INPLAY:Madness Is Comming


Adélie and Clywd:

Hat die außergewöhnliche Liebe nun ihr Ende gefunden? Adélie wurde in ihre Welt gebracht, der Vampir hat nur zugesehen. Haben die beiden sich Aufgegeben? Werden sie sich wiedersehen, so wie es das Schicksal immer wollte? Eins steht fest, wenn das Schicksal es will, dann werden sie sich wiedersehen, so war es immer und wird es immer sein. ______________________________________________________

The Child:

Ein Kind, ist in Thor´s leben getreten. Seiner verstorbenen weißen Vi so ähnlich. Wer ist das Kind? Werden sich ihre Wege erneut Kreuzen? ______________________________________________________

Liara:

Eine Veränderung geht durch das Kind von Balian und Kotori. Etwas tief in ihr ist dabei zu Erwachen. Doch was ist es? Was wird mit dem jüngsten D-Kind geschehen? Ist es gut oder schlecht? Das wird die Zeit zeigen. ______________________________________________________

The good Soul:

Noch immer befindet sich die Seele des Engel in den Fängen des Buches. Das Universum versinkt im Krieg, nicht mal die Götter Asgards können dies noch im Schach halten. Wird man die Seele befreien können? ______________________________________________________

INFORMATIONS


Von Luzifer verleitet oder von Gott erlöst? Wo immer dein Weg dich auch in dieser Welt hinführen wird – das Schicksal ist stets an deiner Seite um dir zu zeigen WER du bist.
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WELCOME TO A Magical Journey


Wenn die Menschen zum Himmel aufsehen, dann fragen sie sich immer wieder ob es wohl noch Leben da draußen gibt. Nichts fasziniert die Menschheit mehr als das Ungewisse vor einer Ungelösten Frage zu stehen und tun alles um der Antwort auf die Schliche zu kommen. Sie bauen Teleskope um in der weiten unbekannten Ferne etwas erkennen zu können. Der Wunsch nach Antwort lässt sie alle rotieren und zu neuen Fantasien und Gedanken treiben. Doch ihre Antwort ist näher als viele vermuten würden. Sie befindet sich direkt vor ihren Augen. Unter ihnen – versteckt und verborgen in der Seele jedes Wesens.
Facts For You F
#1

RE:Altes Anwesen

in Transsilvanien 11.08.2014 15:23
von Dracula • Vampir | 11 Beiträge

„Es ist nur ein Jahr. Ein einziges, Evelyn“
Anna erhob sich aus ihrer gebückten Haltung und legte die Schere und den Rest des Verbandes zur Seite. Ihre grauen Augen wirkten so blass wie jeden Tag. Wie ein nebliger nasskalter Wintermorgen. Niemand würde glauben dass die kleine russisch-chinesische Frau, mit ihren 1.58 eine sehr starke Frau war. Besonders wenn es um Anastasia ging, zeigte sie unerschrockene Züge. Vermutlich, so dachten sich viele, lag es einfach daran das sie schon eine sehr lange Zeit in Sergjes Romankovs Anwesen verbracht hatte.
Am ersten Tag, nachdem man die blonde Stripperin von der Rumänische Zivilisation, in die Transsilvanische Provinz gebracht hatte, hatte sie ihr erzählt dass sie seit über 7 Jahre für den alten Vampir arbeitete. Aus Liebe, wie sie behauptete.
„Sergje behält ein Mädchen nie länger als ein Jahr. Seiner Meinung nach würde das Blut von Vertrauten Menschen irgendwann wie eine alte Borsch Suppe Schmecken, die man zu lange auf den Herd hatte stehen lassen. Außerdem mag er Abwechslung“, fügte sie zum Schluss hinzu, aber immer mit demselben Puppengleichen Ausdruck. Eve hatte Anna noch nie lachen, weinen, oder sonst irgendeine Reaktion zeigend gesehen. Zu Anfang war sie sich wirklich unsicher gewesen, ob das zierliche Mädchen nicht doch ein Vampir sei. Doch schon am ersten Wochenende wo die beiden Frauen auf den altertümlichen Markt geschickt wurden, um für die 4 weiteren Menschen in der Villa Essen zu kaufen, war es ausgeschlossen das Anna ein Vampir sein konnte. In der schwachen Sonne Transsilvaniens wäre sie elendig verbrannt. Man kam also zum Schluss dass Anna einfach ein sehr introvertierter Mensch war.
Vielleicht war dies auch die Lösung für das Problem mit Sergjes Tochter. Zu Anfang hatte Eve noch vermutete dass es sich hier um ein Vampirnachkömmling von dem alten Mann handelte. Mit Vorstellungen einer weiteren toten ohne menschliche Gefühle zu begegnen, war die junge Frau mit den Auftrag zu den Gemächern der Tochter geschickt wurden um sich mit ihr anzufreunden. Und um ihr „zu helfen“. Doch die Hilfe würde am Ende Eve selbst brauchen.
Langes stark gewelltes Haar, fast so farblos wie ihre Haut, und ein aggressives Wesen, verpackt in den Körper einer 7 Jährigen – das war Anastasie. Sie war von ihrem Vater kurz nachdem er selbst zum Vampir wurde, in ein Wesen der Nacht verwandelt worden. Seit mehr als 700 Jahre fristete sie ihr Dasein nun schon als Kind, ohne jemals erwachsen zu werden, oder aber die Beherrschung eines wahren Vampires zu erlernen.
Niemand mochte die Tochter des Alten, oder kam mit ihr zu Recht. Alleine Anna schien die einzige zu sein, von der zwar keine Notiz nahm, aber auch nicht in bissiger Raserei verfiel. Hören tat sie am Ende allerdings auf niemanden.
„Sie gehört verbrannt, das kleine Monster“, fauchte André der Koch im Anwesen. André Helstrom war ein Schwede, mit Vorliebe für Fischsuppen die so schmeckten die der Koch roch, stark, etwas säuerlich und leicht schweißig. Auch er arbeitet erst seit 5 Monaten hier und hatte schon mehr bisse von „dem Monster“ bekommen, als ihm lieb war. Anastasie über viel die Menschen besonders gerne bei ihrer Arbeit, kurz nach der Dämmerung. Auch wenn ihr Vater es ihr immer wieder verbot und sie angeblich bestrafen ließ, änderte sich nichts. Und letzte Nacht hatte es Eve erwischt als sie gerade dabei war die Garderobe für Sergje, für den den nächsten Morgen beriet zu legen. Von hinten war sie gekommen, hatte auf einen Schrank gehockt wie ein Tier uns ihre Fänge dann in die nackte Wade der schönen Frau vergruben.
„Oder noch besser, man wirft sie in das ewige Höllenfeuer und sieht dabei zu wir ihr das Fleisch von den Knochen schmilzt“, fauchte André und knallte den Topf auf die Arbeitsfläche der Küche. Sein Blick streifte kurzerhand zu den beiden Frauen die am Tisch in er Ecke saßen und machte dann einen Eindruck als wolle er noch irgendwas sagen. Unterließ es allerdings als Erasmus, der alte Butler ebenfalls zu ihnen schieß. Wie lange er schon für Sergje arbeitete konnte niemand sagen, weil er nichts sprach. Zumindest nicht zu ihnen, aber jedes Wort was er im Anwesen aufschnappte landete am Ende des Tages in den Ohren seines Meisters. Auch er war einst menschlich gewesen, doch soweit man den Gerüchten Glauben schenkte, hatte er sich freiwillig zu einem Vampiren machen lassen. Jetzt mit den kalten toten Augen wirte er fast einem Horrorfilm entsprungen.
„Und ich dachte immer alle Vampire wären irgendwie schön“, murmelte André als der alte Greis sich wortlos wieder umgedreht und auf lautlosen Sohlen verschwunden war.
„Eine Verwandlung macht dich nur unsterblich und fast unverwundbar. Aber Menschen haben die Angewohnheit in der Stärke die sie nicht verstehen etwas Wunderschönes zu sehen. Das wird wohl der Neid sein“, wisperten Annas kluge Worte während sie den letzten Kratzer auf Eves arme desinfizierte.

Als die große Turmuhr über ihren Köpfen Mitternacht schlug erwachte das Haus der Vampire zum Leben. Sergjes der Partys wenig zugeneigt war, gab heute Nacht einer seiner bevorzugten „Tee Gesellschaften“, die stark an die elisabethanischen Zeiten erinnerte. Für den alten Vampir, wie er oft zum Besten gab, die schönste Epoche in der er je gelebt hatte. „Damals waren die Mädchen noch rein und der Wein noch gut“
Wein war das Stichwort. Eve hatte lernen müssen, das der Begriff des gereiften Traubensaftes ein Codewort für Blut war. Der steinreiche Russe, war in all seinen Zügen das genaue Gegenteil von Meadox. Er veranstaltete keine Obszönen Partys, Verkaufte Weder Sex, Drogen noch Blut und hielt auch nichts von den restlichen Gebärden die heute viele Wesen der Nacht an den Tag legten.
„Die Zeiten ändern sich, meine Freunde. Die Menschen ändern sich. Irgendwann wird es soweit sein das die einfachen der Schöpfung uns überholen in ihrer Evolution und dann werden wir es schwer haben. Wir sollten also das Ganze noch so lange genießen wie wir können und uns gut Stellen mit denen die uns am Leben erhalten“, sein Satz der gerichtete an den Vampir neben ihn am Tisch war, hatte jedoch nichts mit den Blick zutun den er zu Eve warf die gerade eine Runde „Wein“, den weiteren 8 Besuchern ausschenkte. Niemand fasste sie an und keiner grabschte ihr an Hintern oder Brüste.
„Weise Worte mein Freund, aber ich hoffe das du damit nicht so schnell Recht behalten wirst, was die Prognose der Menschen betrifft. Denn ich muss sagen dass ich es doch ab und an genieße mir bei Weilen den ein oder anderen Menschen zu jagen“, zustimmendes Gemurmel ertönte, während Eve sich nun zu Anna setze die Am Kamin saß und wie immer die Porzellanpuppe spielte bis sie gebraucht wurde.
„Was aber deine Meinung über die heutigen Vampir angeht sieht das wohl noch jemand so wie du“, ein Mann mit sehr langen blonden Haaren hatte sich mit dem Weinglas in der Hand über den Tisch gebeugt „Meadox war eine Schande für unserer Art und das obwohl er einen der 3 letzten großen Vampirherren unserer Art als Macher hatte. Egal wer ihn und seinen Hofstaat so grausam Abgeschlachtet hat muss ein intelligentes Wesen gewesen sein. Das Übel bei der Wurzel zu vernichten ist nicht leicht“
Der blonde Mann hob das Weinglas und setze die rote Flüssigkeit an die Lippen. Ihm gegenüber schaltete sich jedoch ein weiterer Gast mit ein „Sicher Meadox war ein miserabler Vampir, aber ein äußerst guter Geschäftsmann. Zwei meiner besten Mädchen hab ich von ihm und außerdem gibt es da noch eine weitere Sache warum ich seinen wahren tot missgünstig ansehe“, plötzlich war die Stimmung im Raum angespannt und die Luft schien heißer und dünner zu werden. Jeder hatte nun seinen Blick auf den Mann im grauen Anzug und schwarzen kurzen Haaren gerichtete „Er hat das Geheimnis des schwarzen Schlosses gelöst. Das hat er mir selbst geschrieben. Seine letzte Nachricht hab ich bekommen kurz vor seinem Tot. In der hieß es dass er nun wüsste was sein Meister mit den letzten Drachen gemeint hat. Das kann kein Zufall sein Meister und Schüler versterben kurz nachdem sie das Rätzel des Wandteppichs gelöst haben“
Stille lag im Raum. Keiner sagte was. Selbst Sergje hatte die Stirn in tiefe Falten gelegt und schwenkte sein Weinglas hin und her. Dann wandte der Kopf des langhaarigen blonden Vampires sich zu dem Gastgeber „Hast du nicht den Wandteppich mitgenommen nachdem die Villa versteigert wurde?“
Sergje nickte langsam und sah in jedes einzelne Augenpaar das ihn nun anstarrte als würden sie erwarten dass nun auch er seinen wahren tot in den nächsten Sekunden fand.
„Mit dem unterschied das ich nicht nach diesem verdammten Schloss suchen werde. Ich habe wichtigeres zu tun“, und wie aufs Stichwort des alten Kenners fiel ein kreischen durch die Hallen, das jeder der Anwesenden Bewohner mit einem Schauer auf dem Körper empfing.
„Anna, Eve schaut bitte nach meiner Tochter“, erhob Sergje die Stimme und lehnte sich in seinen Stuhl zurück als würde ihm unwohl sein. Ohne etwas zu sagen erhoben sich beide Mädchen, doch anstatt nach dem kleinen blonden Ungetüm zu suchen bogen sie um die nächste Ecke ab um in die Bibliothek von Sergje zu gehen.
Als sie die schwere Doppeltür öffneten und großen und doch durch die Regale gedrungenen Raum gingen, flogen ihre Augen über die Wände. Bis Anna plötzlich auf keuchte und Eve an die Schulter fasste „Da ist er“, flüsterte sie mit dünner Stimme und hob den ausgestreckten Zeigefinger in Richtung Kaminsims. Das Bild an dem vorher Dantes Inferno hing war abgenommen worden und an seiner statt prangte nun der große schwere Teppich. Das schwarze Schloss in der Mitte, sah so aus wie das letzte Mal als Eve an ihm vorbeigelaufen war. Beunruhigend wie ein schlummernder Dämon, der trotz geschlossenen Augen einen beobachtet.
Erneut ging ein Kreischer von Anastasias Wutanfall durch das Anwesen und der Lautstärke nach zu urteilen befand sie sich ganz in der Nähe. Doch im Vergleich zum Schloss mit seiner dunklen eigentümlichen Präsenz wirkte sie fast unwichtig.
„Einst, so hat mir Sergje erzählt als wir zum ersten Mal an dem Ding in Meadox Haus vorbei liefen, gab es 4 von diesen Teppichen. Jedes auf seiner Weise anders und doch sollten sie alle zum gleichen Ziel führen. Zum schwarzen Schloss im mächtigen Stein gehauen. Die 4 größten Vampirherren bekamen jeweils eines von ihnen, vom Sohn des Teufels persönlich überreicht. `Nimmt dies‘ sagte er zu ihnen ‚Wenn ihr nach der wahren Macht der Vampire durstig seid. Aber vergisst niemals wer ich bin‘. Dankend nahmen sie die Geschenke an und als die ersten Vampirherren den wahren tot fanden vererbten sie ohne weiter darüber zu reden das Geschenk weiter an ihre Nachkommen. Vermutlich wussten damals die alten Vampirherren das sie lieber nicht nach den Schloss suchen sollten und taten es deshalb nicht. Jedenfalls ist das Sergjes Ansicht“, Anna machte eine kurze Pause und drehte ihren Kopf über die Schulter als etwas sich im Hintergrund bewegte. Doch außer den verstaubten Büchern und ein paar Spinnenweben lag alles in Stille da. Langsam drehte sie ihren Kopf wieder Richtung Wandteppich.
„Die Jahre vergingen und irgendwann verstarb auch der letzte große Vampirherr“, sie blickte Kurz Eve die mit gespannter Mine und offenen Mund auf den Teppich starrte „Der Macher von unserem Meister Sergje. Aber er übergab den Teppich nicht wie die anderen Vampire ihren Nachkommen sondern verbrannte mit ihm. Er hat sich für seinen wahren Tot freiwillig entscheiden. Laut Sergje soll er ein bemerkenswerter Mann und außergewöhnlicher Vampir gewesen sein. Doch er hat nie erzählt wer der Sohn des Teufels war und wofür der Wandteppich wirklich steht. „Dem Mann ist der Tod des Drachens“, hat er ihm wohl als letzte Warnung hinterlassen“, ein plötzliches knacken ertönte und die Mädchen zuckten mit ihren Köpfen zusammen. Aufmerksamen suchten ihre Blicke den Raum ab, doch nur um leere Luft ängstliche Blicke zuzuwerfen. Anna war nun näher an Eve gerückt und wisperte ihr nur noch zu „Er war überzeugt das alleine der Versuch das Schloss zu finden einen so sehr verflucht das selbst die unsterblichen den Wahren tot finden“
In diesem Moment, kaum das Anna ihre Lippen geschlossen hatte ging ein gewaltiger Schrei durch die Bibliothek und aus dem Nichts kamen klauen auf sie hinabgestürtzt.



zuletzt bearbeitet 11.08.2014 15:27 | nach oben springen

#2

RE:Altes Anwesen

in Transsilvanien 11.08.2014 20:35
von Evelyn • Unbekannt | 186 Beiträge

Ein Jahr! Ein Jahr konnte sich Anfühlen wie eine halbe Ewigkeit, etwas was Evelyn nicht wollte. Es hatte sich rausgestellt das sie nicht nur Babysitter für ein siebenjähriges Vampirmädchen in der Nacht spielen sollte, sondern am Tag auch noch Mädchen für alles war. Gut es war nun nicht das schlechteste, denn niemand knabberte an ihr rum wenn die Herrschaften des Hauses erwachten, doch ganz traute sie dem nicht. Wer stellt eine Jungfrau ein nur damit sie sich um ein Kind kümmert? Nein, das gefiel ihr nicht. Schon gar nicht dass die kleine Anastasie es lustig fand sie anzugreifen. Das nächste Mal würde das kleine Balg nicht so einfach davon kommen. Ihr Vater hatte wohl vergessen das Ding in den letzten Siebenhundert Jahren richtig zu erziehen. Die Nächte waren somit anstrengender als die Tage, auch wenn Eve sich nicht mehr ausziehen musste um Geld zu verdienen wollte sie nur hier weg. Wenn Sergej die Mädchen wirklich nur ein Jahr behielt war fraglich was mit ihr danach geschehen wird. Anna schien eine Ausnahme zu sein, aber auch nur weil sie wie ein Devoter Hund wirklich alles tat ohne nachzufragen. Sie konnte einem schon wirklich leid tun so gar keine Eigene Meinung zu haben. Ob das daran lag das sie schon so lange hier war und die Vampire sie irgendwie Manipuliert hatten? Irgendwie war es ihr auch egal. Das junge Mädchen wollte mir ihr keine Freundschaft eingehen oder ähnliches, sondern einfach nur einen weg hier raus finden. Doch das war gar nicht so einfach, denn auch wenn die beiden sich am Tag frei Bewegen konnten, so waren immer Day-Watchers wie sie gelernt hatte anwesend die dafür sorgten dass das junge Mädchen nicht die Flucht ergriff, da Sergej viel Geld für sie bezahlt hatte. Bei Anna brauchten sie sich eindeutig keine Gedanken zu machen.
Nun wurden ihre Wunden unten in der Küche versorgt bei den Angestellten die das kleine Kind eindeutig nicht leiden konnten. Sie verstand es, immerhin wurden kaum einer von ihren Wutausbrüchen verschont. Sicher war jemand in den letzten Jahrhunderten dadurch schon zu Tode gekommen. Eve verzog leicht das Gesicht, denn das Desinfektionsspray brannte schon ein wenig in den Wunden auf ihrem Arm Biest entfuhr es ihr dabei. Auf diesem Anwesen war nichts so wie es vielleicht nach außen für die anderen Bewohner dieser Stadt schien. Es war wie überall wenn sich Menschen weniger Zeigten es entstanden Gerüchte. Selbst in diesen Zeiten, auch wenn es nur eine Kleinstadt war so wurde doch geredet. Keiner kam auf die Idee das Vampire in der Villa lebten, doch einige glaubten das die Bewohner des Hauses eine Sonnenallergie haben was durchaus nach zu vollen ziehen war und irgendwie auch auf Wesen der Nacht zustrafen, denn Sonne war ihr Feind. In dem drei Monat indem das Mädchen mit den blonden Haaren nun schon hier war, hatte sie so einiges gesehen und kennen gelernt und wusste auch dass wenn Erasmus einen Raum betrat man lieber still sein sollte oder vom Wetter reden sollte. Er war schon sowas wie die Ohren und Augen am Tage für seinen Herren. Das Haus war ihr wirklich Unsympathisch.

An diesem Abend gab es eine kleine Feier, welche der Herr des Hauses „Tee Gesellschaft“ nannte, da er nicht wie die typischen Untoten zu sein schien welche Party bevorzugten. Es versammelten sich immer nur eine Handvoll Vampire die sich wie Tratsch-Tanten über den neusten Klatsch der Unterwelt austauschten. So musste sie die Gäste Bedienen, damit auch keiner an Blutarmut auf dumme Ideen kommt. Irgendwann schnappte sie etwas von Meadox auf. Dem Mann der sie Verkauft hatte wie ein Pferd. Dass er tot war erfreute sie, denn das hatte der Vampir wirklich verdient gehabt, dabei war es wirklich egal auf welche Art oder gar durch wem er umgekommen war. Doch wenn sie wüsste er ihn endlich ein Pfahl durchs Herz gejagt hatte, würde sie ihm wohl noch eine Dankeskarte schicken.
Dann verdrehte sie die Augen, die kleine Anastasie hatte wieder einen Wutanfall welchen man durch das Anwesen hörte. Er war so laut, das einige Dorfbewohner oft glaubten ein riesiger Hund müsste hier leben. So wurden die beiden Frauen aufgetragen nach ihr zu sehen. Die kleine Puppe jedoch schien gerade etwas Rebellisch zu sein, denn anstatt sofort zu dem kleinen Biest zu gehen wollte sie lieber in die Bibliothek um doch wirklich den Wandteppich anzusehen welchen Sergej aus der Abgerannten Villa mitgenommen hatte. Wieder überkam sie dieser schauen welchen Evelyn schon damals verspürt hatte als sie nur kurz daran vorbei gelaufen war. Etwas Unheimliches lag in diesem Raum, ausgehen von dem eingewebten Schloss auf dem Teppich. Anna schien irgendwie Angst vor dem Ding zu haben, so verdrehte Eve die Augen. Sicher er hatte etwas unheimliches, doch Angst war eine zu große Emotion Gott Anna es ist nur ein Teppich um den sich eben Mythen rangen. Da ist es aber nicht das einzige dem so etwas nach gesagt wird sie sah das schon etwas ernüchternder. Daher glaubte sie auch nicht daran, dass man verflucht wird wenn man nach dem Schloss sucht. Für sie war es nur ein Bild mehr nicht. Nichts was wirklich existierte. Nun bekam sie auch noch eine Geschichtsstunde, schien der Anblick des Gewebten Stoffes ihre Zunge gelockert zu haben, denn so viel hatte Anna an einem Stück noch nie gesprochen. Eve musste sich eingestehen das sie das Ganze nicht Interessierte, da ihr die Vampire wirklich egal waren. Einer hatte sowas wie eine Freundin von ihr getötet und sie dann auch noch Verkauft. Der nächste hielt sie gegen ihren Willen hier und seine Tochter hatte sie angegriffen. Dazu kam noch das sie so einiges gesehen hatte was Vampire nicht gerade Sympathisch für sie machten. Wieso also Interesse an einer ihrer Geschichten zeigen? Bitte Anna halt deinen Mund, das kannst du sonst auch immer so gut. Mich interessieren deine Geschichten über deine Vampire nicht stellte sie klar und wollte gehen, doch Anastasie wollte wieder ihre Fänge ausfahren. Knapp konnte Evelyn noch ausweichen und landete auf dem Boden. Anna beachtete sie erst gar nicht, doch das war nichts Neues. Eve war kein Mensch und das würde sie nun auch zeigen. Ganz bestimmt wollte das junge Mädchen nicht als Vampirfutter enden. Das Vampir Kind hatte nicht damit gerechnet das ihr Opfer ihr ausweichen konnte, so zündete das Unschuldige Mädchen schnell und beugte sich zum jungen Vampir runter. Dabei legte sie ihre Hand auf den kleinen Brustkorb des Mädchens. Ihre Hand wurde immer wärmer und wärmer, deutlich roch man wie der Stoff ihres Kleides langsam verbrannte Hör mir gut zu kleine Göre, ich sag das nur ein Mal Anna hob erschrocken ihre Hände vor den Mund, denn sowas war für sie alles andere als Gehorsam. Ich bin nicht dein Spielzeug oder gar dein Essen. Greift mich noch ein Mal an und ich werde es sein die dein Leben beendet inzwischen schrie das kleine Mädchen schon etwas, denn ihre Haut war dabei zu verbrennen. Auch sah sie das erste Mal Angst in ihren Augen.
Das junge Mädchen war zu weit gegangen, denn schon wurde sie an ihren Oberarmen gepackt und zu Sergej geschleift So dankst du es mir das ich dich hier aufgenommen habe? seine Vampirfratze war erschienen. Der Kerl war stink wüten und doch auch Überrascht da er wirklich nicht damit gerechnet hatte das Eve ein Wesen war. Auf der einen Seite wollte er sie anscheinend Austrinken da sie sich an seinem Kind vergriffen hatte, auf der anderen Seite wollte er wissen was sie war. Noch nie waren Nicht-Vampire auf seinem Anwesen gewesen Ihre Tochter hat mich mehr als ein Mal angegriffen und die anderen Angestellten auch. Wenn Sie nicht in der Lage sind Ihrem Kind Manieren beizubringen, dann müssen das andere tun. Und ich bin ganz bestimmt kein Futter oder ähnliches sollte er doch versuchen von ihr zu trinken, sie konnte noch ganz anderes erwärmen und wenn es das letzte ist was sie tut. Immerhin würde die junge Frau ganz sicher nicht Kampflos aufgeben.



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#3

RE: RE:Altes Anwesen

in Transsilvanien 12.08.2014 20:54
von Dracula • Vampir | 11 Beiträge

Der Wind hatte sich gedreht.
Sowohl vor den Fenstern der Villa, als auch in ihr. Auf dem kläglichen Mix hin, weinender und gleichsam fauchender Geräusche von Anastasia, war nicht nur ihr Vater Sergej um die Ecke gerauscht gekommen, sondern auch jeder andere der sich im Haus befand. Wie eine verletzte Katze dich sich die Wunden leckte saß das kleine Mädchen mit starken Verbrennung am Boden und weinte blutige Tränen. Und plötzlich war nicht mehr das Mädchen welches als Monster betrachtet wurde, sondern das blonde Mädchen. Verachtungswürdige Blicke trafen sie von allen Seiten und die gemurmelten Stimmen drangen durch die angespannte Luft.
„Hat sie das Mädchen in Flammen gesteckt? Wie grausam…“
„Und dabei sieht sie so unschuldig aus“
„Es sind immer die von denen man es am wenigsten erwartet“
Tiefe düstere Blicke, streiften die Stripperin die sich nicht erklären konnten warum plötzlich sie das Opfer war. Unverständlich sah sie zu Anna, doch diese hatte einen Ausdruck im Gesicht der zum ersten Mal Reaktion zeigte. Mitleid und ein Blick als würde sie jemanden lebe wohl sagen.
Kurz nachdem Sergej wieder beruhigt hatte und bemerkte das die Verbrennungen seiner Tochter langsam wieder heilte, nahm er das Mädchen auf den Arm.
„Erziehen“, schnaubte er und streichelte den Mädchen über den Kopf. „Ich hab mir gedacht dass du etwas Wild bist. Ungestüm und von Zeit zu Zeit eigenwillig wie meine kleine Anastasia, aber mit einer närrischen Ignorantin hab ich beim Teufel nicht gerechnet“, tief atmete der Mann ein sah zu der kleinen Vampirin und ließ sie wieder auf den Boden. Kaum das sie stand drehte sie ihr Gesicht zu der blonden Stripperin und fauchte sie wie eine in die Enge getriebene Katze an. Dann drehte sie sich um und verschwand durch die Tür in die Dunkelheit des Flures. Einen Moment sahen alle Anwesenden dem Mädchen nach, dann lag der Fokus wieder auf der Blondine.
„Am liebsten würde ich dich wie an Meadox zurückgeben und mir ein Mädchen holen das in ihrem hübschen Kopf auch was drin hat, aber er tot. Anna …“, Sergej wandte sich zu seiner linken und sah die kleine Frau an „Kümmere dich um unsere Närrin und vielleicht kannst du ihr ja einen Tipp geben wie ….“
„Nein!“
Alle erstarrten. André dem Koch viel die Zigarette aus dem Mund, welche er sich gerade anstecken wollte und hob verwundert den Kopf in Richtung des Wiederspruches. Hatte Anna, die so pflichtbewusste und gehorsame Anna gerade nein zu ihrem Meister gesagt.
Völlig verblüfft über die Verweigerung der wohl einst gehorsamsten Angestellten der Welt, viel selbst Sergej keine Weisheiten mehr ein. Nur ein „Nein?“, mit Betonung auf das Fragezeichen am Ende seiner weiderholten Aussage.
„Nein“, bestätigte das Mädchen, nickte der blonden Frau zu und drehte sich dann um und verließ wie Anastasia den Raum. Allerdings in normaler Geschwindigkeit.
Mit hochgezogenen Augenbrauen, fuhr der Blick des alten Mannes von der Kehrseite seiner Langzeit Dienerin zu Eve und jetzt entfuhr ihm ein kurzes auflachen. „Nein sagte sie. Bei allem Mädchen ich habe noch nie erlebt das Anna jemals einen Bitte von mir abgeschlagen hat. Du scheinst heute nicht nur meine Tochter verletzt zu haben, so viel ist mal sicher“, und damit zog er sich sein Jackett zu recht „Na schön ich denke wir sind fürs erste hier fertig. André ich denke wir sind bereit für den Nachtisch, nicht wahr meine Freunde“,
Die Herrschaften nickten und verließen im Gemurmel eines Bienenschwarmes den Raum. Keiner würdigte am Ende mehr Eve auch nur eines Blickes. Sie war schlicht vergessen. Allein Sergej der sich zum Schluss im Türrahmen noch mal umdrehte sah zu ihr hinüber.
„Nun denn, ich denke es ist das Beste wenn ich dich von deinen Verpflichtungen entbinde. Ich habe wohl einen Fehler begangen als ich dachte dass du dich in einem Kleid wohler fühlen würdest als in Unterwäsche. Sobald ich einen geeigneten Ersatz für dich habe, kannst du in deinem Stripclub zurück“, und mit einem sehr emotionslosen Lächeln beendete er sein Urteil und verließ den Raum.
Eve blieb alleine im Raum zurück.

In der darauffolgenden Zeit stellte sich jedoch heraus, dass Anastasia den Wunsch geäußert hatte, das Eve bleiben sollte. Allen voran Sergej hatte dies sehr überrascht und zuweilen auch argwöhnisch gegenüber gestanden. Einen sichtlichen Groll schien er zwar nicht mehr gegen die blonde Stripperin zu hegen, aber er ließ sie auch keine Arbeit vollrichten. Mit äußerstem Misstrauen behaftet, holte er sich daher ein weiteres junges Mädchen in das Haus. Seline, war ebenfalls blond jung und hübsch. Allerdings glich sie oft einem verschreckten Reh das steht‘s vom Scheinwerfer eines Autos geblendet wurde. Jedoch wuchs sie Sergej sofort ans Herz und auch Anna schien sich der neuen schnell anzuvertrauen. Seit dem Vorfall in der Bibliothek hatte sie wieder mit Eve gesprochen noch ihr eines Blickes gewürdigt. Jegliche Anforderung die Sergej in Bezug zu Eve stellte verweigerte sie und wenn es auch nur ein gemeinsames Essen zubereiten war.
Einzig André schien unbetroffen von der Sache zu sein und wechselte das ein oder andere Wort mit der Blondine.
„Es geht mich ja nichts an, aber es ist nicht schlau in einem Haus voller Vampire sich noch mehr Feinde zu machen. Das Anastasia dich hier behalten will kann nichts Gutes heißen“, flüsterte er eines Tages in ihr Ohr als er in die Küche kam um das Essen für die Day Watchers zuzubereiten. Kurz lächelte er zu ihr, als dann sein Kopf sich geschäftig hinabneigte um den Blick von Erasmus auszuweichen der über die Szenerie in der Küche wie ein Geier blickte.
Als er bei Eve hängen blieb, hielt er kurz inne. Etwas begann kurz in seiner Wange zu zucken, dann drehte er sich um und verließ wie immer ohne auch nur ein Ton zu sagen den Raum.
So vergingen die Wochen in denen nichts Auffälliges mehr passierte. Die meisten von Eves aufgaben wurden von Seline übernommen die mit jeden Tag überforderter wirkte. Es war wie im Auge des Hurrikans, Ruhig aber das schlimmste hatte man noch nicht überstanden.
Und eines Nachts erreichte dann der Sturm seinen Höhepunkt.

Der Tag war schwül gewesen und noch immer hing die aufgeheizte Luft im Raum. Man begann sich nach einer kühlen Brise zu sehen und so wurden die Fenster im Haus geöffnet.
Eve die wie die letzten Nächte in ihr Zimmer verbannt wurde war von dem ständigen gepolter im Raum auf eine schlaflose Nacht verurteilt worden, und bemerkte plötzlich das sie nicht alleine in ihrem Zimmer war. Auf dem Schrank in der Ecke hatte sich etwas Bewegt. Eine Bewegung die sich nur zu gut kannte. Doch Anastasia machte nicht den Anschein als wolle sie Eve angreifen. Knurrend und mit glühenden Augen beobachtete sie das Mädchen auf dem Bett und begann sich auf den Lippen rum zu kauen.
„AHHHH!“
Der Schrei war so laut und grell das für einen Moment Anastasia dachte Eve hätte geschrien. Doch diese stand mit geschlossenem Mund im Raum und blickte selbst verwirrt zu dem Mädchen hinauf, als würde sie bei ihr nach dem Absender des Geräusches suchen.
Plötzlich wurde die Tür aufgerissen und André stand mit panischen Gesicht im Rahmen der Tür „Es ist Seline sie wurde gebissen und ist Bewusstlos. Diesmal ging das kleine Monster wirklich zu weit“, und dann rannte der Mann los und bog in Richtung der Bibliothek ab.
Als Eve dort eintraf konnte sie sehen wie Sergej über einen schlaffen Körper am Boden gebeugt stand und langsam eine Blutpütze immer größer wurde. Der metallische Geruch lag im Raum und zog nun alle Blutsauger in der Umgebung an.
Langsam umrundete Eve Sergej und als sie in das Gesicht von Seline einen Blick sehen konnte, sah sie weit aufgerissene zu Tode erschrockene Augen „Dra ….Dra ….Dra….“, doch weiter kam sie nicht und begann einen Schwall von Blut zu Husten der sich über ihr pinkes Kleid ergoss.
André verzog das Gesicht während Sergej sich über das Mädchen beugte und „Schhht …. Ganz ruhig das werden wir gleich haben“, murmelte der Vampir biss sich ins Handgelenk und hielt sein fließendes Blut ihr an die Lippen. Doch kaum das es ihre Lippen benetze erlitt das Mädchen eine Art Anfall, in dem es sie schüttelnd zu Boden raffte.
Ungläubig sah der Mann hinab und musste mit ansahen wie Seline begann zu ersticken.
„Das kann nicht sein ….“, wisperte er und sah verzweifelt um sich „Sie sollte schon längst wieder geheilt sein. Wieso heilt sie nicht?“
Niemand hatte eine Antwort.
Und dann mit letzter Kraft hob Seline ihren Arm und zeigte auf den Wandteppich. Alle blickten hinauf zu dem düsteren Gewebe. Zuerst erkannte man nichts. Alles schien so wie immer mit dem unheimlichen Ding zu sein. Dann aber sah man es ….
Das Tor zum schwarzen Schloss war geöffnet und ein Schatten stand in ihr.
„Aber ….“, murmelte Sergej und klang mehr als Verwirrt und äußerst Verzweifelt. Doch bevor er noch seinem Unglauben Ausdruck verliehen konnte, sank Selines Arm zu Boden und starb.



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#4

RE: RE:Altes Anwesen

in Transsilvanien 12.08.2014 22:44
von Evelyn • Unbekannt | 186 Beiträge

Sie hatte damit gerechnet hier und jetzt das Leben zu verlieren, wo sie es doch gewagt hatte dem Mädchen was anzutun. Dass man sie nun als das Monster ansah damit konnte das junge Mädchen leben. Eve hatte nur das getan was viele wohl schon seit langer Zeit in ihren Gedanken tun. Doch nun erst mal durfte sie bleiben bis Sergej eine neue gefunden hatte. Es war jedoch seine Tochter welche das blonde Mädchen behalten wollte. Das war doch nicht ihr ernst? Selbst der Stripclub war besser als das Anwesen hier. Lieber zieht sie sich wieder vor Männer aus, bedient sie als Sklavin für Vampire zu spielen die sich viel zu wichtig nehmen. Gut sie wurde jetzt eher mit Missachtung gestraft vor allem vor Anna welche plötzlich den Mut hatte auch mal –Nein- zu sagen, was an einem Wunder glich. Es war ihr egal, denn noch immer war sie nicht hier um mit irgendwem Freundschaft zu schließen, dazu war sie einfach eine Einzelgängerin denn nur so kommt man am besten durch das Leben.
So wurden die Aufgaben etwas weniger als er ein neues Mädchen eingestellt hatte, welche sie sehr an Anna erinnerte, wenn auch noch etwas schreckhafter. Genau das sagte viel über den bevorzugen Charakter von Sergej in Bezug auf junge Frauen aus. Devot und Unterwürfig, da war Evelyn nun wirklich eine Ausnahme gewesen. Hatte er sie wirklich nur wegen ihrer Jungfräulichkeit gekauft? Das war schon Krank, doch wenn sie eins über Vampire gelernt hatte dann das sie alle Krank waren, jeder auf seine ganz eigene Art. Ja sie hielt nicht wirklich viel von den Blutsaugern. Da nun Seline wirklich überfordert wirkte war es Eve dir ihr hin und wieder unter die Arme griff, weil man sich das nun wirklich nicht mit ansehen konnte. Immer wieder nahm das blonde Mädchen der kleinen etwas ab, redete aber selber nicht viel mit ihr. Eve bekam das Gefühl das man der neuen gesagt hatte dass sie dieses auch nicht mit ihr tun sollte. Naja, sie würde nur noch zwei Monate hier sein und dann war das Jahr vorbei, was hieß das sie gehen durfte. Ob Anastasia das nun wollte oder nicht.

In der Stille ihres Raumes bemerkte Evelyn nun dass sie nicht alleine war. Ihre Augen suchten den Raum ab als ihr auf dem Schrank das Kind auffiel. Sie lauerte wie eine Katze auf ihre nächste Jagt, nur das Eve die Maus in diesem Fall wäre. Doch hatte sie auch mitbekommen dass das blonde Mädchen es ihr nicht so leicht machen würde, sollte diese noch mal auf die Idee kommen sie anzugreifen. Das Mädchen mit den blonden Haaren war daher aufgestanden wollte in Erfahrung bringen warum sie beobachtet wurde, als die Stille von einem grellen Schrei durchbrochen wurde. Im ersten Augenblick dachte Eve das dieser von Anastasia kam welche sich wieder auf sie Stürzen wollte, daher hob sie schützend die Hände vor das Gesicht, doch es kam nicht von ihr. Stattdessen wurde die Tür aufgerissen, das Licht des Flures erhellte ihr Zimmer und wenige Sekunden später die Stimme von André. Irgendwas war mit Seline. Sie wurde wohl gebissen, so dass man dachte dass das Kind es tat, doch in diesem Fall war sie bei ihr gewesen.
Auch die Unschuldige Frau ging zur Bibliothek und langsam zu dem Mädchen welches auf dem Boden lag. Das Blut floss aus ihrer Wunde, breitete sich immer mehr auf dem Boden aus. Der Geruch von Blut ließ Eve wieder schlecht werden, doch sie riss sich zusammen. Seline war nicht so Bewusstlos wie André behauptet hatte, denn diese Versuchte etwas mitzuteilen. Evelyn legte ihren Kopf leicht schief, sah sie fragend an und versuchte zu verstehen was sie sagen wollte, doch drei Buchstaben konnten für so einiges stehen. Das wird schon wieder flüsterte sie ihr zuversichtlich zu. Immerhin waren hier Unmengen an Vampire dessen Blut heilende Wirkung hatte, doch bei dem Verblutenden Mädchen nicht. Anstatt zu heilen hatte sie einen Epileptischen Anfall womit nicht mal Sergej gerechnet hatte. Er konnte nicht verstehen wie das passieren konnte. Alle Köpfe drehten sich zum Wandteppich auf den das nun tote Mädchen mit letzter Kraft gezeigt hatte. Etwas hatte sich verändert. Das Tor welches bisher immer verschlossen war, war nun geöffnet und jemand stand dort. Eve legte ihre Stirn in Falten, das war nun wirklich seltsam. Langsam stand sie auf und ging mehr auf den Teppich zu um diesen genauer zu betrachten. Jetzt war ihre Neugierde doch geweckt, aber weniger wegen den Vampiren und ihren Geschichten, sondern weil der Teppich nicht normal war wie sie bisher immer geglaubt hatte. Jeder konnte Geschichten oder Mythen erzählen, doch oft glaubt man diesen erst wenn man wirklich etwas erlebt oder sieht. Geh nicht näher ran ertönte die leiste flüsternde Stimme von Sergej, doch Eve beachtete ihn gar nicht. Im Gegenteil sie wollte noch höher und zog sich einen Tisch ran, auf welchen sie einen Stuhl stellte um dann auf den Kamin zu steigen welcher eine Breite Abstellfläche bot so dass sie auf dieser zu stehen kam. Vor dem Bild blieb sie stehen, konnte genau auf die Gestalt sehen, welche natürlich nicht zu erkennen war da diese sehr klein war. Ihre Finger strichen über den Teppich, welcher sich in diesem Moment nicht wie einer Anfühlte. Es schien kalter glatter Stein zu sein. Doch wie war das Möglich? Sie versuchte sich zu erinnern was Anna über da Ding erzählt hatte, nur mehr als Fluch war nicht bei ihr hängen geblieben, weil sie bisher kein Interesse daran gezeigt hatte. Wer behält schon was, was ihm nicht interessiert. Ich bin dein Herr du hast mit zu gehorchen ertönte die Stimme von Sergej welcher wohl noch mehr gesagt hatte, nur hatte das Mädchen das gar nicht vernommen weil sie wie in ihrer eigenen kleinen Welt gewesen war als sie den Teppich berührt hatte. Sie könnte schwören das der Schatten sich bewegt hatte.
Je länger sie den Wandschmuck betrachtete umso mehr zog es sie in ihren Bann. Ein kribbelndes Gefühl stieg in ihre Hände und durchfuhr ihren ganzen Körper. Ein wispern legte sich in ihren Ohren mit Worten die so leise gesprochen wurden das sie diese nicht Verstand, egal wie angestrengt sie lauschte. Plötzlich als sie glaubte Flügel zu sehen wurde sie an ihrem Arm gepackt und vom Kamin gezogen so dass sie unsanft auf dem Boden landete.



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