" Ich versuchte bewusst dieses ganze beschissene Gespräch mehr auf ihn zu lenken. Ich hatte die Einzige zu sein, die auf ihre Fehler und Schwächen hingewiesen wurden.
Da ich meinen Blick gesenkt hatte, konnte ich nicht wissen das er mich immer noch ansah. Aber nun zwang er mich - indem er seine freie Hand an mein Kinn legte - ihn ebenfalls anzusehen. Nur ... ich kann es nicht. Also hob ich gezwungener Maßen zwar meinen Kopf, aber nicht meinen Blick. Ich konnte ihn jetzt nicht ansehen. Nicht in diese wutverzeerten blass grauen Augen, die ich eigtl so sehr mochte. Doch noch mehr von meiner Verletztbarkeit konnte und vor allem wollte ich ihm nicht zeigen.
Erst als er seine Lippen hart auf meine senkte, riss ich meine Augen förmlich auf. Meine Hand hatte er zuvor freigegeben. Um mit der von meinem Blut verschmierten Hand in mein Haar zu greifen. Meinen Kopf in den Nacken zu ziehen. Was hatte er zuvor gesagt? Ich stieß ihn von mir. Wieso zur Hölle küsste er mich gerade jetzt?
Nur im nächsten Augenblick, war ich ohne nachzudenken schon wieder bei ihm. Wir stießen beide gegen den kleinen Küchentisch, als ich ihn rückwärts drängte. Meine Hände an seinem Kragen und meine Lippen fordernd auf seine gepresst. Ich kannte ihn tatsächlich meine halbes Leben. Wäre ich wirklich vielleicht schon tot ohne ihn? Konnte ich mir ein Leben ohne ihn noch vorstellen?

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#67

RE: Samantha's One Room Apartment

in Wohngegend 25.01.2012 22:56
von NoOne • 919 Beiträge

Ich sie auch. Natürlich. Was auch sonst, hm?
Sam verstand jedoch was ich meinte. Wie ich es meinte. Mit wutverzerrter Miene starre ich sie an. Und kann nicht verstehen wieso sie es denn nicht versteht! Wo sie mich doch sonst immer zu verstehen schien ... Nun, vielleicht wollte sie es auch nicht verstehen. Wer sah schon gerne seine schwächen oder fehler ein? Genau, niemand! "Nein! Du solltest bevor du handelst und deine Klappe zu weit aufreißt vielleicht vorher einmal darüber nachdenken was du wem gegenüber tust oder äußerst!?", zischte ich ihr glatt entgegen. "Denn wenn du das tun würdest, dann müsstest du garnicht erst abhauen, weil es dann garnicht erst eskalieren würde! Nur scheinst du irgendeine krankhafte Todessehnsucht zu haben. Wieso auch immer!" War doch so! Oder etwa nicht??
Die Obstschale! Ich lachte nach ihren Worten kalt auf. "Das soll ein Witz sein oder? Denkst du ich sprech gerade von dieser beschissenen Obstschale?? Nein, ich sprech von deinen Schrammen und Kratzern!" War das denn nicht nachzuvollziehen? Musste ich ihr offen sagen, das es mich störte wenn ich sie so sah? Störte es mich dann? Ja verflucht. Leider, muss ich sagen!
Dann hatte ich sie an der Küchenzeile fixiert und wenig später meine Nägel in ihr Fleisch gebort bis es anfing zu bluten. Wovon ich mich jedoch nicht hab stören lassen.
Geh ich genau wie sam damit um? "Nicht gut ... besser alle Male!" Da sprach wieder mein Ego aus mir. Und die Tatsache das ich große Stücke auf mich hielt. Da konnte Sam sich ihren Mund fusselig reden - oder eher fauchen, im Augenblick.
Dann jedoch hatte ich etwas gesagt, was mich selber inne halten ließ. Der Gedanke, das sie durch ihre Riesenklappe vielleicht wirklich nicht mehr da wäre ... wenn ich sie nicht getroffen hätte. Wenn ich nicht doch irgendwo auf sie aufpassen würde. Hatte Nael nich irgend so einen Mist gesagt? (falls das jetzt die richtige Zeit ist haha XD)
Der Gedanke ... 'verschreckte' mich. Und ohne es mir sonderlich überlegt zu haben, hab ich in ihr Haar gegriffen, ihren Kopf in den Nacken gezogen und meine Lippen hart auf ihre gepresst. Sie erwiedert den Kuss nicht, aber irgendwie hab ich damit auch nicht gerechnet. Nicht gerechnet, aber doch irgendwo gehofft. Stattdessen stößt sie mich von sich und kurz kann ich ihre verwirrte Miene sehen. Will schon was sagen -und keineswegs etwas Nettes!- da war sie schon wieder bei mir. Wir stießen beide gegen die Kücheninsel als ich Sams Lippen hart auf meinen spürte. Ich erwiederte den Kuss schon fast aggresiv. Ganz ehrlich, in meiner jetzigen Laune geht das garnicht anders! Blind drehe ich uns und fege mit einer Hand einfach alles -Töpfe, teller, Gläser usw- von dder Küsenzeile runter, das klirrend und scheppernd zu Boden fällt. Dann hab ich Sam schon auf diese gehoben und dräng mich zwischen ihre Beine. Nun ist sie ungefair auf gleicher Höhe mit mir und ich vergrab die blutverschmierte Hand nur noch tiefer in ihre Haare, während die andere auf ihrem Oberschenkel ruht.

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#68

RE: Samantha's One Room Apartment

in Wohngegend 26.01.2012 14:38
von Samantha • 1.435 Beiträge

Wieder einmal sagte er mir, dass ich mehr denken sollte, bevor ich die Klappe aufriss. Ja wieder. Denn es war keineswegs das erste Mal das er mich deswegen anfuhr. Dass er sich aufregte wenn ich verletzt war – vor allem wenn ich mich selbst verletzt hatte – regte ihn nicht das erste Mal auf. „Ich sage was ich denke, das hat nichts mit Todessehnsucht zu tun.“, widersprach ich im Grunde nur, weil ich eben widersprechen wollte. Ihm nicht einräumen wollte, dass er Recht haben könnte. „Denkst du ich lasse mir plötzlich den Mund verbieten nur, weil du und andere eine viel zu kurze Zündschnur besitzen?“ Sicher könnte ich ab einen gewissen Punkt den Mund halten … aber … verdammt, nein ich konnte es eben nicht. So war ich nicht!
Sein kaltes Lachen jagte mir einen Schauer der unangenehmeren Sorte über den Rücken. Wieso nur konnte er so ‚angsteinflößend sein? Das wieso war vielleicht weniger die eigtl Frage. Doch wenn er mich verletzte – auf welche Art auch immer – war das offensichtlich Okay. Und ich sprach von der Obstschale. Auch wenn mir bewusst war der von den Wunden redete die ich mir selbst beigebracht hatte. Beinahe schon schmerzhaft presste ich meinen Kiefer abermals aufeinander. „Das du mich verletzt ist in Ordnung, aber alles andere nicht ja? Es ist mein Körper, No!“ und damit wollte ich ihn erneut sagen, dass es ihn einen Scheißdreck anging, ob ich mich hin und wieder selbst verletzte oder nicht. Es war doch seine Schuld! Er hatte mich so durch einander gebracht …

Nach seiner Meinung ging er mit solchen Dingen, dennoch besser um als ich. Bullshit! Doch bevor ich etwas hatte erwidern können, wurde mein Kopf vom ihm in den Nacken gezogen. Meine Miene zeigten einen Moment Unglauben, als mir bewusste wurde das er im Grunde zugeben hatte, sich Sorgen zu machen. Passte er irgendwo im Grunde wirklich schon all die Jahre auf mich auf? (haha, ja ist die richtige Zeit ^^)
Ich war zu perplex und einfach noch zu wütend, als das ich den Kuss hatte erwidern können. Stattdessen sorgte ich im nächsten Augenblick, dass er der Geküsste war. Nos Lippen sind so kühl wie ich sie stets in Erinnerung habe und der Kuss eher aggressiv als wirklich leidenschaftlich. Vielleicht ein bisschen von Beidem.
Nur am Klirren und Scheppern realisiere ich, dass er noch mehr in meiner Küche zu Boden wirft. Nachdem er uns gedreht hatte. Dagegen das er mich hoch hebt und vermutlich auf die Küchenzeile setzt, kann ich mich nicht wehren. Einfach weil ich gar keine richtige Zeit dazu habe. Dass er sich zwischen meine Beine drängen konnte, hatte ich ihn allerdings nicht allzu einfach gemacht.
Die von meinem Blut verschmierte Hand gräbt sich noch mehr in mein Haar. Seine andere spüre ich auf meinen Oberschenkel. Ich zerre mit der verletzten und schmerzenden Hand an seinem Shirt. Reiße seinen Kragen nach unten und ihn so näher zu mir. Mir doch egal ob sein Shirt dabei evtl kaputt geht oder Blut abbekommt. Er ist selber schuld! Gleichzeitig beiße ich in die Lippe. Will ihn so zwingen seine Lippen zu öffnen und mit meinen Mund zwischen diese drängen.

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