INPLAY:Madness Is Comming


Adélie and Clywd:

Hat die außergewöhnliche Liebe nun ihr Ende gefunden? Adélie wurde in ihre Welt gebracht, der Vampir hat nur zugesehen. Haben die beiden sich Aufgegeben? Werden sie sich wiedersehen, so wie es das Schicksal immer wollte? Eins steht fest, wenn das Schicksal es will, dann werden sie sich wiedersehen, so war es immer und wird es immer sein. ______________________________________________________

The Child:

Ein Kind, ist in Thor´s leben getreten. Seiner verstorbenen weißen Vi so ähnlich. Wer ist das Kind? Werden sich ihre Wege erneut Kreuzen? ______________________________________________________

Liara:

Eine Veränderung geht durch das Kind von Balian und Kotori. Etwas tief in ihr ist dabei zu Erwachen. Doch was ist es? Was wird mit dem jüngsten D-Kind geschehen? Ist es gut oder schlecht? Das wird die Zeit zeigen. ______________________________________________________

The good Soul:

Noch immer befindet sich die Seele des Engel in den Fängen des Buches. Das Universum versinkt im Krieg, nicht mal die Götter Asgards können dies noch im Schach halten. Wird man die Seele befreien können? ______________________________________________________

INFORMATIONS


Von Luzifer verleitet oder von Gott erlöst? Wo immer dein Weg dich auch in dieser Welt hinführen wird – das Schicksal ist stets an deiner Seite um dir zu zeigen WER du bist.
|Story | Bewerbung |
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WELCOME TO A Magical Journey


Wenn die Menschen zum Himmel aufsehen, dann fragen sie sich immer wieder ob es wohl noch Leben da draußen gibt. Nichts fasziniert die Menschheit mehr als das Ungewisse vor einer Ungelösten Frage zu stehen und tun alles um der Antwort auf die Schliche zu kommen. Sie bauen Teleskope um in der weiten unbekannten Ferne etwas erkennen zu können. Der Wunsch nach Antwort lässt sie alle rotieren und zu neuen Fantasien und Gedanken treiben. Doch ihre Antwort ist näher als viele vermuten würden. Sie befindet sich direkt vor ihren Augen. Unter ihnen – versteckt und verborgen in der Seele jedes Wesens.
Facts For You F

#11

RE: Iceais Zimmer

in Le Chateu Dór 08.09.2012 01:38
von Iceais • Sors Nativitatum | 316 Beiträge

Bevor er gegangen war hatte er mich angebrüllt, so das ich zusammen gezuckt war da ich das von ihm so mir gegenüber nicht kannte, doch selber war er auch erschrocken gewesen darüber was er getan hatte. Meinte dann aber auch das es naiv war zu glauben das wir für immer zusammen sein werden. Vielleicht hatte er recht, vielleicht sollten wir uns trennen um eigene Wege zu gehen, doch war ich noch lang nicht bereit ihn einfach gehen zu lassen, doch hatte ich keine Wahl denn die nahm er mir einfach ab. Als er dann flüsterte das er sich wünschte niemals als mein Bruder geboren zu werden, tat das verdammt weh. Es fühlte sich an als hätte er mir mit seinen eigenen Händen ein Messer ins Herz gejagt. Hatte ich also doch recht gehabt das ich ihn nervte das er gar nicht mehr wollte das ich an seiner Seite bin?
Ich lief ihm nach als er nach unten ging, blieb aber auf der Treppe stehen und konnte ihm nur nach sehen. Irgendwann war ich einfach auf der Treppe zusammen gesackt, bis Mum gekommen war und mich in mein Zimmer gebracht hatte.


Es vergingen Monate, doch mein Bruder tauchte wirklich nicht mehr auf, so versuchte ich mich daran zu gewöhnen ein Leben ohne ihn zu führen doch das war gar nicht so einfach. In der ersten Zeit hatte ich ihn immer wieder versucht zu erreichen. Ihm SMSen geschrieben, angerufen doch nie hatte er mir geantwortet. Wenn ich versucht hatte zu ihm zu beamen traf ich immer nur auf eine Blockade, die er sicher nicht erschaffen hatte denn es war noch nie so gewesen das wir beide uns gegenseitig Blocken können. Als ich merkte das er nicht zurück kommen würde, versuchte ich mein Leben wirklich in den Griff zu bekommen, noch immer ging ich Arbeiten, das war das einzige was ich wirklich gut konnte.
Doch war es gerade viel schlimmer als früher zu wissen das er da war und mich nicht sehen wollte, immer mehr vermisste ich ihn und wollte einfach nur noch das er bei mir war. Mich wie immer in seinen Armen hält, oder mit mir im Bett liegt wenn schlechtes Wetter ist. Wie konnte mein Bruder mich denn wirklich so sehr alleine lassen? Vermisste er mich denn nicht? Das konnte ich mir beim besten willen nicht Vorstellen, auch wenn das wirklich einfacher war.
Oft kam mir aber auch der Gedanke ob es gut war so zu denken. Ich wollte ihn für mich haben, in seinen Armen liegen so sollte ich doch eigentlich nicht denken, nur konnte ich nicht anders. So sass ich heute auf meinem Bett, hatte meine Beine an meinen Körper angezogen, und meine Arme um eine Knie geschlungen "Ronan..." seuftze ich leise und voller Sehnsucht, ich schaffte es einfach nicht ein leben ganz ohne ihn zu führen und das bemerkte mal wieder jeder aus meiner Familie. Mum machte sich Sorgen, Dad sah dem ganzen skeptisch gegenüber und auch der Rest fand es nicht gut wie sehr ich mich wieder zurück zog.



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#12

RE: Iceais Zimmer

in Le Chateu Dór 27.02.2014 22:28
von Iceais • Sors Nativitatum | 316 Beiträge

Ein Zimmer voller Erinnerungen, ein Zimmer voller Düfte die noch immer getragen wurden. Seit langer Zeit hatte die Frau ihr eigenes Zimmer, was nie ihr eigenes war nicht betreten. Doch nun wo es nicht mehr lang dauern würde bis die Zwillinge das Licht der Welt erblickten, hatte die dunkelhaarige mit den Violetten Augen den drang verspürt ihrem Bruder nahe zu sein, auch wenn es nur sein Duft ist, welcher im Zimmer der beiden Schwebte. Dean war gerade außer Haus, doch das war sein gutes recht, in den letzten Monaten hat der Mann seine Rolle wirklich perfekt gespielt. Er wird sich den Zorn ihrer Mutter aneignen, doch das war ihm egal. Noch immer konnte sie ihn nicht immer verstehen, auch wenn die beiden so eng zusammen wohnen. Er war wirklich anderes, vor allem Undurchschaubar. Nun gut, gerade wollte die schöne Frau keinen Gedanken an ihn verschenken, war sie doch in ihr altes Zimmer gegangen um an ihren Bruder zu denken. Mit Absicht hatte sie sich ein anderes Zimmer in dem Schloss gesucht, ohne immer daran zu denken wie es mit ihrem Zwilling war. Damals hatte Iceais es für das beste gehalten sich von ihm zu trennen, zu gehen als die Frau erfuhr das sie Kinder erwartete, da sie mal darüber Sprachen das er ihr keine schenken würde. Es war nun wirklich immer so, das die Gene der D´s selber entschieden, das zeigten ihre Geschwister, aber auch ihre Nichte. Das jüngste D-Kind konnte es nicht mehr Rückgängig machen, doch kannte sie die Zukunft nicht, schon damals nicht so würde die Frau nicht wissen, was passiert wäre, wenn sie es ihm erzählt hätte.
Nun war es zu spät, in ein paar Wochen, würden die beiden zur Welt kommen. Es machte sie Wehmütig, zu wissen das ein anderer die Erinnerungen haben wird, die ihm gehörten, so sollte es nicht sein, doch so musste es sein. Ice strich mit ihren zarten Händen über das Bett, ein friedliches lächeln legte sich auf ihre Lippen. Ice erinnerte sich daran, wie oft die beiden als Kind zusammen in dem Bett geschlafen haben, genauso oft wie ihre Mutter versucht hatte die beiden zu trennen. Vor allem in der ersten Zeit nachdem Ronan zur Familie gefunden hatte, schliefen sie nur zusammen. Der Blick der Frau ging zum Teppich, wo sie als Kinder gespielt haben. Hier gab es wirklich viele Erinnerungen, alle so wunderschön. Sowas wünschte sich die dunkelhaarige auch für ihre Babys, welche heute mal etwas ruhiger sind. Noch immer spürte Ice die Unglaubliche Macht der Zwillinge, manchmal viel es ihr nicht leicht diese auch nur halbwegs zu bändigen, doch heute merkten sie das ihre Mutter etwas traurig zu sein schien. Wie sie oft die Gefühle ihrer Mutter spürten und sich dann zurück nahmen. So erschien es ihr. Ihre Schritte führen sie zum Fenster, wo Ice mit ihren Händen über die Boden langen silbernen Gardinen strich. Es schien als würde sie Ronan in ihnen riechen können, so schloss sie ihren Augen. Kindheitserinnerungen spiegelten sich vor ihrem Augen wieder. Vor allem das lachen ihrer besseren hälfte, welches die Frau mit den Violetten Augen nun schon fast neun Monate nicht mehr gehört hatte. Mit jeder Faser ihres Körper vermisste sie ihren Bruder. Es war von Tag zu Tag schmerzlicher geworden, doch weil sie es ihrer Mutter nicht zeigen durfte hatte sie es tief vergraben, versteckt um die Rolle der Glücklichen Freundin aufrecht zu erhalten. Nun wo sie alleine war, konnte sie es raus lassen, wenn auch nicht lang. Ice wischte sich die Aufkommenden Tränen weg, diese würden auch nichts an der Situation ändern. Ihre Entscheidung, ihre Konsequenzen. Sie strich sich mit der rechten Hand über den runden Bauch Bald wird alles besser flüsterte die schöne Frau, welche durch die Schwangerschaft wirklich erblüht war. Bald wenn die beiden geboren waren, brauchte sie nicht mehr zu Lügen, dann würde jeder wissen das Dean nicht der Vater war. Zwar würde das noch mehr mit sich tragen, doch das war ihr dann egal, sie hoffte nur noch mal eine Chance bei dem Mann zu bekommen, den sie liebte. Wenn er denn noch schon eine andere gefunden hat, doch bisher gab es keine Gerüchte. Diese verbreiteten sich sehr schnell, wenn es um einen der D-Jungen ging.



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#13

RE: Iceais Zimmer

in Le Chateu Dór 27.02.2014 23:29
von Ronan • Evolution Existence | 123 Beiträge

Irgendwann vergeht jeder Schmerz und ließ nichts zurück als eine einsame kalte leere. Für Ronan war diese leere schlimmer als der Schmerz den sein Herz zuvor erlitten hatte. Sein verkrampftes Herz das sich bei Jeden Schlag an Erinnerung seiner Schwester gegen die Brust schlug, hatte ihm noch das Gefühl gegeben zu leben. Doch nun wo der Schmerz verblasste und das Wehklagen in seiner Seele langsam zur bitteren Stille verkam fühlte er nichts. Und niemand hatte an diesen Umstand was ändern können. Seltsamerweise hielt sich auch Maken von ihm fern wo er die ganze Zeit immer den Eindruck vermittelt hatte, als würde er sich beim ersten Anzeichen von Trennung auf ihn stürzten. „Ich habe nicht mehr versucht, als dich davor zu bewahren“, erklärte er ihn eines Tages, als Ronan ihn direkt danach fragte. In seinen Augen jedoch sah er, dass dies nicht die Wahrheit war. Seit Ice schwanger war schien das Schicksal merklich beklommen zu sein. Kaum sah wen den sonst so charismatischen Asiaten noch lachen und Ronan hatte oft beobachtet wie er einen äußerst besorgten Blick in die Zukunft warf. „Plant Brad schon wieder die Universale Herrschaft?“, hatte Ronan leicht ironisch feststellen wollen, doch Maken schüttelte den Kopf „Nein es regt sich etwas da draußen“
„Was ist es?“, hakte der goldäugige Junge nach der immer noch zwischen Wut und Emotionslosigkeit wankte wenn er daran dachte das seine Schwester schwanger von einem anderen Kerl war. Nicht mal das sie einen anderen Kerl dafür erwählt hatte, sondern die Schnelligkeit dieser Tatsache war das Grausamste an der ganzen Sache gewesen. Dann hatte Maken seinen Kopf zu ihm gedreht und ihn Ernst angesehen „Etwas das nicht lebendig sein sollte“
Nach dieser Kryptischen Aussage war das Schicksal verschwunden und hatte Ronan mit seinen düsteren Gedanken zurück gelassen. Eine Weile hatte er sich in seine Wohnung eingeschlossen und außer Maken niemanden empfangen. Respektvollerweise hatte auch sein Vater sich an den Wunsch seines jüngsten Sohnes gehalten. Letztendlich damit er ihm nicht in die Augen sehen musste und er erkannte das er genauso besorgt wie Maken war. Auch Dyans Verhalten hatte sich verändert. Roanans Mutter dachte das er sauer wegen Ice Schwangerschaft war, denn jeder kannte seine Einstellung zu seinen Töchtern in Beziehung zu anderen Männern. Anders als Maken jedoch hielt sich der Schöpfer über seine ganz eigenen Sorgen in dieser Sache bedeckt und lag nachts grübelnd wach. Hinsichtlich all dieser schweren Gedanken hatte Ice Schwangerschaft ein arges tief in der mächtigsten Familie des Universums ausgelöst und zum ersten Mal war es nicht Brad der die Köpfe der Mitglieder zu Besorgnis Zwang.
Ronan war einen Blick auf den Kalender den er mit einen Drücken auf das Symbol in seinem Smartphone öffnete und ein Stich in sein Herz ließ ihn erneut wieder was fühlen. Eines der wenigen Emotionen die in ihn noch herrschten. Er fühlte sich dem menschlichen so fern wie noch nie und das sah man ihn auch an. Er war blass, hatte schwarze Augen und die Adern drum herum breiteten sich jeden Tag mehr aus. Eine Zeit hatte Lith versucht den Job ihrer Tochter zu übernehmen und Ronan versucht zu überreden das Serum einzunehmen. Doch er lehnte es ab. Es ließ ihn zu sehr die Wut und vor allem die schmerzhafte Einsamkeit fühlen. Jetzt in diesem Zustand spürte er nur noch etwas wie es so stark war das es selbst durch das unmenschliche Wesen durch Drang „Bald ist es soweit“ murmelte er und seine Hand begann zu zittern. Ice war nun im 9 Monat und die Kinder würden bald zur Welt kommen. Ein aufschimmerndes Gefühl von alter Nostalgie drang durch seine leere Hülle und lenkte ihn zu dem Familienschloss, die Treppe hinauf und …. Ronan hielt inne. Langsam ließ er das Handy sinken und sah sie dort stehen. Seit 9 Monaten hatte er Iceais nicht mehr gesehen. Das hübsche zierliche Mädchen stand am Fenster und sah hinaus während sie sich über den großen runden Bauch strich. Es hätten meine Kinder sein sollen, kam kurz der Gedanken in ihm auf als er die Hand bei ihrer Berührung beobachtete. Ronan sagte nichts, blieb im dunklen Türrahmen stehen und rang mit sich selbst.


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#14

RE: Iceais Zimmer

in Le Chateu Dór 27.02.2014 23:59
von Iceais • Sors Nativitatum | 316 Beiträge

Sie hatte ihn gespürt, kaum das er den ersten Schritt über die Türschwelle getan hatte. Es schien ihr ein leben her zu sein, das sie ihren Zwillingsbruder so deutlich, so nah gespürt hatte. Je näher der Mann kam, umso stärker erwachte das Band zwischen ihnen, umso stärker wurde die Anziehung, welche schon Zeit ihres Lebens zwischen den beiden herrschte. Die linke Hand krallte sich förmlich in die Gardinen, als müsste sie sich festhalten um nicht hinzufallen, doch war es nur wegen der stärke der Emotionen welche sie vernahm. Schwanger zu sein, ihren Bruder so nahe zu spüren schien keine wirklich gute Kombination.
Ice wusste nicht, was sie sagen, denken oder tun sollte. Sie stand einfach da, wie er wohl auch einfach nur hinter ihr stand. Sie nahm die Hand von ihrem Bauch. Ein teil, ein sehr großer Teil von ihr, freute sich zu wissen das er so nah war, wollte ihm die Wahrheit sagen, welche man eh bald erfahren wird. Langsam drehte sie sich zu ihm um, ihre Augen funkelten. Zur Abwechslung lag es nicht an der Schwangerschaft, sondern an dem Mann der vor ihr stand und so erschreckend aussah, das die Violett äugige kurz die Luft anhielt. Sie schluckte schwer, Ronan nahm sein Serum nicht mehr. Er sah wirklich nicht gut aus, viel zu blass, mitgenommen und traurig. Ice würde gerade so vieles geben um seine Gedanken lesen zu können. So ging sie langsam auf ihn zu, beamte sich das Serum in die Hand. Schon seit Jahrhundert hat sie immer ein Spritze, oft für den Notfall. Die schöne Frau blieb vor ihm stehen, streckte die Hand offen auf, auf der das Serum lag. Es war klar was sie wollte. Ice hatte seine Goldenen Augen schon immer geliebt, so wollte der Zwilling diese auch wiedersehen. Zudem schien es ihr nicht gut mit dem Gedanken, was mit ihrer besseren Hälfte passiert, wenn er zu lang auf das Serum verzichtet. Ice musste etwas ihren Kopf schütteln, war die nähe wohl doch nicht so gut. Zu viele Gefühle auf einmal von den beiden Zwillingen, lösten ein Schwindelgefühl bei ihr aus. Die schöne Frau schaute dennoch einfach nur ihn an. Es passierte das was immer passierte, wenn die beiden sich nach langer Zeit sahen. Die Sehnsucht nach ihrem Ronan kam zurück, sie konnte nicht mehr verbergen was so klar in ihren Augen zu sehen war. Es war wirklich ein Glück, das ihre Mutter nicht im Haus war, denn diese würde sicher sofort merken, das alles mit Dean nur gespielt war, nicht der wahrheit entsprach. Ihr schlechtes Gewissen wuchs gerade wieder. Bitte flüsterte sie, hob die Hand mit dem Serum etwas mehr an um zu verdeutlichen was sie wollte.
Jetzt wo sie ihn sah, fragte sie sich, was die Kinder wohl von ihm bekommen würden. Ob auch jemand solche Probleme mit seinen Kräften haben wird. Solche Dinge haben die Eigenschaft Vererbt zu werden, auch wenn man das bei den Gegen der Schöpferskinder nicht wirklich sagen konnte. Ice hatte noch nicht mal Namen. Doch meinte ihre Mutter auch, das man oft die passenden Namen erst hat, wenn man seine Babys auf dem Arm hält, doch die dunkelhaarige hatte noch nicht mal eine Auswahl. Das Kinderzimmer war eingerichtet, Kleidung war auch da, dafür hatte ihre Mum gesorgt, doch das wichtigste fehlte, weil er gefehlt hatte. Sie drehte sich wieder weg, biss die Zähne zusammen, musste darauf achten nicht die Spritze kaputt zu machen, da sie die Hände zu Fäusten geballt hatte Warum jetzt? es war nicht gut, ganz und gar nicht. Es wühlte sie auf, verwirrte sie, zeigte ihr eigene beschämende Lüge auf. Ihr Zwilling hätte wegbleiben müssen, wenigstens für ein paar Wochen noch. Ice Atmete tief ein und aus, die kleinen regten sich wieder, fingen an Munter zu werden, indem sie traten. So legte sie eine Hand auf den Bauch. Seltsam das es genau dann passiert, als ihr Bruder zurück kommt.



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#15

RE: Iceais Zimmer

in Le Chateu Dór 28.02.2014 00:31
von Ronan • Evolution Existence | 123 Beiträge

Eine lange Zeit hatte er sie einfach nur angestarrte, so als würde er die Schönheit ihres Gesicht nicht verstehen. Aufmerksam sah er zu wie sich jede Emotion in ihr Gesicht wiederspiegelte und ihn für einen kurzen Moment ins Zweifeln brachte. Mit vielen hatte er gerechnet, bei ihrer Ersten Begegnung nach all der langen Zeit. Das sie strahlend vor Mutterglück war, glücklich über den Zustand ihrer neuen Verliebtheit zu Dean und sich frei von allen Schuldgefühlen gegenüber ihrer Mutter fühlen würde. Doch was Ronan erblicke kam ihm so vertraut vor als ob sie keinen Tag weg von ihm gewesen wäre. Erst als sich ihre Hand hob und ihn erwartungsvoll ansah, schaffte er es sich von ihrem gequälten Gesicht loszureißen und auf die goldene Spritze die mit schimmernder Verlockung in ihrer Hand lag hinabzublicken. „Nein“, hauchte er leise und hob wieder seinen Blick „Damit fühl ich mich so … menschlich“
Langsam hob er seine Hand und schloss ihre Finger um die kleine Spritze und sah dann weg. Er konnte nicht mit ansehen wie noch mehr Qualen ihr Gesicht erreichten und wieder fragte er sich warum sie nicht vor Glück strahle. Ob es an dem Band lag, was sie seit ihrer Geburt verband und immer dafür sorgte die sie sich wie eine fehlende Hälfte eines ganzen Fühlten. Würden ihre Zwillinge, die nun zu strampeln schienen, da Iceais ihre Hand auf den Bauch legte, auch so fühlen. Würden sie auch für immer verbunden sein, egal wie sehr sie sich liebten oder hassten? Ronan öffnete den Mund um sie nach all den Dingen zu fragen die ihn nach der plötzlichen Trennung beschäftigt hatten, doch er konnte nicht. Nach all der Zeit schaffte er es immer noch nicht seine Schwester zu verletzten. Bis zu seinem letzten Atemzug würde er alles für sie tun. Tief einatmend begannen er ihre Worte zu vernehmen und schritt dann auf sie zu. Überschritt die Distanz die zwischen ihnen herrschte und nahm sie einfach nur in den Arm, wie er es früher täglich getan hatte. Als sich seine Arme um ihren Körper legten kam eine ungewöhnliche Erinnerung in ihm auf. Das Zimmer verschwand und er sah den Park indem ihre Mutter ihn gefunden hatte. Mit der viel zu großen Gitarre vor seinen schmächtigen kleine Körper sah er zu dem Mädchen das Lith zu ihn geführt hatte. Das junge Mädchen mit den langen dunklen Locken lief auf ihn zu und nahm den bis dato völlig einsamen Jungen einfach in den Arm. In diesem Augenblick hatte er sich so vollkommen gefühlt dass er wusste wieso er immer von ihr geträumt hatte. Den Drang verspürt hatte sie zu suchen. Nun war er es der sie umarmte und ihr das Gefühl gab wieder vollkommen zu sein. Nur das diesmal keine Gitarre zwischen ihnen war sondern ein großer runter Bauch gegen den getreten wurde. Ronan spürte die Bewegung der Kinder und hatte für einen Moment das Gefühl als würde er seltsam nahe mit ihnen Verbunden sein. Vermutlich kam das durch sein starkes band zu ihrer Mutter. Nach einer Weile löste er sich und sah Ice in die Augen um auf ihre Frage zu antworte die sie ihm gestellte hatte „Ich hätte eigentlich nicht kommen sollen. Wenn ich wieder gehe werde ich wieder mein Herz spüren das nach dir schreit und dich dafür hassen das du mich verlassen hast. Und nun kann ich mich nicht mal damit beruhigen mir sagen zu können dass zumindest du Glücklich bist. Du bist es nicht, warum Schwester?“, fragte er sie und griff nach ihrer Hand die eben noch über den Bauch gestrichen hatte. „Warum hab ich das Gefühl als würdest du genauso sehr unter der Einsamkeit wie ich leiden, obwohl du nun Dean und die Kinder hast?“


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#16

RE: Iceais Zimmer

in Le Chateu Dór 28.02.2014 01:09
von Iceais • Sors Nativitatum | 316 Beiträge

Sie hatte das Bedürfnis, dem Mann eine Ohrfeige zu geben, weil er das Serum nicht nehmen wollte. Eigentlich hätte die Frau damit rechnen müssen, war es nun wirklich nicht das erste mal. Für ihn schien es gerade die Hölle zu sein, sich menschlich zu fühlen. Hatte sie nun wirklich kein recht ihm deswegen eine Szenen zu machen, oder ihn gar zu zwingen, nicht nachdem sie so ein Spiel gespielt hat. Plötzlich nahm er sie einfach in den Arm, es war schön wie es weh tat. In diesem Moment, konnte die dunkelhaarige alles vergessen. Die letzten Monate, die Lügen, die Einsamkeit ohne ihn. Ganz Automatisch legte sich ihre Hände auf seinen Rücken. Iceais fühlte sich wieder Vollkommen, so wie es immer war, wenn sie zu einander fanden. Das machte alles nur noch viel schlimmer. Die Lüge das sie ihn nicht liebte, das Dean nun ein Teil ihres Lebens war, dabei würde das nie geschehen. Und doch tat es ihr auch gut. Es war das typische auf und ab von Gefühlen, welche die Violett äugige gerade durch lebte. So kam die Einsamkeit zurück, als Ronan sie wieder los ließ, sie wollte sofort wieder in seinen Armen liegen.
Ihr Bruder wusste besser wie kein anderer, was sie fühlte, wie es ihr ging. Das sie nicht Glücklich war, das es ihr schwer fiel das ihn glauben zu lassen, jetzt wo der Mann vor ihr stand. Sie sagte erst mal nichts, sondern setzte sich auf das Bett, da ihr nun langsam wirklich schwindlig wurde, durch die ganze Situation. Ihr Mund schien so trocken zu sein, als hätte die Frau eine Woche nichts getrunken. Ihr Blick ging auf ihren Bauch, da sie den Boden nicht sah. Die Dinge sind nicht immer so wie sie scheinen Ronan, auch wenn wir das andere glauben lassen wollen diese Worte, beantworteten nicht wirklich das was er wollte, doch wie sollte sie es ihm sagen? Es schien so einfach zu sein, es würde ihr eine sehr schwere Last von den Schulter nehmen, Dean aus seinem tum Entbinden und dann? Wenn Ice doch nur für einen Moment in die Zukunft sehen könnte, so wie es Maken vorbehalten war. Vielleicht würde das alles etwas einfacher, besser machen. Wie könnte ich ohne dich nicht leiden? Du bist mein Bruder, mein Zwilling, das was wir haben ist etwas, was niemals jemand wirklich verstehen kann die dunkelhaarige kannte nur Tori, auch sie liebte einst ihren Bruder, die Frau verstand das jüngste D-Mädchen, das hatte sie immer. So war Kotori auch die einzige, die wusste das Ronan der Vater der Zwillinge war, wohl auch weil sie Dean kannte und wusste das er Kinder hasst.
Ice blickte auf, streckte ihre Hand nach ihrem Bruder aus, da sie gerade nicht aufstehen konnte Komm zu mir eine klare Aufforderung, was sie wollte. Sie wartete, bis er seine Hand in ihre legte, kaum das seine Hand in ihrer Lag, strampelten die beiden wieder. Ice war sich sicher, das sie bemerkten das ihr wirklicher Vater da war, denn bei Dean war sowas noch nie passt. Ronan setzte sich neben sie, noch immer hielt die schöne Frau die Hand ihrer besseren Hälfte, legte diese kurzerhand auf ihren wirklich großen Bauch Fühl mal eine Sanftheit hatte sich in ihre Stimme gelegt. Das hatte sie sich schon so oft erträumt, jetzt war es endlich so weiter. Sie Blickte ihn an, wollte seine Reaktion sehen, versuchte seine Gedanken zu lesen, doch das gelang ihr Leider nicht. Es tut mir leid eine Entschuldigung für die letzten neun Monate, die schon viel zu lang überfällig war.



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#17

RE: Iceais Zimmer

in Le Chateu Dór 28.02.2014 02:20
von Ronan • Evolution Existence | 123 Beiträge

Runzelnd begann Ronan über Iceais seltsam Satz nachzudenken. Ihm erschien es so als wolle sie ihn irgendwas Wichtiges damit sagen. Er blickte sie an, versuchte aus ihren die Antwort hinter diese kryptischen Worte zu erkennen und fand nur einen hoffnungsvollen Blick der hoffte das er von alleine drauf kommen würde. Doch er kam nicht drauf und fühlte sich daraufhin ziemlich verloren. Langsam beschlich sich ihm das Gefühl das er irgendwas hinterfragen sollte. Die Beziehung zu Dean? War sie etwa nur gespielt? Vielleicht begann sie ihre Entscheidung zu bereuen, ihn Ronan verlassen zu haben. Ein kurzer Moment der Hoffnung erhob sich in seinen Gedanken und ließ ihn wieder etwas lebendiger werden. Ihre weiteren Worte bestärkten ihn in diesen Verdacht und dann begann er noch etwas ganz anderes anzuzweifeln dessen Gedanken er aber nicht zu ende führen wollte. Es wäre absurd diese eine Idee an Gedanken zu durch denken oder gar zu hoffen. Als er ihre Hände sah, schritt er auf sie zu ergriff sie und setze sich neben seiner Schwester, die sofort seine Finger zu ihrem geschwollenen Bauch führte. Die plötzliche Reaktion, das Strampeln der Kinder brachte ihn aber nicht zur Faszination sondern erschreckte ihn. Nicht weil er es abscheulich fand sondern weil er sich so verbunden zu diesem Leben fühlte als sei er der Vater. Verblüfft riss er die Augen auf und Blickte von den Bauch auf dem seine Hände lagen zu dem Gesicht seiner Schwester die ihn mit einem bittersüßen Ausdruck von zufriedenen Qualen ansah. Und plötzlich bekam der so absurde Gedanken der gerade noch wie ein fadenscheiniges Gespenst schien, eine feste Form und realisierte sich in seinen Kopf zu einer Tatsache. Ronan kam sich vor wie ein Narr. Ein vollkommener Idiot das er das eigene Leben was er geschaffen hatte nicht spürte. Er erinnerte sich an vergangene Worte seines Vaters der behauptete das er bei jeder Schwangerschaft von Lith ein Teil von ihn in ihr gespürt hatte. Faszinierend und erschreckend zugleich. Nun endlich konnte Ronan begreifen wovon er gesprochen hatte. Balian hatte nie etwas über seine Vaterschaft erzählt, was wohl schlicht und einfach daran lag der er niemals Vater werden wollte. Seine Nichte war nur auf Kotoris Wunsch entstanden die für das Leben ihrer Tochter praktisch gekämpft hatte. Doch dies hier war anders. Seltsam vertraut und doch so furchteinflößend fremd das es ihn ganz verwirrte. Erneut hob er den Kopf und schüttelte den Kopf „Wieso?“, hauchte er und vermutlich würden nun Tränen in seinen Augen stehen wenn er nicht diese leere in sich spüren würde, die sein Wesen verbreitete. „Warum nur Ice? Hattest du Angst ich würde dich nicht mehr lieben?“, seine Stimme brach ab und seine Finger verkrampften sich. Die Babys in ihrem Bauch strampelten stärker. Schienen die aufkommenden Emotionen ihrer Elter zu spüren und sich selbst mitteilen zu wollen. Ronans Kopf war wie Blei und schien plötzlich unglaublich schwer auf seinen Schultern zu lasten. Sie hatte ihn angelogen, hatte ihn verlassen und das was ein Teil von ihm war einen anderen Mann angedichtete, der vermutlich das Leben nicht mal zu schätzen wusste. Noch immer hielt er seine Hände an ihren Bauch und seine Hände begannen zu zittern. Ob es aus aufkommender Wut oder Trauer war konnte er nicht sagen, aber er fühlte die Enttäuschung so nahe wie in dem Moment als sie ihm gesagt hatte dass er sie verließ. Dann schloss er den Mund und presste die Lippen so fest aufeinander dass sie nur noch eine dünne Linie bildeten. „Es sind meine Kinder. Oder Ice? Sag mir die Wahrheit Schwester“, presste er zwischen seine Zähne hindurch und konnte nun nicht mehr verhindern sie voller Enttäuschung anzusehen. Sicher er hatte ihr gesagt das sie niemals Kinder haben würden, was nicht hieß das er sie nicht lieben würde wenn es doch passieren würde. Die D Gene waren schwer aufzuhalten und wenn sich etwas das Leben suchte dann diese.


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#18

RE: Iceais Zimmer

in Le Chateu Dór 28.02.2014 20:38
von Iceais • Sors Nativitatum | 316 Beiträge

Langsam schien er zu merken, zu wissen das mehr hinter all dem steckte als sie wirklich sagte. Ronan war kein dummer Junge, das war er noch nie gewesen, schon die Reaktion einer Zwillingsschwester sagte so viel mehr aus, als jeder andere zu deuten wusste. Seine Hände lagen noch immer auf ihrem Bauch lagen. Ice sah die Verwirrung, Verwunderung in seinen Augen, aber auch das erstaunen, welche langsam die Erkenntnis brachte. Selbst die kleinen machten auf sich Aufmerksam, was sie wie ein Tango Tanz in ihrem dicken Bauch anfühlte und auf dauer nicht angenehm war. Warum? Weil wir immer Dinge tun, die wir nicht tun sollten. Aus so vielen verschiedenen Gründen sanft legte sie ihre Hände auf seine, die dabei waren zu Zittern, sich dann aber verkrampften. Ice wollte nicht das er ihr unbeabsichtigt Weh tat, auch wenn er das nicht konnte. Der dunkelhaarigen standen nun Tränen in den Augen, als sie ihren Kopf schüttelte. Ich hatte Angst vor so vielen anderen Dingen, aber nicht das du mich nicht mehr lieben kannst das schien eher das letzte zu sein, was jemals passieren wird. Ich hatte Angst vor mir und meinen Entscheidungen sie wischte sich über das Gesicht. Ich.... es war wirklich nicht einfach darüber zu sprechen, was sie am Anfang vor gehabt hatte. Du hast mal gesagt, das wir beide keine Kinder haben werden, so dachte ich das du willst das ich sie nicht bekommen soll. Ich hatte auch einen Termin gestand sie leise, schaute lieber auf seine Hände, auf denen deutlich die schwarzen Adern zu sehen waren. Ich hatte Angst vor Mama und Papa wenn sie es erfahren fügte sie hinzu. Doch vor allem vor mir selber, weil das alles so überraschend kam Ice Blickte ihn wieder an, direkt in seine schwarzen Augen, welche ihr schon einige male Angst gemacht hatten. Sie Verstand seine Enttäuschung, wie könnte sie das nicht? Sicher wäre die Violett Äugige es auch, wenn sie in der Situation ihres Bruders wäre. Vorsichtig legte sie ihre Hand an seine rechte Wange Ich wollte dir das nicht verheimlichen, doch wollte ich auch nicht das du Probleme bekommst. Auch wenn diese in wenigen Wochen so oder so kommen werden. Wenigstens eine kleine Zeit, sollte dein leben normal sein natürlich gab es noch viele andere Gründe, doch diese waren alle nicht so wichtig. Versuch mir irgendwann zu verzeihen, wenn du kannst es war wirklich eine große Lüge gewesen, welche so schwerwiegend war, das ein anderer Mann auf den Fotos sein wird, an einem Platz der ihrem Bruder von Anfang an gehört hatte. Doch ohne Dean, hätte sie auch Abgetrieben, aus Feigheit es ihrer besseren hälfte zu sagen. Manchmal war Ronan wirklich der bessere Zwilling. Ich wollte das richtige tun und hab dabei so viel falsch gemacht und verloren. Das scheint wohl mein Schicksal zu sein es war wirklich so, das Iceais nicht gut darin war gute Entscheidungen zu treffen. So hatte jeder etwas, indem er nicht wirklich gut war. Auch die D´s waren nicht perfekt, egal wie sehr es auf dem ersten Blick schien, doch waren ihre Makel nichts schlimmes. Balian konnte keine Gefühle zeigen, Ronan seine Kräfte ohne sein Serum nicht beherrschen, Brad war Machtbesessen und Cadee konnte ihre Gefühle oft nicht beherrschen. Ice strich ihm mit dem Daumen über seine Wange, ein wenig über seine Lippen und lächelte ihn schmerzlichst an, während die kleinen um die Wette traten um auch ihre Aufmerksamkeit zu bekommen.



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#19

RE: Iceais Zimmer

in Le Chateu Dór 02.03.2014 00:23
von Ronan • Evolution Existence | 123 Beiträge

Er hörte ihr zu, unterbrach sie nicht und als sie endete schwieg er eine ganze Weile. Eine lange Zeit konnte er ihr nicht in die Augen sehen und begann für einen Moment zu wanken. Seine Gedanken drangen nur schwer durch eine dicke Schicht von Nebel, der ihm in Kopf lähmt. Nur ganz langsam fand er wieder in die Realität zurück und blickte dann zu Ice, die ihm ihre Hand an die Wange gelegt hatte. Wieder schimmerte eine alte Erinnerung auf ihrer Kindheit auf. Es war der Moment in dem sie beide dieses Zimmer hier betreten hatten. Damals war er noch völlig verstört gewesen, hatte nicht gewusst was das alles hier sollte und es war ihr Vater gewesen der gesagt hatte das sie zusammen in einem Zimmer schlafen sollten “Zwillinge sollten zusammen sein. Sie werden zusammen geboren und sollten zusammen aufwachsen“
Lith hatte damals die Lippen geschürzt es aber dennoch zugelassen. Seit diesem Moment waren sie nie wieder getrennt gewesen. Zumindest für eine sehr lange Zeit. Sie hatten alles zusammen gemacht, hatten jeden Erlebnis zusammen erlebt und sich so sehr vertraut bis das Band zwischen ihnen so feste war das keine Magie dazwischen drang. Die Lieder von Ronan neigten sich hinab und er schielte auf ihre Hand. Dann lehnte sich dagegen und zog die Person in seine Arme die ihn mehr bedeutete als sein Leben „Jeder andere würde dich nun hassen, wäre Enttäuscht oder auch nur wütend aber ich …..“, er hielt inne und legte eine Hand an ihren Hinterkopf und drückte sie an seine Brust „Ich kann das nicht. Vermutlich bin ich ein Narr und ein Idiot“, Ronan schüttelte den Kopf und zog tief den Duft von Iceais durch seine Nase ein. Sie roch nach Rosen, einen hauch von Lavendel und etwas das er nicht einsortieren konnte. „Ich liebe dich und ich würde immer zu dir halten“, murmelte er und sah sie dann an. „Außerdem kannst du nicht die ganze Schuld für etwas auf dich nehmen, für das wird beide verantwortlich sind. Ich wollte dir keine Kinder schenken weil ich nicht wollte das du dich dann mit Mums Einstellungen rumquälst. Dich leiden zu sehen ist so schlimm als wenn ich leiden würde“, mit einem anhaltenden Atem ließ er seine erläuterten Standpunkte enden und sah sie einfach nur an „Bitte mach das nie wieder. Tu mir nie wieder so etwas Schreckliches an das du zu einem anderen Mann gehst und mich glauben lässt das du ihn mehr lebst als mich. Ich kann damit einfach nicht umgehen“, und als würde es sich mit ihre versöhnen wollen, griff er zu der Spritz die zwischen Kissen und Bettdecke gerollt war und setze die Nadel an seiner rechten Armbeuge an. Als die Injektion durch seine Venen gepumpt wurde zog er kurz die Luft scharf durch seine Zähne ein. Das Gefühl von einer brennenden beißenden Flüssigkeit die sich durch sein Blut fraß durchflutete kurz seinen gesamten Körper. Als die schwarzen Adern sich langsam zurückzogen und verblassten und seine Augen von einer hellen goldenen Farbe erstrahlten lächelte er sie an.
„Wir haben beide Fehler gemacht und wir sollten sie wie früher gemeinsam durchstehen“, lächelte er sie an und ließ die leere Spritze hinab auf den Boden Rollen. Ronan neigte sich daraufhin zu seiner Schwester und gab ihr einen langen jedoch einfachen Kuss. Erst als er sich löste viel ihm etwas ein und tiefe Falten zogen sich über sein Gesicht „Maken macht sich wegen irgendwas Sorgen. Ich glaub es sind die Babys. Ist alle ok mit ihnen, oder … viel mehr mit dir?“,


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#20

RE: Iceais Zimmer

in Le Chateu Dór 02.03.2014 00:49
von Iceais • Sors Nativitatum | 316 Beiträge

Das Schweigen hing schwer und drückend in der Luft, doch die Frau würde warten. Warten bis er etwas sagen oder tun würde, dabei würde Ice alles verstehen was ihm Belasten würden. Es schien Stunden zu dauern, bis er seine Schwester ansehen konnte, bis Ronan sich entschied sie in seine Arme zu ziehen und ihr zu verzeihen. Die beiden waren un wirklich nicht wie andere, sie waren viel mehr als andere es fassen oder verstehen konnten. Tiefe Erleichterung durchflutete ihren Körper, ließ die Violett Äugige die alte Vollkommenheit spüren, welche sie fast schon vergessen hatte oder nie glaubte noch Mal erleben zu dürften. Danke seufzte sie an seine Brust.
Ice brauchte ihm nicht zu sagen, das sie ihren Bruder liebte, denn in jedem Blick konnte er es sehen, das war es auch was ihre Mutter immer gesehen hatte, wenn die dunkelhaarige Dean ansah. Es ist nicht schwer jemanden was glauben zu lassen, wenn die Gefühle wirklich da sind auch wenn sie jemand anderen gelten. Gerade deswegen hatte ihre Mutter ihrer Tochter auch geglaubt dass sie in Dean eine neue Liebe gefunden hatte. Nie wieder Versprochen niemals würde die schöne Frau einen anderen Mann mehr lieben können, als ihre bessere Hälfte, auch wenn sich das nicht sehr Vernünftig anhörte oder man sowas gar glauben konnte. Viele sagten sowas, doch nur bei den wenigsten wird es wahr. So wie bei ihren Eltern, jedem Wesen war klar das ihr Vater ihre Mutter solang lieben wird, bis sie irgendwann Stirbt. So schaute Iceais ihrem Bruder zu, wie dieser das Serum nahm, die Ader verschwanden und seine wunderschönen goldenen Augen zum Vorschein kamen, welche ihren Glatz wieder hatten. Welche so deutlich zeigten was er für seine eigene Schwester empfand, genau das was sie so gerne in diesen lass. Die Frau nickte bei seinen Worten, bisher hatten die Zwillinge nun wirklich viel überstanden. Die Ungewollte Trennung als Kinder, sein Wesen, das Wesen welches in ihr war, doch vor allem das Problem mit ihrer Mutter, welches wohl niemals vergehen wird, doch manchmal muss man anderen Weh tun um selber Glücklich zu werden. Keiner der beiden würde jemals ihre Einstellung ändern können, doch mit der Zeit muss auch ihre geliebte Mutter sich daran gewöhnen, denn keiner der Kinder wollte leugnen was jeder sah sobald die beiden zusammen in einem Raum waren. Jenen Kuss, welcher fast schon so Unschuldig war wie der erste zwischen den beiden erwiderte das jüngste D-Kind, bis sich seine Stirn in Falten legte. Ice sah ein wenig verwirrt aus, da sie nicht verstand warum Maken sich Sorgen machen sollte. Es fühlt sich alles gut an und mir geht es mal so mal so sie musste doch schon ein wenig grinsten. Ich hab nur das Gefühl, das sie verdammt Mächtig sind, so fällt es mir manchmal schwer nicht irgendwas kaputt zu machen und eine Zeit lang hatte ich schlimme Stimmungsschwankungen wobei es eher Zorn oder Hass war, auf alles und jeden, doch das hatte sich gelegt. Doch denke ich auch, das sie sehr schlau sind. Sie wissen, wann sie nicht zu doll treten sollen man hörte den Stolz aus ihrer Stimme, etwas was wohl wirklich nur eine Mutter hatte. Sie haben noch keine Namen mit einer Sanftmut sah die dunkelhaarigen ihn an. Wollte ihn mit einbinden, ihm wenigstens etwas von ihren beiden Kindern noch geben, wenn er schon die Schwangerschaft über nicht da war. Ice lehne sich an ihn Ich bin etwas müde, legst du dich mit mir hin für die Frau war so einiges wirklich anstrengend, so das sie schnell erschöpft war und viel schlief.



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