INPLAY:Madness Is Comming


Adélie and Clywd:

Hat die außergewöhnliche Liebe nun ihr Ende gefunden? Adélie wurde in ihre Welt gebracht, der Vampir hat nur zugesehen. Haben die beiden sich Aufgegeben? Werden sie sich wiedersehen, so wie es das Schicksal immer wollte? Eins steht fest, wenn das Schicksal es will, dann werden sie sich wiedersehen, so war es immer und wird es immer sein. ______________________________________________________

The Child:

Ein Kind, ist in Thor´s leben getreten. Seiner verstorbenen weißen Vi so ähnlich. Wer ist das Kind? Werden sich ihre Wege erneut Kreuzen? ______________________________________________________

Liara:

Eine Veränderung geht durch das Kind von Balian und Kotori. Etwas tief in ihr ist dabei zu Erwachen. Doch was ist es? Was wird mit dem jüngsten D-Kind geschehen? Ist es gut oder schlecht? Das wird die Zeit zeigen. ______________________________________________________

The good Soul:

Noch immer befindet sich die Seele des Engel in den Fängen des Buches. Das Universum versinkt im Krieg, nicht mal die Götter Asgards können dies noch im Schach halten. Wird man die Seele befreien können? ______________________________________________________

INFORMATIONS


Von Luzifer verleitet oder von Gott erlöst? Wo immer dein Weg dich auch in dieser Welt hinführen wird – das Schicksal ist stets an deiner Seite um dir zu zeigen WER du bist.
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WELCOME TO A Magical Journey


Wenn die Menschen zum Himmel aufsehen, dann fragen sie sich immer wieder ob es wohl noch Leben da draußen gibt. Nichts fasziniert die Menschheit mehr als das Ungewisse vor einer Ungelösten Frage zu stehen und tun alles um der Antwort auf die Schliche zu kommen. Sie bauen Teleskope um in der weiten unbekannten Ferne etwas erkennen zu können. Der Wunsch nach Antwort lässt sie alle rotieren und zu neuen Fantasien und Gedanken treiben. Doch ihre Antwort ist näher als viele vermuten würden. Sie befindet sich direkt vor ihren Augen. Unter ihnen – versteckt und verborgen in der Seele jedes Wesens.
Facts For You F
#1

Straßen

in Bukarest 20.07.2014 00:24
von Clywd • Vampir | 104 Beiträge

...Am allermeisten sehnte ich mich nach dem Tod, das weiß ich jetzt.
Ich habe darum gebeten, um vom Schmerz des Lebens erlöst zu werden...



Ring
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#2

RE: Straßen

in Bukarest 20.07.2014 00:25
von Clywd • Vampir | 104 Beiträge

Die Welt war schon immer ein Erbarmungsloser sowie Grausamer Ort gewesen, doch nun hatte es seine Spitze erreicht. Noch nie hatte man so viel Mord unter den Wesen erlebt, fast als seien sie Menschlich geworden nur um selber zu Überleben. Viele sahen nur zu, weil sie nicht anders konnten, so auch jenes Wesen wie er eines war. Wenn man nicht zu einem Clan gehörte, war von vornherein klar dass man nicht lange leben wird. Oft schien es vom Vorteil zu sein, anderen Dinge glauben zu lassen, die gar nicht da waren. Ein einfacher Ring konnte andre für eine lange Zeit glauben lassen, dass auch er zu den Menschen gehörte, denn diese waren nicht im Augenmerk der Wesen, doch traf man einen der einen kannte, so war dieses Bild schnell zerstört. In dieser neuen Weltordnung wurden selbst die Wesen die keine Feiglinge waren zu solchen geworden. Sich zu verstecken war bisweilen die einzige Möglichkeit und das war etwas, was der Vampir hasste. Sein Leben lang war er auf der Flucht gewesen, doch das hier war nun wirklich was ganz neues. Er musste sich nicht nur vor irgendwelchen Wesen verteidigen die glauben ihm das Leben schwer machen zu müssen, weil irgendein Kerl der Meinung war zusagen dass nur starke Wesen existieren dürfen. Das erinnerte den Unsterblichen an einen Mann der vor langer Zeit glaubte das nur blond und blauäugige leben dürfen. Schon oft gab es Diktatoren, dass wusste kaum einer besser als der Mann mit den blonden Haaren, so wusste er auch das diese irgendwann ihr Ende finden würde. Doch nun hatte Clywd mehr als nur einen Feind, denn auch Kuraiko´s Clan erhoffte sich nun die Chance ihn in ihre Finger zu bekommen, damit er zur Königin gebracht werden kann. Was sie mit ihm anstellen würde, das wollte der Mann gerade nicht wissen, doch so grausam die Frau war umso gut konnte auch er es sich vorstellen.
Bei all dem schlechten was auf der Erde passierte, so gab es auch eine gute Tatsache. Denn Vilandra die Hoffnung war zurück kehrt. Die Welle welche Sinnbildlich dabei entstanden war konnten so viele Wesen spüren, auch er. So war unter den Wesen die gegen diesen Diktator, der sich selber Imperator nannte, neue Hoffnung aufgekeimte im Widerstand auf so wie in allen Wesen die sich gegen ihn stellten. Zwar gehörte der Untote nicht zum Widerstand, doch war er auch kein Befürwortet von dem Mann der sich für einen Gott hielt. Clywd hatte nun wirklich andere Sachen zu tun, dennoch dachte er daran den Engel mal aufzusuchen. Noch immer stand er dazu, dass er ihre böse seine ausgelöst hatte doch es war ihre Entscheidung gewesen, diese weiter zu tragen. Es lag bis heute nur an Kotori das der Vampir noch lebte, denn mehr als einer hatte ihm klar gemacht was sie von dem ganzem hielten.
Seit Adélie sich entschieden hatte zurück zu kehren, hatte der blonde Mann immer weniger an die Elfe gedacht, bis seine Gedanken ihr kein einziges Mal mehr gehörten. Es hieß da wenn man jemanden aus den Augen verliert, er irgendwann auch aus dem Sinn verschwindet und dem war hier der Fall. Sie hatte sich entschieden, so hatte auch der Unsterbliche das getan. Das war sie hatten war nur eine Liaisons gewesen, eine kurzer Augenblick der nun vorüber war. Clywad war schlau genug um zu wissen, dass nicht alles für die Ewigkeit bestimmt war, so auch das hier. Adélie war jung und Unschuldig gewesen als die beiden sich kennen lernen, irgendwo auch Naiv und Verspielt, doch auch sie war älter geworden und hatte gelernt was gut für sie ist. Der Untote war es bei weitem nicht gewesen, doch daran störte er sich schon lange nicht mehr. Kannte sie ihn auch zu wenig um sein Handeln zu verstehen, darüber hinaus war er sich sicher das die Elfe versucht hätte ihm seinen Racheplan auszureden, da es sehr Wahrscheinlich war das der Mann schon bei diesem sterben wird, sein Leben aber auf jeden Fall danach beenden will. Noch immer war er der Überzeugung das er zu lange ein leben lebte, das er gar nicht leben will. Da passte Adélie schon lange nicht mehr rein. Sollte sie sich in einen Elben verlieben oder sich Ambrosios hingeben und viele kleine Elfen-Kinder machen, da hat sie mehr von. Als Mutter konnte er sie sich gut vorstellen.
Doch nun seine Gedanken beiseite geschoben. Der blonde Mann blieb stehen, denn die Sonne war dabei aufzugehen. Die Häuser wurden in einen Gelb, orangenen Ton getaucht. Die Lichter brachen sich an den Verdunkelten Fenstern. Wenn er jetzt etwas spüren könnte, dann würde der Mann sicher auch sagen, dass sie wärmend sind. Doch sowas blieb ihm Verboten und wird es bis in alle Zeit. Wie Vampire so nur leben konnten und damit auch zufrieden waren, war ihm ein Rätzel. Sie hatten einfach alles Vergessen was sie einst ausmachte, als ihr Herz noch schlug. Doch war das wohl das einzige was einem Blieb wenn man Untot war.


...Am allermeisten sehnte ich mich nach dem Tod, das weiß ich jetzt.
Ich habe darum gebeten, um vom Schmerz des Lebens erlöst zu werden...



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#3

RE: Straßen

in Bukarest 20.07.2014 22:23
von Adélie • Veehla Elfe / Lichtelfe | 54 Beiträge

„Ich hab sie“, schallte es über die Straße. Laut, deutlich nicht einmal wirklich unauffällig wie man es zu alten Zeiten gemacht hätten wenn man jemanden am helllichten Tag auf Offener Straße jemand entführt. So düster die Zeiten für viele Wesen auch waren, der schwarze Handel boomte wie niemals zuvor und machte jene die für mit illegalen Geschäften ihr Leben riskierten nun reich und mächtig. Besonders zwei Dinge waren begehrt wie warme Semmel – hübsche Mädchen und Magie. Nichts besonderes wenn man bedachte dass diese „Ware“ früher schon gut zu verkaufen war. Doch seit der größten Abnehmers, der Kristallpalast auf Atlantis war, wurde es zu einem Status sich einem Harem zu halten. Egal ob man nun auf Männlich, Weiblich oder sogar beides stand.
Und Adélie war mitten drin in diesem düsteren Chaos aus Sex, Gier und angst. Aus sicherer Entfernung sah sie zu wie die Elfe Edin, mit der sie hier her gekommen war verschleppt wurde. Ihre Fingernägel krallten sich um das dicke Wasserohr an der Hauswand, hinter dem sie sich versteckte. Für sie war die Flucht nichts Neues gewesen. Eigentlich war sie so vertraut das es eine gewisse Skurrilität entwickelte sich zu Hause zu fühlten. Doch Edin war beschützt in der Elfensphäre aufgewachsen. Jetzt wo Ambriosis Reich nicht mehr als ein verlassene Geisterebne war wo sich der dunkle Feenkönig sich in seinem Schloss aus Angst vor Brad verschanzte, war jeder auf sich alleine gestellt gewesen. Zu Anfang waren sie noch zu 7 gewesen. 4 Elfen und 3 Prinzen, darunter waren auch V’lane und Dandarion gewesen. Selten war sie mit den Männern ihrer Art so gut klar gekommen wie in dem Moment wo sie sich auf die Suche nach einem Sicheren Versteck waren. Doch inzwischen war keiner mehr bei ihr. Edin war die letzte gewesen. Nun war sie allein.
Ein wenig verlassen und Einsam sah sie sich um. Die Straßen Rechts und Links waren Menschenleer. Selbst die nichtmagische Bevölkerung merkte dass die Situation immer dunkler wurde. Jedoch war es zum ersten mal in der Gesichte der Erde von Vorteil ein Mensch zu sein. Die Kopfgeldjäger, Hehler und Dealer interessierten sich nicht für die normalen Geschöpfe Gottes. Sie hatten nichts was den Imperator gefiel. Und so war der Wunsch mehr denn je größer endlich ein normales Leben zu haben. Das Aufheulen des Motors ließ Adélie zusammen zucken. Unbemerkt hatte sie sich aus ihrem Versteck getraut und stand nun fast mitten auf der Straße. Wohin? Panisch sah sie sich um. Hier konnte sie nicht bleiben. Sobald die Dunkelheit der Nacht über die Länder herein brach begann das Jagen von Ware auf größtem Niveau. Mit Illusionszaubern, Schockzauber und Allerhand Wandler machten man Jagd. Fast wie Wild das durch den Wald gehetzt und erlegt wurde. Also musste sie runter von den Straßen und rein in ein Haus. Das blonde Mädchen lief im Schatten an verrammeltem Fenstern vorbei und rüttelte an jeder Tür. Alles verschlossen. Ihr Schritt beschleunigte sich und in der Ferne konnte sie Autos aufbrummen hören. Aus irgendeinen perfiden hatten die Jäger damit begonnen sich in Gruppen auf Amerikanische Jeeps zu stellen laut zu Brüllen und damit die Gegenden der Welt unsicher zu machen. Alles was interessant war wurde erlegt und wenn man nicht den Wert hatte, wurde man getötet. Grausam. Als Scheinwerfer in einen der schmierigen Fensterscheiben sich matt wiederspiegelte zuckte Adélie so heftig zusammen das sie Stolperte. Verwirrt sah sie zu Boden und bemerkte das es nicht das Auto war was sie zu fall gemacht und nun an ihr vorbeirauschte, sondern ein bewegungsloser Körper. Es war ein totes Mädchen. Die letzten Spuren von Magie klebten an ihr. Die fahle graue Haut und das Haare welches nur noch wie Besenfransen aussehen zeigten das sie ausgesaugt worden war. Wenn man ausgesaugt wurde war man nicht hübsch genug um als Sklave verkauft zu werden, aber man hatte die Magie die sich verkaufen ließ. In Magen der Elfe zog es sich heftig zusammen. Sie wusste nicht was besser war. Verkauft zu werden um als Sexsklavin zu dienen, oder aber einen Schmerzvollen kurzen Tod zu erleiden um dann achtlos am Wegrand zu Enden.
„Was ist nur aus dieser Welt geworden“, murmelte Adélie und legte die Hand an die verumpelte Wange der Mumie. Für einen Kurzen Moment sah die junge Frau aus wie vor ihrem Tod. Mit langen dunklen Haaren und rosiger Haut, war sie doch sehr hübsch gewesen. Aber nicht hübsch genug. Ob das bei ihr anders sein würde? Der Zauber der Elfe verfiel als sie sich erhob und die Leiche zurückließ. Doch nach nur drei Schritten hielt sie inne. Jemand stand gut 50 Meter entfernt von ihr. Die große Gestalt stand Bewegungslos im Schatten und war nicht zu erkennen. Trotzdem wusste das Mädchen das er sie direkt Ansah. Ihr Herz fing an zu Rasen und alles in ihr machte sich bereit zur Flucht. Es war keine Zeiten in dem man sich fragte ob es vielleicht ein Freund sein könnten. In Brad Welt gab es nur noch Feinde!



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#4

RE: Straßen

in Bukarest 20.07.2014 23:35
von Clywd • Vampir | 104 Beiträge

Wieder fragte man sich, was die Wesen noch von den Menschen Unterschied, denn diese benahmen sich gerade oder wegen dieser Situation nicht besser. Aus ihnen sind Jäger geworden, die wie viele andere auch in der Dunkelheit erst recht auf die Jagt gingen. Im Schutze der Nacht waren sie nicht nur schwerer zu bekommen, sondern fühlten sich auch sicherer. Natürlich war es in dieser Zeit auch etwas schwerer für sie, denn die Gejagten konnten sich besser verstecken, doch es fehlte ihnen irgendwann auch an Energie wenn sie Tag und Nacht auf der Flucht waren. So gab es jenen Wesen wie Vampire bei denen es nicht so war. Diese brauchten nur Blut um wieder bei Kräften zu sein, unpassend für alle die nicht bei Tageslicht wandeln konnten, denn diese starben dann doch wenn man ihren ruhe Ort fand. An solchen Tagen war er dann wieder froh seinen Ring zu haben, welchen die Hexe ihm vor langer Zeit schenkte.
Aus der Ferne hörte der blonde Mann die Rufe der Jäger welche gerade wieder ein Opfer gefunden hatten. Er war es nicht, so sah er auch keinen Grund irgendwem zu Hilfe zu kommen. Überlebensinstinkt? Purer Egoismus. Auch wenn Clywd dazu neigte ab und an mal zu helfen, so tat er dies in diesem Fall nicht. Jeder war sich selbst der nächste, so war es schon immer gewesen. In diesen Zeiten zeigte sich das wahre Gesicht der meisten, seines war nur zurück gekehrt. Sicher der Unsterbliche konnte es mit den meisten Wesen irgendwie aufnehmen, doch hatte er mehr Schwachstellen als stärken, vor allem ein Schuss in sein schon lang nicht mehr Schlagendes Herz vermochte sein Leben sehr schnell auszulöschen. Generell konnte ihn die meiste Magie was anhaben, wenn nicht sogar jede die es gab. So viele Vorteile hatte es bei weitem nicht ein Untoter zu sein. Im Gegenteil, das half ihm in dieser Welt rein gar nichts. Der blonde Mann zuckte mit den Schultern, so lang er am Leben blieb bis er bei Kuraiko war, durfte er wahrlich Egoistisch sein. Was aber auch hieß, das er sich bald an Kotori wenden musste, immerhin hatte sie ihm ihre Hilfe angeboten und da ihre Mutter nun wieder gut war, konnte er seinen Plan in die Tat umsetzten. Das ließ ihn seinen Egoismus verzeihen und fast schon mit einem zufriedenen lächeln in den Sonnenaufgang schauen. Auch ignorierte er das Gegröle der Männer, das wimmern der Opfer. Spätestens wenn die ersten Menschen auf der Straße waren um ihren Alltag nachzugehen würden auch die Wesen sich etwas zurück nehmen. Zwar war er sich ziemlich sicher, dass es nun egal war ob die Menschen von den Wesen erfuhren, gab es keine Cleaner mehr welche das Chaos beseitigten oder Erinnerungen veränderten. Doch schien es ihm so, dass die Wesen sich nicht noch mehr Feinde machen wollten, denn klar war das es Menschen geben würde welche die Übernatürlichen Fangen und an ihren Experimente vollziehen würden. Entweder aus Angst, Neugierde oder so vielen anderen Gründen die, die Sterblichen finden würden. So waren sie doch schon immer gewesen.
Es war nun der blonde Vampir, welcher seinen Kopf zur Seite drehte, denn auch wenn er es nicht wollte so trug der morgendliche Wind viele Gerüche ins eine Nase, welcher er nicht so schnell abstellen konnte wie die Rufe der Personen die sich immer mehr Entfernten. Mit Gerüchen war das so eine Sache, immerhin konnte er wenn er Blut roch und Durstig war so am Leben bleiben, doch gab es noch immer diesen einen besonderen Geruch welchen er nach wie vor unter allen anderen auf diesem Planeten erkennen tut. Und so erblickte er die Elfe welcher er vor Jahren das letzte Mal gesehen hatte. Zuerst war sie über eine Leiche gebeugt, dessen Verwesung er bis zu sich vernehmen konnte. Selbst hatte Adélie ihn auf den ersten Blick nicht erkannt, erst als sie weiter laufen wollte. Ob die nun erblondete Frau ihn erkannte, dass wusste Clywd nicht doch so schien es besser zu sein. Keiner der beiden machte auch nur einen Schritt auf den anderen zu, wobei bei ganz verschiedene Beweggründe hatten. Nach endlosen Minuten des nicht Bewegen oder gar sprechen, wendete er sich von ihr ab. Die ersten Türen waren dabei Aufzugehen, die ersten Menschen dabei ihren Weg zur Arbeit zu finden. Der Unsterbliche hatte keinen Grund sich ihr zu nähern, nicht mal Durst hatte Clywd und da es so schien als hätte sie ihn nicht erkannt konnte der Mann seinen weg fortsetzten. Vorbei waren die Zeiten in denen er ihr Hinterhergelaufen war. In denen er glaubte dass das Schicksal sie immer wieder zusammen führte, denn wäre es so dann würde es sie nicht immer wieder trennen. Beide waren älter geworden, sie vielleicht auch Erwachsener und sahen die Welt nicht mehr aus den Augen wie Menschen, die glaubten das liebe alles in ihrem Leben war. Er auf jeden Fall nicht mehr.


...Am allermeisten sehnte ich mich nach dem Tod, das weiß ich jetzt.
Ich habe darum gebeten, um vom Schmerz des Lebens erlöst zu werden...



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#5

RE: Straßen

in Bukarest 21.07.2014 01:29
von Adélie • Veehla Elfe / Lichtelfe | 54 Beiträge

Mit jeder Sekunde die die große Gestalt länger vor ihr verharrte, schlug ihr Herz schneller gegen die Brust. Jedes einzelne Härchen war aufgestellt und alles in ihr machte sich bereit zur Flucht. Früher war Flucht etwas für die Schwachen und Feigen gewesen. Heute war es das einzige Mittel um zu überleben. Niemand schämte sich mehr wenn man sich hinter Mülltonnen in die dunkle Ecke kauerte und darauf wartete das die Luft wieder rein war. Auch Adélie wünschte sich nun eine Ecke in der sie sich verkriechen konnte. Doch ihre Beine waren wie festgewesen. Seltsamerweise schien sie so sehr sie auch ab und an vom Pech verfolgt zu sein schien, einen großen Überlebensinstinkt zu haben. Es hatte einige Wesen gegeben die Schneller, schlauer und besser waren als die und dennoch nun in den Kerkern des Kristallpalastes hockten. In der Spiegelung neben sich sah sie plötzlich wieder einen Schimmer von Licht aufleuchten. Jedoch waren es diesmal keine Scheinwerfer sondern etwas anderes. Irrlichter! Die Jäger fingen sie in den Mooren von Irland ein und benutzen sie um andere Wesen zu irritieren. Wenn ein Wesen ein magisches Irrlicht sah waren sie kurz auf das faszinierende und seltsame schimmern der Leuchtkäfer fixiert. Sie gaukelten ihnen eine heile Welt vor. Nicht lange, aber lang genug damit der Hinterhalt zuschlagen konnte. Adélie hatte das Glück eines von den Wesen zu sein, die ein Irrlicht sofort als eines erkannte. Vermutlich weil sie selbst ein Naturwesen war und daher eine Art natürlichen Instinkt dagegen besaß.
Allerdings fragte sie sich nun, zu wem dieses Leuchten gehörte. Denn der große Schatten vor ihr hatte sich inzwischen Umgedreht und war gegangen. Kein Jäger würde einfach ein Lebewesen das er erkannte unbemerkt am Straßenrand liegen lassen. Er sei denn man war schon tot. Doch die Zeit über eine andere Alternative was genau sich hier vor ihr abspielte blieb dem Mädchen nicht mehr. Ein Konvoi von Autos fuhr der Reihe nach die Straße entlang. Umschwirrt wurden sie von vielen der Irischen Irrlichter die sie in einem grotesken romantischen Licht erscheinen ließen. Abschrecken tat dann allerdings der Aufgespießte Kopf eines Mannes, der eine tätowierte Faust die zwei Degen hielt auf der Stirn trug. Das Zeichen von Libertas Anhängern. Für jeden Tot eines Wiederstandkämpfers bekam man im Plast eine Zauberkraft und Ansehen des wahnsinnigen Königs. So konnte man sich ausrechnen anhand der Macht der Jäger wie viele Libertas er schon getötet hatte. Inzwischen schien das eine Art Sport geworden zu sein, während der Wiederstand den Internationalen Notstand ausgerufen hatte.
Auch Adélie stand einmal vor nicht all zulange Zeit vor der Entscheidung einer Splittergruppe dieses Wiederstandes beizutreten. Doch es war glatter Selbstmord, denn sie war nicht so lebensmüde um zu glauben etwas in dieser düsteren Welt verändern zu können. Zu schwach, zu klein zu unbedeutend. Da half auch der Spruch „Jeder kann etwas für das gut in dieser Welt bewirken“, nicht um die Todessehnsucht zu fördern.
So drängte sich Adélie am Ende zurück zur Leiche legte sich daneben und spielte totes Mädchen. Narrensicher wenn man sonst keine andere Möglichkeit hatte sich zu verstecken. Mit schielenden Augen hielt sie jedoch den Mann im Blick der inzwischen fast die nächsten Straßenecke erreicht hatte. In seiner Haltung lag weder Hast noch Eile. Ein Wesen ohne Angst? Sowas waren meist nur die Jäger. Aber warum hatte er sie dann nicht angegriffen. Als der Konvoi sich näherte quietschten plötzlich die Bremsen und Stimmen hallten über die Straße. Feixende Rufe, lautes Lachen und ein knurren das Adélie an ein Deja vu erinnerten kamen auf. Wieder raste ihr Herz, doch diesmal wusste sie nicht genau wieso. Sie öffnete etwas mehr die Augen um zu erkennen was am anderen Ende der Abbiegung d vor sich ging. Im Schein der dämmrigen Straßenlaterne sah sie wie ein großer Mann mit schnellen Bewegungen kämpfte. Zwei …. Nein drei Jäger bewaffnet mit den berüchtigten Sensen des Todes griffen den Mann an. Sie warne nicht so schnell wie ihr erwähltes Opfer, dafür aber in der Überzahl und bewaffnet mit Magie. Als eine der Sense dem Mann am Arm streifte fauchte dieser auf und Adélie glaubte dieses fauchen zu erkennen. Allerdings konnte sie nicht glauben so kurz vorher vor ihm gestanden zu haben und ihn nicht erkannt zu haben. Doch noch bevor sie die Chance hatte etwas näher hinzusehen glitt ein großer Schatten über sie. Jemand war zurückgekommen und hatte sie entdeckt!

„Was siehst du Hephaistion?“
Auf einem Kino Dach dessen Namen in roten Leuchtbuchstaben angebracht waren, hockte eine Gruppe von 5 Männern und 3 Frauen. Sie waren allesamt in schwarzer Kleidung gehüllt und verschwammen fast mit der Nacht. Der Mann namens Hephaistion, ein Wächter des Lichts mit ausgestreckten Flügeln, beugte sich zwischen den roten Lettern und sah hinunter auf die Straße. „3 Jeeps voll mit Scheiße“, raunte das Beflügelte Wesen und griff neben sich.
„Nein warte“, raunte jemand hinter ihm auf und hielt die Hand des Engelwesens fest. „Wenn wir sie jetzt töten geht der Vampir mit drauf“
Ariel, einst der Engel der Heilung im Dienste Gottes war nun ein führendes Mitglied der Libertas. Sie machte zusammen mit ihrer Truppe jagt auf Jäger, wie diese Wesen jagt auf sie machten. Vorbei waren die Zeiten in dem sie versucht hatte die Flüchtenden zu evakuieren. Angriff war die einzige Möglichkeit etwas gegen diese Separatisten zu unternehmen.
„Das ist ein Vampir. Der Kerl ist eh schon tot. Also …. Lass uns diese Arschlöcher in die Luft jagen“
Hephaistion leckte sich über die Lippen und nahm einen der gestohlen Blitze von Zeus Gott des Olymps in die Hand. Es kitzelte ein Wenig aber zumindest verbrannte er sich nicht wie bei den ersten malen wo er die Dinger geschleudert hatte.
„NEIN!“, fauchte es ein weiteres von Ariel dazwischen und zog den Wächter zurück „Jedes Leben was nicht zu Brad hält muss gerettet werden, egal ob tot oder Lebendig. Ob gut oder böse. Das ist unser oberste Codex, vergiss das nicht“
„Ich dachte das sei Tod dem Irren König?“, murmelte Magnus nüchtern von hinten und kassierte ein schmunzeln von seiner Freundin zu seiner linken.
Ariel verdrehte die Augen „Ja das auch“, doch es war eher möglich den Vampir vor den Jägern zu retten als Brad zu entmachten. Und das wusste jeder. Gerade als sich die Situation jedoch entspannte begann die ganze Straße hell aufzuleuchten und ein Schrei war zu hören. Alle Augen einschließlich der Jäger drehten sich zur anderen Seite. Als das Schein des Lichtes wieder verblasste sah man ein zierliches blondes Ding mitten auf dem Weg stehen und auf der anderen Straßenseite ihr gegenüber ein Mann der mit Verbrennungen dritten Grades zu kämpfen hatte.
„Ich wird verrückt. Ne Elfe“, lachte Hephaistion und beugte sich nach vorne. Ein leiser Pfiff durchfuhr seine Zähne „Und was für eine Schnucklige. Können wir die behalten?“
Doch eine Antwort ertönte nicht. Dafür war das Geräusch von Ariel zu hören die sich Schreiend vom Dach stürzte mit ausgebreiteten Flügeln und einem Blitz von Zeus in der Hand. Der Kampf hatte begonnen.



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#6

RE: Straßen

in Bukarest 21.07.2014 22:56
von Clywd • Vampir | 104 Beiträge

Na super! Konnte man ihn nicht einfach in Ruhe seinen Weg gehen lassen? Das war wohl zu viel verlangt. Mussten sie sich auf ihn einschießen? Von dem Mann konnten sie sich bei weitem keine Kräfte erwarten, doch das schienen sie auch nicht zu wollen. Ihre Jagt schien nicht nach ihrem Ermessen ausgefallen zu sein, so mussten die Jäger sich wohl nicht Austoben. Sucht euch ein anderes Spielzeug knurrte der Vampir, dessen Augen rot und Blut unterlaufen waren. Seine Fänge waren ausgefahren, doch in jener Zeit in dem die Wesen Fähigkeiten hatten, die nicht ihr Geburtsrecht waren, brachte so eine Drohnung nicht mehr viel. Selbst schwache Wesen konnten, wenn sie es richtig machen in der Gunst des Irren Mannes aufsteigen und Kräfte bekommen die ihnen nicht zugedacht waren. Müsste man dafür nicht die DNA eines Übernatürlichen verändern? Es konnte doch zu Abstoßung kommen, wie bei Menschen die ein neues Herz bekamen. Ein Wesen wie der blonde Mann es war, konnte sich da eher anpassen, doch hatte er nicht vor bei irgendwem in der Gunst Aufzusteigen, dazu hatte Clywd zu viel stolz. Zudem war er vor langer Zeit ein Prinz gewesen, daher würde er sich niemals vor jemanden beugen, auch nicht vor den Männern die sich einen Spaß mit ihm erlaubten. Statt Angst verspotteten sie den Unsterblichen, was ihm wie man wusste Missfiel.
Immer wieder musste der Vampir den Waffen der Jäger ausweichen, die Teilweise doch recht schnell waren. In diesem Punkt war er zwar Überlegen, doch sie hielten ihn mit Magie in einem nicht geraden großen Radius gefangen, nicht das er vorgehabt hätte zu fliehen, doch mit mehr Bewegungsfreiheit, hätte auch er mehr Angriffsmöglichkeit. So musste er sich auf das Beschränken was ihm gegeben war. Das sorgte jedoch für so einige Verletzungen, die zu Beginn schnell heilten, doch mit jeder Verletzung in der er Blut verlor wurden das weniger. Natürlich war er auch nicht mehr so schnell wie zu beginn. Lasst uns sehen wie er Verbrennt kam nun einer auf die Glorreiche Idee, nicht wissen das Clywd einer der wenigen Vampire war die nicht bei Tageslicht das Zeitliche Segneten. Ein grinsen lag auf seinen Lippen, denn den Überraschungsmoment wollte er dafür nutzen um sie zu schwächen. Bei all dem Entging ihm nicht, dass hier noch mehr Anwesend waren. Zu gut kannte er den Geruch von Engel, die alle eine kleine ähnliche Note hatten. Hatte das ganze hier nun auch noch Zuschauer, warum auch nicht? Wenn andere ihren Spaß haben, will der Vampir nicht dazu Beitragen. Wenn sie wussten dass er ein Vampir war, sollten sie wirklich darüber nachdenken was sie sagten, denn Clywd konnte alles deutlich hier unten hören. Jedoch war es ihm egal, was sie sagten denn um ihre Hilfe würde und hatte er auch nicht gebeten. Die hatten echt sorgen, die wollte der Unsterbliche auch haben. Von ihm aus konnten sie sich auch umdrehen und gehen, aber nein es war die Elfe die der Meinung war allem eine neue Richtung zu geben. Ein so helles Licht erhellte die Straße, dass auch der blonde Mann seine rechte Hand heben musste um seine Augen etwas abzuschirmen. Immerhin waren diese mehr als Empfindlich. Ihr ernst? fragte er sich selbst. Was dachte sie sich denn dabei, wenn die blonde Frau überhaupt gedacht hatte. Sie konnte auch gleich schreien, dass hier keine Menschen waren. Sichtlich war er nicht erfreut darüber was die Elfe getan hatte. Das passte zu jemand, der noch jung war und erst handelte bevor er dachte. Natürlich mussten sie die Fremden auch noch einmischen, der Kampf war nun nicht mehr ganz gleichgestellt. Auf drei Jäger kamen fünf andere Wesen, dazu Clywd und Adélie welche aber eher im Hintergrund stand. Für den Engel und die anderen, war es einfach denn Bannkreis zu durchbrechen, was für ihren Stand sprach. Jedoch wollte der Vampir sich nicht einfach so retten lassen, da stand ihm eine Würde, doch vor allem sein Stolz. So kam ihm seine Bewegungsfreiheit nur recht. Er packte sich den letzten Jäger, rammte ihm seine Fänge in den Hals doch trank nicht bewusst von seinem Blut. Einiges der roten Flüssigkeit rann seinen Hals herab. Immer tiefer Bohrte er seine Zähne in die Haut, der Mann schrie auf und versuchte Clywd irgendwie zu packen und von sich zu reißen. Dabei verbrannte er das Gesicht des Vampirs mit einer Energiekugel. Ihm war das egal, denn er sammelte seine letzte Kraft und riss ihm den Kopf von den Schultern. Seine Art der Rache in diesem Moment, für Geschöpfe die einfach nur noch erbärmlich in seinen Augen waren. Kurz hob er den Kopf an, von dem immer noch Blut Tropfe, sein Körper war schon lange umgefallen. Bestialisch kam es von Ariel die sich die Hand vor den Mund hielt, da ihr diese Art wohl nicht zugesagt hatte. Clywd zog eine braue hoch Aber auf Donnergott machen wollen mit einem Blitz. Ist ja so viel Humaner spottete er über den Engel, dessen Geruch ihm nicht zusagte. Zu viel Blut sowie Tod haftete an ihr, das sie nichts Heiliges mehr an sich hatte. Undank ist der Weltenlohn ertönte die Stimme einer Banshee die gerade nicht so hässlich war wie sie es zu anderen Tageszeiten war. Sein Blick ging zu ihr Ich kann mich nicht entsinnen einen von euch um Hilfe gebeten zu haben. Zudem hörte ich eure Worte vom Dach aus. Erwartet nun keinen Kniefall von mir er war sichtlich Angepisst, aber nicht nur auf die Typen die Helden spielen mussten, sondern auch auf die Elfe die immer noch da war. So fixierte er die junge Frau mit seinen Roten Augen und ging langsam auf sie zu Du knurrte der immer noch wütende Mann ihr entgegen. Sein Blick blieb an ihr haften, nicht ein einziges Mal Blinzelte der blonde Mann Sag mal, bist du total Bescheuert gute Kinderstube war vergessen. Der Untote wusste nicht mal wirklich warum er sauer war sie war, er war es einfach und das reichte ihm schon als Grund. Alles hatte ihn so Angekotzt dass es nicht gereicht hatte dem Mann den Kopf von den Schultern zu reißen, es musste noch was anders her. Je näher er ihr kam, umso stärker konnte die Elfe sehen, dass sein Gesicht nur sehr langsam heilte, die rechte Seite noch immer entstellt war und eher an ein Monster erinnerte. In diesem Moment Spiegelte sein Äußeres das innere seines Wesens wider. Dazu war seine Kleidung sehr in Mitleidenschaft gezogen wurden, sowie Blutig. Ein großer Teil war sein eigenes Blut. Mit einem wütenden Blick blieb er vor dem jungen Ding stehen Noch lauter konntest du nicht schreien, dass hier keine Menschen am Werk sind oder? immer dieser Kinder, das war doch wirklich Unglaublich. Wenige Menschen waren auf der Straße gewesen, diese hatten die Straßenseite gewechselt, da sie glaubten eine Gang hätte es auf den blonden Mann abgesehen, wie immer wollten sie damit nichts zu tun haben oder sich gar einmischen. Nur Adélie hatte diesen Glauben zerstört. So machten sie die Helden hier mal Nützlich und veränderten die Erinnerungen der Handvoll Menschen die dann doch stehen geblieben waren um zu sehen was passiert war. Hatten diese doch mehr gesehen als sie sollten. Denkst du denn nie nach? dem Mann war gerade alles andere um ihn herum egal.


...Am allermeisten sehnte ich mich nach dem Tod, das weiß ich jetzt.
Ich habe darum gebeten, um vom Schmerz des Lebens erlöst zu werden...



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zuletzt bearbeitet 21.07.2014 22:56 | nach oben springen

#7

RE: Straßen

in Bukarest 24.07.2014 01:16
von Adélie • Veehla Elfe / Lichtelfe | 54 Beiträge

So dunkel diese Welt war, so viel Hass der schon die Straßen füllte, vom Wahnsinn eines Mannes, konnte es in dem Moment wo der Vampir sich vor Adélie aufbaute, nicht genug Wut geben um all das auszudrücken was sie verspürte. Seine Worte waren wie Salz in einer Offenen Wunde. Zu lieb, zu nett, zu naiv. Sie wusste was ihren Schwächen waren, doch von dem Kerl dem sie alles gegeben hätte, wollte sie es nicht hören. Die Umgebung verschwamm und nur noch ein Rotes Tuch legte sich vor ihre Augen und sah den Vampir mit dem was er wirklich war. Als sie den Mund öffnete, erschien ein kleines bittersüßes Lächeln „Was ich tue und was nicht geht dich einen verdammten Scheiß an, Clywd“, kurz warf sie einen Blick von Kopf zu seinen Sohlen hinab und zog eine Augenbraue hoch „Selbstsüchtig und Zerstörerisch wie immer. Schade das du genauso wenig wie ich dazu in der Lage bist endlich drauf zu gehen“
Etwas zuckte in dem Gesicht des blonden Vampires als das Mädchen zu solch giftigen Worten ausholte. Schon früher hatte sie ihm ihre Meinung gesagt, aber noch nie so direkt und sie setze noch einen oben drauf, bevor irgendwer von den Zuhörer Einschreiten konnte „Und sollten wir doch eines Tages drauf gehen“, ihre Wimper klimperten fröhlich wie die Flügel von Schmetterlinge „Dann sehen wir uns in der Hölle wieder. Und bete das ich vor dir drauf gehe, denn wen nicht“, sie ging einen Schritt auf ihn zu schmunzelte und griff ihm dann in den Schritt „Dann werde ich dich finden, dir deinen Schwanz abschneiden und mir wir einen Anhänger um den Hals hängen“
Jemand kicherte im Hintergrund und von woanders war ein Pfeifen zu hören. Ob Clywd nun vor Wut kochte und später Gift und Galle, oder in seinem Blut spucken würde war dem Mädchen egal. Der Krieg hatte sie verändert. Er veränderte jeden. Wenn man zu schwach war, überstand man nicht und genau das hatte Clywd bei ihr immer übersehen. Nicht mehr als ein dummes Kind war sie in seinen Augen. Doch die Zeiten wo er sie wie eine Puppe behandeln konnte waren vorbei. Niemand würde mehr Anspruch auf sie erheben. Kein V’lane, kein Ambrosios und erst recht kein Suizid gefährdeter Vampir. Funken von schweigsamer Wut vermischte sich mit dem Metallischer Geruch des Blutes zusammen und Ariel drängelte auf ein schnelles verschwinden „Was immer ihr beiden auch für Probleme habt, löst sie an einem anderen Ort. Hier wird es gleich voll werden. Wenn die Menschen erst die Polizei gerufen haben, wird es auch nicht lange dauern bis die Inquisition davon Wind bekommt“
Die Intuition. Ein Wort das selbst den härtesten Kämpfer erschaudern ließ. Ein Haufen von Machthungrigen Aß Geiern die als Berater für den irren König fungierten und allerhand übelstes Zeug hinter seinen Rücken anstellten. Neben ihren Treiben wirkte die Hexenjagd im Mittelalter wie das „Fang den Hut“ spiel, aus Kindertagen. Wer nicht würdig war, und das waren in ihren Augen kaum jemand, wurde gefoltert und geopfert wie ein Lamm auf der Schlachtbank. Inzwischen wurde die Linie was den Unterscheid zwischen Brad und Brads Berater ausmachte immer dünner. Einige fanden langsam den Mann der alles ins Rollen gebracht hatte sogar Symphytischer. Dieser hatte nämlich nur wenig Interesse an das Treiben eines einzelnen Wesens. Wer keinen Wiederstand leistetet und sich ihm unterwarf überlebte. Doch das war bei der Inquisition nicht so. Sie verfolgten alles was nicht schnell genug im Schatten verschwinden konnte.
Und genau jene waren es auch die die Jäger losschickten, um noch mehr Angst und Schrecken zu verbreiten. Nur selten wurde man direkt von Brad gerichtete, oder hatte auch nur die Chance ihm in die Augen zu sehen bevor man starb. Die meisten endeten vor den Beratern.
Magnus, der selbst vor den 7 Köpfigen Ungetüm gestanden hatte, berichtete von großer Angst jeden Tag von dem irren König gemeuchelt zu werden, worin am Ende wohl die Auskostung jeglicher verfügbarer Macht bestand, die die Männer von Brad bekamen.
So war es zwar mutig sich den Jägern zu stellen, aber verdammt dumm zu glauben man könnte es auch mit der Inquisition aufnehmen.
„Und was machen wir mit ihnen?“, fragte jemand, als die Leichen nach Informationen und Wertgegenstände zum Überleben durchsucht worden waren. Plötzlich tauchte ein Mann, groß mit braunen Locken und leuchtenden Augen grünen Augen an Adélies Seite auf „Wie siehts aus kleine Kampfelfe. Du scheinst Mutig zu sein. Interesse beim Wiederstand mitzumachen“, grinste Hephaistion und schwang den Anhänger einer Kette vor ihre Augen hin und her. Das Zeichen von Liberta. Ariel verdrehte die Augen. Sie kannte die Art des Wächters schon seit gut 89 Jahren und jedes Mal verliebte er sich neu in ein Mädchen. Jedoch waren es nie mehr als eine Momentane Schwärmerei. „Hephaistion“, ermahnte sie ihn, doch der eigene Wille wurde beim Wiederstand gefördert und so ließ man den Mann walten wie er wollte. Genau das sollte sie von Brads Regiem unterscheiden. Das sie Frei waren.
„Kommt mit uns“, richtete sich nun Ariel mit gesenkten Blitzen an Clywd. Ihr war seine ablehnende Haltung nicht entgangen. Er war nicht der Erste Einzelkämpfer den sie Trafen. Viele sagen die Libertas als Verschlimmerung der Situation an und wollten mit dem Wiederstand nichts zu tun haben. „Wir können euch kein besseres Leben bieten“, fing sie an beide Wesen anzuwerben und sah kurz Lächelnd zu Adélie „Aber eine neue Art von Gemeinschaft. Zusammenhalt. Und Sicherheit“
Und als das Lächeln wieder verschwand und die Augen dunkler wurden , traf sich ihr Blick mit dem Missmutigen Vampir „Natürlich nur wenn ihr an einer Gemeinschaft mit anderen nicht zu Grunde geht und ihr lieber euer Leben als Einzelgänger verbringen wollt“
Adélie die Seit ihren heftigen Worte an Clywd nichts mehr gesagt hatte, blickte dem Mann nun direkt in die Augen. Sie blieb Stumm aber ihre Augen sprachen "Feigling"



The Truth behind the lie
zuletzt bearbeitet 24.07.2014 01:19 | nach oben springen

#8

RE: Straßen

in Bukarest 24.07.2014 02:08
von Clywd • Vampir | 104 Beiträge

Etwas hatte sich in ihrem Blick verändert. Dieser war nicht wie früher von Freude getränkt als ihre Amazonit grünen Augen ihn erblickten. Sie waren auf Widerstand aus, so wie auch ihre Worte. Ausgelöst durch jene die der Vampir ihr gegenüber sprach. Dieser verzog seine Mine noch mehr, mochte Clywd ihre Widerworte so gar nicht. Doch schien es dass sie endlich erkannt hatte was er war. So lange hatte er darauf gewartet, dass die Elfe endlich sieht dass er ein Monster ist, doch das hatte nun wirklich lange gedauert. Immer wieder hatte die blonde Frau das Gute in ihm gesehen, womit sie bei weitem die einzige war Du hast recht, es geht mich einen scheiß an was du treibst das war nun nicht seine Übliche Ausdruckweise, doch was bedeutete das jetzt schon. Klar sagte Adélie was sie von ihm hielt, drückte ihren Wunsch mir einem griff in seine Hose aus. Der blonde Mann knurrte auf, immerhin ging es um seinen Penis welchen sie in ihren zarten Händen hatte. Vielleicht war sie doch nicht mehr ganz so Unbeholfen wie früher. Ich freu mich schon drauf ein bitterböses grinsen umspielte seine Lippen. An ihren Worten merkte er aber, wie wenig seine Ex-Freundin doch über den Vampir wusste. Hatten sie bei all der Zeit die sie zusammen verbracht haben sich nicht Gegenseitig kennen gelernt. Clywd wusste mehr über Adélie, als diese über ihn. Körperlich hatten sie sich kennen gelernt, doch das war es auch schon gewesen. War Adélie Jung und hatte daher wohl nie wirklich Interesse daran gehabt einen Mann wie ihn kennen zu lernen. Sie beschäftigte sich eher mit anderen Dingen, als es Erwachsene taten.
Die Gestik der Fremden trug seiner Laune noch weniger bei. Was dachten sie sich eigentlich das tun der anderen mit sowas Abzutun. Sein Kopf ging zu den beiden die nun zu ihnen gestoßen waren. Clywd hätte eher gedacht das sie verschwinden würden, nachdem die Jäger erledigt waren, immerhin hatten nicht nur sie die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich gezogen, sondern auch das Licht der Elfe. Sowas konnte nicht Unbemerkt bleiben, nur wenn man Blind war. Die Inquisition war ihm egal, wie ihm wie immer so einiges egal war. Auch wenn es in diesem Fall Wesen waren, wusste er noch aus der Hexenjagt wie sowas von statten ging. Auch hier hatten sie, vor allem die Frauen gefoltert, auch wenn es dort darum ging das sie gestehen sollte eine Hexe zu sein. Jeder weiß, dass auch wenn man Unschuldig ist, einen nur lang genug Schmerzen zufügen muss damit er alles gesteht, das war nun bei den Wesen nicht anders. Gewiss hatte der Mann dennoch keine Lust sich in ihre Obhut zu begeben. Die beiden wollte man für den Widerstand gewinnen Was gehen mich eure belange an? er hatte kein Interesse an dem Mann der meinte die Macht an sich zu reißen, noch daran sich irgendwem anzuschließen. Er hasste es in die Welt der Wesen zu gehören, was sich wohl niemals ändern wird. Was Adélie wollte war ihre Entscheidung, schien sie Erwachsen geworden zu sein. Jedoch sah er Hephaistion der sich an die Elfe gewendet hatte mit einer Hochgezogenen Augenbraue an. Sein Blick gefiel ihm den er Adélie entgegen brachte. Mich Interessiert eure Gemeinschaft nicht fauchte er. Der Unsterbliche war ein Einzelgänger, das war er schon immer gewesen. Das er Adélie und dann auch noch Kotori in sein Leben gelassen hatte, war eine Ausnahme gewesen. Er schaute zur Elfe, die nun nichts mehr sagte was auch so gar nicht zu ihr passte, doch ihr Blick sprach mehr als jedes Wort. Seine Augen wurden zu schlitzen Geht euren Widerstand feiern, wir kommen nicht mit dieses Mal sprach er für die blonde Elfe mit, da sie es bevorzugte kein Wort von sich zu geben. Somit ging er auf die Frau zu packte sie an ihrem Oberarm Halt einfach deinen Mund raunte er ihn zu. Auch er wusste wie Gefährlich der Widerstand war und so wie die junge Elfe gerade drauf war könnte er schwören dass sie mitgehen würde. Doch sie sollte nicht so dumm sein sich in Gefahr zu bringen, das war eher seine Spezialität. Clywd zog sie von den Libertas weg, auch von der Straße Du bist vielleicht Mutiger geworden, doch sei nicht so dumm und bring dich Sinnlos in Gefahr er musste schon seine Beweggründe Erleutern.
Mit ihr zusammen ging er einige Straßen weiter in ein herunter gekommenes Haus. Trotz des beginnenden Tages war es hier dunkel, es roch Modrig und verstaubt. Die Fenster waren Eingeschlagen, Türen ausgehoben und Kaputt. Das ganze Haus sah so aus als würde es jeden Moment zusammenbrechen, nur Obdachlose, Junkies oder Verbrechen trauten sich hier rein. Clywd hatte nach einigen Blocks einfach das erst beste Haus betreten. Hier drehte er sie mit einem Ruck um, sein Blick war immer noch auf sie gerichtet. Sein Gesicht war dabei zu heilen wie auch die anderen Wunden seines Körpers Was ist nur aus dir geworden? seine Stimme war schon wieder etwas sanfter geworden, auch weil er kaum noch Kraft hatte. Das Heilen verbrauchte diese und somit auch einiges von seinem Blut. So spürte er den Durst in sich Aufkommen, angestachelt durch ihren Geruch. Der ihn noch immer an eine Morgendliche Blumenwiese nach einem Abendlichen Regenschauer erinnerte. Viel zu gut roch sie für ihn, dass seine blauen Augen ohne sein zu tun langsam rot wurden, doch trinken wollte der Mann immer noch nicht von ihr. Adélie hatte ihm ihr Blut bisher immer freiwillig angeboten, immer dann wenn sie sich Körperlich Vereinigt hatten. Er lehnte sich daher an einen Pfeiler, es war echt anstrengend sauer auf jemanden zu sein.


...Am allermeisten sehnte ich mich nach dem Tod, das weiß ich jetzt.
Ich habe darum gebeten, um vom Schmerz des Lebens erlöst zu werden...



Ring
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#9

RE: Straßen

in Bukarest 24.07.2014 03:11
von Adélie • Veehla Elfe / Lichtelfe | 54 Beiträge

Stolpernd liefen beide durch die dunkle Straße von Bukarest. Irgendwo im Nirgendwo und ließen etwas hinter sich, das Adélie für einen Moment als Lösung angesehen hatte. Ihr Leben lang war sie auf der Flucht, doch steht’s hatte es immer etwas von Verstecken und Fangen gehabt. Eine Situation in dem ein naives Mädchen überleben und großwerden konnte. Spiele spielen und sich fragen wie lange man den schlafen Riesen kritzeln konnte, bis dieser irritiert aufwachte. Doch nun war alles anders. Immer wieder drehte sie den Kopf nach Ariel und ihren Leuten um. Irgendwas riefen sie ihr hinterher, dass sich wie „Finde uns“, anhörte. Ihr Herzschlag erhöhte sich. Sie fühlte etwas aufkaimen. Hoffnung?! Der dicke Kloß der in ihrem Hals saß wurde größer, je mehr sie sich von dieser Hoffnung entfernte. Tränen rannen ihr einen Moment über die Wange. Wut, Einsamkeit, Verzweiflung. „Was aus mir geworden ist?“, schrie sie Clywd an, als dieser sie in eine Hauswarck gezogen hatte, und verbarg dann ihr Gesicht in die Hände. Kurz schien sie einem Nervenzusammenbruch nahe zu sein. Doch dann sammelte sich das Mädchen wieder. Tief ein und aus atmend versiegten die Tränen, und der Blick wurde von einer ungewohnte Leere in ihr ersetzt „Ich geh zurück“, rief sie und wollte sich der Tür zudrehen als der Mann sich mit übermenschlicher Geschwindikeit, ihr in den Weg stellte und etwas von Dummheit und Gefahr vortrug. Diese Art der Bevormundung hatte er schon früher bei ihr Ausgeübt und es machte sie sauer. Je mehr von diesen Worte aus seinen Mund kamen, umso mehr wurde ihr klar dass sie absolut nichts gemeinsam hatte „Ist das alles? Ich bring mich in Gefahr?“, das Mädchen hob die Schultern und lachte auf „Wir leben alle in Gefahr. Jede Minuten, jede Sekunde“, sie schüttelte den Kopf und wand sich ab.
„Was gibt dir das Recht für mich zu entscheiden, du herzloser Bastard“
Sonnenstrahlen begannen über die Dächer der Alten Stadt zu fallen und erhellten die weiße Haut der Elfe. „Du warst schon immer am Glücklichsten wenn du alleine in deinem Selbstmitleid zerfließen konntest Clywd“
Sie sah ihn nicht an während sie sprach sondern richtete ihren Blick hinaus in die Welt, die sie nicht mehr erkannte. Das war nicht mehr die Spielwiese auf der sie einst den schon damals einsamen Vampiren kennen gelernt hatte. „Du willst wirklich wissen was passiert ist?“, reif sie erneut seine Frage aus und drehte sich dann mit einem emotionslosen Gesicht zu ihm um. Selbst Gefühle schienen keinen Ausdruck der Traurigkeit mehr zu verleihen die sie spürte „Sie haben mir alles genommen. Diese hohen Wesen die sich selbst zu Königen und Inquisitoren küren und das recht geben über alles zu herrschen, nur weil sie durch ihr Schicksal mächtiger sind, als der Rest“, begann sie. Langsam lief sie auf den Mann zu „Ich habe keine Artgenossen, keine Freunde, kein zu Hause mehr. Sie kamen und holten sich die Mädchen, vergewaltigten und versklavten sie. Männer schalchteten sie aus wie Vieh und schlugen ihre Köpfer auf Spieße. Die die überlebten wurden an Orte getrieben aus denen sie nie wieder zurückfinden. Verschlossen in verlorenen Dimensionen“, sie schluckte kurz und sprach dann weiter „Nur wenigen wie ich, flohen in die Welt der Menschen um zu Überleben. Doch selbst hier fanden sie uns und … ich weis nicht was mit ihnen passiert ist, aber ich glaube das niemand von ihnen mehr lebt“, sie schüttelte den Kopf. „Ich bin alleine Clywd! Alleine! Für dich klingt das wie Urlaub auf deiner Trauminsel, aber ich …..“, sie holte aus und Boxte ihn gegen die Harte Brust „Auch wenn ich immer auf der Flucht war, wusste ich das ich mich jeden Moment durch die Hintertür nach Hause schleichen konnte. Mir hat es nie gefallen was sie aus mir machen wollten. Aber die Wahl hatte ich. Irgendwo. Jetzt hab ich keine mehr“
Adélie ließ sich auf einem Stein hinter ihr an einem brüchigen Pfeiler niedersinken. „Ambrosios hat sich in seinem Schloss verschanzt und uns alle zum Sterben vor die Tür gesetzt. Wie Hunde. Wie die Teiere“
Ihre Fingernägel die sie über den Boden gleiten ließ, schienen sich in den Beton krallen zu wollen. „Dieses miese egoistische Arschloch. Nicht einmal die Tore zu dieser Welt hat er geöffnet. Ich war mit die einzige, die das letzte offene Portal kannte. Aber ob man das Glück nennen könnte weis ich nicht. Es macht kaum einen Unterscheid ob ich hier alleine sterbe, oder in meiner Welt“
Nach dieser Rede lehnte sie sich schweigend zurück und sah in die Augen des Vampires. Je länger sie ihm in die roten Augen starrte umso mehr konnte er sehen wie immer mehr von der kindlichen Elfe in einen endlosen Abgrund aus Verlust und Einsamkeit gedrängt wurde. „Ich habe nichts mehr zu verlieren Clywd. Also warum dann nicht zumindest den Arschlöchern eine unruhige Nacht bereiten. Wenn ich alleine bin, nimmt mich niemand wahr. Aber bei den Libertas …..“, sie lächelte ehe sie den Satz beendete.
Als die Stille zurückkehrte viel ihr auf, das sie ihm noch nie zuvor so viel gesagt hatte. Ob er sie nun Ernster nahm, oder das alles nur belächelte wusste sie nicht. Sie hatte noch nie wirklich sagen können was Clywd wirklich dachte.
Als der Stein unter ihren Hintern nach einer Weile zu kalt wurde, stand sie dann jedoch auf und sah den Vampir an
„Wir haben nie etwas gemeinsam gehabt. Du wolltest immer nur deine Rache und dann Einsam sterben. Ich wollte immer die Welt genießen. Eine Welt die mir nun genommen wurde. An deinem Leben hat sich nichts geändert. Bei mir einfach alles. Das ist es Clywd ….. Das ist die Antwort auf deine Frage. Die Adélie die du kanntest ist mit der Alten Weltordnung untergegangen. Sie ist tot!“



The Truth behind the lie
zuletzt bearbeitet 24.07.2014 03:15 | nach oben springen

#10

RE: Straßen

in Bukarest 24.07.2014 21:00
von Clywd • Vampir | 104 Beiträge

E schien das sie den Widerstand wirklich als Hoffnung ansah, doch dem war bei weitem nicht so, da war der blonde Mann sich sicher. Nur die dummen und jene die ihr Leben schneller verlieren wollten als auf der Flucht schlossen sich den Libertas an. Daher ließ der Vampir nicht zu das sie zurück zu den Selbstmordgefährdeten ging. Ihre Beleidigungen hatten sich nicht geändert, daher schmunzelte er etwas. Am Ende war doch noch einiges von der alten Adélie vorhanden. Das recht nehme ich mir einfach es kam schon oft vor, dass er sich einfach nahm was er wollte, in diesem Fall war es eben zu entscheiden was besser für die Elfe war. Ein wenig wiegte der Unsterbliche seinen Kopf hin und her, sagte dazu nichts. Zwar sah er das nicht als Selbstmitleid an doch so sahen die Personen um ihm herum das anders. Auch wenn er nicht leugnen kann das er es hasst ein Monster zu sein.
Ihre nächsten Worte waren nicht mehr so Emotionsgeladen, sondern ausdruckslos. Adélie war alleine, sie hatte niemanden mehr nach ihren Worten. Dazu hatte ihr König noch dazu beigetragen das noch weniger Elfen gab. Clywd würde ja sagen das es ihm leid tut, doch solche Worte würden daran nichts ändern, doch konnte sie ihn nun auch verstehen. Zwar hatte er seine Familie, seine Verlobte und Freunde schon vor Jahrhunderten verloren. Doch mit einer Sache hatte sie nicht recht, dem Allein sein. Oberflächlich wirkte es so, doch wenn man lang genug lebte immer wieder jene verlor die einem etwas Bedeuteten, dann nimmt man denn Weg der Einsamkeit weil es besser war. Doch hatte er die Zeit mit der blonden Elfe immer sehr genossen, umso grausamer war es wenn sie dann wieder weg war. Auch dieses ganze hin und her zwischen den beiden, das Verschwinden und wieder Auftauchen hatte einiges in ihm Ausgelöst. So war das einzig Gute am Vampir sein das er seine Gefühle Ausschalten konnte. Weiterhin hatte er ihr zugehört, auch als sie sich gesetzt hatte, erst als ihre Stimme verklang und Adélie wieder aufgestanden war, setzte er sich in Bewegung bis er vor ihr stand. Waren das gerade Mal vier Schritte gewesen. Clywd schaute zu ihr nach unten Die Welt verändert sich ständig. Menschen oder Wesen kommen an die Macht und Fallen auch wieder. Dieser Brad ist nicht der erste und wird sicher auch nicht der letzte sein zwar hatte seine Art zu Regieren ein größeres Ausmaß angenommen, doch der Vampir glaubte an die Geschichte die er zu einem großen Teil miterlebt hatte und war sich daher auch sicher dass das alles ein Ende finden wird Nur Wesen die glauben das es kein Ende geben wird, verändern sich deswegen damit spielte er auf Adélie an. Er strich mit seinen Händen über ihr Gesicht, legte diese an ihre Wangen, von denen der Mann nur wusste dass diese weich waren weil die junge Elfe ihn von ihrem Blut hat kosten lassen. Seine roten Augen trafen auf ihre leuchtend grünen, der Durst wurde gerade nicht besser, Selbstbeherrschung war gerade an erster Stelle. In vielen Punkten die du zu mir gesagt hast, muss ich dir recht geben doch sag nicht dass das allein sein für mich das wichtigste ist. Gerade jetzt wo du so viele verloren hast musst du verstehen warum ich diesen Weg gewählt habe. Ich lebe schon so lange und habe mehr als nur ein Mal jene verloren die mir etwas Bedeutet habe. So ist der Weg der Einsamkeit oft die beste Lösung und doch war die Zeit mit dir in meinem Vampir leben mir die liebste gerade jetzt musste sie das verstehen was der Mann ihr damit sagen wollte, ohne belehrend zu sein. Dieser leckte sich über seine Lippen, roch die Elfe einfach zu gut, sein Hals brannte vor Verlangen nach Blut. Die Liberta sind Wesen welche sich erst recht in einen Kampf verwickeln lassen und damit schneller sterben als jene die auf der Flucht sind. Nenn mich von mir aus Feigling, aber mich Interessieren die Belange der Wesen gerade nicht, eben weil ich mein eigenes Ding habe damit wandte er sich von ihr ab, doch viel brachte es nicht. Aus dem Hintergrund ertönte ein Klatschen Bravo Clywd, solche Worte aus deinem Mund Fuck er hatte ihn nicht bemerkt. Ein Fremder Mann trat aus dem Schatten, der Vampir erkannte ihn sofort Akasha knurrte der Unsterbliche, dieser grinste nur. Akasha gehörte zu der Elite Truppe an Soldaten seiner Schöpferin. Das Kruzifix hatte er sich vor Jahrhunderten mit einem Zauber über das Auge Tätowieren lassen, um klar zu machen das nicht mal das Heilige Kreuz seiner Rasse etwas anhaben konnte. Sein Leben, welches seit über Tausendjahren ging sprach dafür. Dieser schaute zu Adélie, grinste sie breit an doch nichts Gutes lag in seinem Blick Eine Elfe waren seine einzigen Worte ihr gegenüber, ehe er sich wieder an den Mitgenommenen Clywd wandte. Er war nicht umsonst der beste, würde sich niemals durch so eine Kleinigkeit wie eine Elfe von seinem Ziel ablenken lassen. Der Vampir trat auf die beiden zu Kommst du Freiwillig mit? Kuraiko vermisst dich das vermissen war so eine Sache, da sie ihn nur mit eigenen Händen umbringen wollte. Sie war eine Frau die immer bekam was sie will und als Clywd sich von ihr Abgewandt hatte, hatte das ihren Zorn auf ihn gezogen, war sowas noch nie passiert. Sah nun aber der Vampir so aus als würde er mitkommen wollen? Nicht in seinem Zustand, schon gar nicht Freiwillig Glaubst du wirklich ich würde mitkommen? er zog eine braue hoch, versuchte sich nicht Anmerken zu lassen wie es um ihn stand, doch Akasha hatte bemerkt wie geschwächt der blonde Mann war, sonst stünde er nicht vor ihnen. Clywd hatte in den Jahren auf seiner Flucht ein Gespür für Gefahr bekommen. Jetzt wo er vor den beiden stand, war klar dass seine Aufmerksamkeit geschwächt war.


...Am allermeisten sehnte ich mich nach dem Tod, das weiß ich jetzt.
Ich habe darum gebeten, um vom Schmerz des Lebens erlöst zu werden...



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