INPLAY:Madness Is Comming


Adélie and Clywd:

Hat die außergewöhnliche Liebe nun ihr Ende gefunden? Adélie wurde in ihre Welt gebracht, der Vampir hat nur zugesehen. Haben die beiden sich Aufgegeben? Werden sie sich wiedersehen, so wie es das Schicksal immer wollte? Eins steht fest, wenn das Schicksal es will, dann werden sie sich wiedersehen, so war es immer und wird es immer sein. ______________________________________________________

The Child:

Ein Kind, ist in Thor´s leben getreten. Seiner verstorbenen weißen Vi so ähnlich. Wer ist das Kind? Werden sich ihre Wege erneut Kreuzen? ______________________________________________________

Liara:

Eine Veränderung geht durch das Kind von Balian und Kotori. Etwas tief in ihr ist dabei zu Erwachen. Doch was ist es? Was wird mit dem jüngsten D-Kind geschehen? Ist es gut oder schlecht? Das wird die Zeit zeigen. ______________________________________________________

The good Soul:

Noch immer befindet sich die Seele des Engel in den Fängen des Buches. Das Universum versinkt im Krieg, nicht mal die Götter Asgards können dies noch im Schach halten. Wird man die Seele befreien können? ______________________________________________________

INFORMATIONS


Von Luzifer verleitet oder von Gott erlöst? Wo immer dein Weg dich auch in dieser Welt hinführen wird – das Schicksal ist stets an deiner Seite um dir zu zeigen WER du bist.
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WELCOME TO A Magical Journey


Wenn die Menschen zum Himmel aufsehen, dann fragen sie sich immer wieder ob es wohl noch Leben da draußen gibt. Nichts fasziniert die Menschheit mehr als das Ungewisse vor einer Ungelösten Frage zu stehen und tun alles um der Antwort auf die Schliche zu kommen. Sie bauen Teleskope um in der weiten unbekannten Ferne etwas erkennen zu können. Der Wunsch nach Antwort lässt sie alle rotieren und zu neuen Fantasien und Gedanken treiben. Doch ihre Antwort ist näher als viele vermuten würden. Sie befindet sich direkt vor ihren Augen. Unter ihnen – versteckt und verborgen in der Seele jedes Wesens.
Facts For You F

#41

RE: Straßen

in San Francisco 16.08.2014 13:33
von Maddison • 9 Beiträge

Maddison fühlte sich noch immer benommen. Die Schreie nahm sie nur war, als ob sie durch Watte zu hören wären. Ihr Kopf dröhnte die ganze Zeit über, ihre Lungen füllten sich wieder mit Sauerstoff. Die ersten schrien schon nach einem Attentat. Doch auf was? Die ältere Dame, die das Haushaltswarengeschäft betrieb? Oder auf den jüngeren Mann, der sein Auto gewaschen hatte? Es war alles, aber kein Attentat. Irgendwer versuchte die Menschen in Panik zu versetzen. Ihr Blick ging durch die Straße, doch da war niemand. Alle waren in Panik versessen. Irgendwo weit entfernt ertönte die Sirene eines Feuerwehrautos. Viel zu weit entfernt, um den größten Schaden zu verhindern. Denn das Chaos war schon längst zu weit fortgeschritten. Der Laden stand in Flammen. Und diese begannen nun auch schon auf die anderen Häuser überzugehen. Ihre Hände glitten durch ihre Haare.
Alles ging zu Grunde, als dann das erste Auto explodierte. Der erste Tote verzeichnet wurde. Die Brünette stand da und starrte auf das Auto. Überall auf den Bürgersteigen klebte Blut. Die Menschen waren verletzt. Panisch liefen Väter nach ihren Töchtern schreiend durch die Straßen, während sie im Krankenhaus anriefen. Die Feuerwehr schien irgendwo festzustecken. Die gesamte Straße war in Aufruhr. Es war ein Ausnahmezustand. Keiner schien mehr klar denken zu können. Durch die Adern von allen schoss das pure Adrenalin. Ihr Blick ging durch die Straße, die Menschen starrten aus den Häusern heraus und auf die Straße. Keiner half. Hier lagen Verletzte. Doch sie alle starrten bloß und machten nichts! Panisch sah sich nun auch sie um, was war hier bloß los?
Und da explodierte das nächste Auto. Für einen Moment herrschte Stille. Alle hatten sich auf den Boden gelegt, aus Angst, getroffen zu werden. Auch sie hatte sich auf den Boden geschmissen. Doch dann fiel jemand in ihr Blickfeld. Etwas, was ihr Herz angriff. Gegen alle Meinung sprintete sie los. Das kleine Mädchen stand mitten auf der Straße und schrie nach ihrer Mama. Sofort griff Maddison das kleine Mädchen und schirmte sie von den Autos ab. „Hey kleine, alles ist gut.. Bitte bleib ruhig, ja? Wir finden deine Mama.“, versuchte die Brünette das blonde Mädchen zu beruhigen. Sie strich sanft über ihre Wange und schenkte ihr ein leichtes Lächeln. Dann hob sie sie auf ihre Arme, ehe sie das kleine Mädchen zur anderen Straßenseite brachte und sie dort auf eine Bank setzte. Wieder strich sie ihr durch die Haare. „Bleib hier, Kleine. Ok? Deine Mommy wird dich hier finden und dann wird alles gut. Verstanden?“, fragte sie nun und gab ihr dann ein Haargummi. Ihr Gesicht war gerötet durch das Weinen und es brach ihr geradezu das Herz.
Als die Kleine nickte, stand Maddison wieder auf und sah sich um. Sie war der Meinung, dass sich Menschen in ihrem Alter noch größtenteils um sich selbst kümmern konnten, aber Kinder konnten das nicht. Sie waren doch schon durch die Explosion viel zu verstört, als dass sie sich dann noch in Sicherheit bringen konnten. Ihr Blick blieb an einem Jungen direkt neben einem Auto, welches explodiert war, hängen. Sofort lief sie zu ihm, doch dann sah sie, wieso er da stand. „Heyy, geh zu dem kleinen Mädchen, ok? Ich helf deinem Daddy.“, meinte sie lächelnd. Aber ob sie dem wirklich alleine helfen konnte? Auf seinem Bein lag ein schweres Autoteil. Der Junge stand noch immer neben ihr. „Bitte, geh zu dem Mädchen. Sonst kann ich ihm nicht helfen.“, flehte sie ihn dann an. Sofort trabbelte er davon. „Kann mir jemand helfen?“, rief sie und hob an dem Metallteil herum. Doch sie bekam es einfach nicht hoch, klar. Das Teil wog bestimmt genauso viel wie sie selbst. Da sollte sie es hochheben können? Die Sirenen wurden langsam lauter. Wenigstens ein Lichtblick in dieser verzweifelten Situation. Plötzlich stand ein Mann neben ihr und fasste mit an. Für einen Moment sah sie ihn dankbar an, ehe sie gemeinsam versuchten das Ding anzuheben. Ihr Herz raste. „Ziehen sie sich vor mit den Armen, ok?“, herrschte sie ihn an und drückte weiter gegen das Metallding. Adrenalin schoss durch ihre Adern. Sie sah zu dem Mann, der sich gerade befreit hatte. Sofort ließ sie das Teil fallen. Der Krankenwagen bog in die Straße ein. Ein Stein fiel von ihrem Herzen.
Und dann.. dann war das Chaos perfekt. Maddison spürte nur noch die Druckwelle der Explosion. Ihr Körper wurde nach hinten geworfen und sie fand sich auf dem Boden wieder. Ihr Kopf war gegen den Asphalt geknallt. Die Schreie waren wieder erst durch Watte zu hören und dann.. alles. Sie hörte die Schreie, die Panik. Metall knirschte. Das Feuer lechzte weiter. Sie wusste nicht was passiert war, aber es muss eine Explosion gewesen sein. In ihren Ohren begann sich ein unangenehmes Fiepen auszubreiten. Innerlich schrie sie. Doch sie kämpfte sich wieder auf. Das Haus mit dem Geschäft war zusammengestürzt. Der Krankenwagen kam kaum noch durch. Sie weinte. Doch das merkte sie nicht. Allerdings konnte sie kaum noch laufen. Sie hatte das Gefühl, als ob sie ihre Beine verloren hätte. Ein Blick nach unten verriet ihr etwas, was es aber nicht unbedingt besser machte. Ihre Beine sahen wirklich scheiße aus. Oder die Hose. Eins von beiden. Allerdings konnte sie noch laufen. Sie konnte sich aufrappeln, stolperte mehr als das sie lief. Sie musste weiter. Sie hörte den Krankenwagen. Aber wie weit war er entfernt? War er überhaupt da? Oder bildete sie sich diesen nur ein? Wieder brach sie zusammen. Die Sirenen wurden lauter, er war wirklich da. Es kam Hilfe. Hilfe für sie alle. Allerdings krabbelte sie weiter über den Boden, denn sie wollte nicht unbedingt auf der Straße liegen, wenn ein Wagen ankam um sie alle zu retten. Rettung. Sie schaffte es, stolpernd und krabbelnd zur Bank. Darauf fand sie zwei verängstigte Kinder. Sie legte ihre Arme um beide. Versuchte die Tränen zu trocknen, aber wahrscheinlich hatten beide ihre Eltern hier verloren. Wie konnte da schon alles wieder gut werden? Wie konnte sie die beiden da noch anlügen? Ihr Blick ging durch die Straße. Und wieder.. dieser Mann. Langsam glaubte sie, dass sie sich das alles wirklich einbildete. Dass er nur eine von ihren Illusionen war. Dass er nicht real war.

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#42

RE: Straßen

in San Francisco 16.08.2014 20:25
von Loki • God of Mischief | 149 Beiträge

Wenn Menschen versuchten Helden zu sein dann konnte dabei nicht viel rum kommen, auch wenn sie dieses immer wieder versuchten. Auf den ersten Blick gelang es ihnen das stand außer Frage nur wenn man es langfristig betrachtete war es etwas was andere niemals Wertschätzen würden. Für den Hauch einer Zeit wurden sie gefeiert und doch so schnell wieder vergessen wie es begonnen hatte. Die Erde war für Helden nicht geschaffen, sondern für Krieg, Mord und Tragödien den das machte die Sterblichen aus. Das zeigte schon die Geschichte des blauen Planeten. So spielte nicht nur das dunkelhaarige Mädchen eine Heldin sondern auch jene die nicht nur zusehen wollten, verletzt waren oder sich nicht mehr Bewegen konnten. Ein Mann welchen Loki um die fünfzig schätzen würde half einer Frau die halb so alt waren wie er selber weg zukommen vom Brad der Autos da sie sich das linke Bein gebrochen hatte. Der blonde Gott schaute dem nur ungerührt zu denn Mitleid hatte er bei weiten nicht. Verluste musste man immer in Kauf nehmen und er tat das ganz bewusst. So hatte er sich neben das heulende Kind gesetzt welches ihn nervte weil es immer wieder nach seiner Mutter rief. Wenn er sich nicht irrte und das kam wirklich selten vor hatte er gesehen wie sie irgendwo nicht Unweit von den Autos verblutet war. Ach ein Waisenkind wie tragisch. Es würde damit schon klar kommen und sie härter machen für das Leben welches ihr noch Bevorstand wenn sie keine Angehörigen mehr hatte. Das hier war doch für alle Beteiligten eine Lektion fürs Leben. Alleine blieben die beiden nicht ein Junge gesellte sich zu ihnen der von der jungen Heldin geschickt wurde. Heldin passte doch zu ihr so wie sie sich um die Verletzten bemühte. Er verfolgte alle die einem anderem halfen auch als er aufstand und durch das geschehen lief als würde er einfach nur einen Sparziergang an einem Sonnigen Tag machen. Bei all dem Chaos und der Panik viel er wirklich nicht weiter auf.
Immer näher kamen die Sirenen welche Rettung, Hilfe und Versorgung versprachen. Es würde eine Menge Arbeit für sie bedeuten denn eine Druckwelle erfasste die Menschen auf der Straße und warf diese zu Boden. Die Fenster auf der anderen Seite zersprangen, vor allem jene in den ersten beiden Stockwerken. Sowas geschieht in einer Kettenreaktion und er könnte noch weiter gehen doch fürs erste reichte das erst mal. Die Schreie, die rufe waren doch erst mal genau das was der blonde Gott haben wollte. Zudem hatte er durch die brünette Heldin doch noch viel mehr bekommen welche ebenfalls verletzt war. Sie hatte sich zu den Kindern geschleppt um irgendwie Mutterersatz zu spielen oder sowas. Er selber verstand nicht warum sie sich um Fremde Kinder bemühte, doch war er ein Menschenwesen, ihm konnte man auf so einfache Art und Weiße nicht seine Familie nehmen. Zwar hatte er es mal geschafft Thor zu verletzten, doch das war lange her. Schon lange wollte er seinen Bruder nicht mehr töten, aber manchmal ärgern indem er sowas hier tat.
Nachdem die ersten Rettungswagen angekommen waren, stiegen die Rettungssanitäter aus um sich um die Überlebenden doch bevorzugt um Schwerstverletzte zu kümmern. Immerhin mussten sie eine Entscheidung treffen und jeder der jetzt nicht vor dem Verbluten stand musste hinten anstehen. Auch die Polizei war dazu gekommen, diese versuchten Ordnung in alles zu bringen. Ordneten die Menschen irgendwo ein um einen Überblick der Verletzten zu bekommen. Hatten aber auch Straßenabsperrungen errichtet um andere Passanten sowie Schaulustige fern zu halten. All da stellte sich als gar nicht so einfach raus, da es Menschen gab welche ihre Begleitperson suchten oder auch Kinder. Doch sein Blick blieb an der Verletzten Dunkelhaarigen hängen, denn auch sie hatte ihn entdeckt. Ein schiefes grinsen hatte sich auf seine Lippen gelegt als er langsam auf sie zu ging. Doch ihr Blick wurde von einem Sanitäter unterbrochen welcher an ihm Vorbei lief. Im nächsten Augenblick sah auch er wie einer der Helfer aus in seiner weiß Roten Jacke und der Roten Hose. In diesem Outfit ging er mit ernster Miene auf sie zu, als wollte er ihr wirklich helfen. Sind das Ihre Kinder? fragte er nach und lächelte etwas was schon sehr Charismatisch war. Wenn die Brüder mal wieder etwas gemeinsam hatten, dann das sie ein sehr Vertrauenerweckendes lächeln hatte das man nicht glauben konnte wie die Götter wirklich waren. So Kniete er sich vor den Jungen dessen Knie aufgeschlagen war doch eine andere Verletzung hatte er nicht. Die dunkelhaarige sah da schon viel mitgenommener aus. Loki hatte als Gott keine Heilkräfte denn zum Heilen hatten sie die Heiler. Das hieß nun aber nicht das er ganz Unfähig war immerhin hatte er so einiges gelernt solange wie er schon lebte. Sie hat sich verletzt kam die leiste verweinte Stimme des blonden Mädchens Ich sehe es sprach er freundlich zu der kleinen auch wenn er sie am liebsten sofort los werden wollen würde. Er war kein Mann der Kinder besonders mochte. Daher schaute er zur brünetten auf, konnte das ganze Geschehen um ihn rum wirklich gut Ausblenden denn es war ihm egal. Doch sie war es nicht. Nicht aus Mitleid sondern weil er das ein oder andere mit ihr Anstellen könnte. Jemanden auf seine Seite zu ziehen, für seine Taten zu begeistern war einfach denn dies war sein Wesen, seine Fähigkeiten auch wenn er in einem Menschen niemanden sah der etwa wichtiges Vollbringen konnte. Doch zur Abwechslung gegen seine Langeweile war die kleine Heldin doch wirklich gut Lassen Sie mich mal sehen mit diesen Worten zog er eine Schere aus seinem Verbandskasten welchen er hatte und zerschnitt ihre Hose. Zum Vorschein kam ein blutendes Schienbein, hatte sie durch die Explosion des Hauses doch mehr abbekommen als nur die Kopfverletzung um die, wie nett er nun mal war, auch noch kümmern würde. Ganz vorsichtig machte er die Wunde sauber und Verband ihr Schienbein Das wird schon wieder versicherte der blonde Mann hier und stand auf. Loki schaute ihr ins Gesicht Lassen Sie mich das mal sehen damit legte er seine rechte Hand unter ihr Kinn und die linke an ihre Stirn und drehte ihren Kopf vorsichtig hin und her Tut Ihnen irgendwas weh? Ist Ihnen Schwindling oder schlecht? das waren alles doch sehr Professionelle Fragen die jeder Arzt oder Rettungssanitäter stellen würde.


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#43

RE: Straßen

in San Francisco 19.08.2014 20:59
von Maddison • 9 Beiträge

Das pure Chaos war auf dieser Straße ausgebrochen. Sie hatte versucht wenigstens den Kindern zu helfen, sich aus der Gefahrenzone zu begeben. Doch hatte sie es nur bei zweien geschafft. Hoffentlich ging es den meisten gut. Die Sanitäter und Krankenwagen arbeiteten auf Hochtouren. Schwerstverletzte wurden mit Blaulicht ins Krankenhaus gefahren. Tote wurden bedeckt. Dass die Mutter der Kleinen dabei war, wusste sie nicht. Und sie würde es wahrscheinlich auch nicht wissen wollen, denn dann müsste sie es diesem kleinen Knirps neben sich beibringen. Und sie könnte es nicht. Die Kinder würden wahrscheinlich bald von der Polizei befragt werden, und dann würden sie auch erfahren, ob ihre Eltern noch lebten. Was würde wohl passieren, wenn dem nicht so wäre? Bestimmt kämen sie in irgendein Heim. Alleine der Gedanke brach der jungen Frau das Herz. Denn sie kannte die Verhältnisse, die oftmals in Heimen herrschten. Nicht persönlich, aber Aaron hatte früher in einem gelebt. Er war Waise gewesen und hatte ihr Geschichten erzählt von damals. Auch wenn er sie so oft belogen hatte, glaubte sie ihm das allerdings. Denn solche schlimmen Dinge konnte sich einfach niemand aus dem Hut zaubern.
Als sie beide Kinder sanft an sich drückte, sah sie wieder diesen Mann. Die blonden Haare schienen zu wehen, obwohl kaum ein Windzug ging. Seine Augen schienen einer Weite zu entsprechen, die kaum ein Mensch erkunden könnte. Doch er schien an diesem Chaos innerlich kaum teilzunehmen. Es war, als ob ihn das alles nicht interessierte. Das Ableben der vielen Menschen. Warte, grinste er gerade wirklich, oder war es mehr eine Einbildung, der sie sich hingab? Sie blinzelte ein paar Mal, doch da lief ein Sanitäter mit De¬fi¬b¬ril¬la¬tor an ihr vorbei und nahm ihr die Sicht für die Dinge. Menschen starben hier, immer wieder. Zwar starben Hunderte wenn nicht sogar tausende Menschen pro Tag, aber meist nicht an so einem tragischen Unfall. Kurz wandte sie ihren Blick ab und drückte dem Mädchen einen Kuss auf die Schläfe. „Shh, jetzt wird allen geholfen. Keine Angst.“, murmelte sie beruhigend. Doch damit schien sie eher sich selbst als das kleine Mädchen beruhigen zu wollen. Denn sie machte sich solche Sorgen um die ganzen Menschen hier. Was würde passieren, wenn die Ärzte nicht reichten? Oder noch schlimmer, die Krankenwagen? Innerlich schrie sie auf, doch nach außen hin war sie weiter die Ruhe selbst. Immerhin wollte sie die Kinder nicht noch verschrecken und verstören.
Doch noch ehe sie einen weiteren Gedanken daran verwenden konnte, kam ein junger Mann auf sie zu. War das nicht der Mann von gerade eben? Aber er war doch kein Sanitäter gewesen, oder? Sie blinzelte etwas. Seine Frage kam bei ihr an, leicht schüttelte sie den Kopf. „Nein, das sind nicht meine Kinder. Ich habe sie nur hier in Sicherheit gebracht.“, meinte sie dann und blinzelte dann etwas, während sie zu dem Mann sah. Er hatte mit Sicherheit vor einer halben Stunde noch nicht so ausgesehen! Oder vielleicht hatte sie sich auch nur mächtig den Kopf angehauen. Denn dieser schwirrte ihr, als ob da tausende kleine Fliegen gegen die Stirnwände knallen würden. Doch sie widerstand dem Drang ihre Hände fest gegen ihren Kopf zu drücken.
Deshalb blinzelte sie nur und sah dieses umwerfende Lächeln. Unter normalen Umständen hätte sie es wahrscheinlich erwidert, ein wenig mit ihm geflirtet. Doch das war momentan unpassend und sie musste wirklich an sich halten, um sich nicht auf den Mann vor sich zu übergeben. Sie musste sehr an sich halten. Ein Wunder eigentlich, dass sie noch nicht grün im Gesicht wurde deshalb. Wäre mal eine kleine Abwechslung zum normalen weiß, oder? Jedoch erlaubte Maddison es sich, müde über ihre eigene Stirn zu reiben, ehe sie dann zu dem kleinen Mädchen sah. „Ist schon gut. Das ist nicht so schlimm.“, meinte sie dann und drückte ihr noch einen Kuss auf die Schläfe. Dann sah sie wieder nach unten zu dem Mann, der sich nun auch schon begann an ihrer Hose zu schaffen zu machen. Unter normalen Umständen wäre von ihr jetzt ein Spruch gekommen, aber nein. Unpassend. Leicht blinzelte sie, während sie ihr Schienbein betrachtete. Ok, das war viel Blut. Nicht gut. Besonders da sie eine leichte Abneigung gegen ihr eigenes besaß. Sie konnte es einfach nicht sehen. Und gleich so viel auf einmal? Wirklich schlecht! Sie nickte leicht. Auch schlecht. Aber diesmal wurde ihr wieder schlecht. Tief atmete sie durch. Warum hatte sie nur kein Wasser mehr?
Seine Hände auf ihrem Körper regten eine leichte Gänsehaut an, die sie sich aber nicht anmerken ließ. Sie atmete tief durch und ließ ihren Kopf etwas drehen. „Schlecht ist mir. Schwindelig geht. Aber ich denke, ich werde mich gleich auf irgendwas übergeben und das wird für keinen von uns schön.“, meinte sie und konnte die Galle schon schmecken. „Kümmern Sie sich lieber um die Schwerverletzten. Das hier ist nicht so schlimm.“, versicherte die Brünette dann und blickte in die Augen des Gottes. Es war, als ob ihr Atem für einen Moment aussetzte. Doch dann blinzelte sie nur, ehe sie ihren Kopf abwandte. Sie sah den Polizisten an und nickte, dann schickte sie beide Kinder zu ihm. Jetzt würden sie gesagt bekommen, ob sie nun Halbwaisen waren oder Waisen. Ihr Herz stoppte und begann symbolisch zu bluten. Es waren nur Kinder, wie konnte man ihnen die Lebensgrundlage nehmen? Keiner wollte alleine sein auf dieser Welt. Und ohne Eltern verbrachte man die ersten sieben Jahre seines Lebens meist alleine. Erst danach konnten sich sowas wie Freundschaften entwickeln. Müde griff sie in ihre Tasche und zog eine Wasserflasche hervor. Sie trank einen Schluck, doch die pochenden Kopfschmerzen wurden nicht besser. „Gott, ich kippe..“, murmelte sie, doch da war es auch schon vorbei. Sie kippte auf die Bank. Für einen Moment wurde sie von Schwärze umspült. Doch dann wurde sie auch schon wieder in das Chaos zurückgerissen. Leicht orientierungslos blickte sie sich um. „Woah, das war jetzt komisch.“, meinte sie und fasste sich unwillkürlich an den Kopf. Sie fühlte sich wie auf einem dieser schrecklichen Kettenkarrussels, auf denen einem so schlecht wurde, aber man partu nicht kotzen wollte, weil es uncool war. Wieder blinzelte sie und kniff die Augen zusammen, als sie die blonden Haare des jungen Manns sah. In ihrem Kopf drängte sich etwas von einem Engel auf, was sie nur wieder zum Lachen brachte. Engel. Na klar, als ob es sowas wirklich gab.

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#44

RE: Straßen

in San Francisco 27.08.2014 22:03
von Loki • God of Mischief | 149 Beiträge

Immer wieder fuhren Krankenwagen die Straße hoch nur um zu kommen oder zu gehen. Es waren wirklich viele Opfer gewesen, doch vergleichsweise gering wenn man die Opfer der letzten Invasion betrachtete. Damals waren wesentlich mehr gefallen. Menschen wie Wesen. Doch dem blonden Gott war das alles egal, so hatte er auch nur Augen für die brünette welche eher wollte das ausgerechnet er sich um die Kinder kümmert. Auch wenn er eine Rolle spielte musste Loki das nicht übertreiben denn den Menschlichen Kindern konnte er nun wirklich nichts abgewinnen, sie waren ihm egal. Sollte er nun sagen das sie in ein Krankenhaus sollte um sich, der Ase überlegte wie das richtige Wort hieß. Gehört hatte er es schon mal. Als es ihm wieder einfiel schaute er aus seinen blauen Augen direkt in ihre Sie sollten ein Krankenhaus aufsuchen und ihren Kopf Röntgen lassen um eine Gehirnerschütterung auszuschließen“ er klang wirklich so als wüsste der Gott wovon er sprach. Es hatte sich gelohnt als Kind lieber Bücher zu lesen als sich auf dem Kampffeld zu behaupten wie es sein Bruder immer getan hatte. Loki war eher derjenige der mit Wissen und Strategie Punktete, während Thor alles mit Muskelmasse erledigte. Ein charismatisches lächeln umspielte seine Lippen Nun wir haben hier sehr viele Einsatzkräfte die sich um diese kümmern. Die leichtverletzten sollten dabei nicht außer Acht gelassen werden sprach er zu ihr. Schien es der Frau doch schlechter zu gehen als sie zu Beginn glaubte, denn für einen Moment verlor sie das Bewusstsein. Er war nun nicht dabei sich deswegen um die Frau mit den braunen Haaren zu kümmern. So Mitfühlend war der blonde Mann dann doch nicht. Zudem sah er einfach zu gerne wie sie Litt auch wenn es bei weitem nicht so war wie jene die immer noch auf der Straße jammerten. Wenn er gewollt hätte, hätte er ihre Wunden schnell Heilen können doch dann hätte ausgerechnet der Gott ein Erdenwesen auf seinen Planeten holen müssen und die Schmach seines Bruders wollte er sich dabei nicht antun. Loki war bisher der einzige gewesen der nur Cadee mit nach oben holten während Thor jetzt auch noch einen Knaben mitgebracht hatte. Sicher einen Sklaven, was anders war dieser blonde Junge nicht konnte man immer gebrauchen, denn den Stand der anderen Bediensteten würde er niemals bekommen. Schon gar nicht bei dem was er alles tut. Dass sein Vater ihn noch nicht verbannt hatte von Asgard war entweder ein wunder oder weil auch er wissen wollte was sein ältester Sohn im Schilde führte. Thor hatte ihn sicher nicht einfach so in diese Welt gelassen. Doch konnte er sie alles glauben lassen was er wollte, so auch das es ihr besser ging als es wirklich war. Manipulation war sein Spezialgebiet. Da konnte man bei weitem nicht mit Vampiren vergleichen, denn diese waren alles andere als starke Wesen, nein seine Macht ging weiter darüber hinaus. Loki war Äonen von Jahren alt und hatte es perfektioniert, so wie andere Wesen ihre Kräfte steigern um mehr Macht zu bekommen. Daher stand der Mann mitten in dem Chaos auf als wäre dieses gar nicht mehr da. Auch vor ihren Augen war all das nicht mehr zu sehen. Keine Feuerwehrmänner die versuchten das Feuer in den Griff zu bekommen. Keine Sanitäter oder Krankenwagen. Auch die Leichen und der Geruch von Verbrannten Plastik und Haut war verschwunden. Stattdessen war es für die Frau nur noch ein schöner Sommertag mit lachenden Kindern und deren Familien, aber auch Menschen die zur Arbeit gingen, von dieser kamen oder einfach nur den Tag draußen verbringen wollten. Der blonde Mann ließ sie nicht erst leiden um ihr das dann so einfach zu nehmen, bei weitem nicht. Alles hatte einen Sinn, hinter alldem stand ein Plan denn sie nun wirklich nicht kannte. So hatte es den Anschein das auch ihre Verletzungen verschwunden waren, dass sie sich einfach nur wohl fühlte und eine Verabredung-ein Blind Date hatte. Es würde ihm Spaß bereiten sie am Ende wirklich völlig wertig zu sehen. Nicht immer musste man sich auf eine Gruppe Konzentrieren, manchmal reichte auch eine einzige Person. Menschen waren einfach so Anfällig, so zerbrechlich. Sein Lächeln war einladend, viel versprechen als er ihr eine Rose hinhielt. Ich nehme an wir sind Verabredet mit diesen freundlichen Wort hielt er ihr die Rose hin welche einen süßlichen Duft absonderte. Sie würde glauben dass die beiden sich im Internet auf einer Datingseite kennen gelernt hatten. Hier war es wirklich vom Vorteil dass seine Ex-Freundin ihm mal diese Welt in einem Computer zeigte, auch wenn er sowas nie benutzt hatte. Wissen war Macht genau das konnte der blonde Mann hier gerade ausnutzen. Es war ihm von nutzen in seiner Scharade. Er hielt ihr seine Hand hin Ich bin Loki. Was hältst du davon wenn wir uns einen anderen Ort suchen um uns kennen zu lernen an eine Café dachte er dabei nicht, doch wollte er mehr über sie herausfinden, denn das würde er gegen sie und somit für sich nutzen können. Der Mann war gespannt zu erfahren welche Geheimnisse die Menschenfrau hatte die sich so Selbstlos und aufopferungsvoll um andere gekümmert hatte als um sich selbst. Gerade weil sie wie ein guter Mensch schien, wollte der Ase sie fallen sehen. Sterbliche waren nicht geschaffen um wirklich gut zu sein auch wenn es zu Anfang so schien. Es war in ihrer Natur auf irgendeine Art und Weise etwas Schreckliches zu tun, man musste ihnen nur das richtige Anbieten und das konnte der Mann auch gut. Wie schnell würde sich das reine Herz der Frau vor ihr verderben lassen? Das Magie dabei eine Rolle spielte war klar, auch wenn er es mit Worten auch tun könnte, doch dazu hatte er keine Zeit wollte er sich nicht Wochen mit ihr Auseinandersetzten, zu schnell verlor er die Lust an seinen Spielchen mit den Erdenwesen. Wenn sie sich gut Anstellte könnte er seine Meinung auch noch ändern, doch das würde der Tag zeigen und was sie alles zu bieten hatte. Vielleicht täuschte er sich auch in ihr und sie war gar nicht so nett wie sie tat. Täuschungen vermochte der Sohn vom Allvater zu erkennen. Jemand der geboren wurde um zu Täuschen, dessen Magie ein großer Bestandteil davon ist kann man selber nicht so leicht hinters Licht führen und ein Mensch schon gar nicht.


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#45

RE: Straßen

in San Francisco 27.08.2014 23:36
von Maddison • 9 Beiträge

Sie fühlte sich wie auf einem Karussell, was sich viel zu schnell drehte. Oder auf dem sie schon 6 Mal gewesen ist. Das fühlte sich alles wirklich nicht gut an. Die Sirenen dröhnten in ihren Ohren, als ob das Trommelfell sie lieber draußen behalten wollte. Doch das konnte sie ja kaum ahnen. Ihr Blick ging wieder zu dem jungen Mann. Sie musterte ihn für einen Moment. Wow, in einer anderen Situation hätte sie ihn bestimmt angesprochen, doch kaum begann sie diesen Gedanken, begann ihr Kopf zu brummen wie eine alte Klimaanlage. „Ach Quatsch, ich hab nur eine kleine Platzwunde. Nichts, was von alleine nicht auch heilen würde. Machen Sie sich da mal keine Sorgen.“ Und sie schaffte es sogar erfolgreich schief zu lächeln. Immerhin war sie der festen Überzeugung, dass sie wirklich keine Hilfe brauchte. Dass sie wahrscheinlich noch dreimal umkippen würde, bis sie zu Hause war, ließ sie dann schon einmal außen vor. Sie war viel zu stumm, als zu einem Arzt zu gehen. Sie konnte Ärzte einfach nicht leiden. Noch nie. Bei seinen Worten nickte sie dann nur leicht und seufzte leise auf. „Ja natürlich. Jedem sollte geholfen werden. Sanitäter müsste man sein.“ Ihre Stimme triefte nur so vor Ironie. Sie hasste einfach alles, was mit Ärzten zu tun hatte. Denn sie war immer noch der Meinung, dass ihrem Vater hätte geholfen werden können, wenn die Ärzte sie nur als Spenderin akzeptiert hätten. Aber damals lag noch immer der Verdacht nah, dass sie ebenfalls an Leukämie erkrankt ist. Deshalb wollten sie ihr Rückenmark nicht mehr nehmen. Und nun war ihr Vater tot und sie hatte keine Leukämie. Nur wegen den Ärzten. Da konnte sie einfach kein Vertrauen mehr finden. Als sie in Ohnmacht fiel und kurz darauf wieder wach war, fühlte sie sich noch elender. Danach war sie sogar fast bereit sich wirklich einliefern zu lassen. Immerhin ging es ihr mittlerweile zunehmend dreckiger. Wieder fragte sich Maddison, warum sie heute nicht einfach im Bett liegen geblieben war? Es wäre um einiges angenehmer gewesen. Und sie hätte sich dann morgen bestimmt nicht wie gerädert gefühlt. Oder so scheiße wie im Moment. Sie hatte einfach das Gefühl, dass ihr Leben sie in diesem Moment einfach nur verarschen wollte. Blinzeln. Und dieser Kerl da vor ihr wollte sie bestimmt auch verarschen. Blinzeln. Mit seinem Aussehen. Blinzeln.
In ihrem Kopf herrschte Stille. Auch wenn sie nervös war. Ein Blind-Date. Dass konnte doch einfach nur schlecht enden. Woher sollte sie denn wissen, ob er sie nicht belogen hatte mit seinem Profil? Immerhin war er wirklich gutaussehend gewesen. Und sie war, naja eben sie. Bisschen unscheinbar. Klar, sie wurde oft als hübsch bezeichnet, aber das war doch alles bloß Fassade. Sie sah noch einmal nach unten. Sie war nicht unbedingt schick angezogen. Ihre Sachen waren nicht kaputt und auch kein Staub oder Schmutz war daran. Die dunkle Jenas ging ihr bis zu den Knien. Sie trug eine dünne Bluse. Sie fand sich sogar einigermaßen annehmlich. Ihre Lippen hatte sie mit einem Lipgloss betont. Sie wollte wenigstens gut für ihn aussehen. Sie hob den Blick, als eine weiche Stimme zu ihr sprach. Für einen Moment dachte sie, dass er eine andere meinte. Für einen Moment war sie geblendet, aber nicht von der Sonne sondern von dem jungen Mann vor sich. Die Sonne schien sich in seinen blonden Haaren zu verfangen und darin zu tanzen. Die Augen schienen sie förmlich anzustrahlen. „Ich denke schon.“, meinte sie und musste sich ein leichtes Kichern verhindern. Sie fühlte sich wieder in ihre Vergangenheit versetzt, wo man noch rot wurde, wenn man von einem gutaussehenden Kerl angesprochen wurde. Mit einem Lächeln nahm Maddison dann die Rose entgegen und schnupperte leicht daran. Sie roch so wunderbar. Kurz schloss sie die Augen.
Sie fühlte sich für einen Moment wieder wie in ihrem alten Garten. Dort war immer ein riesiges Feld voller roter Rosen. Es roch dort immer frisch. Deshalb badete sie auch immer mit Rosenextrakt. Sie fühlte sich dann einfach ihrem kleinen Dorf von damals näher. Schön im Reihenhaus. Manchmal wünschte sie sich das zurück, aber das würde sie nie zugeben. Das Leben im Haus war einfach nicht mehr dasselbe gewesen, nachdem ihr Vater gestorben war. Deshalb waren sie auch umgezogen. Leicht schauderte sie, schob es aber auf einen leichten Wind der in diesem Moment wieder aufgekommen war.
Sie öffnete ihre Augen nach diesem Augenblick wieder und sah dann zu dem jungen Mann auf. Sie nahm seine Hand und schenkte ihm ein strahlendes Lächeln. Als sie seinen Namen hörte, begannen ihre Augen zu glitzern. Die Arbeit nahm sie doch ein. „Loki? Wie der Gott?“, fragte sie dann und musste leise lachen. „Es freut mich sehr dich kennenzulernen.“, meinte sie. Kurz wandte sie dann den Blick ab. „Ich bin Maddison.. Und ich kann deinem Vorschlag nur zustimmen. Wie wäre es mit einem kleinen Spaziergang durch den Park?“, meinte sie dann als Vorschlag und legte den Kopf schief. Wenn sie wüsste, wem sie da wirklich gegenüberstand, sie würde weglaufen. Schneller als ihre Beine sie tragen würden. Denn sie kannte jede Legende. Jede Sage. Ihre Lippen waren noch immer lächelnd. Sie konnte einfach nicht anders, er zwang sie beinahe dazu. Die Menschen schienen alle fröhlich zu sein, glücklich. Als ob sie alle irgendwelche Drogen genommen hätten. Sie schüttelte etwas den Kopf um die Gedanken zu verdrängen. Denn sie wollte einfach ihre Gedanken viel lieber mit ihrem Blind-Date verschwenden. Da drängte sich schon eine Frage in ihren Kopf. Warum musste so ein gutaussehender Mann überhaupt sich auf einer Internetseite anmelden. Immerhin war er erfolgreich im Job und dazu noch verdammt gutaussehend. Unter seinem Hemd zeichneten sich sogar Muskeln ab. Wieso brauchte er da ein verdammtes Dating-Profil? Sie merkte da erst, dass sie ihn angestarrt hatte. Peinlich berührt senkte sie den Blick. „Es tut mir leid, dass.. ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber ich verstehe nicht, warum du über das Internet eine Frau suchen musst.“, gab die Brünette zu und sah dann wieder zu ihm, ehe sie die Rose kurz in ihren Fingern drehte. Dabei stach sie sich. Leicht fluchte sie auf und nuckelte das Blut weg. „Wollen wir dann losgehen?“, fragte sie lächelnd. Sie fühlte sich in seiner Gegenwart irgendwie mickrig und klein.

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#46

RE: Straßen

in San Francisco 07.09.2014 21:37
von Loki • God of Mischief | 149 Beiträge

Ihre Ironie ließen seine Augen für einen unmerklichen Augenblick finsterer werden. Er war kein Mann dem man sowas entgegen brachte ohne das er einem dafür was antat. Doch noch macht er gute Miene zum bösen Spiel. Zum bitterbösen Spiel. Ihn zu durchschauen war nicht wirklich leicht, taten das bisher nur zwei Wesen. Einer davon war bedauerlicherweise sein Bruder. Aber nun gut, dass hatte hier nichts zu suchen, die junge Frau würde schon schnell genug bemerkten das man mit einem Gott so nicht redet. Dabei war es egal ob sie es wusste oder nicht, niemand redet so mit ihm auch wenn es nicht wirklich auf den blonden Mann bezogen war. So konnte er die Worte von jedem doch so auslegen wie er es wollte. Das konnte der Mann von Asgard wirklich gut.
Um das zu bekommen was er will, hatte er die brünette Manipuliert. Bei Menschen ging das einfacher als bei einigen anderen Wesen. Von jetzt auf gleich war alles für sie anders. Nur er konnte die Wahrheit hinter dem Spiegel sehen. Illusionen waren doch etwas sehr angenehmes. Nicht nur um sich selber das Leben leichter oder schöner zumachen wenn man es brauchte und er hatte es mal gebraucht oder einfach um anderen das Leben zu erschweren. Natürlich könnte er den Menschen damit auch helfen, doch dann wäre er ein Engel und das stand bei weitem nicht in seiner Stellenbeschreibung als Gott. Das konnten wirkliche Engel übernehmen. Das was sie sah gefiel ihr sichtlich. War es auch wie ein perfekter Tag der gerade dabei war erst wirklich zu beginnen. Umso schmerzhafter würde es für sie am Abend sein, wenn er nicht nur die Illusion lösen würde, sondern auch noch ganz andere Sachen mit der Menschenfrau tun würde. Nun meine Eltern mögen Götter das hieß nun aber auch, dass die Frau sich nicht nur auf die Irdische Mythologie bezog, sondern auch ein wenig über die Fabeln der Erde eine Ahnung hatte. Ihren Horizont hatte sie wohl erweitert. Er konnte sich nicht daran entsinnen jemals einem Menschen begegnet zu sein, der sofort wusste dass sein Name ein Göttlicher war. Die meisten fanden ihn eher selten, hatten nun aber keinen Bezug.
Die beiden machten sich nun daran Spazieren zu gehen, das war wieder so Menschlich doch er hatte das hier begonnen und würde es bis zum Ende durchziehen, auch wenn der Ase nun wirklich alles andere viel lieber tat als ein Date mit einer Menschenfrau zu haben. Doch manchmal muss auch jemand wie er Dinge tun die er sonst nicht so leichtfertig tun würde. Zwar hatte er in seiner Beziehung mit Cadee auf ihren Wunsch hin auch mal nur Menschliche Dinge ohne Magie getan, doch sie war nicht Cadee und wird es auch niemals sein. Maddison war nur ein Mensch und Menschen waren vergänglich wie die Zeit nach der sie so oft suchten, wenn diese ihrer Meinung nach viel zu schnell verrinn. Eine Frage kam auf, so schaute er leicht zu ihr runter Nun ich habe nicht immer so viel Zeit um eine Frau außerhalb des Internets zu finden. Ein Profil kann ich in meiner Pause erstellen und es genauso Aufruhen. Zudem nahm ich bewusst diese Seite da ich vermutete, dass man dort anständige Frauen trifft und nicht nur jene die Entweder nur Geld wollen oder sich zu schnell einem Mann anbieten wie gut er doch in all dem war. Eine Beziehung mit einem Erdenwesen geführt zu haben war doch wirklich praktisch. Seine Ex-Freundin hatte ihm in diesem Fall so einiges beigebracht. Aber auch die weiße Vilandra war eine gute Lehrerin gewesen. Doch kann ich die Frage nur zurück geben. Sie sind eine junge Hübsche Frau, wieso also ein Dating-Profil? Small-Talk noch etwas worin er nicht ganz so gut war, doch er gab sein bestes. Wirkte er doch sehr locker und gelassen. Doch wenn er sie sich ansah, dann kam ihm die Frage warum sie keinen Freund hatte. Hässlich war sie nun wirklich nicht, im Gegenteil. Ihre langen braunen Haare umschmeichelten ihr Gesicht, dazu hatte sie an den richtigen Stellen Kurven. Nicht wie eine Latina, aber dennoch nicht zu verachten. Ihre Augen strahlten leben aus, dass war es doch was die meisten Erdenmänner wollten. Dazu kam das Maddison Hilfsbereit war, wobei das wiederum vielleicht nicht immer ganz gern gesehen war. Wirkte sie wie jemand der eher für andere lebte als für sich selber. Ein wenig Schüchtern schien die junge Frau auch zu sein, bevorzugten die meisten doch eher jemand der Selbstbewusstsein hatte. Nicht zu viel, die richtige Mischung machte es aus. Loki selber war jemand der Selbstbewusste Frauen bevorzuge. Jemand der ihm mal Feuer unter dem Hintern machen konnte, sagte was er dachte. Wo er doch selber sehr Dominant war. Eine Frau die immer nur kuschte und Unterging war nichts für ihn. Sie musste präsent sein und es mit dem Asen aufnehmen können, der zu gern Kriege provozierte oder eben andere Dinge anstellte. In diesem Augenblick fiel ihm etwas ein Wie sollte der Mann sein, in den Sie sich verlieben können? nicht weil er dieser direkt sein wollte. Doch mit dem wissen könnte er die perfekten Illusionen erschaffen um ihr das Herz am Ende wirklich zu brechen. Alles nahm so langsam wirklich Gestalt an.


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#47

RE: Straßen

in San Francisco 07.09.2014 23:20
von Maddison • 9 Beiträge

Wenn Maddison wissen würde, dass es alles nur eine Illusion war, dann würde sie wahrscheinlich beten, dass sie hier bleiben durfte. Denn es war viel schöner als die Realität. Wer sich zwischen Chaos und einem Date entscheiden konnte, würde nie das Chaos nehmen. Doch woher sollte sie das denn wissen? Leicht zupfte sie an ihrem Shirt. Normalerweise war sie eher alles andere als schüchtern, doch seine Anwesenheit.. Irgendwas an ihm schüchterte sie ein, und ließ sie auch nicht mehr los. Wahrscheinlich war es sein Äußeres, oder einfach seine Aura. Er strahlte einfach Stolz und Überlegenheit aus. Leicht blies sie sich eine Strähne aus dem Gesicht. Deshalb fühlte sie sich auch leicht fehl am Platz. Neben ihm sah man jemanden, der stark war. Sie fühlte sich neben ihm allerdings wie eine Schachfigur. Immerhin konnte er mit ihr spielen, sie würde es – geblendet von seinem Aussehen – wahrscheinlich erst viel zu spät merken. Oder auch gar nicht. Sie hatte sich schon einmal von sowas blenden lassen und wie das geendet hatte.. Schnell schob sie den Gedanken weg und war wieder voll und ganz bei dem gutaussehenden Mann vor ihr. „Das kann ich verstehen. Immerhin sind die Sagen und Fabeln auch wirklich beeindruckend. Und sehr faszinierend.“, meinte sie dann und machte eine leicht wegwerfende Handbewegung. Sie glaubte an die Sagen, aber an die Götter in wirklicher Gestalt.. Das war einfach zu weit hergeholt, als dass es wahr sein könnte. Denn wer glaubte schon daran, dass jemand jetzt über sie richten konnte? Sie hatte in ihrer Arbeitsstelle viel mit der Mythologie zu tun gehabt, auch mit Bräuchen um die Götter. Die Menschen hatten so vieles ihren Göttern geopfert. Tiere, Ernte, Menschen. Es war alles zur Besänftigung gedacht, oder zum Schutz. Doch wenn es Götter geben würde, gäbe es dann wirklich so viel Leid auf der Welt. In jeder Kultur gab es Götter, die den Menschen nicht gut gesinnt waren, doch würde man sie leiden lassen um des Spaßes willen? Konnte selbst ein Gott – wenn es solche geben würde – so grausam sein? Doch eigentlich wollte sie sich jetzt nicht damit beschäftigen.
Während des Laufens hatte sie die Rose leicht in ihre Tasche geschoben und ihren Blick über den Park gleiten lassen. Die Kinder spielten fröhlich, aßen Eis. Irgendwie war es eine kleine Idylle. Sie fühlte sich wohl in einem Park wie in einem Museum oder ihrem Labor. Es war überall das Gleiche. Ein gewisser Friede lag in der Luft. Niemand schien einem böses zu wollen, auch wenn sie mit so einigen Stücken zu tun hatte, die einem angeblich das Pech auferlegen wollten. Doch sie glaubte nicht an Magie. Es war etwas für die Disney und Hollywood-Filme dieser Zeit, aber nichts, woran man in ihrem Alter noch glauben sollte. Es entsprach einfach nicht dem üblichen Bild eines Erwachsenen. Auch wenn der Aberglaube in vielen Schichten doch großzügig vorhanden war. Aber die Menschen glaubten, wenn sie sich Dinge nicht erklären konnten oder lassen wollten. So war es schon immer. Doch ihre Frage kam ihr ziemlich schnell über die Lippen. Seine Antwort ließ sie leicht die Stirn runzeln. Es schien wie eine billige Ausrede, doch er schien immer viel beschäftigt zu sein und auch einiges für seinen Lebensstandard zu tun. Das musste man bestimmt auch. „Aber ich glaube, sie werden überall Frauen finden, die nur auf das Geld aus sind. Sie könnten fett und hässlich sein, stimmt das Konto, lieben sie einen.“, meinte sie nun abwertend und zuckte leicht mit den Schultern. Sie hasste solche Frauen, doch mittlerweile regierten sie fast die Welt. Die, die sich einem Kerl an den Hals schmeißen, aber fast noch mehr. Wirkliche Beziehungen waren den meisten ein Fremdwort. Treue erst recht. Kaum einer wollte eine ernsthafte Beziehung führen. Leicht wandte sie den Blick zu ihm und überlegte über seine Frage. „Nun ja, bisher war ich so gut wie mit meiner Arbeit verheiratet. Ich liebe die Arbeit in meinem Labor und den Museen. Deshalb kam ich wenig raus und Männer, die man in meinem Berufsfeld trifft, sind meist so attraktiv wie eine Mumie oder sind so alt wie eine Mumie. Da musste ich mir anders behelfen.“, meinte sie nun und musste etwas schmunzeln, wenn sie an ihren Chef dachte. Immer wieder konnte man denken, dass er selbst noch die alten Götter der Griechen verehrt haben könnte. Seine nächste Frage ließ sie für einen Moment stehen bleiben, ehe sie wieder in den Trott einsetzte. „Ich finde, ein Mann sollte einfach ein Mann sein. Ich brauche niemanden, der sich an mich klammert, wie ein Ertrinkender. Das hasse ich. Ich finde, nicht nur der Mann sollte für die Beziehung kämpfen. Wenn ein Mann nur hinter mir hinterher rennt, brauche ich das nicht. Ich brauche auch was, was ich tun kann. Außerdem sollte er durchaus gebildet sein. Immerhin gehört das Reden zu einer normalen Beziehung dazu. Geduld sollte er aufbringen, da ich immer mit meinem Job verheiratet sein werde und auch viel im Ausland beschäftigt bin. Er sollte mir aber auf eine gewisse Weise auch zeigen, dass ich die Schönste bin. So schrecklich kitschig das jetzt auch klingt.“, meinte sie leicht amüsiert über sich selbst und band ihre Haare schnell zu einem Dutt, ehe sie ihren Kopf wieder zu ihm wandte. „Und wie sieht es mit dir aus? Gibt es etwas, was sie an einer Frau brauchen, um sich in sie zu verlieben?“, fragte sie nun. Vielleicht klang sie neugieriger als sie war. Denn das war ein Blind Date und bei einem ersten Date liefen keine Gefühle ab. Zumindest keine solchen starken. Für sie zumindest.

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#48

RE: Straßen

in San Francisco 04.10.2014 20:10
von Loki • God of Mischief | 149 Beiträge

Es war ein herrliches Spiel welches der blonde Mann spielte. Sie war seine Figur, seine Marionette und würde es viel zu spät bemerken dass all das hier nur darauf auslief das sie ihr Leben verlieren würde. Ein Mensch weniger würde auf so einen Überfüllten lieblosen Planeten nun wirklich nicht auffallen. Die Menschen hatten kein Gefühl mehr was es hieß zu leben, sie zerstörten sich schon seit Jahrhunderten selber und den Planeten welcher ihnen gegeben würde gleich mit. Wie könnte man da sagen, dass er das Monster war? Das Monster waren jene vom blauen Planeten die alles als Selbstverständlich sahen. So trieb er sein Spiel mit ihr. Nicht Stellvertretend für alle anderen, denn schon ein Mal hatte er versucht die Menschheit Versklaven zu lassen, doch das war leider Gescheitert, weil die Erde viel zu viele Wesen hatte welche sie Beschützen. Seinen Bruder inbegriffen. So musste man sich einen anderen Weg finden um den ein oder anderen zu Quälen.
Interessieren Sie sich für alle Fabeln und Sagen oder nur jene aus der Mythologie? Interesse vorzuheucheln war gar nicht so leicht, wenn man sich für die Worte nicht wirklich interessierte. Sie waren ihm egal und was die Frau so alles trieb. Doch auch er konnte so lernen noch besser zu sein als bisher. Auch wenn Loki das bei weitem nicht Nötig hatte. Der Gott war Äonen von Jahren alt. War auf Planeten gereist, welche die Menschen noch nicht mal entdeckt hatte. Konnte hier und da Dinge anstellen und so sein Wesen perfektionieren.
Der blonde Mann sah in ihrem Gesicht dass das hier etwas war was sie mochte. Sie sah zufrieden auf der einen Seite aus, auf der anderen aber immer noch leicht Eingeschüchtert wegen dem Mann der neben ihr herlief. Loki war zwar nicht wie Thor mit Muskeln geboren wurden und auch kein Hüne, doch er hatte seine ganz andere Art Ehrfürchtig auf andere zu wirken, gar Königlich wie es ihm zustand. Wie schnell würde die Zufriedenheit aus ihren Augen weichen, wenn sie hinter die Fassade des Mannes schauen würde. Wenn Angst sich in ihre Augen legte und die Gewissheit nicht mehr lange zu leben? Das war etwas, was der Gott gerne sah. Nicht nur bei Menschen, sondern auch bei all seinen anderen Opfern die sich durch die Galaxie zogen. In den letzten Jahren war es ruhig um den blonden Gott geworden, hatte es auch jemanden gegeben der ihn etwas eingefangen hatte doch das war nun vorbei und er konnte wieder auf seinen alten weg zurück gehen. Manchmal war es das einzige was einem blieb, wenn man das verloren hatte was einem am meisten bedeutet hatte. Denn für Cadee hätte Loki sogar auf den Thron verzichtet, denn er immer solange wollte. Sie lieben dann nicht denn Mann hinter dem Geld, sonder das Geld und gaukeln einen vor das zu tun. Die Männer wollen es dann nur glauben, weil sie wissen das es niemand anderen geben wird der es wirklich ernst meint das war seine Sicht auf die Dinge der Frauen die so taten einen Mann zu lieben der alles andere als attraktiv war. Geld konnte die Sicht auf die Dinge verändern, genauso wie Loki es durch Magie konnte. Nur seins war dauerhaft wenn der Gott das wollte. So lauschte er ihren Worten. Man würde wohl sagen das sie ein-der blonde Mann musste über das Wort nachdenken da es ihm nicht wirklich einfiel-Workaholic war. Glauben Sie denn, dass Sie kein Workaholic mehr wären, wenn Sie jemanden gefunden haben mit dem Sie mehr als nur einen Kaffee trinken gehen wollen fragte der Mann nach. Viel es solchen Menschen nicht schwer ihre Arbeit mal liegen zu lassen, wenn sie erst mal so tief drinnen stecken das sie schon Tage im Büro waren? Innerlich zuckte der Mann mit seinen Schultern, denn er selber wusste sowas nicht. Kannte sich damit nicht aus. Maddison blieb stehen, so hielt auch er in seinen Schritten inne und schaute zur braunhaarigen Frau nach unten. Schnell hatte sie sich entschieden doch wieder weiter zulaufen um ihm zu Schildern was sie suchte. Es war einfach. Ein Mann der auf eigenen Beinen stand und wusste was er wollte. Konnte ihn schon ein wenig an ihn selber Erinnern, nur das sie sicher nicht jemanden wollte der auch mal über Leichen ging ohne mit der Wimper zu zucken da es ihm sowas von egal war, wenn jemand bei dem was er wollte Umkam. Sie wollen also einen Prinz Charming auch er als Gott kannte die Märchen der Erde. Immerhin hatte er eine Nichte dessen Mutter wenn man es im Übertragenem Sinne sehen wollte ein Mensch gewesen war. Sie hatte damals viel Wert darauf gelegt das auch ihre Tochter die Dinge der Erde kennen lernt, so war es dann geschehen. Loki liebte seine Nichte, hatte ihr daher oft als kleines Mädchen diese Bücher zum Einschlafen vorgelesen. Maddison stellte ihm die gleiche Frage. Wirklich lange brauchte der blonde Mann nicht zu überlegen als er schon sprach: Nun ich brauche eine Frau die weiß was sie will. Feuer im Blut hat und auch mal einem die Meinung sagen kann. Die dazu neigt aufbrausend zu sein, aber auch eine zärtliche liebevolle Art hat. Die sich traut sich mir in den Weg zu stellen und mir Einhalt gebietet wenn da was ich tue mal nicht ganz so richtig zu sein scheint er beschrieb einfach seine Ex-Freundin. Doch war klar, dass die Frau die es schaffte an seiner Seite zu sein kein Mauerblümchen sein sollte. Sondern eine Frau mit viel Selbstbewusstsein, die sich auch mal traute ihm eine runter zuhauen. Eine Latina zu sein wäre eine Abrundung, doch kein muss.


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#49

RE: Straßen

in San Francisco 05.10.2014 14:31
von Maddison • 9 Beiträge

Wenn sie seine wahre Gestalt kennen würde, wäre sie wahrscheinlich mehr als nur fasziniert. Sie wüsste dann nicht, was sie tun sollte. Doch sowas würde ihr gar nicht in den Kopf kommen. Wie denn auch? Bei seiner Frage musste sie für einen Moment überlegen, ehe sie dann doch wieder begann zu grinsen. „Die Mythologie hat etwas düsteres, auch wenn es meist positiv endet. Deshalb faszinieren sie mich auch mehr. Aber ich befasse mich mit sämtlichen Fabeln und Sagen.“, erklärte sie dann und sah in den strahlendblauen Himmel. „Von Anfang an wird gesagt, dass in jedem Märchen, in jeder Fabel und in jeder Sage ein Fünkchen Wahrheit steckt.“, meinte sie dann und rang kurz ihre Hände. Sie fühlte sich bei diesem Thema sicherer, deswegen trat sie auch sicherer in seiner Nähe auf. Denn das war nichts Fremdes. Nichts Unbekanntes wie der ganze Rest. Ihr Blick ging wieder zu ihm, zumindest für einen kleinen Moment. Wahrscheinlich würden die meisten schon in Gedanken anfangen zu schwärmen und zu träumen. Denn man konnte nicht leugnen, er sah wirklich gut aus. Er hatte eine Ausstrahlung, die wirklich beeindruckend war.
Man könnte schon sagen, dass sie an diesem Tag zufrieden war. Auch wenn ihr ehrlich gesagt, auch etwas fehlte. Sie konnte nicht benennen was, aber es war nicht da und das merkte sie. Fühlte sie tief in ihrem Inneren. Da war irgendwo etwas so falsch. Einfach nur so unendlich falsch. Doch das konnte sie auch nicht aussprechen. Deshalb schob sie diesen Gedanken auch wieder weg. Seine Ausstrahlung ließ auch dieses schlechte Gefühl irgendwie verschwinden, als ob er der sichere Hafen wäre. Eine Illusion, die sie sich nie wieder hingeben würde. Sie glaubte nicht mehr an Dinge wie Unendlichkeit in der Liebe. Alles war für den Moment, um zu leben und zu lieben. Man sollte sich an nichts klammern, denn das würde diesen Moment einfach nur zerstören. Und man lebt doch nur für den Moment. Und nicht für den nächsten. Egal wie viel man doch plant, irgendwas passierte dann immer, was einem diesen Plan ruinierte. Zumindest war es bei ihr nach einiger Zeit immer so gewesen. Leider wie sie immer wieder sagen musste. Ihre Gedanken gingen zu ihrer Vergangenheit. Nicht die schönste. Nicht die einzig wahre. Doch das war jetzt egal. Maddison wollte einfach von vorne beginnen. Und vielleicht war dieses Blind Date auch ein Schritt in die richtige Richtung. Denn damit distanzierte sie sich immer mehr von dem, was einmal passiert war. Wie traurig ihre Gedanken mal wieder waren, wenn sie wieder zurückdachte. Innerlich schüttelte sie den Kopf. Sie war mit einem gutaussehenden Mann auf einem Date, da wollte sie nicht an die schlechten Seiten ihrer Vergangenheit denken. „Geld regiert die Welt. Und alles andere. Frauen sehnen sich nach Sicherheit. Oder nach Macht und Reichtum. Der Mann ist in vielerlei Hinsicht dann einfach das Mittel zum Zweck. Aber wenn sich die Männer dahin gehend ausnutzen lassen, sind sie doch irgendwo auch selbst schuld, findest du nicht auch?“, fragte sie dann und sah dann leicht grinsend zu ihm nach oben. Sie merkte selbst, dass sie solche Frauen verabscheute, aber sie fand auch dass die Männer dumm genug waren, wenn sie sich so hintergehen und ausnutzen ließen. Auch wollte sie ihn nicht anlügen, denn es würde ihr nichts bringen. Außer vielleicht noch Konflikte. Leise musste sie lachen und sah wieder für einen Moment in die Sonne. „ich glaube, dass ich meinen Job liebe. Und wenn ich jemanden finden sollte, der mehr als ein Kaffee für mich wert ist, dann werde ich Arbeitszeit für ihn aufgeben. Aber ich denke auch, dass man immer ein Workaholic bleibt, wenn man erst einmal einer ist.“, erklärte sie dann ziemlich rational. Sie würde Probleme haben, damit wieder aufzuhören. Aber für den Moment würde sie es tun, oder ihn mit sich um die Welt schleifen. Damit hätte sie dann natürlich auch kein Problem. Sie musste allerdings stehen bleiben, als er die Frage stellte. Es ging ihr dann so viel durch den Kopf. Doch das wollte sie nicht durchdenken, deshalb nannte sie es ihm einfach kurz und knapp. Seine Zusammenfassung brachte sie allerdings zum Lachen. Sie konnte nur den Kopf schütteln. „Prinz Charming ist zu arrogant. Er befasst sich mehr mit seinem Äußeren als mit seiner Liebe. Wie könnte man denn so jemanden wollen? Immerhin will man ja geliebt werden und wenn ein Mann nur sein Spiegelbild liebt, dann kann er ja seine Frau nicht auch noch lieben, oder sehe ich das falsch?“, fragte sie nun und schmunzelte wieder. Die Gegenfrage konnte sie sich allerdings nicht verkneifen. Er brauchte allerdings nicht so lange, wie sie zum Überlegen. Seine Worte brachten sie zum Schmunzeln. „Eine Frau mit Herz aber Schlagfertigkeit.“, sinnierte sie dann und sah zu ihm. Ihre Augen blitzten für einen Moment auf. „Es gibt wenige Männer, die zugeben, dass sie ab und an einen Tritt in den Hintern gebrauchen können.“, meinte sie dann und streckte sich etwas. Schüttelte allerdings nur für einen Moment den Kopf. Mittlerweile war sie auch aufgetaut, ihr Selbstbewusstsein war wieder auf dem normalen Stand und sie fühlte sich neben ihm nicht mehr wie ein kleines Püppchen, was nicht ja und nicht sein sagen konnte. Es war ein deutlich schöneres Gefühl so wie es jetzt war. Sie fuhr sich über ihr Gesicht, hatte den Blick wieder zu ihm geworfen. Bisher wirkte er wie eine Reinkarnation von Prinz Charming. Nur mit der Arroganz, da war sie sich nicht sicher. Allerdings wusste sie, dass er wusste, wie gut er aussah. Und das war das schlimmste an einem Mann.

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#50

RE: Straßen

in San Francisco 21.10.2014 21:54
von Loki • God of Mischief | 149 Beiträge

Es war doch schon Interessanter sich mit ihr zu Unterhalten, vor allem weil sie niemand war der mit Scheuklappen vor den Augen geboren wurde. Sicher sie wusste nicht, dass vieles was die Erdenwesen für Geschichten hielten auch wirklich echt war. Doch das musste sie auch nicht, noch nicht oder vielleicht auch niemals. Das war eine Entscheidung von der klar war, dass sie ihr nur ein Wesen abnehmen konnte der ihr zeigen wollte was es war. Dem blonden Gott stand gerade noch nicht der Sinn ihr zu zeigen das er alles andere als ein Mensch war. Das heißt also, wenn ich dich richtig verstehe würdest du sagen das auch Engel vielleicht existieren könnten? er musste das wirklich so aussprechen, als ob er nicht wüsste das es diese heiligen Geschöpfe wirklich gab und er sogar einige davon kannte. Maddison würde wirklich vom glauben abfallen, wenn sie sehen würde das die Erde gar nicht mal so klein ist wie sie gerade scheint. Ihm fiel nun auch auf, dass sie gerne davon Sprach. Das war sogar etwas wo von er eine Ahnung hatte. Dumm war er bei weitem nicht, doch war Loki eben auch nicht immer mit den Erdendingen bekannt. Davon gab es viel zu viele. Doch würde er von Asgard anfangen würde die dunkelhaarige Frau ihn wohl Einweisen lassen. Glaubst du nicht auch, dass Männer vielleicht versuchend das gute in der Frau zu sehen, egal wie schlecht ihre Gedanken oder Absichten auch sind? Daher kann ich nicht unbedingt sagen, dass sie selber Schuld sind. Wenn man Anfängt das so zu sehen, könnte man auch sagen das jede Frau die betrogen wird irgendwo auch selber Schuld daran sei! gewiss waren die Erdenmänner nicht alle jene die man zu den guten Zählen konnte. Ihre Untreue war enorm, doch nur weil sie immer wieder sagten das es in ihren Genen liegt sich Fortzupflanzen und das am besten mit so vielen Frauen wie möglich. Doch auch Frauen hatten gezeigt das sie genauso wie das starke Geschlecht sein konnte. Hatten beide einfach viel zu wenig Zeit. Ganz anders sind da die Götter. Selbst Thor hatte Äonen von Jahre gebraucht um ein Kind zu bekommen. Loki selber hatte noch kein Kind, doch hatten die Wesen von Asgad auch viel mehr Zeit als ein Mensch jemals haben wird. Ihnen fehlte der Druck. Dafür hatten sie einen ganz anderen. Ihm nun auch der Traurige Blick der Frau nicht entgangen Was stimmt dich an so einem Tag so traurig? fragte er interessiert nach. Er gab sich hier wirklich Mühe ihr die perfekte Illusion vorzuspielen. Selbst die Menschen die wegen dem Angriff, dem Unfall wie sie es später in den Nachrichten nennen würden wirken auf die brünette sehr fröhlich. Doch dahinter sah es natürlich ganz anders aus. Doch Maddison schien dennoch irgendwas zu haben was sie traurig machte. Das hier und jetzt konnte es nicht sein, hatte der Sohn von Odin nichts getan oder gesagt dass das zu Stande kommen könnte.
Viele leben für die Arbeit und Arbeiten nicht um zu leben. Dafür gibt es viele Gründe. Doch wenn die Arbeit einen einnimmt, trotz einer Beziehung, dann scheint sie diese wohl nicht zu erfüllen. Erst wenn man liebt und bereit ist auch etwas anders aufzugeben, kann man sagen das man seine Erfüllung gefunden hat in diesem Augenblick wusste der Mann wohl wovon er sprach. Den damals als er Cadee kennen gelernt hatte, hatte er nicht nur seine Pläne aufgegeben König zu werden, sondern ganz anders. In diesem Fall hatte der Gott sie wirklich geliebt. Kein wunder das er so lange gebraucht hatte um zu verstehen das es wirklich aus war. Götter lieben aber nun mal anders als Menschen, So wie es viele Wesen tun. Wenn man die Unendlichkeit hatte, dann vermochte auch die liebe Unendlich zu werden. Bei ihren nächsten Worten, dachte der blonde Mann etwas nach In diesem Fall muss ich dir wohl recht geben warum auch nicht? Sah er es doch genauso wie sie. Zwar hielt er auch viel auf sein Aussehen, doch seine Qualitäten lagen ganz wo anders. Und jeder der nicht gerade hässlich war, durfte was auf sich geben. Auch bei Männern, nicht nur Frauen hatten dieses Privileg. Doch sollte sich immer alles in Grenzen halten. Selber hielt er sich in anderen Punkten nicht daran, aber das war sein Wesen. Eine Heißblütige Latina kann sowas aus dem FF und ich bin mir sicher, das viele Männer auf sowas stehen das heißt einfach nur, das eine Frau auch wusste was sie wollte und genau wusste wie sie das durchbringen kann. Es war wie in so vielen anderen Dingen auch die richtige Mischung. Deswegen war ihm auch klar, war um der Schöpfer immer noch mit ihrer Mutter zusammen war. Denn Lith konnte Heißblütig sein und das machte jeden Mann an.


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