INPLAY:Madness Is Comming


Adélie and Clywd:

Hat die außergewöhnliche Liebe nun ihr Ende gefunden? Adélie wurde in ihre Welt gebracht, der Vampir hat nur zugesehen. Haben die beiden sich Aufgegeben? Werden sie sich wiedersehen, so wie es das Schicksal immer wollte? Eins steht fest, wenn das Schicksal es will, dann werden sie sich wiedersehen, so war es immer und wird es immer sein. ______________________________________________________

The Child:

Ein Kind, ist in Thor´s leben getreten. Seiner verstorbenen weißen Vi so ähnlich. Wer ist das Kind? Werden sich ihre Wege erneut Kreuzen? ______________________________________________________

Liara:

Eine Veränderung geht durch das Kind von Balian und Kotori. Etwas tief in ihr ist dabei zu Erwachen. Doch was ist es? Was wird mit dem jüngsten D-Kind geschehen? Ist es gut oder schlecht? Das wird die Zeit zeigen. ______________________________________________________

The good Soul:

Noch immer befindet sich die Seele des Engel in den Fängen des Buches. Das Universum versinkt im Krieg, nicht mal die Götter Asgards können dies noch im Schach halten. Wird man die Seele befreien können? ______________________________________________________

INFORMATIONS


Von Luzifer verleitet oder von Gott erlöst? Wo immer dein Weg dich auch in dieser Welt hinführen wird – das Schicksal ist stets an deiner Seite um dir zu zeigen WER du bist.
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WELCOME TO A Magical Journey


Wenn die Menschen zum Himmel aufsehen, dann fragen sie sich immer wieder ob es wohl noch Leben da draußen gibt. Nichts fasziniert die Menschheit mehr als das Ungewisse vor einer Ungelösten Frage zu stehen und tun alles um der Antwort auf die Schliche zu kommen. Sie bauen Teleskope um in der weiten unbekannten Ferne etwas erkennen zu können. Der Wunsch nach Antwort lässt sie alle rotieren und zu neuen Fantasien und Gedanken treiben. Doch ihre Antwort ist näher als viele vermuten würden. Sie befindet sich direkt vor ihren Augen. Unter ihnen – versteckt und verborgen in der Seele jedes Wesens.
Facts For You F

#11

RE: Zwischen Mittelerde und Mittelalter

in Parallelwelt 26.01.2014 02:14
von Balian • Lingo | 350 Beiträge

Sie standen sich gegenüber, der Dreck klebte auf ihrer Haut, hatte sich in den Haaren verfangen und grub sich in die Klamotten. Den Blicken gegenseitig trotzend starrten sie sich an und schoben sich wie Kinder gegenseitig die Schuld in die Schuhe. Legolas schien dies Überdrüssig zu werden und zeigte dem Mädchen die kalte Schulter, in dem er sie da auf den Haufen Dreck einfach stehen ließ. Nicht zuletzt weil er selber die Orientierung verloren hatte. Er wusste wo sie sich befangen. Das Fangorntal, in dem selbst die Spinnen sich nicht trauten. Die Sache war nicht die Richtung, die wusste der Elb. Es war die Kunst wieder auf den Fad zu kommen, denn die Dämpfe der Moraste die sich durch den dichten Waldlandstrich zogen, waren die Gefahr. Schon jetzt drang ihm der Geruch aus Schwefel, Algen und etwas Üblem in die Nase. An Anfang verspürte man Kopfschmerzen, doch nach wenigen Stunden schon verlor man schon den Verstand und ließ in einer der Moore und versank kläglich. Kein Wesen was nicht Lebensmüde war, oder nicht die Eigenschaft besaß zu Fliegen durchquerte das Tal. „Das wo lang ist nicht die Fage“, meinte der Elb dem Mädchen seinen Rücken zugekehrt „Das Ziel erreichen schon mehr. Die Sümpfe von Fangorn werden von keiner vernünftigen Seele betreten die an ihrem Leben hängen“, erklärte der Elb ihr und warf einen vielsagenden Blick über die Schulter. Für einen Moment hatte sei Blick die Arroganz verloren. Echte Sorge machte sich in den blauen Augen breit „Wir schicken hier unsere Verräter und Verurteilten zum sterben, für …. Den besonders harten Tod“
Er lachte auf, als würde es ihn belustigen das er nun das Schicksal eines Verurteilten führte. Er der Prinz seines Volkes, der sonst die Verurteilung aussprach. Als seine Füße den Weg zum Moor Erreichte blieb er stehen „Es gibt nur ein Weg hier durch. Einen einzigen und wer vom ihm abkommt ist des Todes. Zurück können wir nicht, der Pfad ist eingestürzt“, Sorgenfalten legten sich tief in seine Stirn. Legolas wusste nicht ob er es schaffen würde das Ziel zu erreichen. Elben waren sehr Widerstandskräftig, aber auch sie hatten ihre Grenzen. Bei den heiligen Göttern, er hoffte das sie nicht hier einsetzen würde. Als das Mädchen an seine Seite trat, sah er zu ihr runter „Du wolltest Gefahr? Hier hast du sie. In diesem Morast gibt es Kreaturen die so alt sind, das selbst ich dagegen mich wie ein Kind fühle“, seine Stimme war gedämpft und der Blick scharf wie der eines misstrauischen Adlers, der seine Kreise zog. Langsam griff er über seine Schulter und zog einen langen Dolch, aus einer Scheide die an seinem Rücken befestigt war. Ohne sie anzusehen hielt er ihr das Messer hin „Es schneidet schärfer als dein Brotmesser, sei Vorsichtig damit“
Ungewöhnliche Situationen erforderten ungewöhnliche Maßnahmen und Legolas schien sich dem zu ergeben um das beste aus seiner misslichen Lage zu machen. Ein Mal tief durchatmend, zog er die Luft durch die Nase ein und betrat dann den Weg, der so still und trügerisch Ruhig vor ihm lag. Als er jedoch bemerkte das das Mädchen unsicher am Rand des Moores stand und sich nicht bewegte lächelte er höhnisch „Du wolltest doch Unterricht, nicht wahr? Lernen zu überleben tut man nur in der Praxis. Kein Lehrmeister kann dir das beibringen was dich das harte Leben hier draußen lehrt“
Wieder trafen sich ihre Blicke, doch noch bevor es zu Spannungen zwischen ihnen kam, drehte er ihr den Rücken zu und lief in das Tal der Verdammten. Das Moor von Fangorn.
Ein beißender Geruch der schon an die ersten Eindrücke zerrte, schwang sich den beiden Verirrten entgegen. Es war so Ruhig, das es einem trügerisch vorkam. Paranoide Stille und schleichende Schatten von Geistern die es nicht gab, begannen sie zu verfolgen.


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#12

RE: Zwischen Mittelerde und Mittelalter

in Parallelwelt 26.01.2014 02:52
von Livia • Mensch | 754 Beiträge

Der Elb drehte ihr den Rücken zu, schien leicht genervt von dem Menschenmädchen zu sein, hatte er wohl nicht oft mit jungen Menschen zu tun. Elben blieben wohl gerne unter sich, kamen nur in die Meschendörfer, wenn sie wirklich was brauchten oder auf der Jagt waren. Es fiel ihr wirklich schwer, den blonden Mann einzuschätzen. Erst half er ihr, dann nervte sie ihn und nun waren die beiden mehr oder weniger gezwungen zusammen auszukommen obwohl er Livia auch einfach hier stehen lassen könnte und sich selber hier weg bringen konnte. Waren sie doch wirklich in den Sümpfen von Fangorn gelandet. Innerlich seuzte Livia, sie wollte Abenteuer, doch das hier war fast schon zu viel Abenteuer oder eher Gefahr. Es würde definitiv nicht leicht sein, die Sümpfe leben zu verlassen, schon gar nicht für einenn Menschen der sich nicht Auskannte. Sie war noch Jung, hielt vielleicht einiges aus, doch im vergleich zu einem Elben war sie wirklich Machtlos, doch versuchen wollte sie es, das war ihr wichtig. Für Elben fielen sie ganz schön harte Urteile, jemanden hier her zu schicken, war nicht gerade freundlich, aber wenn das ihre Gesetzte waren, dann sollte es so sein. Das Mädchen stellte sich neben den großen Mann, welcher doch besorgt aussah. Ob er es seinetwegen oder ihretwegen war, das würde Livia wohl niemals erfahren, jedoch vermutete sie das er eher um sein leben als um das eines Menschen besorgt war. "Ich bin mir gerade nicht mehr so sicher, ob ich sie noch will" jedoch hatte das blonde Mädchen keine andere Wahl mehr, außer sie wollte sterben, doch das kam nicht in die Tüte. Plötzlich bekam sie einen Dolch von ihm vor die Nase gehalten, welchen das Mädchen nahm. Er war leichter als er aussah, lag gut in der Hand "Danke" meinte sie zu ihm, ehe er schon los ging. Für ihn war das wirklich fast schon normal, so wie er den Werwolf erlegt hatte oder gegen die Spinnen gekämpft hatte, doch für sie sollte das alles wirklich neu werden. Noch mal verzog sie das Gesicht, ehe sie ihm dann folgte, wenn am Anfang auch sehr behutsam und sich immer umsehend das auch wirklich niemand vor oder hinter ihnen war. Livia selber war schon der Geruch aufgefallen, welcher für sie immer stärker zu werden schien. Dazu kamen noch Geräusche als würden Tiere irgendwo in der Nähe sein. Das eine hörte sich an wie ein Hund, das andere wie ein Bär doch solche normalen Tiere waren hier sicher nicht zu finden. Zu diesen Geräuschen gesellten sich langsam Kopfschmerzen, welche auch auf ihre Augen drückten und ihr Teilweise die Sicht nahm. "Warum hilfst Du mir?" fragte sie nach Stunden in denen sie nur geschwiegen haben und rieb sich die Schläfen. Das waren wirklich heftige Kopfschmerzen, so das ihre Sicht langsam zu flackern anfing. Manchmal glaubte sie im dichten Wald leuchtende Gefährliche Augen aufblitzen zu sehen, oder das man sie verfolgte, daher schaute sich Livia schon panisch um. Der Elb schien aber nichts zu bemerken, daher versuchte sie dem nicht zu viel Bedeutung zu zumessen, denn er konnte besser hören, sowie sehen und würde was sagen wenn etwas nicht stimmte. Plötzlich drehte sie sich um und schlug nach etwas, was gar nicht da war, doch für einen Moment glaubte das blonde Mädchen eine Schattengestalt gesehen zu haben. "Was?" sie war doch etwas erstaunt, doch war sie sich auch so sicher gewesen, die Sümpfte taten ihr eindeutig nicht gut. Als sie sich wieder umdrehte, war der Elb schon weiter gegangen "Warte Elb" langsam rannte sie ihm nach, kannte seinen Namen nicht daher musste sie den Mann bei seinem Wesen nennen.


„und ich male Deinen namen an die beschlagene scheibe“

Fast wünschte ich mir wir wären Schmetterlinge
Und Lebten nur drei Sommertage lang.
Drei solcher Tage mit Dir, könnte ich mit mehr Entzücken füllen,
als fünfzig gewöhnliche Jahre jemals fassen könnten
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#13

RE: Zwischen Mittelerde und Mittelalter

in Parallelwelt 26.01.2014 23:28
von Balian • Lingo | 350 Beiträge

Nebel lag über die Moore von Fangorn. Dicht wie ein halbdurchsichtiger Schleier der sich über ihre Gesichter legte. Doch der Verlust der Sicht war nicht so Schlimm wie dem des Verstandes. Wie schon von dem Elben prophezeit trat der beißende Geruch sofort in die Nase und benebelte das Gehirn. Ein übler Nachgeschmack von Übelkeit blieb zurück und Legolas war sich wieder ein Mal sicher das seine Spezies die einzig wahre Überlegene war. Wenn man von den was hier hause absah. Denn seine Sinne trotzen der Natur mit einem Glasklaren Blick und reinen Gedanken. Einzig das Gefühl beobachtet zu werden teilte er mit dem Mädchen, das hinter ihm her stolperte und dies beruhte nicht auf den Dämpfen. Sie wurden wirklich verfolgt.

Eine kleine Kreatur, nicht größer als ein Zwerg schlich auf unsichtbaren Pfaden durch die Sümpfe. Die großen Augen auf die beiden Wanderer gerichtete und darauf hoffend das die Geister derer die hier schon begraben lagen, sie zu sich holten. Aber das Spitzohr war schlau. Er trat nur auf die Beste Stellen. So lag der Gierige Blick auf das tollpatschige Ding hinter ihm. Der Mensch war es auf dem die Gestalt hoffte. Sie näherten sich einem großen knöchrigen Baum, dessen Zweige alt und brüchig aussahen. Tot, wie alles hier. „Jaaa jetzt, jetzt wird sie umkommen“, flüsterte die Kreatur im Schatten und beugte sich vor und schreckte gleich darauf zurück. Beinahe wäre sie selbst in den Morast getreten. Tückische war diese Gegend, voller Verrat und Hinterhalt. Schlimmer als es die Spinnen sein konnten die sich ab und an hierhin verirrten.
Und dann passierte! Das Mädchen trat auf eine Stelle und sank ein. Teuflisch kichernd hüpfte die kleine Gestalt auf der Stelle auf und ab. Doch was war das? „Nein, nein nein nein ….. verdammter Elb. Verdammtes Spitzohr“, und ein Zischen drang durch die gelben Zähne.
Legolas hatte sich umgedreht und zu dem Arm des Mädchens gegriffen. Mit einem entspannten, langsam Zug befreite er ihr Bein und sah sie kopfschüttelnd an „Sei Vorsichtig – Mensch“, raunte er sie an und hielt sie noch für einen Moment fest. Er schien zu überlegen. Sein war eine Mischung aus gespielter Maske und echter Qual. Dann seufzte er und ließ sie los „Stell mir keine Frage auf die ich keine Antwort habe“, begann er nun auf ihre bisher ignorierte Frage zu Antworten. Seine Lippen waren fest aufeinander gepresst, so als unterdrückte er einige anklagende Worte und wandte sich dann ab. „Trete nur dahin wo ich hintrete, ich will nicht länger mich fragen warum ich dich nicht beim ersten mal schon habe sterben lassen“, rief seine Stimme in den Nebel hinaus. Langsam wurde es Dunkel und das bedeutete das man bald so gut wie gar nichts mehr sehen würde. Er hatte ihr seinen Namen nicht gesagt und hatte es auch nicht vor dies zu tun. Sobald sie das Fangorntal verlassen hatten, würde er das Mädchen an der nächsten sicheren Ecke absetzten und nach Hause gehen. So groß war seine Neugierde auf den Menschen dann doch nicht, dass er sich von ihr in jedes nahende Unglück ziehen lassen würde.
Während dessen war die kleine Kreatur wieder dabei um seine immer noch um seine Lebende Beute zu schleichen, oder viel mehr Kriechen. Tief in den weichen Boden Gedrückt , sah es aus wie ein unförmiger Haufen der sich im Nebel bewegte. Die Augen ließen keine Sekunde von ihnen ab, doch angreifen konnte es sie nicht. Zu klein, zu schwach würde es selbst gegen das Mädchen nicht ankommen. Es musste sie endlich in die Sümpfe locken. „Der tückische Elb muss weg, dann ist das Mädchen ungeschützt“, sprach es zu sich selbst. Aber wie?
Dann hatte es eine Idee und lachte auf. Der Schall des Geräusches drang in Legolas Ohren und dieser hob seinen Bogen an. Doch nichts Auffälliges war zu sehen. Der blonde Mann brummte misslich auf und ließ die Waffe sinken. Als er seinen Kopf wieder nach vorne drehte sah er in naher Ferner einen Lichtschein und blieb abrupt stehen. „Wir müssen die Nacht über ein Lager finden, denn bald werde selbst ich nichts mehr sehen können in Nebel und Dunkelheit“
Mit erhobenen Zeigefinger deutete er in die Dunkelheit und sah runter zu dem Mädchen "Dahinten ist ein Haus. Ich glaube nicht das wir dort auf Freunde treffen, aber die Sümpfe sind gefährlicher als das unbekannte dort"


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#14

RE: Zwischen Mittelerde und Mittelalter

in Parallelwelt 27.01.2014 00:03
von Livia • Mensch | 754 Beiträge

Immer öfter musste sie sich die Augen reiben um überhaupt was sehen zu können, so schlimm waren ihre Kopfschmerzen. Sowas hatte sie noch nie gehabt, das war nun wirklich alles andere als normal, doch wari hr das auch klar gewesen. Immer wieder sah sie Dinge die für sie nicht da waren, teilweise wurde es so schlimm, das Livia glaubte die Bäume würden sich auf die beiden zu bewegen, daher schüttelte sie immer wieder inren Kopf um auch das zu vertreiben. Doch je tiefer sie in den Wald liefen, umso öfters kamen die Erscheinungen, die Gedanken, als würden sie sich in ihren Kopf bohren wollen und nie wieder los zu lassen.
Auf ihre Fragen Antwortete der Mann nicht, so war die Stille noch schlimmer als wenn sie sich Unterhalten würden. Immer wieder schwankte sie etwas auf dem Weg, das laufen fiel ihr schwer, ihre Füße taten dem Menschenmädchen weh. Erschien es ihr als wären sie schon Tage unterwegs, Stunden waren es auf jeden Fall. Plötzlich versank sie mit einem Bein im Moor, versuchte sich zu befreien, doch war das blonde Mädchen schon sichtlich erschöpft von all dem was hier passierte. Es war der Elb welcher ihr wieder half, sie an ihrem Arm griff und rauszog. Sein ´Mensch´klang fast schon so, als wäre es schlimm einer zu sein, dennoch sagte er ihr wie sie zu laufen hatte, daher nickte sie stumm, doch bekam auch noch eine Antwort auf ihre Frage, welche eigentlich keine richtige Antwort war, da er diese selber nicht kannte. Schon merkwürdig, schien er doch sonst immer auf Fragen eine Antwort zu haben. So achtete sie jetzt genau darauf wo er hinlief, versuchte die Geräusche, Gerüche zu ignorieren, welche immer mehr von ihrem Körper bezitzt zu ergreifen schienen, sie in die Irre führen wollten, sie Paranoit machten. Es schien als flüsterte ihr ein Stimme zu, welche dem Mädchen sagte das sie vom Weg gehen sollte, in den Wald denn nur da war es sicher.
Die beiden blieben stehen, verscwommen sah sie nicht weit das Licht entfernt, welches zu einem Haus gehörte. Jemand der hier lebte, schien entweder sehr Mutig zu sein oder sich verdammt gut im Fangorntal auszukennen. Sie würde sich niemals trauen hier zu leben, das wäre das letzte was sie tut. Es schien ihr auch wieder so genau hier den Tot zu finden, doch war es schon zwei mal anders gekommen als sie glaubte, daher sollte sie den Teufel nicht an die Wand malen. So nickte sie wieder, zum reden war das Mädchen zu Müde, hatte Durst und Hunger. Ihren Rucksack mit dem Proviant hatte Livia durch die Spinnen verloren, daher hoffte sie doch in dem Haus etwas zu bekommen, auch wenn sie sich fragte wer da wohnte. Vielleicht war es jemand sein, der nett war. Daher gingen die beiden, wieder Schweigsam zu dem Haus, das Licht brannte immer heller, als der Elb anklopfte. Es dauerte eine weile, bis die Tür geöffnet wurde von einem Mann welcher nicht sehr erfreut schaute. Er sagte nichts, absolut gar nichts, sah die beiden nur an als würde er sie töten wollen. "Wir haben uns verlaufen und bitten um zu Flucht" kam es doch sehr vorsichtig von dem blonden Mädchen, dem man ansah das sie eine Pause brauchte, doch ihn schien das nicht wirklich zu Interessieren. Jedoch kam regung in seine Mimik, als er eine Braue hochzog und genauso Arrogant wirkte wie der Elb "Warum sollte ich einem Elb und einem Menschen helfen?" spott und leichte Amüsiertheit lag in seiner Stimme. Sie würde ja sagen, weil es nett ist doch das schien ihr nicht angemessen zu sein. Der Elb schine nicht verhandeln zu wollen, so versuchte es Livia, doch sie hatte nichts da was sie ihm hätte geben können und das wusste er auch. Sie wusste jetzt nicht, was sie noch tun sollte, konnte sich kaum noch auf den Beinen halten so sehr setzte ihr die Umgebung zu "Bitte" fiel ihr daher nur noch ein. Vielleicht musste hier doch Muskelkraft eine Rolle spielen und keine normale Kommunikation.


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#15

RE: Zwischen Mittelerde und Mittelalter

in Parallelwelt 03.02.2014 23:04
von Legolas • 3 Beiträge

Die hereinbrechende Nacht verstärkte das Unwohle Gefühl von Verfolgung in den Elben. Obwohl sich eine Ebene aus beweglosen Morasten vor ihm erstreckten, überzogen von einem grauen Schleier aus Nebel und Dämpfen wusste er das dort etwas lauerte. Sein Rücken war der Tür zugewannt als diese sich öffnete und ein Mann mit grimmiger Mine, vom Schlag eines mürrischen Zwerges vor dem Mädchen stand. Sein unrasiertes Gesicht zog tiefe Falten und der Fahle Ausdruck sagte genau das was er in dem nächsten Satz mit solchen Worten ausdrückte. Für einen Moment hörte er amüsiert zu wie das Mädchen dabei war auf ihre Knie zu gehen um auf Einlass zu betteln. Süffisante Belustigung lag in dem attraktiven Gesicht des Elben, als dieser sein Blick über die Schulter wandte. In diesem Moment trafen sich die Blicke zwischen den Männern. Eine Spannung baute sich auf, brach jedoch sofort wieder als etwas durch die Dunkelheit huschte. Sowohl Legolas als auch der grimmige Besitzer hatten es wahrgenommen und suchten die Gegend mit ihren scharfen Blicken ab
„Ihr habt etwas Mitgebracht“, knurrte der raubeinige Kerl und griff mit seiner Hand zur Seite. Ein Bogen, klobiger und robuster als der von Legolas erschien als der Mann nun vor die Tür trat. „Was man hier anschleppt sollte man schnell loswerden bevor es einen tötet“
Kurz wendete sich sein Blick zu dem Elben, als würde er ihn meinen. Seine braunen Augen fixierten den großen blonden Mann, dessen Mine so ungerührt war als habe er es hier mit den Worten eines Kindes zu tun. Wieder sahen sich die Männer an und ein stiller krieg schien zwischen ihnen zu toben. Ohne Gefangene zu nehmen, ging es am Ende jedoch unentschieden aus. Niemand von beiden Knickte ein und so verengte der Mann die Augen „Ich lasse euch eine Nacht unter meinen Dach gewähren. Allerdings nur gegen eine kleine …. Gegenleistung“, und ein grinsen schob sich über die Lippen die nun einen Goldzahn entblösten. Dies schien endlich den Elben zur Sprache zu locken „Wie kommst du darauf das wir etwas wertvolles besitzen?“, tönte es höhnisch von Legolas der nun die Arme verschränkte und eine Augenbraue hochzog. Der Mann lachte laut auf und man fragte sich wer hier der Jäger und wer die Beute war. Dann verstummte das Lachen. Stille brach ein und der Wind wurde zum einem heulenden Laut der dem schrei eines Kindes glich. Fixierend starrten die dunklen faltigen Augen in das makellose Gesicht ihm gegenüber „Ich kenne dich Legolas – Prinz der Wald und Hochelben. Dein arroganter hochmütiger Stolz eilt dir Meilen voraus. Ich hätte nicht gedacht das ich mal die Chance bekomme ein königliches Spitzohr zum narren zu halten“, und der Goldzahn funkelte den Elben an. Diesem schien es nicht zu passen, das er erkannt wurde. Mit verengten Augen starrte er den Menschen vor sich an und ließ seinen Finger über das Messer an seinem Gürtel gleite. Eine Bewegung die dem Mann nicht entging „Also was ist Elb? Jeder hier weis das ihr Spitzohren mehr Edelsteine besitzt als ihr ausgeben könnt. Zeig mir etwas von diesem Reichtum und ich lasse euch nicht mit euren Verfolger in der finsteren Nacht“
Kurz blickten sich die Männer ein letztes Mal an, ehe Legolas einen mürrischen Blick auf das Mädchen neben sich warf. Dann griff er in seine Tasche und warf dem Mann einen kleinen braunen Lederbeutel zu, der klimpernd in der Handfläche des Menschen landete. Er lachte als er einen Blick hineinwarf und ließ leuchtend rote Rubine über seine Finger rollen. „Fühlt euch wie zu Hause“, rief er als das Mädchen an den immer noch lachend Mann vorbeitrat, mit Legolas an den Fersen.

Die Hütte des Mannes war überraschend groß. Größer als man es von außen erwartete. Alles war aus Holz, bis auf einen Tisch aus Stein. Ein fahler Geruch von altem Holz und Ruhs lag in der warmen stickigen Luft, was nicht zuletzt an der offenen Feuerstelle in der Mitte des Hütte lag. Hinter dem Tisch führte unter zwei großen Giebeln eine schmale Treppe nach oben. Dort, so vermutete der Elb, mussten die Schlafplätze sein. „Du solltest dein neu gewonnenes Geld vielleicht in eine bessere Hütte stecken und nicht …“,Legolas hob eine fast leere Flasche Wein an und roch dran. Sofort rümpfte er die Nase „…und nicht in Alkohol. Obwohl wenn ich mir dich do betrachte dann passt das ganze wieder“
Ein kleines Grinsen lag auf seinen Lippen und wurde vom Menschen erwidert „Und ich dachte immer Elben sind freundliche Geschöpfe der Natur“

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#16

RE: Zwischen Mittelerde und Mittelalter

in Parallelwelt 03.02.2014 23:37
von Livia • Mensch | 754 Beiträge

Der Mann ließ sich wirklich nicht bequatschen von dem jungen Mädchen, schien sie doch alleine im dunkeln Wald zu lassen. Es war sich wohl wirklich jeder selbst der nächste, wenn man hier leben Antrifft. Der Elb schien sich wohl ganz raushalten zu wollen, warum hatte er dann bitte erst Vorgeschlagen, das die beiden zu dieser Hütte gehen, wenn er dann doch nichts zu sagen hat. Stattdessen schaute er einfach in den Wald, schien zu lauschen, während das blonde Mädchen sich an das alte Holz der Hütte lehnte, denn ihr ging es im Vergleich zu den beiden Männer nun wirklich nicht mehr ganz gut. Essen und eine Mütze schlaf konnte sie gebrauchen, doch daran war nicht zu Denken. Schien die beiden jetzt auch nicht allein gekommen zu sein, so schaute Livia Richtung Wald doch egal wie sehr sie sich auch anstrengte, das Mädchen konnte nichts sehen, doch hatte sie auch keine Augen wie der Elb. Auch der Mann, welcher böse dreinschaute, tiefe Falten im Gesicht hatte, holte einen Bogen hervor, so konnte auch Livia die Spannung der beiden Männer wahrnehmen, ob das gut geht? Doch langsam schienen sich die beiden Männer einig zu werden, was ihr gerade nur zu Gute kam, denn noch länger wollte sie in diesem Unheimlichen Wald nicht bleiben, nicht in der Nacht, am Tag schien alles nicht ganz so schlimm auszusehen. Der Mann, der selbst ihr gerade nicht ganz koscha vorkam, wollte eine Gegenleistung, schien auch einiges über ihren Begleiter zu wissen, so dass sie doch leicht große Augen bekam, als er sagte mit wem sie da Unterwegs war. Legolas also, ein Prinz unter den Elben, kein Wunder das er ihr das nicht gesagt hatte. Gut sprach er eh immer nur das nötigste, als wäre es schlimm mal mehr zu sagen. Er war schmierig, doch bekam das Geld vom Elben, so nickte sie ihm doch Dankbar zu, denn sie selber hätte ihn niemals mit Rubinen bezahlen können
Langsam betrat sie das alte Haus, welches schon mal bessere Tage gesehen hatte. Alles war alt, so lag auch der Geruch in der Hütte, doch es war warm, das war erst mal das wichtigste, warum also groß beschweren, auch wenn Livia besseres gewöhnt war. Legoals schien sich auch noch etwas Lustig über den Mann zu machen, welcher doch sehr gerne Alkohol trank. Sie war die ganze Zeit doch etwas schweigsamer gewesen, aber nur weil sie die beiden hatte machen lassen, auf sie hört doch eh niemand, war sie ein Mädchen. Doch jetzt erst mal, ließ sie sich auf einen Stuhl nieder “Danke Mister“es schien ihn war nicht viel zu bedeuten, so wie er den kleinen Lederbeutel in der Hand versuchte abzuschätzen, doch Höfflich wollte sie noch sein. Das Mädchen drehte ihren Kopf zum Elben “Legolas also“ lächelte sie ihn leicht an, wärmte ihre Hände am Feuer “Freut mich Dich kennen zu lernen“ fügte sie noch ran. War er zwar kein einfaches Wesen, doch allein schon das der Mann bei ihr war, machte einiges einfacher so wie er Kämpfen konnte, würde sie das niemals können. Das Messer was er ihr gegeben hatte, packte sie erst mal in ihren Rucksack, schien das blonde Mädchen das gerade hier nicht zu brauchen. Noch immer war die Spannung zwischen den beiden zu spüren, doch da der Mann sein Geld hatte schien erst mal Waffenstillstand zu herrschen.
Über dem Feuer, war ein Kessel, aus der dampfte Suppe zu riechen war, so schaute sie zu dem Fremden “Darf ich?“ der brummte nur, aber nickte “Dein Freund hat gezahlt, also bedien Dich“freundlich klang er nicht, aber das war egal, so stand sie auf, suchte sich eine Schüssel, schaute zu Legolas “Willst Du auch?“sowas aßen Wesen wie er doch? Fleisch schien nicht drin zu sein, als sie sich auftat und sich neben Legolas setzte, welcher auch nicht gerade freundlich schaute. Ihren Kopfschmerzen ging es langsam besser, jetzt wo sie den Dämpfen des Waldes nicht mehr ausgesetzt war. “Was war da draußen?“ fragte das Mädchen neugierig nach, wenn man sie Verfolgt dann wollte sie darauf Vorbereitet sein, falls sie doch mal wirklich Kämpfen musste.


„und ich male Deinen namen an die beschlagene scheibe“

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#17

RE: Zwischen Mittelerde und Mittelalter

in Parallelwelt 04.02.2014 00:30
von Legolas • 3 Beiträge

Stille kehrte nach dem letzten Satz des Mannes ein. Man suchte sich still seinen Platz und beäugte sich aus unnahbaren Blicken, die nun die Stimmung beherrschten. Erst die Worte des Mädchens brachte Entspannung, doch gefiel Legolas das angeschnittene Thema nicht. Das man einfach so seine Identität auf den Tisch gelegt hatte und er nun mit einem offenen Blatt auf der Hand dastand ließ ihn innerlich erzürnen. Doch wie man es erwartete, sah man von außen nicht mehr als eine gleichgültige Maske. Der Elb erwiderte auf ihre Feststellung nichts und wandte nur seinen Blick zum Feuer, was sich in den blauen Augen wiederspiegelte. Eine schweigsame Laune des Elben, die Interesse in dem Mann hervorrief „Er hat dir nicht verraten wer er ist, obwohl ihr zusammen reist? Dann stimmt es also das die Elben alle sehr verschlossen sind“, und so glitt der inspizierende Blick von dem Mädchen erneut zu Legloas. Er war der Feind, den er nicht zwischen seinen Wänden haben wollte. Um das Mädchen machte er sich keine Sorgen, im Gegenteil. Schon lange war es her das er eine so junge schöne Gestalt menschlicher Natur vor sich hatte. Jetzt wo das erste Misstrauen verflogen war und der Elb still in der Ecke auf einem Stuhl saß, nahe dem Fenster, begann der Mann sich andere Dinge zu fragen. Mit einer hochgezogenen Augenbraue betrachtete er das Schauspiel wie das Mädchen versuchte dem Elben etwas Suppe anzudrehen, vermutlich um ihn etwas mehr aus seiner Reserve zu locken. Doch er ignorierte sie und warf weiter Blicke hinaus in die Dunkelheit. Durch den Schein des flackernden Feuers, schimmerte seine Silhouette ab und an in goldenen Schein auf und für diesen Augenblick war der versteinerte Ausdruck in seinem abgewandten Gesicht zu sehen.
„Nicht besonders dein Freund, was?“, bemerkte der Mann spöttisch und griff zu einem Laib Brot der auf dem Tisch lag. Er riss ein großes Stück davon ab und stopfte es sich offen kauend in den Mund „Ich bin im übrigen Tiberias Waldläufer vom Fangorntal“, nuschelte er und grinste das Mädchen breit mit seinen Goldzahn an. Als er erneut ein Stück des Brotes abriss, hob er in einer kurzen Geste die Hand in Richtung des Elben und deutete damit auf ihn „Wie kommt’s das du mit so einem da unterwegs bist? Elben, besonders so arrogante Elbenprinzlein sind nicht gerade bekannt dafür das sie sich mit Menschen abgeben. Halten sich alle für was Besseres“, die letzten Worte schrie er fast Legolas zu, als würde er ihm zu einem Kampf auffordern. Legolas reagierte nicht, doch seine Finger schienen sich fester um seine Oberarme zu krallen. Anspannung erschien in seinen Gesicht als würde er fast daran scheitern seine Haltung zu verlieren. Tiberias lachte auf und lehnte sich geräuschvoll auf dem knarrenden Stuhl zurück „Ist er für sich so hübsch das du seine Arroganz verkraften kannst?“, fragte er das Mädchen und rückte ein Stück näher zu ihr. Kurz knisterte das Feuer laut auf und ein Holzscheit brach knacken in Zwei. Es wurde langsam sehr war zwischen den hölzernen Wänden. Dann ging der Mann zu einer Laune der Lust über und legte dem jungen Mädchen einen Arm über die Schulter und zog sie an sich „Ich verstehe schon ihr seit keine Freunde. Naja sein Pech und mein Glück. Du bist wirklich ein süßes Ding, wir hätten die Sache mit der Bezahlung auf anders re….“
Doch weiter kam Tiberias mit seinen anrüchigen Worten nicht. Eine glänzende Klinge hatte sich an seinen Hals gelegt und bohrte sich bedrohlich nah ins Fleisch des Mannes. Niemand hatte Legolas aufstehen oder gar Bewegen sehen „Ah …. Ist da doch eine unrühmliche Begierde erwacht?“, kicherte es aus tiefer Kehle. „Lass sie los“, knurrte der Elb und blickte aus eiskalten Augen zum Mann hinunter „Wieso sollte i-?
„Weil ich es sage. Deshalb, Mensch!“, fauchte Legolas und drückte nun die Klinge so dicht an die Kehle das ein Bluttropfen die Brusthinunterlief.
Langsam ließ der Mann den Arm sinken und stand auf „Ich werde zu Bett gehen, aber denkt dran ein Auge wird von mir immer offen sein. Für verschiedene Dinge“
Mit einem verschlagenen Ausdruck entglitt er der Klinge Legolas und warf einen letzten Blick auf das Mädchen. Etwas funkelte in den Augen, doch man konnte nicht genau sagen ob es Gier oder nur ein Freude am Spiel mit dem Feuer. Als der große massige Körper sich die Treppen hinauf schleppte ließ Legolas seine Klinge sinken.

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#18

RE: Zwischen Mittelerde und Mittelalter

in Parallelwelt 04.02.2014 00:58
von Livia • Mensch | 754 Beiträge

“Verschlossen trifft es nicht mal annähernd“ die beiden hatten vielleicht unter hundert Worte in den letzten Stunden ausgetauscht. Legolas war wirklich jemand der nicht gerade Sprach, da hatte sein Freund doch ganz anders auf sie gewirkt. Livia schüttelte leicht den Kopf “Er ist nicht mein Freund und befreundet sind wir wohl auch nicht. Ich denke er sieht mich eher als sein Unfreiwilliges Anhängsel“ erklärte sie, auch wenn ihr immer noch nicht klar war, warum der Elb ihr geholfen hatte, aber das bleibt wohl so Geheimnisvoll wie der Wald indem die beidem sich befanden. Der Mann hatte wirklich noch nie was von Manieren gehört, kaute mit offenem Mund was sie doch leicht erschauern ließ “Livia“mehr verriet sie nicht über sich, brauchte sie das auch zu tun. Sie schaute zu Legolas und zuckte dann mit den Schultern “Wir sind beide Unfreiwillig in diesen Teil des Waldes geraten und er hilft mir hier wieder raus zukommen“ das war noch nicht mal gelogen. Der Elb selber schaute Stur aus dem Fenster, wollte sich nicht der Unterhaltung anpassen. Seine Silhouette wurde dabei vom Feuer ein wenig an die Wand geworfen. Selbst jetzt wirkte er sehr Edel und sehr erhaben, wenn auch wie jemand der sich für etwas Besseres hielt. Nun wo das blonde Mädchen wusste das er ein Prinz war, gehörte es einfach zu seinem sein. Livia stellte die leere Schüssel neben sich hin, war gewärmt und fühlte sich nun wirklich besser. Sie stupste ihn mit ihrer Schulter an “Schau doch nicht so grimmig“ sie fragte sich, wie er wohl aussehen würde wenn er mal richtig lachen täte, nicht weil er sich für etwas Besseres hielt, sondern wegen einem Witz oder ähnlichem. Seine Mimik verriet wirklich nie viel über seinen Gemütszustand. Dann schüttelte sie den Kopf “Darum geht es doch nicht“ sicher Legoals war ein hübscher Elb, das waren sie alle. Die beiden würden nur aus dem Wald gehen und dann wieder getrennte Wege, er mochte sie nicht warum also dann noch Unnötig mehr Zeit mit einander verbringen. Tiberias rückte näher, er roch wirklich sehr streng, wie jemand der sich lange nicht mehr gewaschen hatte. Dazu noch der Geruch von Alkohol was wirklich unangenehm war. Plötzlich legte er ihr einen Arm um die Schulter, ihr wurde schlecht, doch Livia riss sich zusammen. Ihre Augen weiteten sich, sie wollte ihn wegstoßen, denn der ungepflegte Mann wurde doch zu gierig. Es war nun aber wieder der Elb der einschritt und ihm eine Klinge unter den Hals hielt. Stocksteif saß sie da, ihre blauen Augen bewegten sich zwischen den beiden Männer hin und her, auch sie musste wohl die Augen offen halten, traute sie dem Mann nicht über den Weg. Dieser ließ sie los, nachdem Legolas klar gemacht hatte, wer hier gerade die Oberhand hatte. Doch sein Blick war fiel sagend. Irgendwas schien wohl noch zu passieren, wenn man nicht aufpasst. Livia rieb sich über die Schulter, schaute zu dem Elben “Darf ich bei Dir schlafen?“ nach dieser Situation wollte das blonde Mädchen nun wirklich nicht alleine sich irgendwo zu Bett legen. Das Mädchen hatte noch einiges zu lernen, wobei das wohl kaum drin war in der wenigen Zeit, in der die beiden noch zusammen sein würden. Vielleicht war es wirklich besser, wenn sie wieder nach Hause geht, es war auf jeden Fall sicherer, doch ein leben wie ihre Schwester wollte sie eben noch nicht führen. Sie stand auf und nahm ein paar Decken, brachte diese zu dem Sitzplatz von Legolas. “Du musst auch nicht kuscheln“ grinste sie ein wenig, meinte es wirklich nur als kleinen Spaß, doch wenn er in ihrer Nähe war, fühlte sie sich gerade einfach viel wohler. So machte es sich Livia in der Ecke gemütlicher, kuschelte sich in eine Decke, die andere hatte sie dem Elben gegeben. Da der Tag wirklich anstrengend gewesen war, schlief sie doch recht schnell ein.


„und ich male Deinen namen an die beschlagene scheibe“

Fast wünschte ich mir wir wären Schmetterlinge
Und Lebten nur drei Sommertage lang.
Drei solcher Tage mit Dir, könnte ich mit mehr Entzücken füllen,
als fünfzig gewöhnliche Jahre jemals fassen könnten
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#19

RE: Zwischen Mittelerde und Mittelalter

in Parallelwelt 05.02.2014 22:59
von Legolas • 3 Beiträge

Eine Weile stand Legolas da und betrachtete das Mädchen wie sie sich in ihre Decke rollte und einen Ausdruck der Sicherheit im Gesicht führte. Dies führte dem Elben zu der frage ob er sie einmal zu viel gerettet hatte. Das letzte was er wollte war ein menschliches Mädchen das in ihm ihren persönlichen Ritter sah. So verzog er den Mund zu einer harten Linie und blickte zu der Decke in seiner Hand. Über den Witz den sie machte konnte er so wenig lachen wie über den Rest auch „Wir werden morgen Nachmittag aus den Sümpfen sein wenn nichts passiert. Danach bist du auf dich alleine gestellt“, verkündete er seine Haltung zu der ganzen Geschichte. Er musste das beenden bevor es noch zu verzwickten Tatsachen kam die er sich nicht stellen wollte. Mit Schweren Schritt ging er zu dem Stuhl auf den er vorher schon gesessen hatte und ließ die Decke zu Boden fallen. Dort blieb sie in einem unordentlichen Stoffhaufen liegen, währen der kalte Blick wieder die Nacht durchsuchte. In der Spiegelung der Scheibe das er das Gesicht des Schlafenden Mädchens. Ein mysteriöser Ausdruck schimmerte kurz in den blauen Augen auf ehe er die Nacht damit verbrachte, den Schnarchen des Untieres oben auf dem Dachboden und das leise atmen von Livia zu lauschen.

Als die ersten Sonnenstrahlen durch das schmierige Fenster viel und den Ausblick Trübte, stand der Elb auf. Als habe er einen erholsamen schlaf gehabt durchquerte er den Raum und riss die Haustür auf. „Willst du sie etwas bei mir lassen?“
Die schnurrenden Worte aus rauer Kehle ließen den blonden Man Innehalten. Legolas drehte sich nicht zur Treppe um, auf den Tiberias mit einem breiten Grinsen auf gelben Zähnen stand. „Was ich tue und lasse geht dich nichts an“, kam die etwas bissige Antwort des Elben und trat hinaus in den kühlen Wind. Der Nebel hatte sich nicht verzogen und Hing wie ein dichter Vorhang über das Gebiet. Aber es war hell genug, damit Legolas sehen konnte wie an einem sommerlichen unbewölkten Tag des Blütenmonats. Keine Spur von einem Verfolger war zu sehen und das schien auch ihr ungehobelter Gastgeber so zusehen. Jedoch hatte dieser ein Bemerkung einzulegen der sich auch Legolas bewusst war „Nur weil etwas nicht zu sehen ist, heißt es nicht das es nicht da ist“, murmelte Tiberias und verließ Legolas Seite um in der Küche die alten Kohlen wieder zum Glühen zu bringen. In diesem Moment wachte auch Livia auf, die etwas verschlafen dreinblicke. Als das Mädchen den Elben nicht ausfindig machen konnte, kam Panik auf. Mit einem schnellen Ruck stand sie auf ihren Beinen, doch dann sah sie einen Schweif blonder langer Haare. Tiberias entging der Blick von unendlicher Erleichterung nicht und lachte speichspritzend auf „Selten hab ich einen solchen herzergreifenden Blick gesehen“, jedoch benutzte er die Worte der Romantik um das junge Ding als eine närrisches Geschöpf dastehen zu lassen. Doch bevor das Mädchen was schnippisches hätte Antworten können flog die Tür ins Schloss und ein belangloser Blick flog dem Mädchen seitens des Elben entgegen „Wir brechen auf, nimm dir Proviant mit und dann geht’s los. Wir müssen noch vor dem nächsten Nachtanbruch die Eschen der Rotburg erreichen“
Stille folgte und dann ein leises höhnischen kichern. Sowohl Livia als auch Legolas blickten zu dem raubeinigen Mann der mit einem höhnischen Grinsen über Brot und Käse saß. „Wenn du was zu sagen hast, dann sag es. Ansonsten verschone uns mit deinem unzivilisierten Tischmanieren – Mensch“
„Ich an eurer Stelle würde einen großen Bogen um das Reich von Baltasar machen“, grinste der Waldläufer und lehnte sich auf seinen Stuhl zurück und begann sich in den rätselnden Gesichtern seiner Gäste zu sonnen. Langsam schien die Wände näher zu rücken, denn Legolas fühlte sich wie ein eingesperrter Löwe in einem Käfig, der nicht an seine Beute kam. „Baltasar Goldbart ist ein Freund der Elben. Er wird uns passieren lassen“ Doch die Aussage des blonden Mannes schien Tiberias nicht zu beeindrucken „Da wäre ich mir nicht so sicher“, flötete er und stopfte sich ein großes Stück vom Käse in den Mund. Legolas verzog angewidert das Gesicht und wand sich dann ab. In dem Moment kratzte ein Stuhl laut über den Boden und die Stimme des Gastgebers hallte wie eine verkündende Posaune durch den Raum „Vor 3 Tagen hat man den Schatzmeister von Lord Baltasar gefunden. Tot. Ermordet mit einem Pfeil deiner Art im Herzen. Man hat dem Goltbart ein Teil seiner Schätze beraubt und alle glaube es war euer Vater der das befohlen hat“
„Unmöglich“, stieß Legolas dazwischen und erhob Pfeil und Bogen wütend in Richtung des Mannes „Kein Elb würde das billige Gold dieses Hurenkönigs haben wollen. Du lügst – Mensch“, fauchte Legolas, was von Tiberias schlicht mit „Warum sollte ich das tun“, beantwortete wurde. Der Pfeil zitterte in der Hand des Elben, als würde er im Wind vibrieren.

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#20

RE: Zwischen Mittelerde und Mittelalter

in Parallelwelt 05.02.2014 23:41
von Livia • Mensch | 754 Beiträge

Das sie am nächsten Tag wieder auf sich allein gestellt wäre, sobald sie den Wald hinter sich gelassen hatten, damit konnte Livia gut leben, war es auch nicht anders geplant gewesen, daher schließ sie jetzt aber sehr friedlich, wohl auch wissen das Legolas in der Nähe war. Eins war aber sicher, Livia würde sich vorher informieren, wenn sie das nächste Mal in einen Wald geht, ob er auch nicht Gefährlich war. Zwar war jeder Wald Gefährlich, doch ein Magischer musste es nicht noch mal sein.

Langsam erwachte Livia, rieb sich die noch verschlafenen Augen, doch hörte schon wie die beiden Männer sich streiten, was seit gestern doch schon mehr als Typisch war. So setzte sich das blonde Mädchen auf, streckte sich erst mal als ihr kühle morgen Luft entgegen wehte. Schon wieder verstand sie nicht, worum es bei ihrem Gespräch ging, doch war es auch noch viel zu früh am Morgen, so gähnte sie auch erst mal, ehe das Mädchen aufstand. “Guten Morgen“ kam es freundlich von ihr, da sonst wohl niemals ein freundliches Wort hier in dem Haus fallen würde. Das Haus selber, sah bei Tageslicht noch viel schrecklicher und heruntergekommener aus, als es den ersten Eindruck gemacht hatte. Tiberias hatte für das blonde Mädchen nur mal wieder einen dummen Spruch auf Lager, darauf ging sie gar nicht erst ein, sondern stand auf da es wohl an der Zeit war weiter zu ziehen. Sie wollte ihre wenigen Sachen zusammenpacken, als der ungepflegte Mann kicherte. Legolas war wirklich nicht gut auf ihn zu sprechen, doch Livia war fast schon verstummt bei den beiden wollte sie sich nun wirklich nicht einmischen, war die Stimmung eh schon mehr als hochgekocht, ein falsches Wort und es kann Explodieren, das wollte das blonde Mädchen nun wirklich nicht riskieren.
Das Gesprächsthema war wohl das nächste Zielort, es schien dass sich einiges verändert hatte, auch wenn das Mädchen nur wage vom Reich Baltasar gehört hatte. War sie wirklich nie raus gekommen. Die Worte von Tiberias machten den Elben wirklich wütend, so dass er seinen Pfeil und Bogen auf ihn richtete, sogar zitterte. Der Mann schien das erreicht zu haben, was er wollte, nämlich den Elben aus der Fassung zu bringen “Hey Legolas, lass uns einfach gehen und das selber überprüfen“ das war wohl besser, als wenn der Elb sich auf eine Stufe mit dem Waldläufer bringen würde. Natürlich konnte sie ihm nichts vorschreiben, doch ihm etwas ins Gewissen zu reden, das konnte Livia nun wirklich versuchen. Er schien drüber nachzudenken, ließ aber seinen Pfeil samt Bogen sinken. Wieder lachte Tiberias auf und schüttelte Amüsiert den Kopf “Sieht sich das mal einer an. Ein Elb hört auf ein kleines Mädchen“ er spottete über den Elben. Es war klar, dass die beiden nun gehen konnten. Tiberias war nicht tot, so hatte er wohl aber eine Lehre aus dem ganzem gezogen. Proviant wurde noch eingepackt, ehe die beiden das Haus verließen. Kühle Luft schlug den beiden entgegen. Es dauerte nur wenigen Augenblicke und der blonde Elb hatte den richtigen Weg gefunden. Livia hoffte, dass sie jetzt nicht wieder so schnell Kopfschmerzen bekommt wie zuvor oder gar Halluzinationen. Schweigend wie eigentlich den ganzen Tag ging sie hinter ihm her, achtete genau darauf wo er hinlief, damit sie es auch tun konnte. “Komm zu mir“ flüstere plötzlich jemand ihr entgegen, als sie sich aber umdrehte um zu schauen, war da niemand “Hast Du das auch gehört Legolas?“ fragte sie den Elben, nicht das sie es sich am Ende doch nur einbildete. Der Wald war selbst bei Tageslicht unheimlich, wenn auch nicht so erschreckend wie in der Nacht, dennoch schien man nie zu wissen, was für Wesen sich bei Sonnenschein nach draußen verwirrten, hier konnte man nie wissen. So wurden die beiden von knackenden Geräuschen begleitet, was sich immer wieder so anhörte, als würde man sie verfolgen. Wieder hörte sie die leise unheimliche Stimme die bis zu ihren Ohren drang, sie fast schon zu rufen schien, ein schauer lief ihren Rücke runter, dachte sie auch wieder Beobachtet zu werden. Seit gestern Nacht war das gar nicht mal so abwegig, daher zog sie das Messer was ihr der Elb gegeben hatte aus ihrem Schuh, eine andere Möglichkeit hatte sie nicht gehabt um es sicher zu verstauen. Ein wenig fühlte sich das blonde Mädchen damit schon sicherer, auch wenn sie noch nicht ganz damit umzugehen wusste, doch wie lernt man am besten, indem man es einfach tut, sowas ähnliches hatte Legolas auch zu ihr gesagt.


„und ich male Deinen namen an die beschlagene scheibe“

Fast wünschte ich mir wir wären Schmetterlinge
Und Lebten nur drei Sommertage lang.
Drei solcher Tage mit Dir, könnte ich mit mehr Entzücken füllen,
als fünfzig gewöhnliche Jahre jemals fassen könnten
zuletzt bearbeitet 05.02.2014 23:55 | nach oben springen

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